10.06.2012 · Der Dalai Lama, Ikone des Pazifismus, habe durchaus, so plaudern pensionierte CIA-Leute in einem Dokumentarfilm, auf bewaffneten Widerstand gegen Chinesen gesetzt.
Von Christian GeyerRichtlinien für Lesermeinungen
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der Westen, allen voran, die USA unter Präsident Nixon, haben die
Tibeter ihrem Schicksal überlassen. Was also blieb den Tibetern,
das Messer am Hals, anderes übrig, als sich selbst zu wehren, bzw.
den Strohhalm in Form der CIA Unterstützung anzunehmen. Handeln im
Nichthandeln - das musste Tibet praktizieren - wollte es nicht
vollständig unter die Chinesischen Räder gelangen.
Dalai Lama wusste nichts von den Kontakten
Die Biografie, Freedom in Exile, in der der Dalai Lama sagte, dass er
nichts von den CIA Kontakten wusste, wurde 1961 geschrieben. In der
Biografie, als auch in seinem Handeln hat er die Guerilla Bewegung nicht
unterstützt, aber auch nicht verurteilt. Er sagte, er sei dazu
moralisch nicht in der Lage, da Angehörige der Guerilla Bewegung
ihn ja aus Tibet herausgebracht haben.
Auch andere Quellen bestätigen diese Darstellung. Gyalo Thondup und
T.J. Norbu waren die entscheidenden Kräfte, die die CIA
einschalteten, sie waren Anti-Kommunisten, der Dalai Lama nicht, er war
dazu viel zu differenziert. Es ist glaubwürdig, daß er aus
der CIA Sache bewusst herausgehalten wurde. Russia Today schreibt 2009:
"Im Jahr 1956 versuchte das tibetische Stammes-Bündnis
"Nationale Armee der Verteidiger des Glaubens" die
Einheimischen zu drängen, die Chinesen zu bekämpfen und bat
den Dalai Lama, um seine "spirituelle Unterstützung und
Führung" für den Widerstand, die er sich weigerte zu
geben."