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Mittwoch, 19. Juni 2013
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Vatikan contra Völkerrecht Der Papst auf der Anklagebank

 ·  Das gab es in der Geschichte der Weltmeinung noch nicht: Geoffrey Robertson, einer der angesehensten Rechtsanwälte Großbritanniens, will Benedikt XVI. verhaften lassen. Für ihn sind die Missbrauchsfälle in der katholischen Kirche ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit.

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Konrad Schemer
Konrad Schemer (JLSorel) - 16.04.2010 14:45 Uhr

@Theodor Wedel

Reaktionärer Atheist? Das scheint mir doch eine contradictio in adjecto.
Sicher, in afrikanischen und lateinamerikanischen Ländern mag die Anzahl der Gläubigen zu nehmen. In Ländern mit hohem Bildungsstand hingegen nimmt die Anzahl der Gläubigen natürlich rasant ab. Wie könnts auch anders sein: je höher der Bildungsstand um so mehr Menschen durchschauen Religion als bloßes Hirngespinst.

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Géza IFI
Géza IFI (revify) - 15.04.2010 15:48 Uhr

... auf der Anklagebank

... ich bin auch einer aus der (gesamten) Priesterschaft - versicherte Kardinal Sodano am Ostern am Petersplatz - und ziemlich sicher, dass die Kanonische Strafe, mit dem Weltlichen gepaart eine sofortige Lösung - bei sexuellen Straftaten - bringen wird innerhalb unserer Weltkirche. Auch dann wenn Priester-und Ordensberufe evtl. (vorerst) "in der weissen Welt" zurückgehen werden. Ich bin sicher, jetzt eine schonungsloses Nachgehen diesen Verbrechen voll richtig ist. Dem hl. Vater (wie Ihr sagt Herr Papst) bleibe dennoch treu, weil Er - wie Vieles - von mir aus gesehen seit Seiner Wahl richtig in Griff genommen habe. Z.B.: "HansKüng" war fast der allererste den Er empfangen hatte.

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Theodor Wedel

@Michael Posthoff

Wenn Sie einen fanatischen Volkspädagogen als Aufklärer verklären oder wahlweise auch als "Propheten" anhimmeln wollen - bitteschön. Falsch ist allerdings Ihre Aussage, dass die Anzahl der Gläubigen prozentual "seit Jahrhunderten" weniger wird. Zum einen ist Atheismus in der breiten Bevölkerung ein Phänomen aus der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Zum anderen ist dieses Phänomen seit den 70er Jahren des selben Jahrhunderts in der westlichen Welt wieder rückläufig. Nimmt man den Rest der Welt hinzu, wird Ihre Behauptung vollends absurd, da die frommen Lateinamerikaner, Inder und Araber mit ihren hohen Geburtenraten die Anzahl der Gläubigen weltweit prozentual wie absolut in die Höhe schnellen lassen. Ganz zu schweigen von ehemaligen kommunistischen Staaten, die offiziell oder defacto von ihrem ideologischen Atheismus abgekehrt sind. Inffoziellen Schätzungen zufolge leben in der VR China mittlerweile mehr Christen als in Deutschland (liegt bestimmt daran, dass man Dawkins dort noch nicht kennt). Für Huntington war diese Entwicklung übrigens eines der Fundamente für sein Kulturkreismodell in "Clash of Civilizations" . Ein Buch welches die meisten reaktionären Atheisten lieben. Zumindest jene, die es gar nicht gelesen haben.

