Roland Barthes: Alle Nachrichten und Informationen der F.A.Z. zum Thema

Alle Artikel zu: Roland Barthes

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Ohrfeigenlust Ohrfeigenlust

Peter Handke ist ein Mann, der seine Worte nur in schriftlicher Form mit Bedacht wählt. Im Gespräch, zumal über Themen, die ihn umtreiben, macht er aus seinem Herzen keine Mördergrube. Nur gelangen solche Unterhaltungen selten unbearbeitet aufs Papier. Im Falle des Gesprächs, das Handke am 3. April ... Mehr

29.09.2008, 12:00 Uhr | Feuilleton

Joyce im Meldungsfieber Joyce im Meldungsfieber

Was tun wir eigentlich, wenn wir die Tageszeitung lesen? Gewiss, wir erweitern unseren Horizont, erlangen Hintergrundwissen, lassen uns von harten Reportagen packen, von klugen Kommentaren aufrütteln oder auch von Rezensionen anregen. Zeitungslektüre verläuft selten linear und noch seltener vollständig, vielmehr ... Mehr

15.08.2008, 12:00 Uhr | Feuilleton

Adobe Lightroom Aus dem Rotlicht in die helle Kammer

Es ist allzu verlockend, mit ein paar Bit-Zaubereien einem flachen Motiv aufzuhelfen. Doch Bildbearbeitung scheint ein Hobby im Hobby zu sein, wobei der Zeitaufwand nicht zu verachten ist. Die Software Lightroom von Adobe schafft Abhilfe. Mehr Von Nils Schiffhauer

13.08.2008, 11:54 Uhr | Technik-Motor

In der Mitte des Lebens In der Mitte des Lebens

Zwei Tage nach dem Ende der Vorlesungen, die jetzt unter dem Titel "Die Vorbereitung des Romans" erschienen sind, also am 25. Februar 1980, wurde Roland Barthes, den man einfachheitshalber einen Kulturwissenschaftler nennen kann, vor dem Collège de France, wo er die Vorlesungen hielt, von einem Auto erfasst. Mehr

13.07.2008, 12:00 Uhr | Feuilleton

Nach Proust gibt es keinen Roman mehr Nach Proust gibt es keinen Roman mehr

Fällt heute in einer Diskussion der Name Roland Barthes, dann meistens im Zusammenhang mit der von ihm lancierten These vom "Tod des Autors". Man könnte geradezu von einer Schrumpfung der Barthes-Rezeption in Deutschland auf dieses eine Schlagwort sprechen. Diese extreme Verkürzung eines hochkomplexen ... Mehr

05.07.2008, 12:00 Uhr | Feuilleton

Roland Barthes und der Roman Umkehr

Nach dem "Nullpunkt der Literatur", nach dem Durchgang durch alle Avantgarden, hatte Roland Barthes nur noch einen Wunsch: Er wollte einen Roman schreiben. Mehr

25.06.2008, 14:52 Uhr | Feuilleton

Abschied Ins neue Leben schreiben

Kaum ein zeitgenössischer Autor hat sich so wenig wiederholt wie er: Roland Barthes fand immer wieder neue Methoden, sich seinen Gegenständen zu nähern. Doch zuletzt wollte er auch davon noch sich abstoßen. Es war ein Abschied, der Beginn eines neuen Schreibens werden sollte. Mehr Von Henning Ritter

25.06.2008, 12:04 Uhr | Feuilleton

Diese Wirklichkeit ist dünn wie Papier Diese Wirklichkeit ist dünn wie Papier

Wer weiß, was aus Bruno Schulz geworden wäre, wenn er den 19. November 1942 überlebt hätte. Just für diesen Tag hatte der Dichter und Maler seine Flucht aus dem Getto des galizischen Drohobycz geplant. Er trug die gefälschten Papiere schon in der Tasche, als er auf offener Straße von dem SS-Scharführer Karl Günther erschossen wurde. Mehr

27.03.2008, 12:00 Uhr | Feuilleton

Stadtansichten aus Genf Zwischen Calvin und Kalbskopf

Nicht immer führen die Schienen der Genfer Straßenbahn in die Zukunft, manchmal geht's rückwärts - zum Glück. Die Stadt unseres Korrespondenten Jürg Altwegg offenbart ihre kulinarischen, sportlichen und kulturellen Reize erst auf den zweiten Blick und Biss und Kick. Mehr Von Jürg Altwegg

19.03.2008, 13:12 Uhr | Feuilleton

Von Krümeln und Chromosomen Von Krümeln und Chromosomen

Ein Mann kehrt zurück aus dem Krieg. Fröstelnd und erschöpft sucht er den Weg in die einstmals vertraute Welt zurück. Dunkel findet er das Landhaus vor, das ihm in einem anderen Leben Heimstatt war und jetzt wie eine ausgebrannte, schwarze Höhle vorkommt. Nur der Küchentisch, den er sogar im Finstern an der abblätternden blauen Farbe zu erkennen meint, ist noch der alte. Mehr

29.09.2007, 12:00 Uhr | Feuilleton

Zum Tod von Jean Baudrillard Jenseits der Möglichkeiten von Gut und Böse

Jean Baudrillards Schriften entstanden meist in unmittelbarer Auseinandersetzung mit der Aktualität. Mit seinen Büchern riss der Einzelgänger immer neue Lücken in unsere vertraute Wirklichkeitswahrnehmung: Zum Tode des Philosophen und Soziologen. Mehr Von Joseph Hanimann, Paris

