Alle Nachrichten und Informationen der F.A.Z. zum Thema Umberto Eco

Alle Artikel zu: Umberto Eco
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Hohmann-Affäre Vielleicht muß man das Buch erst mal lesen

Die Bielefelder Universitätsbibliothek rückt als Quelle der dunklen Hohmann-Rede in den Blick: Ihr Angestellter Johannes Rogalla von Bieberstein hat das von Hohmann zitierte Buch über den Jüdischen Bolschewismus verfaßt. Mehr Von Andreas Rosenfelder

20.11.2003, 17:51 Uhr | Feuilleton

Das leichte Spiel ist immer das schwerste Das leichte Spiel ist immer das schwerste

Manchmal kann es von Vorteil sein, zuerst auswärts anzutreten. Denn auf eigenem Platz ist man ohnehin überlegen, und hier zu beginnen kann leicht zu gefährlicher Selbstüberschätzung verführen. Jüngere Autoren, die mit autobiographischen Texten anfangen, können später in Schwierigkeiten kommen, wenn ihnen der Stoff der eigenen Herkunft ausgeht. Mehr

04.11.2003, 12:00 Uhr | Feuilleton

Von der großen Kunst der kleinen Abweichung Von der großen Kunst der kleinen Abweichung

Georg Christoph Lichtenberg hat das menschliche Gesicht als "die unterhaltsamste Fläche der Welt" bezeichnet, und die bildenden Künstler aller Zeiten haben dafür gesorgt, daß zumindest einige dieser Flächen für anhaltende Unterhaltung sorgen. In so dauerhaften Techniken wie Stein, Bronze und Öl haben sie ... Mehr

07.10.2003, 12:00 Uhr | Feuilleton

Die Götter mögen es bezeugen Die Götter mögen es bezeugen

Was ist ein Zeichen? "Alles, was man zum Lügen verwenden kann", lautet die bündige Definition von Umberto Eco. Sie macht deutlich, daß die Lüge ein weites Feld ist, etwas, worüber man dicke Bücher voller Wahrheiten schreiben kann. Wenn Maria Bettetini, Professorin für mittelalterliche Philosophie ... Mehr

02.09.2003, 12:00 Uhr | Feuilleton

Ungefährliche Liebschaften Ungefährliche Liebschaften

Historische Vexierspiele von Erfolgsautoren wie Umberto Eco oder Antonia Byatt hat schon mancher nachzuahmen versucht. Zutaten wie verschollene Bücher, wunderliche Gelehrte und historische Requisiten, möglichst versetzt mit erotischer Würze, garantieren jedoch noch kein Erfolgsrezept. Der Schotte ... Mehr

14.07.2003, 12:00 Uhr | Feuilleton

Italien Erträumtes Volk

Sich aufs Volk zu berufen, ist eine Fiktion: Umberto Eco schreibt in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung über den Populismus Berlusconis. Mehr Von Umberto Eco

11.07.2003, 12:14 Uhr | Feuilleton

Mit Schillerklang und Körnerschall Mit Schillerklang und Körnerschall

Daß Umberto Eco eine Philosophiegeschichte als Comic-Serie mit witzigen Sprechblasen verfaßt hat, das traute dem Ironiker und Romanautor wohl jeder seiner Leser zu, aber daß der seriöse Heidelberger Germanistikprofessor Friedrich Gundolf heimlich, nicht für den Druck, eine deutsche Literaturgeschichte in Knittelversen geschrieben hat, das ist schon einen überraschten Aufblick wert. Mehr

28.06.2003, 12:00 Uhr | Feuilleton

Die Milch der Mutter Gottes Die Milch der Mutter Gottes

Den Namen der "Sancta Colonia", aus dem Latein der Kirche durchdekliniert bis in den kölschen Dialekt ("et hillije Kölle"), führt Köln vor allem wegen seiner zahllosen Reliquien. Kölns wie Deutschlands führende Touristenattraktion, der gotische Dom, verdankt die Existenz dem Schrein mit den Gebeinen ... Mehr

18.06.2003, 12:00 Uhr | Feuilleton

Habermas und Derrida Nach dem Krieg: Die Wiedergeburt Europas

Es ist der geeignete Moment gekommen, um die europäische Rolle in der Welt neu zu definieren: ein gemeinsamer Aufruf von Jürgen Habermas und Jacques Derrida als Teil einer konzertierten Aktion europäischer Intellektueller. Mehr

31.05.2003, 13:15 Uhr | Feuilleton

Er kann sich seine Bomben selber basteln Er kann sich seine Bomben selber basteln

Was ist Wahrheit? Auf diese Frage antwortete Thomas von Aquin, Wahrheit sei die Übereinstimmung von Ding und Intellekt. Einen seiner gelehrigsten neuzeitlichen Schüler hat Thomas in Umberto Eco gefunden, der mit einer Arbeit über den Aquinaten promoviert worden ist. Der italienische Semiotiker, Romanautor, ... Mehr

18.03.2003, 12:00 Uhr | Feuilleton

Rezension: Belletristik Genueser Elefantenhochzeit

Woher nimmt der historische Roman sein Recht, so ganz anders über die Geschichte zu schreiben als die Geschichtsschreibung? Im Grunde ist es eine Frage der Rücksichtslosigkeit: wie weit man bereit ist, zugunsten derer, die Geschichte machen, über die hinwegzusehen, auf deren Rücken sie stattfindet. Mehr

05.12.2002, 12:00 Uhr | Feuilleton

Autoren Ehrentag des Unkrauts - Luigi Malerba wird 75

Mit Umberto Eco gehört Luigi Malerba zu den in Deutschland meistgelesenen italienischen Autoren. An diesem Montag wird der Meister der Satire 75 Jahre alt. Mehr

11.11.2002, 10:30 Uhr | Feuilleton

Rezension: Sachbuch Was las eigentlich Kapitän Nemo?

