Home
http://www.faz.net/-gqz-76xc9
HERAUSGEGEBEN VON WERNER D'INKA, BERTHOLD KOHLER, GÜNTHER NONNENMACHER, FRANK SCHIRRMACHER, HOLGER STELTZNER

Zahlungssysteme im Internet Wir können uns das Geld erfinden

 ·  Was mit dem Euro passiert, wissen wir nicht. Wir sehen ihn auch immer seltener. Hin und wieder tauschen wir ihn gegen elektronisches Geld ein. Immer öfter erzeugt der Computer das Geld aber auch selbst.

Artikel Bilder (1) Lesermeinungen (9)

Richtlinien für Lesermeinungen

Die FAZ.NET-Redaktion bietet allen registrierten und eingeloggten Nutzern die Möglichkeit, sich mit den aktuellen Beiträgen auf FAZ.NET konstruktiv und kritisch auseinanderzusetzen und eigene Leser-Kommentare zu veröffentlichen. Für jede Meinungsäußerung stehen 1000 Zeichen zur Verfügung. Voraussetzung für eine Veröffentlichung ist, dass die Verfasser und Verfasserinnen ihren wirklichen Namen nennen, d.h. in ihrer FAZ.NET-Registrierung den korrekten Vor- und Nachnamen eingetragen haben. Im Falle der Veröffentlichung des Leser-Kommentars weisen wir am Beitrag sowohl den Klarnamen als auch den Nickname des Lesers aus. Unter Pseudonym oder anonym verfasste Texte können nicht berücksichtigt werden.

Veröffentlicht werden nur Beiträge, die auf den jeweiligen Artikel und sein Thema seriös und sachbezogen eingehen. Links- und rechtsradikale, pornographische, rassistische, beleidigende, verleumderische sowie ruf- und geschäftsschädigende Inhalte können nicht berücksichtigt werden, ebenso wenig sachlich falsche oder in angemessener Zeit nicht nachprüfbare Behauptungen. Links sind in den Leser-Kommentaren von FAZ.NET nicht gestattet. Die Redaktion behält sich vor Leser-Kommentare zu kürzen oder zu modifizieren. Jeder verfasste Beitrag wird von der Redaktion geprüft und schnellstmöglich veröffentlicht, sofern er diesen Richtlinien für FAZ.NET-Lesermeinungen nicht zuwiderläuft. Nutzern, die wiederholt versuchen, den Richtlinien nicht entsprechende Beiträge zu veröffentlichen, kann die Registrierung entzogen werden.

Für veröffentlichte Meinungsbeiträge gewähren Sie uns das unentgeltliche, zeitlich und örtlich unbegrenzte und nicht ausschließliche Recht, diese Aussagen ganz oder teilweise zu nutzen, zu vervielfältigen, zu modifizieren, anzupassen, zu veröffentlichen, zu übersetzen, zu bearbeiten, zu verbreiten, aufzuführen und darzustellen, Dritten einfache Nutzungsrechte an diesen Aussagen einzuräumen sowie die Aussagen in andere Werke und/oder Medien zu übernehmen.

Wir möchten Sie ausdrücklich darauf hinweisen, dass der gesamte Auftritt von FAZ.NET von verschiedenen Suchmaschinen intensiv ausgewertet wird und die Inhalte dort auch gelistet werden. Das schließt die Leser-Kommentare automatisch ein, so dass diese auch über FAZ.NET hinaus im Internet jederzeit recherchierbar sind.

Schließen

Lesermeinungssuche (gesamt):
Sortieren nach
Thomas Kühne

Wer als Kind ´mal Monopoly gespielt hat...

...versteht von Geld mehr als all die Schauberger, die hier Artikel und Kommentare schreiben ;-)!

Empfehlen
Hans List
Hans List (genervt) - 17.02.2013 18:12 Uhr

Gedruckte Scheine, gemünztes Metall ...

... haben einen entscheidenden Vorteil:
Sie zerschneiden die Spur von meinem Konto zu dem, was ich einkaufe.
Der Ausflug in die analoge Welt reißt eine Lücke in das Datenprofil, das die digitale Welt von mir anlegt und pflegt, ohne dass ich Kenntnis oder Kontrolle darüber hätte.
Ich liebe das gesetzliche Zahlungsmittel.
Ich liebe es aber auch aus einem anderen Grund.
All das Buchgeld ist - wie hier schon erwähnt wurde - nur ein Versprechen auf "richtiges" Geld.

Empfehlen
Florian Guthoff
Florian Guthoff (Bl0b) - 17.02.2013 17:18 Uhr

Banken und Zentralbanken einfach abschaffen ! Opt-Out.

Schon klar dass die Banken und Zentralbanken Angst vor dem zunehmenden Erfolg von Bitcoin haben.
Denn dann wären sie nämlich obsolet.

Ach wie schön wäre es mit anzusehen wie die "großen" Banker nach und nach
wirtschaftlich in der Irrelevanz verschwinden.
Wie schön wäre es zu sehen wenn weltweit Zentralbanken und Politik einfach so
abgeschnitten werden von jeglicher monetärer Beeinflussung.
Und sich die Geldschöpfung in Bürgerhand befindet.

