Eine neue Welle der manipulativen Umdeutung des 20. Juli ist herangerollt. Vor allem zwei Historiker, Christian Gerlach und Johannes Hürter, vertreten jetzt die These, Henning von Tresckow, der 1. Generalstabsoffizier im Stab der Heeresgruppe Mitte, und Rudolf-Christoph von Gersdorff, der 1. Nachrichtenoffizier des Stabes, seien 1941 seien in die Verbrechen der SS hinter der Ostfront verstrickt gewesen. Verzögert erst habe sich bei ihnen das Gewissen gemeldet, sie hätten sich zum Widerstand zunächst aus militärischen, nicht aus moralischen Gründen entschlossen.
Der Berliner Historiker Gerlach hat seine Thesen am Dienstag dieser Woche in der ZDF-Fernsehsendung „Frontal“ einem breiten Publikum vorgestellt. Johannes Hürter, ein Historiker am Münchner Institut für Zeitgeschichte, hatte schon vor einiger Zeit in den „Vierteljahresheften für Zeitgeschichte“ nachzuweisen versucht, Tresckow und Gersdorff hätten im Sommer und Herbst 1941 mehrere Monate lang ungerührt den Verbrechen der SS im Rücken der Heeresgruppe Mitte zugeschaut. Ihr Gewissen habe sich erst nach dem Massaker von Borissow vom 20. und 21. Oktober 1941 geregt, dem siebentausend Juden, Männer, Frauen und Kinder zum Opfer fielen - und auffälligerweise auch erst, als sie erkannt hätten, dass die Offensive gegen Moskau steckenbleiben werde. Hürter warf Fabian von Schlabrendorff, dem ehemaligen Ordonnanzoffizier Tresckows, und Gersdorff vor, sie hätten in ihren Memoiren ihr Erschrecken über Borissow hervorgekehrt, „um ihre moralische Indifferenz in den Sommermonaten zu verdrängen“.
Drei dunkle Monate im Leben Henning von Tresckows
Dem widersprach Hermann Graml, langjähriger Mitarbeiter des Instituts für Zeitgeschichte, vehement in einem der folgenden Hefte der gleichen Zeitschrift. Andere widersprachen Graml. Hürter aber blieb, wie bei der diesjährigen Tagung der „Forschungsgemeinschaft 20. Juli“ in Bonn zu erleben war, bei seiner These. So war dann von den „drei dunklen Monaten“ im Leben Henning von Tresckows im Tagungsbericht der F.A.Z. vom 26. Februar dieses Jahres zu lesen.
Tatsächlich ist der erste Anschein des Dokuments, auf das Hürter seine These aufbaut, verstörend. Doch noch verstörender sind auch hier wieder der Ton und der Gestus des Entlarvens, mit denen Hürter das maßgebliche moralische Motiv der Offiziere gegen Hitler und die Integrität Henning von Tresckows nicht bloß in Zweifel zieht, sondern rundheraus bestreitet.
Ein umsichtiger Verschwörer
Tresckow war ein äußerst verschwiegener, umsichtiger Verschwörer. Keinem Brief oder Tagebuch vertraute er seine Motive, Gedanken und die Vorbereitungen zum Umsturz an. Gleichwohl findet man Abdrücke seiner Gesinnung und seines Handelns in Aufzeichnungen Dritter schon aus der Zeit des damaligen Geschehens. Tatsächlich gibt es nicht erst „nach Borissow“ Zeichen seines Widerstandswillens, sondern, entgegen Hürters These, auch „vor Borissow“.
Die erste Stelle findet sich im Tagebuch Ulrich von Hassels. Er notierte unter dem 4. Oktober 1941 den Besuch eines Reserveleutnants „Sch“, also Schlabrendorff, „vor einigen Tagen“, den Tresckow auf eine Reise nach Berlin geschickt hatte, um Kontakt zum zivilen Widerstand zu suchen. Oberst Hans Oster (in der „Abwehr“-Abteilung des Admirals Canaris im Oberkommando der Wehrmacht) hatte den Besuch Schlabrendorffs bei Hassel vermittelt; er lag also mehr als drei Wochen vor Borissow, seine Vorbereitungszeit muss hinzugerechnet werden. Man käme allein mit dieser Überlegung mindestens in den frühen September. Wie auch immer - man kann nicht behaupten, Tresckow habe erst nach Borissow und im Zusammenhang mit dem Steckenbleiben der Offensive gegen Moskau sein Gewissen entdeckt.
