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Wallraff in Bredouille Verlustanzeige

 ·  Eine Tasche voller Erinnerungen - genau die ist Günter Wallraff abhanden gekommen. Der Verlust ist für den Schriftsteller eine Katastrophe. Nicht nur das Geld fehlt, sondern auch die Aufzeichnungen für sein neues Buch.

Artikel Lesermeinungen (6)

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Matthias Jung

Barcelona

Inzwischen duerfte doch hinlaenglich bekannt sein, dass Barcelona so ziemlich das uebelste Pflaster bei Kleinkriminalitaet ist. Das stellen jeden Tag auf's neue viele Menschen fest, nun eben auch Herr Wallraff. Da kuemmert es wenig, ob in seinem Fall besonders wichtige Sachen geklaut wurden. Das geht vermutlich den meisten Bestohlenen so. Gut, wenn man darauf vorbereitet ist und sich immer wieder daran erinnert, dass nichts unvergaenglich ist.

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Gerrit Schmedding

Dem Thomas Gottschalk der sozialen Entrüstung ...

... kam die Tasche weg. Zum Lachen. Sicherlich wollte Wallraff über Diebstahl in südlichen Ländern berichten. Bei ihm sind nämlich - rein zufällig, versteht sich - stets die Grafitti an Wänden, die er gerade braucht und stets die Ereignisse ad oculos, über die er sich gerade unterhaltsam entrüsten muss. Dieses Mal war die Tasche weg - ein echter Wallraff.

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Dietmar Fleischhauer

Was bezweckt dieser Kommentar?

Das Schicksal, um Unersetzliches bestohlen worden zu sein, teilt Herr Wallraff mit unzähligen anderen Menschen jede Sekunde auf der ganzen Welt. Zweifellos ein großer persönlicher Verlust für ihn und nicht weniger verdammenswert als bei jedem x-beliebigen Geschäftsmann (nichts anderes ist er), dem die Aktentasche oder das Notebook geklaut wird. Mehr aber auch garantiert nicht.

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Christoph Gruber

Barcelona

Schadenfreude ist hier fehl am Platz. Das hätten Jedem passieren können. Ich kenne Barcelona - leider. In keiner anderen europäischen Stadt habe ich die Kriminalität, insbesondere der Trickdiebstahl, aber auch den ganz ordinären Strassenraub so allgegenwärtig erlebt wie in Barcelona - und nirgendwo ist die Polizei gleichgültiger.

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Uwe Herzog
Uwe Herzog (uweherzog) - 26.05.2010 21:07 Uhr

Der große Undercover-Journalist ... bestohlen in einem "Straßencafé"?

... ein "Straßencafé" als Ort des Verbrechens? Da sieht doch jeder gleich eine düstere Kaschemme in den hintersten Winkeln der Ramblas vor sich ... weit gefehlt: Laut der spanischen Tageszeitung "El Pais" geschah es am hellichten Sonntagnachmittag um drei Uhr auf der Terrasse des Parkhotels Barcelona an der Avenida Marqués de Argentera - trotz seiner mageren 3 Sterne ein eher aufgeräumtes Ambiente ... jedenfalls kein Ort, um sich mir nichts, dir nichts, bestehlen zu lassen :-)

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Klaus Seilberger

Einsatz als Undercover-Dieb

Ich möchte anregen, dass sich Herr W als Undercover-Dieb in die Szene einschleicht und dann findig unter den neuen Kollegen - unter Einsatz einer versteckten Kamera - recherchiert, wer seine Tasche hat. Müßte doch für einen Fachmann wie ihn ein Kinderspiel sein...

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Jahrgang 1961, Feuilletonkorrespondent für Spanien und Portugal mit Sitz in Madrid.

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