Die Bitconomy ist noch recht klein, wächst aber stetig. Immer mehr Händler akzeptieren Bitcoins.
Für den Übergang wird es aber demnächst Bitcoin Kreditkarten geben mit denen man überall einkaufen kann.

Ich glaube Bitcoin wird sich weiter ausbreiten. Die Möglichkeit
zu jederzeit schnell, günstig, anonym (wie digitales Bargeld) und weltweit Transaktionen (auch Kleinstbeträge) durchführen zu können mit einer Währung die keiner durch zusätzliche Gelddruckerrei beeinflussen kann, hat einfach Vorteile.

Empfehlen
Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 17.02.2013 20:44 Uhr
zip king
zip king (zipking) - 17.02.2013 20:44 Uhr

Unberechtigte Ablehnung der Zentralbanken

Auch wenn die Idee der Bitcoins in ihren Grundzügen sehr im Internet verwurzelt sein mag. Und darin durchaus positive Werte stecken. Ein von keiner Staatlichen Instanz geschaffenes Zahlungsmittel wirft unvorhersehbare Probleme auf. So spielt die Steuerung der Geldmenge die Zentrale Rolle der Zentralbanken damit auch die Leitzinsen. Sie können Inflation verringern und wichtiger noch Deflation verhindern. Damit sind die Ziele durchaus für jeden spürbar den von Währungsstabilität und Wirtschaftswachstum profitieren alle. Schon der Euroraum mit seinen vielen Nationen die jeweils teils völlig unterschiedliche Phasen laufen. Aufschwung, Abschwung... stellt die EZB vor Probleme so können die Zinsen für Krisenländer nicht gering genug sein, wobei andere Länder berechtigte Sorgen vor Inflation haben weil sie selbst schon seit längerem im Aufschwung sind. Eine Währung für viele so verschiedene Nationen brächte keine positiven Effekte mit die die Negativen auch nur teilweiße ausgleichen würden.

Empfehlen
Andreas Sturm

Schade, dass der Artikel so unglaublich öberflächlich ist.

Das Thema an sich ist interessant, neu ist es deswegen noch lange nicht. Wenn jemand anderes als Banken neues Geld "erfindet" ist dies nichts anderes, als wenn die Leute damals von Goldnuggets zu Goldmünzen übergingen und von diesen zu Goldnoten etc.
Der Nutzen von Geld basiert und basierte schon immer darauf, dass der Nutzer das Vertrauen darin hat, dass es einen entsprechenden Wert hat und damit ist eine Währung wie z.B. von Amazon auch erstmal auschließlich an das Vertrauen der Nutzer zu Amazon gebunden.
Bei konventionellem Geld ist dies auch nicht anders.

Empfehlen
Sabine Mersmann

Es gibt kein elektronisches Geld ...

es gibt nur den Anspruch auf Geld, der auf irgendwelchen Festplatten gespeichert ist. Das Guthaben auf meinem Konto ist nichts weiter als eine Forderung an meine Bank und diese Forderungen kann ich per Überweisung weiterreichen.
Wenn ich mir ein Buch in der Bücherei ausleihe, dann hat die Bücherei den elektronisch gespeicherten Ansspruch auf das Buch - nicht mehr. Das Buch hat sich also nicht verdoppelt. Es werden also lediglich Ansprüche weitergereicht. Ich jedenfalls erinnere mich gut daran, was los war in England und Griechenland, als dieses System forrübergehend seine Glaubwürdigkeit verlor.

Empfehlen
Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 20.02.2013 18:25 Uhr
Harald Schilly

Bitcoin ist anders ...

Das stimmt im Falle von Bitcoin einfach nicht. Hier gibt es weder eine zentrale Ausgabestelle wo es eine Forderung gäbe, noch sind Bitcoins einfach nur Datensätze die herumverschoben werden. Das hebt dieses System von allen anderen ähnlich anmutenden Digitalwährungen ab und bildet eine völlig neue Kategorie an Zahlungsmitteln! Das zeigt sich auch daran, dass der Preis in EUR für einen Bitcoin ständig neu an Börsen ausverhandelt wird und daher ausschließlich den Angebots/Nachfrage Marktgesetzen unterliegt.

Empfehlen
Justus Spott

Bitcoin

Viel interessanter sind die Entwicklungen, die sich wirklich abseits der Banken und Kreditkartenfirmen entwickeln. Hier sei die sichere, anonyme Währung Bitcoin genannt, die schon jetzt ein fulminanter Erfolg ist.

Empfehlen
Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 17.02.2013 15:53 Uhr
Olaf Barheine

Äh, Verzeihung,...

...Sie haben die Schlagzeilen zu Bitcoins bei Heise online & Co. in der Vergangenheit verfolgt? Sicher ist der Tod!

Empfehlen
Weitersagen

Geklonter Murks

Von Joachim Müller-Jung

Die Studie des Gen-Forschers Shoukhrat Mitalipov zeugt von erheblichen Schlampereien. Aufgedeckt wurden sie auf einer Gutachterseite im Internet. Hatte Luzifer seine Hände im Spiel? Mehr 1