13.03.2013 · Die Bedrohung des Buchhandels trägt einen Namen: Amazon. Der Internetkonzern ist seinerseits zum größten Buchanbieter der Welt geworden, braucht aber weder Ladenlokale noch Fachpersonal. Unsere Bequemlichkeit ist sein Gewinn.
Von Andreas PlatthausRichtlinien für Lesermeinungen
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Dass es auch anders geht, zeigt z.B. mein kleiner aber feiner Buchhändler um die Ecke. Ansprechende Internetseite mit großer Suchfunktion, problemlose Bestellung via Mausklick, freundlicher Service via Email und im Laden. Und ob mein Buch nun in einer Packstation, beim Nachbarn oder in der Buchhandlung landet, einmal laufen muss ich so oder so. In dieser Form bleibt der Buchhändler eine gute Alternative zu Amazon, zumal ich hier nach jahrelanger treuer Kundschaft auch stets mit einem netten Gepräch sowie immer wieder auch mit neuen Lektüretipps, auch abseits vom Mainstream, belohnt werde. Allerdings bleiben für vergriffene und/oder antiquarische Bücher Amazon, ZVAB etc. meist alternativlos
hat seinen Niedergang größtenteils selbst verschuldet: durch Unbildung & Ignoranz der Verkäufer. Die meisten könnten ebenso Fisch oder Obst oder Brötchen verkaufen. Natürlich gibt es auch noch einige wenige Buchhändler "alter Schule", aber die sind rar & am Aussterben.
Ich kaufe überwiegend in unserer örtlichen Buchhandlung, weil
ich eine solche vor Ort haben will und sie damit meinem Einkauf
unterstützen will. Ich mache es -manchmal - genau andersherum als
beschrieben: ich suche nach einem Buch im Internet und kaufe es dann vor
Ort - oder bestelle es. In der Regel klappt das hervorragend und ich
muß mich nicht fragen, ob zur Lieferzeit der Post jemand im Hause ist.
Bei fremdsprachlichen Büchern oder bei solchen, die ich nicht vor
Ort bekommen kann (selten, kommt aber vor) kaufe ich übers
Internet. So haben für mich beide Vertriebswege ihre Vorteile, aber
das stöbern, das "haptische" gibt den Ausschlag für
den Buchhandel.
Nicht AMAZON bringt den stationären Buchhandel um
Das Unternehmen ist die Tatwaffe, der Mörder aber ist der Leser.
Doch wer anderes als dieser Leser gibt dem stationären Buchhandel
seine Existenzberechtigung? Wenn der Handel den Leser nicht mehr
erreicht, dann hat er keine.
Der stationäre Buchhandel will zwei Tatsachen nicht sehen:
Die Bedürfnisse der Leser haben sich verändert.
Und das Buch ist auch als Kulturgut nur eine Ware, die sich wie jede
andere nach dem Prinzip von Angebot und Nachfrage richten muss.
Warum haben sich im Buchhandel keine Supermärkte durchgesetzt? Weil
das Sortiment schier unüberschaubar ist und weil es die
Buchpreisbindung gibt.
Warum setzt sich amazon durch? Weil sie besser und kundenfreundlicher
als viele Konkurrenten sind. Von den Bücher die ich kaufe, finde
ich nur einen Bruchteil im Buchhandel.
Stöbern ist bei amazon viel einfacher als im Buchhandel. Und nur
wenige Buchhändler sind gut.
Mit Freude habe ich gesehen, dass eine Unibuchhandlung dichtgemacht hat,
die mich früher beim Bestellen fremdsprachiger Bücher
abgezockt hat. Als ich (damals Student) bemerkte wie stark ich
ausgenommen (50% Aufschlag) wurde, habe ich jahrelang keine englischen
Bücher mehr gekauft. Erst mit amazon konnte man sich englische
Fachbücher leisten. Die anderen Onlineshops haben nicht
annähernd das Sortiment von amazon.
