Home
http://www.faz.net/-gqz-75gtr
HERAUSGEGEBEN VON WERNER D'INKA, BERTHOLD KOHLER, GÜNTHER NONNENMACHER, FRANK SCHIRRMACHER, HOLGER STELTZNER

Werbung am Bau Wie Architekten für sich werben müssten

 ·  Die Berufsaussichten für Architekten sind finster. Dabei sind die Zeiten spannend für den Berufsstand: Fast alle großen Krisen der Gegenwart hängen mit falscher Architektur zusammen.

Artikel Lesermeinungen (3)

Richtlinien für Lesermeinungen

Die FAZ.NET-Redaktion bietet allen registrierten und eingeloggten Nutzern die Möglichkeit, sich mit den aktuellen Beiträgen auf FAZ.NET konstruktiv und kritisch auseinanderzusetzen und eigene Leser-Kommentare zu veröffentlichen. Für jede Meinungsäußerung stehen 1000 Zeichen zur Verfügung. Voraussetzung für eine Veröffentlichung ist, dass die Verfasser und Verfasserinnen ihren wirklichen Namen nennen, d.h. in ihrer FAZ.NET-Registrierung den korrekten Vor- und Nachnamen eingetragen haben. Im Falle der Veröffentlichung des Leser-Kommentars weisen wir am Beitrag sowohl den Klarnamen als auch den Nickname des Lesers aus. Unter Pseudonym oder anonym verfasste Texte können nicht berücksichtigt werden.

Veröffentlicht werden nur Beiträge, die auf den jeweiligen Artikel und sein Thema seriös und sachbezogen eingehen. Links- und rechtsradikale, pornographische, rassistische, beleidigende, verleumderische sowie ruf- und geschäftsschädigende Inhalte können nicht berücksichtigt werden, ebenso wenig sachlich falsche oder in angemessener Zeit nicht nachprüfbare Behauptungen. Links sind in den Leser-Kommentaren von FAZ.NET nicht gestattet. Die Redaktion behält sich vor Leser-Kommentare zu kürzen oder zu modifizieren. Jeder verfasste Beitrag wird von der Redaktion geprüft und schnellstmöglich veröffentlicht, sofern er diesen Richtlinien für FAZ.NET-Lesermeinungen nicht zuwiderläuft. Nutzern, die wiederholt versuchen, den Richtlinien nicht entsprechende Beiträge zu veröffentlichen, kann die Registrierung entzogen werden.

Für veröffentlichte Meinungsbeiträge gewähren Sie uns das unentgeltliche, zeitlich und örtlich unbegrenzte und nicht ausschließliche Recht, diese Aussagen ganz oder teilweise zu nutzen, zu vervielfältigen, zu modifizieren, anzupassen, zu veröffentlichen, zu übersetzen, zu bearbeiten, zu verbreiten, aufzuführen und darzustellen, Dritten einfache Nutzungsrechte an diesen Aussagen einzuräumen sowie die Aussagen in andere Werke und/oder Medien zu übernehmen.

Wir möchten Sie ausdrücklich darauf hinweisen, dass der gesamte Auftritt von FAZ.NET von verschiedenen Suchmaschinen intensiv ausgewertet wird und die Inhalte dort auch gelistet werden. Das schließt die Leser-Kommentare automatisch ein, so dass diese auch über FAZ.NET hinaus im Internet jederzeit recherchierbar sind.

Schließen

Lesermeinungssuche (gesamt):
Sortieren nach
Petra Schwab
Petra Schwab (petrara) - 05.01.2013 14:45 Uhr

Werbung am Bau

Es wäre wunderbar, wenn die Namen der Verantwortlichen an jedem Bauwerk stünden. Signierte Werke steigern das Verantwortungsbewusstsein – aber zu hoffen wäre das vor allem bei den Bauherren. An tollen Ideen von Architekten ist sicher kein Mangel.

Empfehlen
Hinrich Mock
Hinrich Mock (HinrichM) - 02.01.2013 23:03 Uhr

Das fehlte noch

Die deutschen Architekten von heute mit ihren Modeattitüden, mit der sie ihre sterile Einfallslosigkeit und ihren Mangel an Professionalität volldekorieren, sind doch längst auf Werbefritzenniveau runtergekommen. Übrigens auch vom Habitus her. Ganzkörperschwarz arrogant Sülze schwafeln. Da ist es auch schon egal, wenn man die Rattenrennen dieser Effektegecken mit möglichst aggressiver Werbung noch weiter befeuert. Diese Werbung werden sie sicher auch selber hinkriegen, denn das ist ihr wahres Metier.

Empfehlen
Marie Louise

"Fast alle großen Krisen der Gegenwart hängen mit falscher Architektur zusammen"

Was ist eine "falsche Architektur"? Hässlichkeit und Unpraktikabilität sind nicht falsch.
Das beste Haus kann zusammenfallen, wenn nicht die vom Architekten geforderten Materialien verwendet werden, wenn ihm der Boden unter den Füßen weggezogen wird, wenn die Bedingungen, zu denen es gebaut wurde, abgeschafft werden aber die großen Krisen entstehen erst dann, wenn kein Architekt mehr zur Planung für nötig befunden wird, weil die Konstruktion als alternativlos angenommen und genehmigt wird.
Mit was sollen Architekten werben? Vielleicht so: "Diese Kathedrale steht immer noch und wurde von mir vor 500 Jahren erbaut"? oder "Dieses Haus ist von mir und wäre nicht geschimmelt, hätte die Politik nicht gerade Dämmplatten- und Fensterhersteller subventioniert, deren Produkte eine Undurchlässigkeit garantieren, mit der kein Mauerwerk mithalten kann"?
Weder die Ursache noch die Lösung sind (meines Erachtens) die Architekten aber viel zu viele gibt es schon seit 30 Jahren.

Empfehlen
Weitersagen
Themen zu diesem Artikel

Jahrgang 1972, Redakteur im Feuilleton.

Jüngste Beiträge