Neue Spuren
Die zweite Spur, im Juli 1941, findet sich nun ausgerechnet in dem ersten der beiden Dokumente, auf die Hürter seine These aufbaute. Dabei handelt es sich um Fotokopien von Durchschriften aus zwei Wochenberichten der SS-Einsatzgruppe B aus dem Juli 1941, die von Juni bis Oktober 1941 von Arthur Nebe befehligt wurde. Die Berichte waren offensichtlich an Nebes Vorgesetzte im Berliner Reichssicherheitshauptamt, Heydrich und Himmler, gerichtet. Sie behandeln „Polizeiliche Angelegenheiten“, der erste über den Zeitraum zwischen dem 9. und 16. Juli 1941, der zweite über Vorgänge in der zweiten Julihälfte. Im ersten Dokument, auf das es besonders ankommt, berichtet Nebe ziemlich unsystematisch über „Liquidierungen“ von Freischärlern, Verbrechern, Plünderern, politischen Kommissaren, Mitgliedern der KP, Juden, besonders der „jüdischen Intelligenz“, sowie von „Asiaten“.
Der Bericht über Ereignisse bis zum 16. Juli zirkulierte im Stab der Heeresgruppe vom 18. Juli an. Er wurde von mehreren Offizieren des Stabes der Heeresgruppe abgezeichnet, darunter Gersdorff, Henning von Tresckow, von Greiffenberg (der Chef des Stabes), und der Oberbefehlshaber, der Feldmarschall Fedor von Bock. Gersdorff hatte in der Randspalte die mitgeteilten Zahlen addiert und kam auf insgesamt 1330 Erschossene in einer Woche in einem damals etwa vierhundertfünfzig Kilometer breiten Raum.
Letzte Zweifel, letzte Hemmungen
Aus dem Umstand, dass die Offiziere den Bericht kommentarlos paraphierten, und dem weiteren Umstand, dass Schlabrendorff und Gersdorff in ihren Memoiren diese Berichte Nebes nicht erwähnen, schloss Hürter, Tresckow und Gersdorff hätten auf diese Hinweise auf das verbrecherische Treiben der SS nicht reagiert. Die Memoiren Schlabrendorffs von 1946 und Gersdorffs von 1977 behaupten aber keineswegs, erst durch Borissow von den Untaten der SS erfahren zu haben.
Auch die Erinnerungen von Carl-Hans Graf Hardenberg, abgeschlossen am Silvestertag des Jahres 1945, der zusammen mit Heinrich Graf von Lehndorff zufällig Zeuge des Massakers geworden war, behaupten nichts Derartiges, und auch nicht das Erinnerungsbuch des ehemaligen zaristischen Offiziers Wilfried Strik-Strikfeldt, der 1941 Dolmetscher im Stabe der Heeresgruppe gewesen war. Alle vier sagen auf verschiedene Weise das Gleiche: Borissow habe „unsere letzten Zweifel“ an der verbrecherischen Natur Hitlers und die „letzten Hemmungen“ im Kampf gegen ihn beseitigt (Gersdorff). „Letzte Zweifel“ und „letzte Hemmungen“ sind etwas anderes als erste Information über Mordtaten. In ihren Erinnerungen steht Borissow nicht am Anfang ihres Erkenntnis- und Entscheidungsprozesses, sondern an seinem Ende. Er konnte ihnen nicht leichtgefallen sein.
Lücken des Totalitarismus
Heute möchte man nicht glauben, dass die höheren Führungsstäbe des Heeres keine volle Kenntnis und keinen vollen Überblick über die Tätigkeit der SS-Einsatzgruppen und Einsatzkommandos im rückwärtigen Gebiet gehabt haben sollen. Aber das verkennt, dass die Einsatzgruppen der SS den Heeresbefehlshabern nicht unterstellt und ihnen auch nicht berichtspflichtig waren und dass die Heeresgruppen in Kampfhandlungen standen und nur mit geringen eigenen Sicherungskräften im rückwärtigen Gebiet präsent und in der Lage waren, zu sehen, was in den weiten Räumen zwischen Hauptnachschubwegen geschah.