Es ist nicht Aufgabe des Käufers es dem Verkäufer einfach zu
machen, sondern genau anders herum. amazon hat das Verstanden, sie
offensichtlich nicht.
Entschuldigung liebe FAZ aber das ist einer der schwächsten Kommentare die ich hier gelesen habe
Da wird von Herrn Platthaus der Niedergang des deutschen Buchhandels bejammert durch das boese Unternehmen Amazon und beantwortet sich seine Frage schon selbst, indem er feststellt, dass in Deutschland, im Lande der Buchpreisbindung der hoechsten Buchladendichte letztlich die Bequemlichkeit den Ausschlag gibt. Man muss die Gegenfrage stellen, wieviel Laeden anderer Branchen gibt es in Deutschland die ohne jeglichen Preisschutz dem vielfaeltigen Wettbewerb voll ausgesetzt sind und keiner kuemmert sich darum? Das einzige konstante ist der Wandel und Amazon hat nichts anderes gemacht, als ein erfolgreiches Geschaeftsmodell zu kreieren und umzusetzen. Die Entwicklung war abzusehen und dem Buchhandel ist vorzuwerfen, dass er trotz - oder gerade wegen? - der Schutzumzaeunung sich nicht darauf eingestellt hat. Es genuegt auch nicht da und dort auf elektronische Medien umzustellen, ich muss mein Geschaeftsmodell hinterfragen. Am wenigsten ist dem Leser Bequemlichkeit vorzuwerfen.
Der größte Feind des Einzel-Buchhandels ist der Einzel-Buchhandel selbst.
Wenn der Kunde bequem ist, dann muß man ein passendes Angebot machen.
Wo ist die gemeinsame Internet-Plattform der Kleinen Verlage?
Wo ist die Lieferung des Bucheinzelhandels? Bsp.: ein örtlicher
Buchhändler lehnt die Lieferung ab, auch wenn die Einzellieferung
einen Wert von mind. 100 Euro gehabt hätte; der Laden ist max.
1,5km von meiner Wohnung entfernt, mein Jahresumsatz mindestens 2500
Euro an Büchern. Auch eine Bestellung per Email sei leider nicht
möglich. Der Buchhändler hatte von diesen Büchern keine
Ahnung, er hätte sie nur bestellen müssen. In einer
Fachbuchhandlung wird ein Buch empfohlen, das es zu diesem Zeitpunkt
bereits mit CD zum gleichen Preis gibt (Preis 300 Euro), dies wird aber
verschwiegen, weil die Version mit CD nicht im Laden ist. usw. usw. usw.
Eine gute fachliche Beratung gab es in der Minderzahl der besuchten
Buchhandlungen. Eine Beratung hinsichtlich guter Literatur abseits der
Bestsellerlisten ganz selten.
Wer den besseren Service hat, hat bessere Chancen.
Wie lange noch, bis Amazon (oder ein, zwei ähnliche Unternehmen) Filialen eröffnen?
Dann fährt mann mit der ganzen Familie in die Innenstadt, vorbei an
Handydrückern, Bubble-Tee und Coffee-to-go shops wird das ehemalige
Karstadt-Gebäude angesteuert.
Hier finden sich dann Gadgets und Kleidung, Haushaltswaren und anderer
Klimbim, der vielleicht erst einmal angefasst, irgendwie erfahren werden muss.
Zu kaufen gibt es das dann zwar alles, aber mitnehmen kann man es nicht.
Nur bestellen.
Auch Bedienung findet sich nicht wirklich. Via Smartphone kann mann
direkt vor Ort Kundenbewertungen abrufen, vielleicht als Premium-Kunde
einen persönlichen Call-Center Service-Manager anrufen, der einem
auch gleich die passende Ratenzahlung passend zum Scoring anbietet.
Auch Wachpersonal braucht es kaum, es kommt eh`nur rein wer
regelmässig kauft oder sonstwie Premium ist.
