11.10.2010 · Die Deutschen sorgen sich um eine schrumpfende Bevölkerung. Die gefährlichste Bedrohung ist jedoch die exponentiell wachsende Weltbevölkerung. Umweltkatastrophen haben deswegen jetzt schon ungeahnte Folgen. Dagegen hilft allein: Bildung
Von Alard von KittlitzRichtlinien für Lesermeinungen
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... zur existierenden Bevölkerungszahl sind in etwa so valide wie diejenigen zur Haushaltsführung des griechischen Staates. Bitte dies einzubeziehen, bevor uns wieder irgendwelche "Massnahmen" als alternativlos aufoktroyiert werden.
Warum muss eigentlich Oswald Spengler immer und überall Recht haben?
Die Kassandra des Abendlandes hat nämlich schon vor langer Zeit erkannt, dass die Abnahme der Kinderzahl mit wirtschaftlicher Not und Pein in den Spätzeiten einer Zivilisation nicht zu erklären sei:
„Hier liegt eine durchaus metaphysische Wendung zum Tode vor. Der letzte Mensch der Weltstädte will nicht mehr leben, wohl als einzelner, aber nicht als Typus, als Menge; in diesem Gesamtwesen erlischt die Furcht vor dem Tode. (…) Nicht nur weil Kinder unmöglich geworden sind, sondern vor allem weil die bis zum äußersten gesteigerte Intelligenz keine Gründe für ihr Vorhandensein mehr findet, bleiben sie aus. (…) Das alles ist für den »letzten Menschen« nicht mehr vorhanden. Intelligenz und Unfruchtbarkeit sind in alten Familien, alten Völkern, alten Kulturen nicht nur deshalb verbunden, weil innerhalb jedes einzelnen Mikrokosmos die über alles Maß angespannte tierhafte Lebensseite die pflanzenhafte aufzehrt, sondern weil das Wachsein die Gewohnheit einer kausalen Regelung des Daseins annimmt.“
- die ungleich zaghafteren Maßnahmen der liberalen Vielparteienherrschaft werden hier zudem noch sehr viel weniger Früchte tragen als der streng verordnete Ehezwang durch die kaiserliche Regierung des Augustus im alten Rom...
Jedes geborene Kind ist eine Umweltbedrohung
Das in den industrieländern das meiste CO2 pridziert wird heißt nichts anderes als dass auch diese Länder überbevölkert sind. Wer einmal die segensreichen Gebiete des deustchebn flachen Landes verlässt und nach London, Rotterdam-Amsterdam oder wo auch immer geht, wird schnell erkennen, daß auch unsere Länder total überbevölkert sind. Von daher kann man nur sagen - wer sich wie die Ratten vermehrt (hat) muß auch wie diese leben!
Schon vor 30 Jahren hat Bernhard Grzimek gewarnt, daß Katasthrophenhilfe in Entwicklungsländern unfug ist. Es verschlimmert die Probleme nur.
Das einzig humane wäre, dort das Wasser mit Kontrazeptiva zu versetzen, bis hohe Bildungsgrade erreicht sind. Denn es ist keine Zeit mehr zu warten. Wir sehen ja bei uns und bald auch in China, daß sinkende Bevölkerungszahlen auch erhebliche Probleme mit sich bringen. Aber zu schreiben trotz der Einkindpolitik Chinas ist natürlich unfug! China hätte ohne diese Politik jetzt 2,5 Mrd. Einwohner - bzw. hätten diese anderen Länder auch eine 1-Kindpolitik strikt eingehalten, gäbe es jetzt "nur" 4-5 Mrd Menschen.
Klar ist aber eines: Überbevölkerung ist DIE Umweltkatastrophe!
Till
Lieber die altmodische Mathematik
"Wenn man möchte, kann man vielleicht alle derzeitigen Leiden der Welt auf die Bevölkerungsexplosion zurückführen. Man könnte so weit gehen zu behaupten, dass sich vorerst niemand dazu berufen gefühlt hätte, im Golf von Mexiko nach Öl zu bohren, wenn der Bedarf an dem Rohstoff nicht stetig steigen würde. Zugleich kommt solcher Reduktionismus doch etwas wohlfeil daher."
Man könnte dem Reduktionismus mit einem altmodischen Mittel begegnen: Der Mathematik. Zugegeben, cool ist das derzeit nicht, doch zum Glück muß man nicht selbst rechnen: Als moderner Internet-Nutzer geht man einfach auf die Seiten der Internationalen Energie-Agentur, und blättert in bereits mundgerecht aufbereiteten PDFs nach, wieviel Energie die Leute in verschiedenen Ländern pro Nase oder pro Bruttosozialprodukt benötigen. Was dann zu der Schlußfolgerung führen könnte, daß die Welt prima 4 Schweizer für einen US-Amerikaner aushält, oder in der durchdachteren Variante: Daß unser Ressourcenverbrauch pro Nase in gigantischen Dimensionen variabel ist.