In dieses Bild gehört schließlich auch, was Martin Cüppers 2005 in seiner Stuttgarter Dissertation „Wegbereiter der Shoah“ über die SS anschaulich zeigt: dass selbst einige der SS-Führer sich anfänglich nicht im Klaren darüber waren, was Himmler von ihnen erwartete. Er hatte ihnen nicht ausdrücklich befohlen, die jüdische Bevölkerung unterschiedslos und systematisch zu ermorden. Himmler sprach darüber in Andeutungen und eröffnete seinen SS-Führern Spielräume, die sie selbständig ausfüllen sollten. Mit Lob für die einen und Tadel für andere lenkte er sie indirekt dahin, dass sie die ihnen aufgetragenen „Sicherungsaufgaben“ als Aufträge zur Ausrottung der jüdischen Bevölkerung begreifen sollten. Nach Darstellung von Cüppers dauerte es ein paar Wochen im Juni und Juli, bis alle SS- und Polizeiführer verstanden hatten, was sie tun durften und sogar sollten. Nach und nach entfalteten die Massenverbrechen ihre eigene Dynamik. Auch in Borissow, im Oktober, war es ein einzelner subalterner SS-Offizier gewesen, der ohne Auftrag Nebes, aber in der Gewissheit der Billigung Himmlers das Massaker veranstaltete.
Erinnerungsfehler
Die Forschung hat Gersdorff und Schlabrendorff einige punktuelle Erinnerungsfehler nachweisen können. Denn beide hatten sich bei der Abfassung weitgehend auf ihr Gedächtnis verlassen müssen. Aber für die Gesamtaussage ist das nicht erheblich. Immerhin schrieb Gersdorff im Jahre 1977 bemerkenswert bestimmt, bis gegen Ende der Doppelschlacht von Minsk und Bialystok sei beim Heeresgruppenstab „keine Meldung über verbrecherische Maßnahmen gegen die russische Zivilbevölkerung eingegangen“. Tatsächlich zirkulierte Nebes Bericht über Erschießungen in der Woche vom 9. bis 16. Juli 1941 erst vom 18. Juli an im Stab der Heeresgruppe. Dass die drei wichtigsten Offiziere, Tresckow, Greiffenberg und Bock, ihn alle am 20. Juli 1941 abzeichneten, deutet nicht auf Trägheit, eher auf Alarmierung über das darin Berichtete.
Nebe ist eine der undurchsichtigsten Figuren in der Geschichte der Widerstandsbewegung. Hans Oster und Hans Bernd Gisevius kannten ihn seit langem, vertrauten ihm und empfahlen ihn Tresckow, als Nebe kurz vor Beginn des Angriffs auf die Sowjetunion zum Kommandeur der Einsatzgruppe B ernannt worden war. Tresckow trug Gersdorff auf, ein enges Verhältnis zu Nebe aufzubauen, um zu wissen, was bei der Einsatzgruppe geschehe.
Streng Vertrauliches
Nebe, so berichtete Gersdorff laut Protokoll seiner Befragung im Münchner Institut für Zeitgeschichte im März 1956, habe ihm im Sommer 1941 gesagt, er werde Himmlers Befehl zur Ausrottung der Juden zu sabotieren versuchen. Auf Gersdorffs Hinweis, er werde doch Himmler Vollzug melden müssen, habe Nebe zu verstehen gegeben, er werde falsche Zahlen melden. Die Auskunft Gersdorffs von 1956 passt zu einem Eintrag des Feldmarschalls von Bock in sein privates Tagebuch vom 4. August 1941: Er habe aufgrund ihm „vorgetragener, später als übertrieben erwiesener Gerüchte“ den ihm „nicht unterstellten Polizeigeneral Nebel bitten lassen“, Anweisung zu geben, dass im engeren Bereich seines Oberkommandos „nur bewaffnet aufgegriffene Banditen oder Verbrecher“ erschossen würden. Gersdorff habe ihm gemeldet, dass „Nebel“ dies zugesagt habe.
