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Tibet Dalai-Rambo

 ·  Der Dalai Lama, Ikone des Pazifismus, habe durchaus, so plaudern pensionierte CIA-Leute in einem Dokumentarfilm, auf bewaffneten Widerstand gegen Chinesen gesetzt.

Artikel Lesermeinungen (2)

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Bernhard Ströbel

Handeln im Nichthandeln

der Westen, allen voran, die USA unter Präsident Nixon, haben die Tibeter ihrem Schicksal überlassen. Was also blieb den Tibetern, das Messer am Hals, anderes übrig, als sich selbst zu wehren, bzw. den Strohhalm in Form der CIA Unterstützung anzunehmen. Handeln im Nichthandeln - das musste Tibet praktizieren - wollte es nicht vollständig unter die Chinesischen Räder gelangen.

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Michael Jäckel
Michael Jäckel (mike65) - 11.06.2012 00:10 Uhr

Dalai Lama wusste nichts von den Kontakten

Die Biografie, Freedom in Exile, in der der Dalai Lama sagte, dass er nichts von den CIA Kontakten wusste, wurde 1961 geschrieben. In der Biografie, als auch in seinem Handeln hat er die Guerilla Bewegung nicht unterstützt, aber auch nicht verurteilt. Er sagte, er sei dazu moralisch nicht in der Lage, da Angehörige der Guerilla Bewegung ihn ja aus Tibet herausgebracht haben.

Auch andere Quellen bestätigen diese Darstellung. Gyalo Thondup und T.J. Norbu waren die entscheidenden Kräfte, die die CIA einschalteten, sie waren Anti-Kommunisten, der Dalai Lama nicht, er war dazu viel zu differenziert. Es ist glaubwürdig, daß er aus der CIA Sache bewusst herausgehalten wurde. Russia Today schreibt 2009: "Im Jahr 1956 versuchte das tibetische Stammes-Bündnis "Nationale Armee der Verteidiger des Glaubens" die Einheimischen zu drängen, die Chinesen zu bekämpfen und bat den Dalai Lama, um seine "spirituelle Unterstützung und Führung" für den Widerstand, die er sich weigerte zu geben."

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Jahrgang 1960, Redakteur im Feuilleton.

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