Was zu gross ist für Dönerbuden oder Handyklitschen
dürfte dann bereits Amazon u.ä. gehören, bezahlt aus
Börsenkapitalisierung, und so wird das alles auch sehr
erschwinglich zu realisieren sein.
Es gibt ja nicht nur Amazon im Netz.
Ich wünschte mir ein Verzeichnis der lieferbaren Bücher, das,
wenn man bestellen möchte, einen direkt zum Verlag weiterleitet.
Ich wollte im Buchhandel einen älteren französischen Titel
bestellen. Natürlich war er nicht vorrätig. Aber, so sagte man
mir, man könne auch nicht feststellen, ob er noch lieferbar sei.
Denn es gebe kein Verzeichnis der lieferbaren Bücher in Frankreich.
Man sei also auf das Sortiment des Grossisten beschränkt, mit dem
der Händler zufällig zusammenarbeite. Den müsse man aber
erst nachfragen, per Telefon. Absurd. Da schaue ich doch am besten
gleich bei einer großen französischen Internetbuchhandlung
nach und bestelle ggf. dort. Ebenso bei englischen Titeln.
Ja, eine Buchhandlung ist schön. Viele Buchkäufe sind
Zufallsfunde in den Regalen. Man könnte sie aber auch ebenso
ansprechend im Internet abbilden.
Der Autor hat die Vorteile von Amazon nicht verstanden
Ich kaufe seit ca. 10 Jahren Bücher zu 95% über das Internet
bzw. Amazon. Seit es Amazon gibt lese ich viel mehr Bücher als
früher. Dies liegt daran, weil ich bei Amazon ein so großes
Angebot und Lesermeinungen recherchieren kann, die mich Bücher
entdecken lassen, die ich in einem Buchhandel nie gefunden hätte.
Mir wäre nicht einmal die Existenz dieser Bücher bekannt
geworden.
Da die meisten Buchhandlungen, die für mich interessanten Artikel
nicht vorrätig haben, müsste ich sie in der Regel bestellen,
d.h. mindestens zweimal zur Buchhandlung fahren. Ältere, nicht mehr
verlegte Bücher kann ich im Buchhandel in der Regel nicht kaufen.
Hier bieten Internethändler wie Amazon große Vorteile, da ich
alte Titel gebraucht kaufen kann.
Ich kann die vom Autor beschriebene Empfindung einer Bedrohung oder
Einschränkung des Angebots nicht nachvollziehen.
Internethändler, wie Amazon bieten Vorteile, die es vorher nicht
gegeben hat. Das ist technischer Fortschritt.
Ist sich Mühe machen automatisch gut? Ist Einkaufen im stationären Buchhandel automatisch moralisch höher stehend als bei Amazon einkaufen? Wieso eigentlich? Ist die Bücherstube Elfriede verdienstvoller als ein Internet-Buchhändler? Da ich das alles nicht so empfinde, werde ich auch weiterhin bei Amazon enkaufen, so moralisch verwerflich der Autor das auch findet. Ich mag es nämlich, wenn die Bücher, die ich suche, auch vorhanden sind. Ich mag es nicht so gern, wenn mir ein konfuser Verkäufer mit Schnupfen gequält sagt "Das müssten wir dann höchstens bestellen".
Der konventionalelle Buchhandel stagniert, ist eingeschlafen. Der Markt weckt ihn (hoffentlich)
noch rechtzeitig. Denn zum heutigen Markt gehört ein online-Angebot dazu. Warum betreiben die dt. Buchhändler nicht eine brauchbare Buch-online-Schiene analog Weltbild etc.? Im Zeitungsbereich haben die Anbieter schon dazugelernt, im Buchhandel hat sich leider Resignation ausgebreitet anstatt online-Reaktion! Das wäre gut für die Leser, denn Konkurrenz ist es, die das Geschäft belebt. Und den erfahrenen dt. Buchhändlern sollte es ein leichtes sein, die Amazon-Marktmacht durch geschicktes, ansprechendes Angebot auszustechen. Mir ist jedenfalls ein Buch, das gute Fährtensucher für mich auskundschaften u. das mich anspricht, viel lieber als ein billiges Buch zum Abstellen im Regal. Zudem liefert die unglaublich unsoziale Art und Weise, wie bei Amazon gearbeitet werden muß, genug abstoßende Anti-Werbung. Die Lektüre aus dieser Quelle habe ich jedenfalls eingestellt, weil mir die die Art und Weise, wie bei Amazon gearbeitet wurde, zu obsolet ist.