Der Feldmarschall versuchte demnach, Nebes Truppe in die Schranken des Kriegsrechts zu weisen. Wer aber sollte Bock, voll beansprucht mit Offensiv-Operationen des Heeres, „Gerüchte“ über Erschießungen mitgeteilt haben? Wer wohl, wenn nicht Gersdorff und Tresckow? Diese Überlegung wird von einem diplomatischen Detail unterstützt, das Hürter offenbar übersehen hat, aber Peter Hoffmann, dem Stauffenberg-Biographen und Herausgeber von Tresckows Umsturzplan von 1943, aufgefallen ist. Das Deckblatt zu Nebes Bericht fehlt, mithin auch die Verteilerliste. Die Heeresgruppe stand jedenfalls nicht auf der Liste; sonst wäre im Kopf der Kopie des ersten der beiden Berichte nicht von unbekannter Hand vermerkt worden: „Streng vertraulich. Hptm. Henrici zur persönlichen Information“.
Abgestumpfte Gewissen
Warum erhielt ein bloßer Hauptmann in einem hohen Stabe eine Kopie des Berichtes Nebes an Himmler über „polizeiliche Angelegenheiten“, und nur zu seiner persönlichen Information? Henrici war einer der Gehilfen Gersdorffs. Mindestens zwei Erklärungen sind möglich. Entweder wollte Nebe die Heeresgruppe unauffällig mitlesen lassen, oder Henrici hatte sich den Bericht Nebes auf dem kleinen Dienstweg verschafft. Etwa im Auftrag Gersdorffs und Tresckows?
Vor diese Frage gestellt, erhält das Dokument, aus dem Hürter auf ein „abgestumpftes Gewissen“ Tresckows und Gersdorffs schloss, plötzlich die gegenteilige Bedeutung: Sie wollten wissen, was die Einsatzgruppe B trieb, und/oder Nebe wollte die Heeresgruppe informieren, was die SS im rückwärtigen Gebiet trieb. Bocks Tagebuchnotiz vom 4. August über die Zurechtweisung Nebes gibt zu manchen Fragen Anlass. Offenkundig steht sie in einem Zusammenhang mit dem dem Hauptmann von Henrici zugesteckten Bericht Nebes und Tresckows Auftrag an Gersdorff, zu Nebe Kontakt zu halten.
Freie Hand für den Genozid
Einen Monat zuvor, im Juni 1941, kann man im Kriegstagebuch des „Kommandostabes Reichsführer-SS“ abermals die Hand Tresckows erkennen. Christian Gerlach hatte diese Quelle für einen Aufsatz im Begleitbuch zur Reemtsma-Ausstellung „Verbrechen der Wehrmacht“ von 1995 benutzt und gemeint, Tresckow als Komplizen der SS entlarvt zu haben. Er übersah den springenden Punkt, der seine Behauptung widerlegt: Am 19. Juni 1941, drei Tage vor dem Angriff auf die Sowjetunion, hatte Tresckow sich im Auftrag des Heeresgruppenkommandos mit Kurt Knobloch, dem „Chef des Kommandostabes Reichsführer-SS“, darüber verständigt, wie zwei SS-Brigaden und zwei SS-Kavallerie-Regimenter im Gebiet der Heeresgruppe Mitte eingesetzt werden sollten. Tresckow und Knobloch einigten sich darauf, dass die Verbände des SS-Kommandostabes dem XXXXII. Armeekorps unterstellt werden sollten.
