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Quellennachweis im Fall Hegemann : Freundliche Übernahme

  • Aktualisiert am

Bekenntnis zum literarischen Kopierprinzip: Helene Hegemann Bild: Julia Zimmermann

Schadensbegrenzung im Plagiatsfall Helene Hegemann: Der Ullstein Verlag legt jetzt die Quellen des umstrittenen Romans „Axolotl Roadkill“ offen und nimmt den Blogger Airen, von dem Hegemann am meisten abgeschrieben hat, unter Vertrag. Ob damit alle Quellen genannt sind, bleibt aber noch offen.

          Der Ullstein Verlag hat für die vierte Auflage von Helene Hegemanns „Axolotl Roadkill“ einen sechsseitigen Quellennachweis vorgelegt, in dem „wörtliche Zitate, modifizierte Zitate oder Inspirationen“ detailliert aufgeführt sind. Allein zwanzig Stellen stammen aus „Strobo“, dem autobiographischen Bericht des Bloggers Airen aus dem Berliner Techno-Club Berghain. Helene Hegemann hatte zunächst gesagt, sie habe „insgesamt eine Seite“ von Airen abgeschrieben. Ebenfalls mehrfach zitiert wird Kathy Acker. Der Verlag teilt mit, das Verzeichnis sei „bewusst ausführlich“ und enthielte auch zahlreiche Quellen, „die im Zuge einer freien Benutzung im Sinne des Urheberrechts nicht genehmigungspflichtig sind“. Des weiteren hat man der Danksagung eine Art Disclaimer hinzugefügt: „Dieser Roman folgt in Passagen dem ästhetischen Prinzip der Intertextualität und kann daher weitere Zitate enthalten.“ Noch ungenannte Inhaber von Urheberrechten werden aufgefordert, sich mit Ullstein in Verbindung zu setzen.

          Des weiteren hat der Verlag auf Nachfrage bestätigt, mit dem Blogger Airen, aus dessen „Strobo“ sich Helene Hegemann weitreichend bedient hat, einen eigenen Buchvertrag geschlossen zu haben. „Strobo“ soll im Herbst als Taschenbuchausgabe bei Ullstein erscheinen. Damit hätte man der Kopie das Original dann gewissermaßen nachgetragen und den „Strobo“-Autor eingemeindet. Angesichts der Auflage, die der Verlag bis dahin mit Helene Hegemanns nicht nur wegen der Plagiatsvorwürfe höchst umstrittenem Roman erzielt haben dürfte, scheint Ullstein günstig davongekommen. (F.A.Z.)

          Aus folgenden Quellen (Bücher, Songs, Filme, Blogs etc.) sind nach Angaben des Ullstein Verlags Teile „als wörtliches Zitat, modifiziertes Zitat oder Inspiration“ in „Axolotl Roadkill“ eingeflossen:

          Aus Airens Blog: airen.worldpress.com (später erschienen als Buch unter dem Titel Strobo mit einem Nachwort von BOMEC. © SuKuLTuR, Berlin 2009. Zitiert mit freundlicher Genehmigung des Verlags.)

          Hegemann S. 9: Irgendwie läuft mir zu Lorbeerkränzen geflochtenes Blut aus dem rechten Ohr.
          Airen: Ich grinse aus dem Fenster, aus meinen Ohren fließt in dicken Strömen Blut von Lorbeerblättern umflochten.

          Hegemann S. 11: […] hyperrealen, aber durch Rohypnol etwas schlecht aufgelösten Vaselintitten […]

          Airen: […] hyperrealen aber durch Rohypnol etwas schlecht aufgelösten Vaselintitten.

          Hegemann S. 23: Ich habe Fieber, […] ein Promille im überhitzten Blut […]
          Airen: […] ich habe ein Grad Fieber sowie ein knappes PromilI Alkohol im überhitzten Blut.

          Hegemann S. 30 : […] sturzbesoffen auf Autodächern herumzuliegen und über (…) zu diskutieren.
          Airen: […] stockbesoffen auf einem Autodach in Kreuzberg und redete über Titandioxid.

          Hegemann S. 34/35: Thomas bietet uns zwei Lines Ketamin an, das in der Tiermedizin zur Narkose eingesetzt wird und in kleinen Dosen bewusstseinsverändernd wirkt. (…) Das Zeug brennt höllisch in der Nase.
          Airen: Eigentlich ist Ketamin ein Narkosemittel aus der Notfallmedizin, aber in sehr viel geringeren Dosen wirkt es halluzinogen. (…) Ich zieh nur eine kleine Bahn. Aber die tut schon höllisch weh in der Nase.

