Das Unesco-Welterbe-Komitee hat am Donnerstag auf seiner Jahrestagung in Paris die folgenden 24 Stätten auf die Liste des Kultur- und Naturerbes der Menschheit gesetzt. Insgesamt verzeichnet die Liste damit jetzt 754 Stätten von „außergewöhnlichem universellen Wert“, davon 582 Kultur- und 149 Naturstätten. 23 sind so genannte „gemischte Stätten“.
Natur-Stätten:
Nationalpark von Purnululu (Australien)
Geschützte Teile der drei Parallel-Flüsse in Yunnan (China)
Geschlossenes Bassin d'Ubs Nuur (Russland/Mongolei)
Pyramidenförmige Monte San Giorgio aus der Trias-Zeit (Schweiz)
Nationalpark Phong Nha-Ke Bang (Vietnam)
Kultur-Stätten:
Kulturlandschaft und archäologische Reste Bamian-Tal (Afghanistan)
Assyrische Hauptstadt Assur (Irak)
Historische Quebrada de Humahuaca im Rio Grande-Tal (Argentinien)
Kulturlandschaft von Mapungubwe (Südafrika)
Historisches Viertel der Hafenstadt Valparaiso (Chile)
Urbanes Städte-Duo Ubeda-Baeza (Spanien)
Zitadelle, Altstadt und Festung von Derbent (Russland)
James-Insel und Umgebung (Gambia)
Prähistorische Felshöhlen von Bhimbetka (Indien)
Archäologische Stätte Takht-e Sulaiman (Iran)
Weiße Stadt in Tel Aviv (Israel)
Heilige Berge Monti Sacri von Piemont und Lombardei (Italien)
Mausoleum Khoja Ahmad Yasawi (Kasachstan)
Franziskaner-Missionen der Sierra Gorda de Querétaro (Mexiko)
Holzkirchen im Süden von Kleinpolen (Polen)
Jüdisches Viertel und Basilika in Trebic (Tschechien)
Königliche Botanische Gärten in Kew (Großbritannien)
Archäologische Stätten Gebel Barkal im Nil-Tal (Sudan)
Heilige historische Felsstätte Monts Matobo (Simbabwe)
Der Ausschuß billigte außerdem die Ausweitung von drei bereits bestehenden Welterbe-Stätten:
Naturerhaltungsregion Zentral-Amazonien (Brasilien)
Kaisergräber der Ming- und Qing-Dynastie (China)
Archäologische Stätte Alt-Panama und historischer Distrikt (Panama)