Literatur, Film, Musikindustrie: Auf Nimmerwiedersehen, liebe „Verwertungskette“
Die Buchbranche kann sich so viele „Vorsicht“-Kampagnen
ausdenken, wie sie mag. Wen interessiert’s?
Ich habe gut 30 Jahre lang papierne Bücher gelesen, teure CDs +
DVDs nach Hause geschleppt - und hingenommen, dass ich das letzte und im
Zweifelsfall machtloseste Wesen in einer langen Kette war. Preisbindung,
Quasi-Monopole... Irgendwo, weit weg, schufen Künstler etwas
Großartiges. Und dann kam eine lange Kette von Menschen, die die
Hand aufhielten für ihre mehr oder weniger irrelevanten Leistungen.
Und nun: Amazon. Apple. Google. Unternehmen, die umsetzen, was Berater
auf entsprechenden Kongressen seit gut 10 Jahren erzählen: Das
Zeitalter der Mittelsmänner ist (fast) zu Ende! Ich kann nun mit
anderen Lesern/Hörern/Filmfans im Netz diskutieren, Kritiken lesen
und schreiben, vom Kreativen oder seinem Label selbst kaufen, oft sehr
günstig - und der Künstler verdient *mehr* als vorher.
Das ist für mich und Millionen andere keine Bedrohung, sondern ein
näher rückendes Utopia.
"durch die Buchpreisbindung ausgeschalteten Dumpings"...
sind die Bücher seit dem Bestehen dieses künstlich
geschaffenen Monopols so teuer geworden, daß die Deutschen ja zu
immer größerer "Bildungsferne" ermuntert werden.
Vielleicht will man sie auch blöd und kulturlos halten. Kein
Zweifel, daß es immer mehr Leute gibt, die gerade noch eine SMS
lesen können und das auch noch stotternd. Einen ganzen Satz
schreiben, der nicht vor Rechtschreibfehlern strotzt, ist schon für
ein paar Millionen Deutsche nicht mehr möglich.
Die, die Geld genug haben, haben kein Problem mit den
Bücherpreisen, aber der eigentlich wissensdurstige, interessierte
"Normalarbeiter" kann sich beim besten Willen kein Buch
kaufen, daß mindestens von 29,95-49,99 € kostet.
Das ist der Wahnsinn, der jegliche Bemühungen für einen
Neuaufbau einer erfolgreich zertrümmerten Bildungslandschaft
"nachhaltig" verhindert.
Bei Amazon bekommt man für mindestens jede zweite Buch alternativ
meist neuwertige, gebrauchte Exemplare und man sage nicht, Amazon
würde an denen noch verdienen.
Zu diesem "Analyse-Versuch" kann man einiges bemerken - aber der wichtigste Hinweis dürfte ...
... dass auch Bücher eine Ware sind. Und nur in veralteten
Strukturen hatte und könnte man notfalls eine Buchpreisbindung
begründen. Rechtfertigen ließ sie sich genauso wenig wie eine
Rundfunk- und Fernsehgebühr.
