Home
http://www.faz.net/-gqz-6xxxm
HERAUSGEGEBEN VON WERNER D'INKA, BERTHOLD KOHLER, GÜNTHER NONNENMACHER, FRANK SCHIRRMACHER, HOLGER STELTZNER

Wim Wenders auf dem Oscar-Weg Wuppertal in Hollywood

 ·  Der deutsche Regisseur Wim Wenders ist mit „Pina“ für den Oscar in der Kategorie Bester Dokumentarfilm nominiert. In der Woche vor der Verleihung sucht Frau Wenders noch ein Kleid. Und der Meister macht Wahlkampf. Ein Ortstermin.

Artikel Bilder (5) Lesermeinungen (0)
© Eleonora Ghioldi Erst links, dann rechts, dann geradeaus, dann kommst sicher du nach Haus – auch wenn am Ende kein Oscar wartet

Noch eine Woche bis zum Oscar. Wir sitzen bei The Coffee Bean and Tea Leaf, trinken Espresso und grünen Tee mit Sojamilch aus Pappbechern und beobachten, wie die Limousinen gegenüber vorfahren. Es ist gegen drei Uhr nachmittags an jenem kühlen Sonntag eine Woche vor der Oscarverleihung, und Wim Wenders wartet darauf, dass seine amerikanische Pressebetreuerin Fredell ihn anruft, um zu sagen, er solle sich in Bewegung setzen. Fredell ist dafür zuständig, dass Wenders weiß, was er zu tun hat, dass er abgeholt und dorthin gebracht wird, wo er erwartet wird, dass ihn niemand stört, wenn er allein sein will, dass er einen Tisch bekommt dort, wo er essen möchte, und dass alles klappt, auch wenn er seine Meinung ändert.

Sie schätzt es, dass Wenders seinerseits ständig mit ihr in Verbindung bleibt. Lange schon betreut sie Stars aus der Welt des unabhängigen Films, es ist ein Job, in dem die Talente eines Babysitters, Abschirmdienstes und sanften Einpeitschers zusammenlaufen, wenn etwas Charme dazukommt wie bei ihr, umso besser. Fredell hatte, als wir schon im Auto saßen, angerufen, um uns zu bitten, noch irgendwo einen Kaffee trinken zu gehen. Die Sache verzögere sich.

Wahlkampfzeit

Die Sache, das war die Preisverleihung der Writer’s Guild, der Autorengewerkschaft, die Wenders für „Pina“ in der Kategorie „bestes Drehbuch eines Dokumentarfilms“ nominiert hatte. Wenders findet das erstaunlich, gerade bei diesem Film sei das Drehbuch nicht so wichtig gewesen, dennoch geht er natürlich hin. Aber er erwartet nicht zu gewinnen. Tut er auch nicht. Außerdem ist Wenders ein höflicher Mensch. Woody Allen, der einen Preis gewonnen hat, ist nicht gekommen.

Es ist noch Wahlkampfzeit für die Oscars. Die Abstimmung, bei der die mehr als sechstausend Mitglieder der Academy of Motion Picture Arts and Sciences ihre Voten für die Oscars abgeben können, endet am Dienstag. Allerdings ist das Reglement für die Dokumentarfilme kompliziert, es könnte knapp werden, wenn Wenders jetzt noch jemanden zur Stimmabgabe für „Pina“ animieren wollte. Erstens stehen die Dokumentarfilme nicht auf dem allgemeinen Abstimmungsbogen, vielmehr muss ein gesonderter Wahlzettel bei der Academy erst angefordert werden. Zweitens muss jeder, der in dieser Kategorie abstimmt, alle fünf nominierten Filme im Kino gesehen haben. Wenn einer am Sonntag erst damit anfängt, wird er das bis Dienstag kaum geschafft haben. Manchmal stimmen deshalb in dieser Kategorie nur zweihundert Leute ab, weniger waren es auch schon mal. Trotzdem überlegt Wenders, wen er noch anrufen und um seine Stimme bitten könnte.