Das Öl im Golf von Mexico wird für einen kleinen Teil der Weltbevölkerung erbohrt, der fast ein Viertel des Erdöls der Welt vergeudet. Einfach nur den Verbrauch von US-Autos auf Audi-A2-Niveau zu senken, macht locker Platz für eine weitere Milliarde Menschen, die Energie halbwegs sparsam verwenden.
MfG
Hans-Joachim Zierke
In jedem Fall eine der freundlichsten Formen um mit diesem Problem unzugehen
Auch wenn mangelnde Bildung nicht zu den 20 Milliarden führen würde, alleine aus dem Grund, dass Menschen mit schwachem Bildungshintergrund andere Wege der regulierung sehr intuitiv finden. allerdings muss neben der Bildung auch die Grundversorgung sichergestellt werden denn ohne eine Grundversorgung werden keine anreize für eine langfristig sinnvolle einstellung gegeben.
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Entscheidungen mit Hunger im Bauch sind im Schnitt kurzfristiger als die selben Entscheidungen mit vollem Bauch bzw. einem entsprechendem Blutzuckerspiegel.
Laender die ihre eigne Bevoelkerung nicht ernaehren koennen
sondern auf Hilfe aus dem Ausland angewiesen sind sollten dazu gebracht werden
Geburten-Kontrolle einzurichten. Denn es geht nicht an dass immer mehr Menschen geboren werden die sich nicht ernaehren koennen weil das Land schlecht regiert wird.
Einer der besten Artikel die ich in meinem Leben gelesen habe
Warum? Weil er zeigt, dass der Mensch offensichtlich dazu in der Lage ist, das Grundproblem seiner Existenz zu erkennen, dahingehend alle relevanten Elemente der respektiven Problemstruktur erkennt und gleichzeitig einen rationalen Lösungsansatz beschreibt. Einziger Mangel bleibt das beschriebenen Fokusierungs-Defizit welches wohl teils psychologisch bedingt (der Prokrastinations-Faktor) und teils inherent ist (Reproduktion ist als Grundbedürfnis lebender Individuen in deren Verhalten eingeprägt). Entwicklungshilfe sollte sich so schnell wie möglich auf das Grundbedürfnis Bildung konzentrieren welches das Grundbedürfnis Reproduktion ersetzt. Vielen Dank für den Artikel!
Bildung heißt auch selber denken
Zunächst mal war Deutschland vor dem zweiten Weltkrieg wohl eine der höchstenwickelten Kulturnationen die dieser Planet jemals gesehen hat, nicht zuletzt auch wegen dem kulturellen Beitrag des kleinen aber sehr feinen deutschen Judentums. Und hat es etwas genützt? In der ganzen Geschichte wurden die Völker von den Gebildeten beherrscht, die Kriege waren also meist Kriege der Gebildeten untereinander, die Ungebildeten waren nur das Kanonenfutter.
Bildung heißt auch, statistisch denken zu können. Nur weil ein statistischer Zusammenhang zwischen mehr Bildung und weniger Geburten in Moldawien besteht, heißt das noch lange nicht dass auch ein tatsächlicher Zusammenhang besteht. Das kann auch andere Gründe haben, man denke nur an die Ostdeutschen nach der Wende.
Gebildet und keine Kinder ist ja auch keine naturgesetzliche Verknüpfung, sondern nur wenn Bildung und Verwestlichung zusammenkommen. Mehr Bildung heißt erstmal mehr Erfolg, und damit die Möglichkeit mehr Kinder (und evtl Frauen) zu ernähren. Arme konnten früher oft nicht Heiraten, weil das Geld fehlte.
Überbevölkrung ist das ultimative Dilemma des Gutmenschentums - alle Kinder retten und dadurch spätere Kriege, Seuchen und Hunger erzwingen. Absolut aussichtslos...
Zwei Bemerkungen. (1) Einfach mal googeln Sharia Konflikt Nigeria. Beide Staaten, Nigeria und Pakistan sind muslimische Devastierer. Die USA - ich durfte mir mal einige kaputte Staaten vor der Ölkatastrophe ansehen- ist aber auch nicht viel besser und ich sehe in der EU identische den gleichen lockeren Umgang mit der Natur. Insofern ist die Auswahl zwar aktuell, aber wird dem Artikel Inhalt vielleicht nicht ganz gerecht. (2) Solange Sie mich nicht widerlegen kommt es auf die Bodenqualität und den Wald an, wieviel CO2 Ausstoss eine Waldrodung verursacht. Indonesiens Neurodungen pro Jahr geben mehr CO2 ab, als Deutschland insgesamt jedes Jahr ausstoßen kann. Die Devastierer sind also nicht sauberer. Gilt auch für Russlands Torfböden, die tauen, wofür die Russen aber nicht viel können. Aber sonst: scharfer Artikel. Und mutig finde ich das auch, dieses Thema anzusprechen. Mutter Natur ist ja so außer Mode in der Zeit der neoliberalen Genpflanze machts möglich Ideologie.
