Einmal mehr hat ein Trickfilm für die ganze Familie Amerikas Kinos erobert. Das fast ausschließlich am Computer entstandene Animations-Abenteuer „Shreck“ landete am vergangenen Wochenende mit Einnahmen von 42,1 Millionen Dollar (93 Millionen Mark) unangefochten auf Platz eins der US-Kino-Charts.
In dem Film aus den DreamWorks-Studios versuchen das gutmütige grüne Monster Shreck und ein lebenslustiger Esel eine schöne Prinzessin aus der Gefangenschaft eines reichen Schurken zu befreien. Ein noch besseres Einspielergebnis hat bislang nur der Disney-Trickfilm „Toy Story 2“ erreicht, der seit 1999 mit 57,4 Millionen Dollar den Premieren-Rekord eines Animationsfilms hält.
„Shreck“ verdrängte den Grusel-Hit „Die Mumie kehrt zurück“ nach drei Wochen von Platz Eins. Der Mumien-Return spielte aber immer noch 20,5 Millionen Dollar ein, was die Gesamteinnahmen auf 146,5 Millionen Dollar anwachsen ließ. Die „Mumie“ dürfte damit bereits jetzt zu den erfolgreichsten Produktionen des Jahres zählen.
Auf dem dritten Rang plazierte sich das Ritter-Abenteuer mit komischen Zügen, „A Knight's Tale“ (10,7 Millionen Dollar). Der neue Film mit Jennifer Lopez erreichte mit 9,5 Millionen Dollar nur den vierten Platz . In „Angel Eyes“ spielt Lopez eine energische Polizistin, der von Jim Caviezel als Mann mit mysteriösen Verbindungen zu ihrer Vergangenheit das Leben gerettet wird. Als Dauerbrenner in den Kino-Charts erwies sich schließlich auf Rang fünf erneut die „Tagebücher der Bridget Jones“ mit Renee Zellweger.