          Hegemann S. 35: […] in irgendeiner zum Ficken gedachten Sofanische […]
          Airen: […] auf der Gummibank eines zum Ficken gedachten Separees […]

          Hegemann S. 36: […] steht auf dem Klodeckel, um drei Lines Speed auf der Trennwand zur Nachbartoilette zurechtzumachen.
          Airen: […] klettert (…) auf die Klobrille und macht die Lines an der Grenze zur
          Nachbartoilette zurecht.

          Hegemann S. 52: […] Technoplastizität, Annika.
          Airen: Eine gierig in alle Ecken züngelnde Techno-Plastizität.

          Hegemann S. 60: »Ey, […] wartet […] jemand auf dich« (…) […] (…) […] mit angewinkelten Beinen (…) […] lasse ich mich […] lange in den Mund ficken.
          Airen: »Hey, da (…) wartet einer auf dich.« (…) (…) die Beine angewinkelt (…) Ich lasse mich Ewigkeiten in den Mund ficken […]

          Hegemann S. 64: Man hätte dir echt die Gedärme aus dem Körper schneiden können, und irgendwann wärst du dann aufgewacht, ohne Tasche und mit 'nem 2x2 Quadratmeter großen Arschloch.
          Airen: Ich hätte dir echt den Blinddarm rausnehmen können. Wäre dir das im Club passiert, wärst du irgendwann ohne Handy und mit« - ausladende Geste - »sooo einem Arschloch aufgewacht!«

          Hegemann S. 72: […] erfahren […], dass ich nicht […] mit dem Argument »Scheiß Kapitalismus!« geweigert habe, […]zurückzuzahlen..
          Airen: […] erfahre also (…) mit dem Argument. »Scheiß Kapitalismus!« geweigert zu bezahlen […]

          Hegemann S. 74: Ich drehe mich um und knalle rückwärts gegen einen grobporigen Typen in grünen Klamotten. […] er setzt mich in ein Taxi […]
          Airen: Ich steige aus, mache drei Schritte nach vorn und pralle rückwärts gegen die Bahn. (…) verfrachten mich in ein Taxi.

          Hegemann S. 79/80: […] erbsengroße Plastikkugel […] Anstatt mir zu antworten, wickelt sie die Plastikfolie ab. Schlussendlich liegt auf dem Mahagonitisch eine Messerspitze bräunlichen Pulvers, das wie Instanttee aussieht und nach einer Mischung aus Zigarettenkippen, Müll und Essig riecht. Aus einem Stück Silberpapier dreht sie sich ein Röhrchen, auf ein weiteres schüttet sie die Hälfte des Pulvers. Als sie ein Feuerzeug unter die Folie hält, schmilzt das Heroin und zieht eine kleine Rauchschwade hinter sich her. […]
          Airen: […] erbsengroße Plastikkugel (…) Schicht um Schicht wickle ich die Plastikfolie ab, bis in der Mitte eine gute Messerspitze bräunlichen Pulvers zum Vorschein kommt. Sieht in etwa so aus wie Instant-Tee und riecht säuerlich, wie eine Mischung aus Zigarettenkippen, Müll und Essig. Diacetylmorphin. Dann hole ich Alufolie. Aus einem Stück drehe ich mir ein Röhrchen. Auf ein anderes schütte ich ein Viertel des Pulvers. Sobald ich ein Feuerzeug unter die Alufolie halte, schmilzt das Heroin (…) und zieht eine kleine Rauchfahne hinter sich her.

          Hegemann S. 105: […] als nachts mit Bleigewichten an den Knöcheln vor dem Spiegel […] Jeder Track war eine Herausforderung. Ich hätte Strom gefressen, um (…) »Krasse Choreographie« tuschelten […]
          Airen: […] jeden Abend mit Bleigewichten an den Knöcheln vor dem Spiegel (…) jeden Track als Aufgabe sah (…) »krasse Choreographie« tuschelten, als ich elektrischen Strom gefressen hätte […]

          Hegemann S. 130: […] »Wieso nicht?«/»Ich ficke nicht mehr.«/»Mann, Alter, ich bin übelst geil!«/»Ich ficke jetzt nicht mehr mit dir.«/»Aber warum denn nicht?«/»Ich will nicht.«/»Bist du positiv?«/»Ja.« […] Ich gehe tanzen.
          Airen: »Lass uns ficken!«/»Nein.«/»Wieso nicht?«/»Ich ficke nicht.«/»Mann Alter, ich bin übelst geil, wir holen jetzt nen Gummi von der Bar und ticken!«/»Nein.«/ »Aber warum nicht? Bist du positiv?«/»Ja.« (…) Ich gehe tanzen.