Die Bücher sind voll von Lesenden, viele der großen Figuren unserer Literatur sind geradezu als Lesende zu definieren - Emma Bovary, Don Quijote, Paolo und Francesca - "an jenem Tage lasen wir nicht weiter". Zu dieser in tausend naiven und raffinierten Reflexionsschleifen in die Literatur eingebauten Selbstbespiegelung gehört auch die Errichtung imaginärer Bibliotheken. Mehr

05.11.2002, 12:00 Uhr | Feuilleton

Mitten aus Mailand Politische Satire und andere ernste Angelegenheiten

Berlusconi regieren und Bücher links liegen lassen? Italienische Intellektuelle sind empört über die Lese-Unlust ihrer Landsleute - und reagieren. Mehr Von Henning Klüver

12.08.2002, 10:00 Uhr | Feuilleton

Rezension: Belletristik Das ist der Nibelunge Talkshow

Wenn jemand weiß, wo der Roman in diesen Tagen zu stehen hat, dann ist es der frühere Literaturredakteur Jürgen Lodemann: Vielsprachig, vielstimmig, ironisch gebrochen soll der Roman vor allem sein. Und so beginnt "Siegfried und Kriemhild" mit einer Vorrede des fingierten Herausgebers John J. B. B. ... Mehr

20.07.2002, 12:00 Uhr | Feuilleton

Rezension: Belletristik Verlorene Schar vom Roten Meer

Was für ein toller Hecht Umberto Eco ist, zeigt auch ein solcher Band, ja - er zeigt es vielleicht erst recht. Er versammelt kleinere Arbeiten - Glossen, kurze Essays oder Betrachtungen (manchmal sind sie halb parodistisch dem Stil eines wissenschaftlichen Exposés angenähert), dann, etwas herausfallend, auch Parodien und Travestien. Mehr

08.07.2002, 12:00 Uhr | Feuilleton

Medienschau Tabucchis Albtraum

In Italien und Frankreich haben Zeitungen Beiträge italienischer Schriftsteller gegen die Regierung Berlusconi veröffentlicht. Mehr

26.03.2002, 12:20 Uhr | Feuilleton

Koffein Italien und die Sauberen Hände

Ein Blick in italienische Zeitschriften: Italien erinnert sich an eine Aktion, die das Land verändert hat. Mehr

05.02.2002, 09:15 Uhr | Feuilleton

Geburtstag Streichholzbriefchen zünden besser - Umberto Eco 70

Der Semiotiker als Kolumnist: Umberto Ecos Streichholzbriefchen im "L'Espresso" sind in Italien eine Institution. Mehr Von Holger Christmann

04.01.2002, 00:00 Uhr | Feuilleton

Koffein James Bond - auch in der Zukunft gefragt

"007" fürchtet sich. Und doch: Arbeitslos wird er auch in Zukunft nicht sein. Das ergibt ein Blick in die Zeitungen von heute. Mehr

03.01.2002, 09:09 Uhr | Feuilleton

Rezension: Belletristik Was die Kabbala nicht weiß

Eine in der Renaissance spielende Fortsetzung von Umberto Ecos Roman "Der Name der Rose" will er sein, der neue Roman des Altphilologen und Schriftstellers Paul Claes. Seine Kulisse bildet das Florenz des Jahres 1494, mitten in der Blütezeit der Medici. Der junge Philosoph Giovanni Pico della Mirandola ... Mehr

07.11.2001, 12:00 Uhr | Feuilleton

Bestseller Was die Welt liest

Ein Blick in die amerikanischen, englischen, französischen und argentinischen Bestsellerlisten Mehr

25.10.2001, 13:41 Uhr | Feuilleton

FAZ.NET-Dossier Literarische Neuerscheinungen

Wenn die Blätter fallen, sprießen die Bücher wie die Pilze. FAZ.NET empfiehlt die wichtigsten Romane und Erzählungen. Mehr

16.10.2001, 11:50 Uhr | Feuilleton

Rezension: Belletristik Alle Wege führen nach Alessandria

Auf den letzten Seiten des Buches konsultiert ein Historiker einen Wahrsager. Der Historiker fragt den blinden Weisen, wie er die Geschichte von Baudolino in seine Chronik des Untergangs von Konstantinopel einfügen solle. "Tilge Baudolino aus deiner Chronik", empfiehlt der Wahrsager. Schade, entgegnet da ... Mehr

09.10.2001, 12:00 Uhr | Feuilleton

Rezension: Belletristik Alter Schweiß unter den Perücken

Historische Romane stehen, gerade weil sie sich derzeit großer Beliebtheit erfreuen, bei ernsthaften Literaturfreunden nicht hoch im Ansehen. All die Medicusse und Pharaonen, die die Publikumsverlage auf ihre Leser loslassen, um ihnen das literarische Genuß-Äquivalent eines Cecil-B.-de-Mille-Kostümfilms zu verschaffen: Sie haben das Genre einem generellen Trivialitätsverdacht ausgesetzt. Mehr

09.10.2001, 12:00 Uhr | Feuilleton
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