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Alfons Schäfers

Robertson und die Verbrechen gegen die Menschlichkeit

Patrick Bahners hat recht: der Beitrag von Robertson über Verbrechen gegen die Menschlichkeit im Sinne von systematischer Vergewaltigung und sexueller Versklavung, begangen durch katholische Priester und gebilligt, gefördert oder geduldet durch Kardinal Ratzinger ist in der Tat ein Beitrag zu dem derzeit grassierenden "Geschwätz" , das Kardinal Sodano in seiner Osteransprache an den Heiligen Vater mit "chiachiericcio" (kann auch Klatsch und Tratsch heißen) bezeichnet hat. Ich bestreite aber, dass Robertson die "Weltmeinung" vertritt. Sein Vergleich der priesterlichen Missbrauchsfälle, die z.T. Jahrzehnte zurückreichen und sich über viele Jahre verteilen, mit den brutalen Vergewaltungsorgien z.B. beim Einmarsch der Roten Armee 1945, der Truppen Bashirs in Dafur oder in Bosnien mit Zehntausenden von vergewaltigten und getöteten Frauen ist derart abgrundböse und bodenlos, dass ich als Völkerrechtler am gesunden Verstand dieses britischen Juristen, von denen ich auch andere, urteilsfähigere kenne, verzweifeln möchte. Er mag seine Verdienste für Amnesty und andere NGOs haben, hier schreibt er flagranten Unsinn. Alfons Schäfers nach Besuch der Website von R und des Guardian.

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Herold Binsack
Herold Binsack (Devin08) - 14.04.2010 21:59 Uhr

Der öffentliche Diskurs, nicht die Anklage, ist gefordert

Der Atheismus des Marxismus korreliert mit Religionsfreiheit genauso wie mit Kampf gegen die Religion. Wer das eine ohne das andere betreibt, betreibt das Geschäft der Bourgeoisie. Die Religion ist das Opium d e s Volkes, nicht eben f ü r das Volk, wie so falsch da Marx oft zitiert wird. Entzug ist allerdings keine gute Methode, wenn sie nicht auf freiwilliger Basis beruht. Das einzig zulässige Mittel gegen die Religion ist Überzeugungsarbeit, bzw. die Selbstüberzeugung. Das was Dawkins da macht, hat Kampagnencharakter und treibt den letzten Theisten in die Hände der Kirche. Die Religion ist ein Kulturprodukt der Geschichte, und als solche – nicht als Glaube -, sondern als Kultur, wird sie wohl noch lange leben, selbst dann, wenn keiner mehr weiß, was sie eigentlich mal war: Weltanschauung. Auf einem anderen Tableau steht die Frage der Kirche. Hier geht es um eine politische Macht, die natürlich auch die Religion als Weltanschauung benutzt, aber letztlich es damit wohl nicht so ernst meint. Die Skandale um den Kindesmissbrauch sprechen da eine deutliche Sprache. Den Papst kann man anklagen, warum nicht?, aber die Religion, die kann man nur kritisieren, in einem öffentlichen Diskurs, nicht im Gerichtssaal!

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Uwe Wagner
Uwe Wagner (view) - 14.04.2010 13:23 Uhr

Es hilft doch nicht...

... nun trotz aller Geschehnisse immer noch alles Gut zu reden. Die Dinge sind beim Namen genannt worden, die anklagenden Worte sind erschallt und erhört.
Es muss nun gehandelt werden! Mit aller Konsequenz! Nicht nur bei den Kirchen!
Es hilft auch nicht irgendwelche propagandistischen Dämlichkeiten in die Welt zu posaunen wie es Geoffrey Robertson tat. Wieviel Dreck hat er am Stecken?
Ist sein Gewissen rein? Bitte genau nachdenken und dann handeln → im Namen der aktuellen Opfer und der potentiellen Opfer.

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Horst Ziegler

Macht geht vor Recht?

Die katholische Kirche ist mächtig. Der Islam ist auch mächtig, hat aber kein Machtzentrum im organisatorischen (quasi-staatlichen Sinne) .
Es kommt also nicht auf die Divisionen an, die jemand hat, sondern auf die Qualität der Dienstleistung.
Im Zeichen des Internets und der weltweiten informationellen Vernetzung ist die Kirche als Einrichtung angreifbar geworden. Deshalb kann man nicht zurückblicken´. Früher war die Nachricht eine Superschnecke.