Der Erfolg von Amazon hat einfache Gründe und ist daher logisch:
Man hat das Angebot sehr gut auf die Kundenwünsche und
-Bedürfnisse zugeschnitten. Und der Buchhandel ist durch die
Buchpreisbindung zu satt, bequem und unflexibel geworden. Staatliche
Markteingriffe sind immer gefährlich, auch für die die man zu
schützen vorgibt. Und so ganz nebenbei: Auch Amazon zieht Vorteile
aus der Preisbindung. Aber nur mal so am Rande: Wenn sich durch das
Internet-Kommunikationssystem Einzelhandelsstrukturen verändern,
warum sollte dann der Buchhandel ausgenommen werden? Veränderungen
sind etwas normales und jeder ist frei sie für sich zu nutzen und
Vorteile daraus zu ziehen. Und ich frage mich, ob üble Nachrede das
richtige Mittel im Wettbewerb sein können und sollen.
das ich etwas in einem Laden gerkauft habe, von Supermarktwaren und
Schuhen abgesehen.
Die Welt hat sich da gewandelt, im Internet stellt man genau fest was
man will/braucht/was das beste für einen ist: Dann wird es da auch
gleich geordert.
Kein Mensch braucht mehr Fachpersonal beim Kauf, nicht in unserer Zeit.
Das gilt gerade für Bücher. Neuerscheinungen checken,
Lieblinsgautoren checken -> Klappentexte und Online-Rezensionen
durchlesen -> Bild vom Buch machen -> anklicken & kaufen oder
eben nicht. 2 Tage später ist es dann da. Als download oder per
Express gehts auch schneller. Wo bleibt da der Raum für den
Buchhandel und das ominöse Fachpersonal?
Die pausenlose Hetzkampagne gegen Amazon ...
... hat selbstverständlich nicht das Geringste mit Konkurrenzneid zu tun, sondern wird ledlglich im uneigennützigen Interesse unserer deutschen Leser (von wem eigentlich?) finanziert.
Seit wann gibt es an jeder Ecke eine gute Buchhandlung
ja, Amazon ist böse ! Aber was soll ich machen in einer ländlichen Gegend, in der der Inhalt der nächsten Buchhandlung sich auf Kitschromane, Bücher mit Lebensweisheiten, Kinderliteratur Sprachbücher und Bilderalben beschränkt ? Ich wurde dort gerne kaufen, und ja uber Libri kann man vieles bestellen. Doch bei etwas ausgefallen Wünschen wird schon mit der Bestelerei lustig und wenn noch dazu fremdsprachige Bücher kommen dann ist man schnell am Ende. Da bestelle ich lieber bei Amazon, habe ich breite Auswahl an Fachbüchern, kann unter umständen sie noch Gebraucht günstiger kaufen (ja gute Fachliteratur ist teuer) und ich kann auch die fremdsprachigen Bücher auch problemlos kaufen. Warten muss ich auch bei Amazon, aber ich bekkomme das was ich möchte. Und bevor Sie wieder über das böse Amazon herziehen, dann nennen Sie mir bitte eine verünftige Alternative, dann ich kenne keine.
Diese neue Anti-Euro Superpartei.....
...die mit den vielen Rentnern und Professoren, die traut sich doch alles zu. Können die nicht auch amazon abschaffen?
Warum soll es dem Buchhandel anders gehen als anderen
Einzelhändlern? Weil Bücher eine wertvollere Ware sind als
Mode und Elektronik? So ein Quatsch. Das gleiche Weinen im Buchhandel
gab es sicher auch als Thalia und Co den stationären Markt an sich
rissen.
amazon ist für kleine und mittlere Unternehmen aller
Handelsbranchen ein harter Konkurrent und gleichzeitig eine fast
unverzichtbare, aber sehr, sehr teure Vertriebs-Plattform. Das ist ein
Fall für das Kartellamt, niemanden sonst.
Letztlich entscheiden die Kunden, so ist der Wettbewerb und das ist gut so.
Dass man sich im Laden beraten lässt und dann im Netz kauft, ist
allerdings verwerflich.
Andreas Platthaus Jahrgang 1966, Redakteur im Feuilleton, zuständig für „Bilder und Zeiten“.
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