02.11.2004 · Von „Kill Bill“ zu einer Hommage an die Billig-Filme der Frühzeit des Kung-Fu-Kinos: Der amerikanische Regisseur hat angekündigt, einen Kampfkunstfilm in der chinesischen Nationalsprache Mandarin zu drehen.
Der amerikanische Regisseur Quentin Tarantino will einen Kung-Fu-Film in der chinesischen Nationalsprache Mandarin drehen.
Die Dreharbeiten für den bislang titellosen Film sollten Anfang 2005 beginnen, sagte Tarantino dem britischen Filmmagazin „Total Film“. Er habe so viel Spaß an dem japanischen Teil der Dreharbeiten für seine „Kill Bill"-Filme gehabt, daß er beschlossen habe, einen Film komplett auf Mandarin-Chinesisch zu drehen.
Hommage an Billig-Filme der Frühzeit
Von dem Kung-Fu-Streifen werde es zwei Versionen geben, eine mit englischen Untertiteln und eine synchronisierte englische Fassung. Dabei sollen jedoch Lippenbewegungen und Ton mit Absicht nicht ganz zusammenpassen - eine Hommage an die Billigfilme der frühen Kung-Fu-Ära.
Ursprünglich hatte der Filmemacher geplant, als nächstes einen Film über den Zweiten Weltkrieg mit dem Titel „Inglorious Bastards“ zu drehen. Tarantino war 1992 mit „Reservoir Dogs“ bekannt geworden. Zu seinen berühmtesten Filmen gehört „Pulp Fiction“.