          Hegemann S. 135: »Der ist stockbisexuell. […] Dort erklärt er dann einer zierlichen Schwarzhaarigen mit so einer Art olivfarbenen Traumbeinen, wie geil es ihn macht, dass ihre Haut überall gleich aussieht, sogar in den Achselhöhlen, […].«
          Airen: [Titel des Blogeintrags: stock-bi] Zierlich, schwarzhaarig, keine zwanzig und olivfarbene Traumbeine (…) Ich küsse ihren Körper, ihre ultrazarte Haut, die überall die gleiche ist: An den Waden, an den Schenkeln, am Bauch und am Po, zwischen ihren Schulterblättern, auf ihren Brüsten und sogar unter ihren Achseln. (…) Ich ficke grottenschlecht, zittere hilflos auf ihr rum und gebe irgendwann auf.

          Hegemann S. 136: […], moderiere ich schwerstelegant zu ihr hinüber.
          Airen: […], moderiere ich mich zu Jan rüber.

          Hegemann S. 172: […]: lese den Zettel: Bleib ruhig liegen, es ist alles in Ordnung. Im Türrahmen steht der ausschließlich in Boxershorts steckende Mottosweatshirttyp und sagt: »Bleib ruhig liegen, es ist alles in Ordnung.
          Airen: Der Nette Fucker steht nackt in der Tür und wispert: »Hey Airen! Bleib ruhig liegen! Alles ok!« Vor dem Sofa steht ein Tisch, darauf ein Zettel: »Lieber Airen! Bleib ruhig liegen, das ist ok!«

          Hegemann 177: […] in diesem Glitter-Schmutz- und Pailletten-System, ganz böser Nightmare Bass für Erwachsene. […]
          Airen: […] ein Künstlerleben zu führen also mit Glitter, Schmutz und Pailletten, mit ganz bösem Nightmare-Bass für Erwachsene (…)

          Hegemann S. 199: […]Rokokoaltbau, der näher am türkischen als am schwulen Teil Schönebergs liegt (…) einer der beiden bestgeöffneten Lidl-Filialen. […]Flur mit schwarzem Holz und Spiegeln geht.
          Airen: […] Rokokoaltbau, im Hausflur schwarzes Holz und Spiegel. (…) näher am türkischen als am schwulen Teil Schönebergs gelegen hatte (…) von einem der beiden bestgeöffneten Liedls in Berlin.

          Weitere Zitate nach Angaben des Ullstein Verlags (teilweise modifiziert und in einzelne Teile über längere Passagen verstreut); alle Angaben, soweit sie der Zustimmung bedurften, mit freundlicher Genehmigung der genannten Verlage/Urheber:

          S. 9: Von »(…),die Nacht« bis »unrhythmische Trommeln, (…)« stark modifiziert aus: Malcom Lowry: Unter dem Vulkan. Titel der Originalausgabe: Under the Volcano. © 1947 by Malcolm Lowry. Aus dem Englischen von Susanna Rademacher; ©1963, 1974, 1984 Rowohlt Verlag GmbH, Reinbek bei Hamburg; 11.Auflage 2005, S. 54 f.

          S. 15: Die kursiv gesetzten Zeilen leicht modifiziert aus: Rainald Götz: Rave. © Suhrkamp Verlag, Frankfurt am Main 1998, 1.Auflage 2001, S. 85

          S. 15: Die Zeilen »Berlin is here to mix everything with everything« bis »(…) wohin ich sie trage« stammen von Jim Jarmusch. Ab »Ich bediene mich überall (…)«: angelehnt an die fünfte Regel aus The Golden Rules of Filmmaking von Jim Jarmusch, der wiederum Jean-Luc Godard zitiert. Weiter zitiert werden diese Zeilen bei Paul Arden in: Egal, was du denkst, denk das Gegenteil. Titel der Originalausgabe: Whatever you think think the opposite. © 2006 Paul Arden. Aus dem Englischen von Sünje Redies; © 2007 by Bastei Lübbe GmbH & Co. KG, Köln, S. 94 S. 40: Von »Ich will Erleuchtung (…)« bis »(…) unausweichliche Notwendigkeiten einfach von selbst?« leicht modifiziert aus: Kathy Acker: Große Erwartungen. Ein Punk-Roman. Titel der Originalausgabe: Blood and Guts in High School Plus Two. Great Expectations. © 1978 by Kathy Acker. Aus dem amerikanischen Englisch von Uschi Gnade; © 1988 by Wilhelm Heyne Verlag GmbH & Co. KG, München, S. 73