Wir sitzen also vor unseren Pappbechern und haben den besten Blick auf das Geschehen gegenüber, während unser Fahrer um die Ecke geparkt hat und wartet.

Die Autorengewerkschaft feiert im Palladium, einer Tanzhalle aus den Vierzigern. Der Haupteingang am Sunset Boulevard mit seiner geschwungenen Fassade und den vertikalen Neonleuchten ist immer noch ein kleines Schmuckstück der Stromlinienform, der Seiteneingang am El Centro, auf den wir blicken, wirkt weniger prächtig. „Venue for rent“ steht unter der Regenrinne, Schilder mit dem Logo der Autorengewerkschaft verdecken die mittelbraune Wand hinter dem roten Teppich. Es ist eine Black-tie-Veranstaltung, also ist Wenders im Smoking gekommen, seine Frau Donata im langen Kleid mit einem langen Arm, über den anderen hat sie einen Handschuh bis zum Oberarm gezogen. Wir dürfen zu Fuß kommen.

Die Gewerkschaftspreise der einzelnen Bereiche, die der Oscarverleihung vorausgehen, sind wichtig, weil dieselben Leute auch bei den Oscars abstimmen. Als Generalprobe für die Oscars aber taugt der rote Teppich nicht. Er sieht aus wie ein Stück Auslegeware und ist schmal und kurz. Im Fernsehen sieht man das nicht. Es stehen etwa zwanzig Fotografen und ein paar Moderatoren und Fernsehteams hinter der Absperrung, bei denen Wenders immer wieder haltmacht, sich breitbeinig hinstellt, als stünde er im Gegenwind, und Fragen beantwortet. Fredell hält neben seinem Rücken ein Schild hoch, auf dem „Wim Wenders“ steht (das sieht man im Fernsehen auch nicht).

Parade über den roten Teppich

„Ich war hier immer ein Unbekannter, von nahem ein Außenseiter“, sagt Wenders, der viele Filme in Los Angeles gedreht und zweimal sieben Jahre hier gewohnt hat - als europäischer Regisseur, der mit europäischem Geld dreht. „Ich hatte eigentlich keinen Kontakt zu Leuten, die für die Studios gearbeitet haben, das war immer eine Parallelwelt. Wir kennen viele Musiker, Maler, ganz normale Leute, unsere Nachbarn.“ Sie stimmen aber nicht über die Oscars ab, das könnte ein Risiko sein. Und dass Harvey Weinstein, ein berüchtigter Oscar-Abstauber, dem immer jedes Mittel recht war, für „Undefeated“, einen Dokumentarfilm über einen Footballtrainer in einer Schule voller unwilliger schwarzer Teenager, als Verleiher gerade in den letzten Tagen einen riesigen Wirbel veranstaltet, geht möglicherweise auch auf „Pinas“ Kosten. „Die haben DVDs rumgeschickt, obwohl DVD-Gucken bei der Oscarabstimmung über die Dokumentarfilme nicht reicht. Zur Erinnerung, sagen die Weinsteins, sie schicken die DVDs zur Erinnerung raus, damit die Leute noch ins Kino gehen.“

Man könnte ja denken, dass einer, der für einen Preis nominiert ist, bei der Autorengala hofiert wird. Das ist aber nicht der Fall. Nach der Parade über den roten Teppich stehen wir im Foyer herum, ein, zwei Leute begrüßen Wenders. Es gibt Wasser und Wein, und das Einzige, was hier leuchtet, sind die geweißten Gipssäulen. Endlich geht es los. Unser Tisch hat die Nummer 68 und steht vor der Rückwand des runden Ballsaals, in dem die Zeremonie stattfindet, schräg hinter uns ist die Küchentür. Die Witze des Moderatorenpaars sind vulgär, die Musik ist zu laut, die Sieger danken, und das Ganze findet kein Ende. Auf drei Leinwänden wechseln sich Ausschnitte der nominierten Fernsehsendungen aus einem uns unbekannten Universum ab, später läuft aus „Pina“ keiner. Wir bibbern, die Klimaanlage ist auf Arktis gestellt. Frau Wenders hängt sich eine Serviette über die nackte Schulter, und Wenders kichert manchmal, aber mit Haltung.

