Alle Nachrichten und Informationen der F.A.Z. zum Thema Thomas Mann

Alle Artikel zu: Thomas Mann
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Aussterben ist vornehm Aussterben ist vornehm

Die Titel klingen nach der Lieblingslektüre einer Urgroßtante: "Im stillen Winkel", "Harmonie". Das verschreckt heutige Leser. Deshalb muss man es laut sagen: Die drei Novellen gehören zum Besten, Modernsten, was Eduard von Keyserling geschrieben hat. Aus Romanen wie "Wellen" und meisterhaften Novellen wie ... Mehr

28.08.2007, 12:00 Uhr | Feuilleton

Vereinigte Staaten - Los Angeles Michael Lentz: Pazifik Exil

Das Grundproblem der deutschen Literatur in den Jahren seit 1945 ist die Interesselosigkeit an der eigenen Tradition. Als die junge Generation aus dem Krieg zurückkehrte, hat sie die Gelegenheit genutzt, radikal neu zu beginnen. Mehr

26.08.2007, 12:00 Uhr | Feuilleton

Spengler persönlich Spengler persönlich

Eigentlich hatte er Angst vor allem. Angst vor Verwandten, vor Behörden, vor Gewittern.Angst, eine Wohnung zu mieten, einen Brief zu öffnen, einen Laden zu betreten."Angst vor Weibern - sobald sie sich ausziehen."Wer möchte glauben, dass es sich hier um Geständnisse des unerschrockenen Denkers, ... Mehr

19.08.2007, 12:00 Uhr | Feuilleton

Gegen die Entzauberung der Welt Gegen die Entzauberung der Welt

Nach eigener Auskunft ist Martin Mosebach, Jahrgang 1951 und Büchnerpreisträger dieses Jahres, ein Reaktionär. Ihm sind die Päpste seit Paul VI., der es wagte, die lateinische Messe in die Volkssprachen zu überführen, zu progressiv und viel zu lasch. Aus ästhetisch-religiösen Gründen ist es für Mosebach ... Mehr

05.08.2007, 12:00 Uhr | Feuilleton

FAZ.NET-Spezial: Dolf Sternberger Dies wählerische Verhältnis

Dem Glanz seines Auftritt konnte man sich nicht entziehen: Sehr vornehm, sehr groß, sehr aufrecht. Sein Interesse galt der Kulturpolitik genauso wie dem literarischen Genie. Frank Schirrmacher über den Publizisten und Politikwissenschaftler Dolf Sternberger, der heute hundert Jahre alt geworden wäre. Ein FAZ.NET-Spezial. Mehr Von Frank Schirrmacher

28.07.2007, 14:53 Uhr | Feuilleton

George Tabori ist tot Er war ein wunderbarer Zauberer

Der Theatermacher George Tabori ist tot. Der Regisseur und Autor starb im Alter von 93 Jahren in Berlin. Am Schluss hat er in seinen Träumen inszeniert, sagte Claus Peymann, Intendant des Berliner Ensemble, mit dem Tabori die letzten Jahre eng zusammengearbeitet hatte. Mehr

24.07.2007, 14:28 Uhr | Feuilleton

Der arme, gute Dumme Der arme, gute Dumme

Vom 17. November 1907 bis zum 29. Februar 1908 unternahm Hedwig Pringsheim, die Schwiegermutter Thomas Manns, eine Reise nach Argentinien, um ihren seit zwei Jahren dorthin verbannten ältesten Sohn Erik zu besuchen. Das Tagebuch, das sie währenddessen führte, haben nun Inge und Walter Jens zugänglich ... Mehr

13.07.2007, 12:00 Uhr | Feuilleton

Der Porsche unter den Epikern Der Porsche unter den Epikern

Während es inzwischen selbstverständlich ist, dass auch Kritiker oder Professoren Romane schreiben, herrschte vor zwei Jahrzehnten noch strikte Trennung zwischen Primär- und Sekundärproduzenten. Der Kritiker, der mit den eigenen Fiktionen auf den Markt ging, konnte sich auf die Schadenfreude des Betriebs gefasst machen, erst recht der zu dandyhafter Selbstdarstellung neigende Fritz J. Mehr