Als der Feldzug begann, setzte der Kommandierende General des Armeekorps die vier SS-Verbände zur Sicherung der Transport- und Versorgungslinien, zum Brückenbau, in einer prekären Situation an der Front auch einmal als Gefechtsreserve ein. Himmler entdeckte das fünf Tage später. Brüsk entzog er die SS-Truppen dem Kommando des XXXXII. Korps. Das Kriegstagebuch des SS-Kommandostabes hält seine Begründung fest, dass ihre Verwendung „den allgemeinen Abmachungen widerspricht“ und er sie „für andere Aufgaben benötigt“. Mit den „allgemeinen Abmachungen“ waren die Verabredungen zwischen SS-Gruppenführer Reinhard Heydrich und dem Generalquartiermeister des Heeres, General Eduard Wagner, von Ende April 1941 über die „Sicherungsaufgaben“ der SS gemeint - damit hatte sich Himmler freie Hand für den Genozid im Ostkrieg verschafft.
Dem Völkerrecht verpflichtet
Die abrupte Entscheidung Himmlers lässt erkennen, dass Tresckow mit Hilfe des XXXXII. Armeekorps die gewollte Unschärfe der fatalen Abmachungen zwischen SS und Oberkommando der Wehrmacht zu dem Versuch genutzt hatte, die SS-Verbände so mit regulären militärischen Sicherungsaufgaben zu beschäftigen, dass sie die Verbrechen nicht begehen konnten. Tresckows Versuch blieb Episode, aber eine für ihn bezeichnende.
Ein vierter Anhaltspunkt für Tresckows Einstellung vor den Verbrechen findet sich im Tagebuch von Hitlers Heeresadjutant, Major Gerhard Engel. Dort heißt es unter dem 10. Mai 1941: „Ich war in Polen. Lange sprachen Salmuth und Tresckow mit mir über den Kommissarbefehl. Sie sehen ihn als ein Unglück und befürchten schwere Rückwirkungen auf die Truppe. Wir waren uns in dieser Auffassung völlig einig. Salmuth und Tresckow sagten mir vertraulich, dass sie Mittel und Wege, um durch mündliche Beeinflussung, vor allem der Divisionskommandeure, ersinnen würden, diesen Befehl zu umgehen. Tresckow machte die typische Bemerkung: ,Wenn Völkerrecht gebrochen wird, sollen es die Russen selber tun und nicht wir!'“
Ehrliche Empörung
Es war aussichtslos, bei Hitler mit dem Völkerrecht zu argumentieren. Wenn überhaupt gegen die Radikalisierung der Kriegführung etwas zu erreichen war, kam es darauf an, utilitaristisch zu argumentieren, dass der Kommissarbefehl zu Racheakten auf sowjetischer Seite gegen gefangene deutsche Soldaten führen werde, dass es für die Sicherheit der eigenen Truppe vor Partisanen besser sei, das Vertrauen der Zivilbevölkerung zu gewinnen, und dass die Duldung von Kriegsverbrechen deutscher Soldaten an der sowjetischen Bevölkerung die Disziplin der eigenen Truppe untergrabe.
Was von Tresckows betrifft, gibt es auch für die „drei dunklen Monate“ mehrere Indizien für seinen kontinuierlich aufrechterhaltenen Widerspruch und Widerstand gegen die Missachtung des Kriegsvölkerrechts: vor der Eröffnung des Ostfeldzuges, bei Eröffnung des Feldzugs und in den Monaten danach. Ihre Beweiskraft ist stark, weil zeitgenössische Aufzeichnungen Dritter und frühe Memoiren aus dem Kreis überlebender Offiziere einander beglaubigen. Sie stimmen darin überein, dass Tresckow von Anfang an über die geplanten und ausgeführten Staatsverbrechen im Ostkrieg aus Gewissen und Ehrgefühl empört war und sie zu verhindern suchte, soweit dies in der Macht eines bloßen Generalstäblers lag.
weder schwarz noch weiss
K.M. Kommikion (Kommikion)
- 18.07.2008, 16:32 Uhr
diese helden....
YIN YANG (YANGI)
- 18.07.2008, 16:57 Uhr
Geschichtsumschreibung später Sieg der DDR?
Lennart Krummacher (lennart.krummacher)
- 18.07.2008, 17:09 Uhr
Widerlicher Selbsthaß
(Schwanzhund)
- 18.07.2008, 17:21 Uhr
bereits vor über 20 Jahren im Abi lernte ich
Daniel Spr (TuNichtGut)
- 18.07.2008, 17:44 Uhr