Gelassen, aber müde

Drehbücher für Serien kriegen Preise, Drehbücher für einzelne Episoden von Serien, für Videospiele, für Neue Medien, für Animation, irgendwann die für Spiel- und Dokumentarfilme auch, und fünf Ehrenpreise werden vergeben. Stunden später, als die Zeit für die Smokings gekommen ist, die alle schon seit dem frühen Nachmittag tragen, ist es vorbei. Ein Teller Salat wird serviert, wir sitzen günstig für die Kellner. Um uns herum leeren sich die Tische. Und dann endlich, bevor der Hauptgang kommt, entscheidet sich Wenders zu gehen. Er kauft sein Abendessen in einem Supermarkt und fährt zurück zum Hotel.

Am Abend zuvor hatte er noch einmal in zwei Kinos in Hollywood seinen Film vorgestellt, das heißt, er war, während der Abspann lief, in den beide Male gut gefüllten Saal gekommen, hatte sich aufrecht vor die Leinwand gestellt und über „Pina“ gesprochen. Fünfzigmal, schätzt er (erst sagt er hundert, aber das scheint ihm dann doch übertrieben), hat er das in den letzten Monaten, seit „Pina“ in Amerika auf Festivals lief und im Dezember dann in die Kinos kam, getan. Der Verleih nutzt die Gelegenheit seiner Oscarnominierung, um für den Film auch beim Publikum Werbung zu machen. Noch ist Wenders, wie er sagt, nicht aufgeregt. Er macht tatsächlich einen völlig gelassenen Eindruck. Müde aber.

Groß und glamourös

Die Oscarwoche beginnt. Wenders fliegt nach New York. Wieder wird er in einigen Kinos über „Pina“ sprechen, aber der Hauptgrund für den Abstecher nach Osten ist eine Aufzeichnung der Talkshow von Charlie Rose. Charlie Rose unterhält sich mit einem Gast, das ist die ganze Show. Zwei oder auch mal mehr Menschen, die an einem Tisch sitzen und sich ernsthaft unterhalten, fünfmal die Woche bei PBS, dem einzigen amerikanischen Fernsehsender, der unseren öffentlich-rechtlichen vergleichbar ist. Ein uraltes Format, Rose macht das seit 1991, und Wenders war schon zweimal sein Gast. Frau Wenders bleibt in Los Angeles. Sie sucht für die Oscarnacht noch ein Kleid.

Wo kauft man ein Kleid, das demselben Genre angehört wie die, die man während der Oscarverleihung im Fernsehen sieht? Groß, glamourös und für keinen anderen Abend geeignet? Wenn man nicht zu denen gehört, die von den Couturiers ausgestattet werden, aber ungefähr so aussehen will, muss man dahin gehen, wo diese Kleider nach der großen Nacht landen. Second hand, sagen wir, resale die, die dort verkaufen. Vintage heißt es, seit es Frauen wie Donata Wenders tragen. Vintage heißt auch, es wird nicht billig werden.

„Ich bin nominiert“

Frau Wenders findet ihr Kleid, kiloschwer golden bestickt, mit einem Rüschenträger um den Hals und einem weiten Rock, der sich auf dem Boden bauscht, bei „The Way We Where“ (von wegen „the way we where“: Lauren Bacall kaufte ihre Abendkleider bei Loehmann’s, dem Discountladen der Luxuskaufhäuser, den es immer noch gibt, aber man findet dort nichts mehr, das nach etwas anderem als Discount aussieht). Die aufwendigsten Roben gibt es im ersten Stock, wo eine Frau hauteng bestickte Cocktailkleider anprobiert, die aus den zwanziger Jahren stammen könnten, mit schwingenden, asymmetrisch nach einer Seite verlängerten Röcken oder Perlenschnüren am Saum. „Es muss für die Oscars reichen, aber zu aufwendig möchte ich es auch nicht.“ Fragend wendet sie sich an die Verkäuferin. Die nickt. „Ich bin nominiert“, legt die Frau nach und beobachtet, wie die Perlenschnüre schwingen, wenn sie sich dreht. Sehr beeindruckt wirkt die Verkäuferin nicht, aber sie fragt immerhin: „In welcher Kategorie?“