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Peter Kronenberger

"Wieviele Divisionen hat denn der Papst?"

Mit dieser rhetorischen Frage hat Stalin 1945 das Ansinnen des Papstes vom Tisch gewischt, bei den Verhandlungen der Alliierten über die Nachkriegsordnung beteiligt zu werden. Die Antwort wurde seinem Urenkel Gorbatschow ein paar Jahrzehnte später via Warschau zugestellt: das "Vaterland aller Werktätigen" wurde vom Tisch gewischt. Man kann auch als Agnostiker begreifen, daß es sich bei der katholischen Kirche um eine Institution handelt, die schon vor rund 1500 Jahren als "global player" begonnen und seither überdauert hat. Etliche größere als jene "Menschenrechtler" haben sich mit ihr und dem Papst angelegt: Bonaparte war der letzte gewesen, der ihn wirklich für ein paar Jahre eingesperrt hatte: in Schloß Fontainebleau - wenige Jahre später wurde Bonaparte eingesperrt: auf St. Helena, bis zu seinem Tod. Die Geschichte lehrt , daß es ein großer Fehler ist, die katholische Kirche und ihr Oberhaupt zu unterschätzen, und sich über sie erhaben zu fühlen, zu meinen, man könne sie unter das "weltliche" Gesetz zwingen. Das kann sehr leicht nach hinten losgehen - ok, nicht unbedingt heute oder morgen; aber die kleinste Zeiteinheit, in der die katholische Kirche zu denken und zu planen pflegt, ist nun mal 1 Jahrhundert.

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Michael Posthoff

Der Papst als völkerrechtliches Subjekt..

..das wäre doch mal ein interessanter rechtsphilisophischer Beitrag für die FAS, vielleicht unter "Wissen" oder doch lieber "Feuilleton"?
Natürlich ist das angelsächsiche Recht in diesen Punkten befremdlich, da werden in Amerika deutsche Konzerne verklagt, weil sie in China Schmiergelder in amerikanischen Dollars bezahlt oder vor 60 Jahren russische Zwangsarbeiter gar nicht bezahlt haben, aber vor 10 Jahren an die New Yorker Börse wollten.
Doch wer dem Papst Völkerrechtssubjektivität und damit Immunität zubilligt, wird dies vielleicht auch bald dem Großmufti von Jerusalem oder dem Ayatollah von Nadschaf und dem Dalai Lama sowieso zubilligen müßen.

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Michael Posthoff

Dawkins ist ein mutiger Mann..

..denn wenn man den naiveren der Kommentare hier folgt, dann landet er mit Sicherheit in der ewigen Verdammnis, wo ihn hundert Teufel rösten werden.
Im Namen der religiösen Toleranz wird dem Vernünftigen von Rom über Lourdes bis nach Calkutta einiges zugemutet. Da sei den Atheisten ein Dawkins, der da ruft: "Vielleicht ist der Kaiser ja doch nackt", erlaubt.
Und wenn es um Fitness geht - dann werden die Gläubigen prozentual seit Jahrhunderten weniger. Erkennt der Herr die seinen nicht mehr? Oder setzt er auf eine Premiumstrategie?

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Theodor Wedel

Dawkinismus

ist kein Atheismus im Sinne von Aufklärung und Humanismus, auch wenn Dawkins selbst das so sehen mag. Aufklärung impliziert religiöse Toleranz und Vernunft. Also Dinge, an denen es Dawkinisten in der Regel mangelt. Der dawkinistische Atheismus steht viel mehr in der Tradition des trivialen "Religion ist Opium für das Volk"-Atheismus des 19. Jahrhunderts und, was noch sehr viel schlimmer ist, im sozialistischen Staatsatheismus des 20. Jahrhunderts.
Der Ursprung der Religion ist entweder biologischer oder kultureller Natur. Ist das Bedürfnis nach Spiritualität angeboren, ist Glaube das Ergebnis von biologischer Evolution. Ist Religion eine kulturelle Erscheinung, ist sie das Ergebnis von kultureller Evolution im Sinne von Dawkins hauseigener Mem-Theorie. So oder so, muss Religion gegenüber dem Atheismus eine höhere "fitness" aufweisen, sonst wäre sie nicht so erfolgreich. Aber weil diese Logik nicht in das Weltbild des Fanatikers Dawkins passt, erklärt er die Religion pauschal als "geistigen Virus" - und macht letztlich genau das gleiche, was er Kreationisten und ID-Anhängern vorwirft: Sich die Realität so zurecht zu biegen, dass sie in das fundamentalistische Weltbild passt. Leute wie Herr D sind letztlich Sektenspinner.