Hausaufgaben zur Vermeidung von Überbevölkerung ...
... , welch ein Lösungsansatz!
Natürlich nicht falsch, aber sehr eindimensional. Denn was nützt es wenn ich schreiben und rechnen kann, jedoch keinen Job habe, um mich oder die Familie zu ernähren?
Wir kommen um eine weltweite, in Stufen eingerichtete Geburtenkontrolle nicht mehr herum. Sollten unsere Politiker diese Verantwortung nicht kurzfristig wahrnehmen, wird das in Zukunft die Natur -jedoch für uns alle mit desaströsen Folgen- an deren Stelle übernehmen!
Mit der Bildung die politische Organisierung
Das ist nicht nur eine Frage der Bildung, sondern eben auch eine der politischen Rechte. Frauen müssen nicht nur wissen, was sie sollen, sie müssen auch dürfen, was sie wollen. Die Moldawierin, die keine Kinder mehr bekommt, die sie nicht will, hat nicht einen Mann, noch nicht!, der ihr vorschreibt, dass es auch anders zu gehen hat. Anders ausgedrückt: Da wo die Frauen Freiwild sind, Beute von Kriegsherren und sonstigen Vergewaltigern, nehmen wir da nur das Beispiel Südafrika, nützt ihnen die Bildung nur insofern, dass sie vielleicht sich etwas besser zu wehren wissen, nach dem Geschehen. Mit der Bildung, muss die politische Organisierung der Frauen einher gehen, und das hatten wir in Moldawien, in dessen Sowjetzeit. Und da kann man über den Sowjetkommunismus schimpfen so viel man will: aber dies scheint im Moment „irreversibel“, hoffen wirs jedenfalls.
"Dagegen hilft allein: Bildung"
Ist es nicht ein Stück weit tragische Ironie, dass genau dieses Hilfsmittel das mit Abstand am wenigsten real bedachte und gleichzeitig das in Reden am meisten verwendete darstellt?
Bildungsausgaben erhöhte man zuletzt mit Statistikverschiebungen, nicht mit Realerhöhungen, die auch nur in der Lage wären, Inflationsverluste aufzufangen. Doch hört man seit Jahrzehnten in allen politischen Farben, dass doch Bildung der Schlüssel zu allem sei, um dann bei Betrachtung der erfolgenden Maßnahmen nur das Schloss und den Riegel wahrzunehmen.
Wer Bildung unterhalb von Gymnasialsphären (und selbst dort) vermitteln muss, der kann ein Lied davon singen, was gesagt und was letztendlich getan wird und wurde. Wer in sozialen Berufen arbeitet, singt kein Loblied ob seiner Arbeitsbedingungen und wird auch weit ab von dem entlohnt, was seine Ausbildung allein an Einbußen forderte.
Die Fraktion, die auf soziale Probleme nur mit "härtere Strafen!" antworten kann, hat die Bildung in Deutschland gleichzeitig links liegen lassen und damit noch mehr von dem geschaffen, was Gesellschaften gefährdet: Unwissenheit und falsches Wissen.
Ein Schelm, wer Böses dabei denkt, denn Überwachung allein kann da nicht kitten.
Fehlgeleitete Mittel und Anstrengungen
Hilfen für arme, bevölkerungsreiche Länder sollten ausschließlich in Bildung gehen, und zwar nicht als Geldmittel, sondern durch Aufbau und Betreiben entsprechender Strukturen. Die Erfahrung zeigt, daß "Entwicklungshilfe" in Form von Geld ausschließlich in den Taschen der herrschenden Clans und der westlichen NGOs landet, bestehende Wirtschaftsstrukturen zerstört und die Armut des Landes zementiert statt sie zu lindern. Hier kommen wir zum "Klimawandel". Der Klimawandel findet zweifellos statt, das Klima war noch nie konstant. Die Idee, der Mensch könne über ein Spurengas das Klima steuern, ist jedoch noch weit aberwitziger als der Gedanke, man könne mit dem Transfer von Milliarden ein rückständiges und korruptes Land in die Moderne führen. Die Mittel, die jetzt durch den Klimaschwindel in den Taschen von Al Gore und den dahinterstehenden Profiteuren sowie von Dritte-Welt-Despoten landen, könnte man viel sinnvoller in Bildung armer Länder investieren. Dazu verhungern Menschen, weil aufgrund des Klimabetrugs Biofuel statt Nahrungsmitteln angebaut wird. Im übrigen können wir nur hoffen, daß das Klima wärmer wird statt kälter (im 20. Jahrhundert zwei längere Abkühlungsphasen), denn kälter bedeutet Ernteausfälle und Hungersnöte.