09.07.2007, 12:00 Uhr | Feuilleton

Sir Simon Rattle im Interview Orchester bewegen sich langsam wie tektonische Platten

Bilanz nach fünf Jahren: Sir Simon Rattle, Chefdirigent der Berliner Philharmoniker, äußert sich im F.A.Z-Gespräch erstmals öffentlich über Konflikte, Enttäuschungen und seine Ziele für die Zukunft. Vieles bleibt angedeutet: Ich hoffe, dass die Musik die Antwort gibt. Mehr

29.06.2007, 09:00 Uhr | Feuilleton

Fragen Sie Reich-Ranicki Viele Künstler sind große Kinder

Vor welchen Schriftstellern verneigt sich Marcel Reich-Ranicki, obwohl er sie nicht ganz ernst nehmen kann? Welcher Dichter nimmt ihm die Angst vor dem Tod? Und wen hat er, wie er zugibt, nie gelesen? Antworten des Literaturkritikers. Mehr

28.06.2007, 16:03 Uhr | Feuilleton

Bürger auf Abwegen Bürger auf Abwegen

Derzeit dürfte Martin Mosebach an seinem Schreibtisch sitzen, grübelnd, was ihm Georg Büchner zu sagen hat. Nicht ganz freiwillig: Es gehört zu den Pflichten des Büchnerpreisträgers, sich auf den Namenspatron einzulassen. Mosebach und den revolutionären Feuerkopf der Menschenrechte scheint indes nicht viel zu verbinden. Mehr

28.06.2007, 12:00 Uhr | Feuilleton

Köhler bei Christiansen Ein Staatsbesuch

Ein Bundespräsident schreibt Fernsehgeschichte: Mit seinem Auftritt bei Sabine Christiansen hat Horst Köhler eine Zäsur gesetzt. Er hat bekanntgemacht, dass es die Epoche vor Christiansen gibt und die Epoche danach. Von Frank Schirrmacher. Mehr Von Frank Schirrmacher

26.06.2007, 09:27 Uhr | Feuilleton

Der war immer modern Der war immer modern

Sein Leben hätte glanzvoll verlaufen können, doch endete es in Bitterkeit. 1929 war Alfred Döblin für seinen eben erschienenen Roman "Berlin Alexanderplatz" zum Nobelpreis vorgeschlagen worden; erhalten hat ihn Thomas Mann. 1933 musste er als jüdischer und linker "Asphaltliterat" noch in der Nacht des ... Mehr

25.06.2007, 12:00 Uhr | Feuilleton

Endwerk Endwerk

Soll man Zahlen Bedeutung beimessen? Den Segen des Autors, um den es in diesem Sommer (wieder einmal) gehen wird, hätte man jedenfalls. Also: War es Zufall, dass an diesem 17. Juni, dem alten und manche sagen: immer noch eigentlichen Tag der Deutschen Einheit, im Lübecker Rathaus die Neuausgabe des "Doktor ... Mehr

19.06.2007, 12:00 Uhr | Feuilleton

Hanns Zischler zum Sechzigsten Auch wenn er auf dem Sofa liegt, bleibt er präsent

Wer seine Filme und Hörbücher allein des letzten Jahres Revue passieren lässt, muss sich fragen, woher er noch die Zeit für seine Entdeckungen und Essays nimmt: dem Vielfachästheten und Multiartisten Hanns Zischler zum Sechzigsten. Mehr Von Jochen Hieber

18.06.2007, 12:57 Uhr | Feuilleton

Die Lyrikerin Mascha Kaléko Zur Heimat erkor sie sich die Liebe

Sie dichtete ihr Leben, und sie lebte ihre Dichtung: Mascha Kaléko war die Sprecherin einer neuen Generation - und geriet im Nachkriegsdeutschland in Vergessenheit. Marcel Reich-Ranicki verneigt sich zu ihrem hundertsten Geburtstag. Mehr Von Marcel Reich-Ranicki

07.06.2007, 09:26 Uhr | Feuilleton

Die Liebe zur Abweichung Die Liebe zur Abweichung

Eine kühle Zärtlichkeit prägt die Sprache der Erzählungen des dänischen Schriftstellers Herman Bang. In "Franz Pander", einer seiner Geschichten, die nun in einer Auswahl unter dem Titel "Exzentrische Existenzen" von Ulrich Sonnenberg herausgegeben und größtenteils neu übersetzt wurden, verliebt ... Mehr

05.06.2007, 12:00 Uhr | Feuilleton

Fragen Sie Reich-Ranicki Welchen Mehrwert hat moderne Literatur?