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Monika Kalbach

Herr K. Wege (Tableau)

Die katholische Kirche besteht z. Z. wohl aus 1.147.000.000 Kirchenmitgliedern. Die überwältigende Mehrheit hatte keinerlei Kenntnisse vom Treiben der Nazionalsozialisten in der ersten Hälfte des letzten Jahrhunderts in Deutschland.

Vielmehr hatten prostantische und katholische Christen (us-amerikanische und französische z. B.) den Nationalsozialismus in Deutschland beendet.
Es macht keinen Sinn, gedanklich in der Vergangenheit zu leben.

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Monika Kalbach

Herr Alexander Müller-Lüdenscheid

Natürlich haben Sie recht. Das größte Verbrechen gegen die Menschlichkeit ist wohl der Hungertod von nahezu 2.000.000.000 Menschen nach 1945.
826 Millionen Menschen haben, so der Schweizer Soziologe, Autor und UNO-Sonderberichterstatter über das Recht auf Nahrung, Jean Ziegler, im Jahr 2000 "an permanenter Unterernährung gelitten, sind invalid geworden und haben jeden Tag und jede Nacht an Körper und Seele gelitten".

36 Millionen Menschen sind am Hunger gestorben. "Das macht etwa 100.000 Frauen, Kinder, Männer pro Tag - und all das auf einem Planeten, der vor Reichtum überquillt."
Dies ist ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit, welches sich die großen Kirchen vorhalten lassen müssen. Das gleiche gilt für uns alle.

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Zeh Haans
Zeh Haans (sonderhai) - 13.04.2010 19:14 Uhr

@Konrad Schemer (JLSorel)

Sie meinen, der Vorwurf gegen den Papst bestünde zu recht, die Queen habe im Unterschied zu Herrn Ratzinger nie mit den Kindesmißbrauchsfällen zu tun gehabt. Ich frage Sie, verehrter Mitforist, warum sie sich dieses Themas eigentlich nicht angenommen hat. Ging es sie nichts an? Wenn nein: warum nicht? Geht hier um eine Art Staatsoberhauptsmikado: wer sich zuerst (nicht) äußert, hat verloren? Wenn sich der Papst nicht äußert, ist es falsch, wenn er sich äußert, auch, daß er schon vor seiner Amtszeit als Papst damit zu tun hatte, um so schlimmer? Die Queen hingegen ist über Verpflichtungen dieser Art erhaben, gleich ob vor oder nach ihrer Krönung? Blinzelt da vielleicht ein wenig Doppelmoral durch Ihre Empörung?
Man sollte die Äußerung Robertsons nicht ernster nehmen, als sie vermutlich gemeint war, auch wenn Sie das enttäuschend finden, hatten Sie sich doch schon auf die Festnahme gefreut. Sie sind wohl am ehesten unter gewöhnungsbedürftigem derbem "britischen Humor" zu verbuchen. Würde der Papst an der Türe des Roberston'schen Reihenhäuschens klopfen, gäbe es vermutlich eine lecker Tasse Tee mit Toast und ein gutes Gespräch.
Ich bleibe daher bei meiner Champions League These. Sorry: der Papst wird nicht verhaftet werden.

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Maike Krause

Warum eigentlich nicht?