Es sind die „Kurzen Dokumentarfilme“, die Frau im Cocktailkleid ist Rebecca Cammisa. Ihr Film heißt „God is the Bigger Elvis“, das ist fast schon preiswürdig. Er handelt von Dolores Hart, einer Schauspielerin, die in den späten Fünfzigern und frühen Sechzigern in einigen Elvis-Presley-Filmen mitspielte, 1963 aber Hollywood den Rücken kehrte und in den Orden der Benediktinerinnen eintrat. Mother Dolores Hart, erzählt Rebecca Cammisa, sei seit damals nicht mehr in Hollywood gewesen. Jetzt werde sie zur Oscarverleihung kommen, und ihre Regisseurin will für beides, den großen Auftritt und neben der Ordenstracht ihrer Begleiterin, angemessen angezogen sein.

Immer inspirierend

Sie sucht noch, als Frau Wenders schon zahlt und auf Nachfrage erzählt, wofür sie denn dieses prächtige Gewand braucht. „,Pina’!“, quiekt eine andere Kundin, „Madonna just loves that movie!“ Hat sie auch den Wahlzettel angefordert, frage ich stumm, und die anderen vier Nominierten im Kino gesehen, damit sie „Pina“ ihre Stimme geben konnte? Die Quiekende ist Arianne Phillips, Madonnas persönliche Stylistin und ihrerseits für ihre Arbeit an deren „W.E.“ für einen Oscar als Kostümbildnerin nominiert. „Dann sehen wir uns ja am nächsten Sonntag, treffen wir uns an der Bar?“ Arianne Phillips war 2006 schon einmal für einen Oscar nominiert, damals für die Kostüme im Johnny-Cash-Film „Walk the Line“, sie kennt sich aus. Aber auch Wenders war schon einmal nominiert, 2000 für „Buena Vista Social Club“. Doch seine Frau weiß nichts von der Bar. Sie und Wenders saßen damals während der gesamten Show im Zuschauerraum. „Niemand tut das“, klärt Arianne Phillips sie auf, „alle interessanten Leute stehen an der Bar rum. Es gibt doch eine Menge Ersatzleute, die einzig dafür da sind, sich auf unsere Plätze zu setzen, bis wir wiederkommen. Ganz normale Leute, aber immer phantastisch angezogen, wirklich inspirierend, Sie müssen an die Bar kommen, kein Mensch hält doch die Show durch!“

Noch eine halbe Woche. „Wir haben hier vom Elend der Welt gehört, von Kriegsheimkehrern, Naturkatastrophen, unschuldig Verurteilten und einer Schule im Slum, und was bringst du uns, Wim? Ballerinas!“ Michael Moore, die Dampfwalze unter den Dokumentarfilmern und „Governor“ der Dokumentarfilmabteilung bei der Academy, ist der Gastgeber der Veranstaltung „Docs!“. Traditionell am Mittwoch vor der Oscarverleihung werden dabei die Nominierten für kurze und lange Dokumentarfilme vorgestellt. Der Samuel Goldwyn Saal der Academy ist rappelvoll, tausend Leute sind gekommen, auch Rebecca Cammisa ist da, allerdings nicht im Charleston-Kleid, sondern in etwas Einfachem, Schwarzem, Langem.

„Wir sind ein Exotikum“

Jeder weiß, welche Art von Dokumentarfilmen Michael Moore schätzt - solche, wie er sie selbst dreht, Filme mit eher journalistischem Ansatz, solche, die sich einmischen, politische Wirkung zeigen wollen, mit welchen Mitteln (der Suggestion oder Manipulation) auch immer. Er ist ein Unterhaltungsgenie, der Sachen sagt wie: „Es wird immer Kinos geben. Es gibt ja auch immer noch Restaurants, obwohl wir alle eine Küche haben“, und damit ein volles Haus von Kinogehern und -machern auf seine Seite zieht.