          S. 66: Von »Ich weiß, dass, wenn man Bäume malen soll (…)« bis »(…) zu viele Blüten Romantik« modifiziert aus: Valérie Valère: Das Haus der verrückten Kinder. Ein Bericht. Titel der Originalausgabe: Le pavillon des enfants fous. © 1978 by Éditions Stock, Paris. Aus dem Französischen von Uli Aumüller.© 1991 Rowohlt Taschenbuch Verlag GmbH, Reinbek bei Hamburg, S. 71

          S. 103: Von »Ja also, mein Vater, meine Mutter (…)« bis »Habe ich sie wirklich geliebt? « Modifiziert aus: Kathy Acker: Große Erwartungen. Ein Punk-Roman. Titel der Originalausgabe: Blood and Guts in High School Plus Two. Great Expectations. © 1978 by Kathy Acker. Aus dem amerikanischen Englisch von Uschi Gnade; © 1988 by Wilhelm Heyne Verlag GmbH & Co. KG, München, S. 105 f.

          S. 148: Von »(…) ich habe Angst« bis »(…) die uns zerfleischt« stark modifiziert aus: Kathy Acker: Meine Mutter: Dämologie. Titel der Originalausgabe: My Mother: Demonology ©1993 by Kathy Acker. Aus dem amerikanischen Englisch von Lotte Dreimann und Angela Rummel; © 1995 by MAAS Verlag, Berlin, S. 228

          S. 168: »Das Meer verstand sich (…)« bis »(…) solange es in Bewegung ist.« Aus: David Foster Wallace: Tiere sehen dich an. In: Kleines Mädchen mit komischen Haaren. Titel der Originalausgabe: Girl with Curious Hair; © 1989 David Foster Wallace. Aus dem amerikanischen Englisch von Marcus Ingendaay. © by Kiepenheuer & Witsch GmbH & Co. KG, Köln 2001, S. 67

          S. 193: David Foster Wallace: John Billy. In: Kleines Mädchen mit komischen Haaren. Titel der Originalausgabe: Girl with Curious Hair; © 1989 David Foster Wallace. Aus dem amerikanischen Englisch von Marcus Ingendaay; © by Kiepenheuer & Witsch GmbH & Co. KG, Köln 2001, S. 121 f.

          S. 171: The Zombies: She's not there (1964)

          S. 202/203: Von »Was kann aus mir für sie entstehen?« bis »(…) und sie scheint fast nichts zu sein.« Stark modifiziert aus: Maurice Blanchot: Der letzte Mensch. Titel der Originalausgabe: Le dernier homme. © Editions Gallimard, Paris 1957, nouvelle édition 1977. Aus dem Französischen von Jürg Laederach; © Urs Engeler Editor. Basel/Weil a. R., Wien 2005, S. 6 f.; S. 17 f.

          S. 204: Der Brief an die Mutter entspricht in weiten Teilen dem Song Fuck U auf dem Album Noise der Band Archive (erschienen 2004). Die freie, modifizierende Übersetzung stammt von Helene Hegemann.

          Von Jonas Weber Herrera, aus privaten Korrespondenzen:

          S. 19: Von »Gibt es eigentlich Frauen, die Actionfilme gedreht haben?« bis »(…) einfach scheiße zu dir sein.«

          S. 149: »Von ›Sorry‹, aber fuck!« bis »(…) Scheißfelsen bumsen.«

          Weitere private Quellen:

          S. 28/29: Die Email von Ophelia ist die verfremdete Wiedergabe einer privaten Korrespondenz.

          S. 56: Ein der Autorin mündlich überlieferter Dialog (leicht verändert) aus dem Drehbuch Westwind von Ilja Haller (entwickelt für credofilm)

          S. 180 bis 185: Die Emails von Ophelia sind angelehnt an eine private Korrespondenz.

          Weitere Internet-Quellen:

          S. 160: Der Dialog lehnt sich teilweise an Leserkommentare zu einem Interview mit Helene Hegemann an.

          S. 49: Modifizierte Leserkommentare von Makita zu einer Kurzgeschichte von Helene Hegemann auf www.kurzgeschichten.de

          Inspirationen ohne genaue Quellentextkenntnis:

          Kathy Acker: Harte Mädchen weinen nicht; Meine Mutter.Dämologie; Große Erwartungen. Aus dem amerikanischen Englisch von: Uschi Gnade; Lotte Dreimann und Angela Rummel; Uschi Gnade; © 1985, 1995 und 1988 by Wilhelm Heyne Verlag GmbH & Co. KG, München)

          Weitere Inspirationen:

          S. 42/43: Von »Du bist nur Opfer (…)« bis »(…) Körper krabbeln?« Inspiration aus dem Film Martyrs von Pascal Laugier

          F.A.Z.

          Quelle: FAZ.NET

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