Warum sollte sich der Papst eigentlich nicht für die Duldung und Vertuschung von Kindesmissbrauch verantworten müssen?
Mit welcher Begründung darf die Kirche sich hier dem Gesetz entziehen?
Warum sollte "das Wohl der Kirche" Vorrang haben vor dem Wohl der Opfer?
Von Sinn, Unsinn und Erfolgsabsichten der Anklage-Aktion einmal abgesehen, sollte sie vor allem zum Nachdenken anregen über die absurde Ehrfurcht, die wir Würdenträgern der Kirche entgegenbringen sollen, wenn es um heikle Themen wie dieses geht. Es handelt sich letztlich um ganz normale Menschen und als solche können und müssen sie die Veranwortung für ihre Handlungen übernehmen.

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Manuela Smiles

Kann man einen offensichtlichen "Spinner" wie Dawkins ernst nehmen?

Wohl eher nicht. Denn hier kocht ein Mensch, welcher offensichtlich nicht in der Lage ist, über den selbst gesteckten "Tellerrand" hinauszublicken, sein eigenes "Süppchen".
Die von Dawkins vertretene "Doppelmoral" stinkt sprichwörtlich zum Himmel.
Wichtig ist aber, dass derartig übele Gesellen auf keinen Fall politische Verantwortung bekommen. Dies würde unvermeidlich in einer Diktatur enden. Denn jeder, der grundsätzlich anderer Meinung ist, wird dann verfolgt.

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Christoph Schwiers

@JLSorel: Was Julien Sorel damals für eine Kirche vorfand, da wäre er über die

...heutige sehr glücklich (vielleicht für ihn nicht mehr edel genug) . Aber auch bei ihm gab es solche und solche Geistliche, so war es damals, so wird es immer sein.
Egal ob Sie das von K.Wege angesprochene Arrangieren mit dem Regime nennen oder die Hilfe für Alt-Nazis nach dem Krieg: Da ist was dran, aber wem es um die Sache geht, der verschweigt auch das Verhalten der USA in diesen Fragen nicht oder eben der DDR (Alt-Nazis in SED-Organisationen, NS-KZ-Ärzte im Diesnt der Forschung u.ä.); und nicht nur die Kirche hat Hexen verbrennen lassen und und und...

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Sebastian Castellio

Eingang für das Gesindel und die Anwälte

konnte man im 18. JH über dem Nebeneingang des Gerichtsgebäudes in Lyon lesen.
Große Änderungen kann ich nicht feststellen. Mit der Abarbeitung des massenweisen Mißbrauchs junger Frauen als Sexsklavinnen lüsterner Moslemböcke in Kleinbritannien wären die Maulhelden vollauf beschäftigt. Daran, daß sich die Säue dran schrubben erkennt man, daß die katholische Kirche als moralische Instanz ernstgenommen wird. Die Hetze und das Diffamieren würden sich ja sonst nicht lohnen.

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Bernfried Loosen

Dawkins erinnert mich an einen Menschen mit schlichtem Gemüt

Mal ehrlich, dass hier eine Medienkampagne gegen die katholische Kirche und insbesondere den Papst gefahren wird, ist nicht zu übersehen.

Dabei haben die Kritiker des Papstes keine wirklichen Argumente. Diese fehlenden Argumente werden durch Polemik und das Streuen von Halbwahrheiten ersetzt.
Seelig die Armen im Geiste :-)

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leopold mansk

Der Papst auf der Anklagebank

Zwei unserer britischen Freunde wollen den Papst verhaften.
Liebe Freunde von der Insel, habt Ihr denn ein ausreichend großes Gefängnis?
Wieso? Schon vergessen? Wir – 82 Millionen – sind Papst. Wir – das ist auch die Kanzlerin, der Aussenminister, der Bundespräsident usw. Genügt es, wenn wir z.B. Herrn Westerwelle schicken?

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Jahrgang 1967, Feuilletonkorrespondent in New York.

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