Alles, was er sonst beschwört, zielt weg von „Pina“ - die gesellschaftliche Verantwortung, der vermeintliche Wahrheitsdurst des Publikums, die Idee vom Dokumentarfilm sozusagen als Gegenöffentlichkeit. Aber er hatte Wenders beim Empfang vor der Veranstaltung, nachdem dieser wie alle Nominierten neben einer Oscarstatue, die ihn um einen halben Meter überragte, für die Fotografen posiert hatte, sehr herzlich begrüßt und fand auch auf der Bühne dann freundliche Worte für „Pina“. Vor allem für den Umgang mit 3D, einer Technik, der er, Moore, nicht viel zugetraut hatte, bevor er den Film sah. Und dann fällt doch noch das Wort, das „Pina“ von allen anderen Nominierten abhebt, heraushebt aus dem Fernsehkram, den wir in langen Ausschnitten sehen konnten: „cinematic“. Dokumentarfilm muss Kino sein. Wenders sagt es, selbstbewusst, und Moore, der seine Baseballkappe immer noch nicht abgesetzt hat, nickt.

Am nächsten Morgen wirkt Wenders weiterhin gelassen. Bei „indiewire“, einer weithin beachteten Film-Website, hat „Undefeated“ (Weinsteins Kampagne zeigt Wirkung) inzwischen „Pina“ als Favoriten für Sonntagabend abgelöst. „Pina“ wird noch als „spoiler“, als Spielverderber, genannt - eine Außenseiterchance, heißt das, geben sie ihm noch. Aber auch bei „indiewire“ wissen sie nicht mehr als wir. Das Stimmungsbild am Abend zuvor, die Art von Film, die da gefeiert wurde, findet Wenders bedrückend. „Wir sind ein Exotikum“, sagt er.

Freitag vor der Oscarnacht. Wenders ist in San Diego. Am Tag zuvor hat er in Los Angeles amerikanischen und deutschen Medien einige Stunden lang Interviews gegeben und war am Nachmittag mit dem Auto nach San Diego gefahren worden, um nochmals in einem Kino nach einer „Pina“-Vorstellung mit dem Publikum zu sprechen. Heute ist Pressetag in San Diego. „Wenn es um Tanz geht“, wird er vermutlich wieder sagen, als sei es das erste Mal, „dachte ich immer, ,include me out’. Bis ich, das war 1985 in Venedig, ein Gastspiel von Pina Bausch sah. Und sofort wusste, ich wollte einen Film über sie drehen. Aber ich wusste nicht, wie. Es dauerte zwanzig Jahre, bis die 3D-Technik so weit war, dass ich dachte, so könnte es gehen. Dann starb sie, bevor wir richtig angefangen hatten. Es kann keinen Film mehr geben, dachte ich. Aber die Tänzer haben mich überzeugt, dass wir ihn drehen müssen. Und so wurde es dieser Film. Für Pina.“

Wenn es gut läuft, wie ein paar Tage zuvor in den Kinos in Los Angeles und in New York, werden die Südkalifornier ihn dann fragen, wie es so ist in Wuppertal, und Wenders wird von der Hochbahn erzählen, dass sie so alt sei wie der Eiffelturm, nur flachgelegt und praktischer. Alle werden lachen, während draußen der Pazifik auf den Strand rollt und der Tag vor der Oscarverleihung anbricht.

  Weitersagen Kommentieren Merken Drucken
Weitersagen

Jahrgang 1955, Redakteurin im Feuilleton.

Jüngste Beiträge

Regen in Paris

Von Nils Minkmar

Acht Monate lang durfte Regisseur Patrick Rotman den französischen Präsidenten Hollande begleiten. Entstanden ist ein Film über Regen und Depression. In Frankreichs Kinos scheint er zu floppen. Mehr 1