Warum sich die Liebe in der modernen Literatur so schwierig darstellt, wird Marcel Reich-Ranicki von einem Leser gefragt. Und er antwortet mit einer grundsätzlichen Überlegung: Wozu ist Literatur noch gut in Zeiten, in denen Belehrung und Aufklärung besser durch andere Medien geleistet werden? Mehr

23.05.2007, 16:02 Uhr | Feuilleton

Bücher Wälsungenblut

Artig bedankte sich Goethe für die Farbenlehre Philipp Otto Runges und versprach, seine eigene bald folgen zu lassen. Beide Farblehrwerke bringt Hauswedell & Nolte am 23. und 24. Mai unter den Hammer. Daneben sticht eine beachtliche Anzahl von Thomas Mann-Werken aus dem Angebot hervor. Mehr Von Vita von Wedel

19.05.2007, 15:25 Uhr | Feuilleton

Einsiedler von Kobern-Gondorf Sie nannten ihn Waldmensch

Joseph Paccione kam aus der New Yorker Bronx ins Provinznest Kobern-Gondorf. Tourist war er nicht lange, er musste sich sein Geld als Salatwäscher verdienen. Danach folgte die Arbeitslosigkeit. Bevor er in der Untersuchungshaft landete, lebte er 18 Monate als Einsiedler im Wald. Rainer Schulze hat ihn im Gefängnis besucht. Mehr Von Rainer Schulze

08.05.2007, 12:52 Uhr | Gesellschaft

Tag für die Literatur Märchen und Goethes Liebesaffäre

Am Sonntag beginnt der Tag für die Literatur in Hessen. In 85 Städten wird zu mehr als 200 Veranstaltungen eingeladen, um auf die literarischen Schätze des Landes aufmerksam zu machen. Mehr

02.05.2007, 20:57 Uhr | Rhein-Main

Literatur Wer war Shakespeare?

Wer war das Dichtergenie wirklich? Historisch belegte Fakten über Shakespeare sind rar. Eine neue Biographie schafft es jetzt, dass die Figur Shakespeare so anschaulich, so plausibel wie nur möglich erscheint. Mehr Von Wolfgang Schneider

02.04.2007, 12:10 Uhr | Feuilleton

Man weiß so wenig Man weiß so wenig

Ein junger Mann, Sohn eines Handschuhmachers aus der Provinz, kommt nach London. Er verfügt über keine familiären Beziehungen, die ihm Einfluss sichern, er hat auch keine Universität besucht, aber in kurzer Zeit wird er zum bedeutendsten Dramatiker der Weltliteratur. Wie soll das möglich gewesen ... Mehr

02.04.2007, 12:00 Uhr | Feuilleton

Spurlos verschwunden Spurlos verschwunden

Am 7. Mai 1982 nahm Joachim Fest in Gegenwart von Golo Mann den Thomas-Mann-Preis der Stadt Lübeck entgegen. Seine Dankrede "Der Irrtum Hannos oder Bürgerlichkeit als geistige Lebensform" eröffnet das Buch aus nachgelassenen Vorträgen und Aufsätzen, das jetzt im Rowohlt Verlag erschienen ist, den sein Sohn Alexander Fest leitet. Mehr

23.03.2007, 12:00 Uhr | Feuilleton

Eugen erwacht Eugen erwacht

Vor diesem Roman darf man nicht kneifen. Ist er schlecht, ist er gelungen? Das Leben eines Menschen hängt an dieser Frage, das Selbstverständnis eines Schriftstellers dreißig Jahre nach seinem Tod. Ist es nicht so verlaufen, wie es in diesem Erstlingsroman auf gespenstische Weise gefühlt, geahnt, gespürt und vorzeitig beendet wird? Man ist dem Verfasser eine klare Antwort schuldig. Mehr

23.03.2007, 12:00 Uhr | Feuilleton
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