07.03.2007, 10:23 Uhr | Feuilleton

Netzliteratur Der Penguin-Verlag will den Autor töten

Mit dem Projekt A million penguins hat der Penguin-Verlag die Netzwelt dazu aufgerufen, kollektiv einen Internetroman zu verfassen. Das kreative Chaos uferte aus, jetzt reglementiert der Verlag den steten Textzufluss. Mehr Von Beate Tröger

19.02.2007, 15:39 Uhr | Feuilleton

Essay Zadie Smith: Besser scheitern

Was ist ein guter Schriftsteller? Ist Schreiben Ausdruck der eigenen Persönlichkeit oder Flucht vor dem Ich? Warum gibt es so wenig große Romane? Die englische Schriftstellerin Zadie Smith plädiert für eine Poetik des Scheiterns. Mehr Von Zadie Smith

28.01.2007, 17:16 Uhr | Feuilleton

Das Mißverständnis Das Mißverständnis

Es gibt im Fall Camus einen entscheidenden Satz, auf den wir zurückkommen müssen, wenn wir verstehen wollen, ab wann und warum die Dinge so falsch gelaufen sind zwischen den Weißen und den Arabern, ab wann und warum das Mittelmeer aufhörte, uns als mare nostrum zu einigen, und zum Todesgraben wurde. Sisyphos ... Mehr

21.05.2006, 12:00 Uhr | Feuilleton

Mercedes-Benz-Museum Bauen für das Auto

Steilkurvig in die Geschichte: Am morgigen Freitag eröffnet in Stuttgart das neue Mercedes-Benz-Museum. Es löst alles auf, was bisher als Rahmenbedingung für Architektur galt. Mehr Von Niklas Maak

18.05.2006, 20:30 Uhr | Feuilleton

Oper Verlorene Kehlen

Warum Anna Netrebko singt, wie Guido Westerwelle redet. Wer der Franz Josef Strauß der Oper war. Und warum die bürgerliche Oper noch immer Spiegelbild unserer geistigen und politischen Zerrissenheit ist. Mehr Von Fabian Bremer

03.04.2006, 09:59 Uhr | Feuilleton

Susan Sontag Ah, Susan! Toujours fidèle

Sie bestand aus Lesen, Reisen, Sehen. Ihrer intellektuellen Wachheit entging selten etwas, ihre Aufmerksamkeit war unendlich groß. Vor einem Jahr starb Susan Sontag. Der Verleger Michael Krüger erinnert an seine Autorin. Mehr Von Michael Krüger

02.01.2006, 09:47 Uhr | Feuilleton

Erschöpfung gilt nicht Erschöpfung gilt nicht

Eigentlich muß man Roland Barthes hören und nicht lesen. Diese dunkelrauhe Stimme, die dahingeht wie eine endlose Melodie, mit einem manchmal eingeschobenen "n'est-ce pas?" oder einem Husten, das einen aufschreckt wie aus einem meditativen Zustand. Seine Vorlesungen müssen phantastisch gewesen sein ... Mehr

26.09.2005, 12:00 Uhr | Feuilleton

Zu Besuch bei Cy Twombly Verschwunden in Italien

Seine Zurückgezogenheit ist so legendär wie sein Werk. Ein Besuch beim Maler Cy Twombly in seinem Haus am Meer in Gaeta und ein Gespräch über Kunst, deutsche Autos und Franziska van Almsick. Mehr Von Niklas Maak

22.01.2005, 18:15 Uhr | Feuilleton

Jacques Derrida Anmut und Würde

Durch seinen spielerischen und gänzlich eigenwilligen Umgang mit der Tradition hat der nun verstorbene Jacques Derrida ein Werk geschaffen, das keinerlei Ähnlichkeiten mit herkömmlicher Philosophie hat. Mehr Von Henning Ritter

10.10.2004, 17:53 Uhr | Feuilleton

Tokio als Ideogramm Tokio als Ideogramm

Der Semiologe Roland Barthes, der sich 1966/67 zu mehreren Vortragsreisen in Japan aufhielt, beschrieb in seinem Buch "Das Reich der Zeichen" (1970) Japan als exemplarisches "Land der Schrift", als Symbolsystem, in dem er eine "Arbeit des Zeichens" angetroffen hätte, die seinen theoretischen Idealen am nächsten kam. Mehr

16.02.2004, 12:00 Uhr | Feuilleton

Susan Sontag Breites Spektrum

Sie ist eine vielfach ausgezeichnete Schriftstellerin mit einem breiten künstlerischen Spektrum: Susan Sontag, die diesjährige Preisträgerin des Friedenspreises des Deutschen Buchhandels, hat mehrere Romane geschrieben - ihr erster, "The Benefactor" (Der Wohltäter), erschien 1963, der bisher letzte "In Amerika" erschien 2000. Mehr Von Henning Ritter

10.10.2003, 16:52 Uhr | Politik

Jemand mußte K. ediert haben Jemand mußte K. ediert haben

Kaum daß Staub die Sonne verdeckte und die Erde sich abkühlte, starben die Saurier aus. Gerade so ist es mit den Dichtern, auch die mögen's heiß. Bekannt gemacht mit dem technischen Fortschritt, der ihnen das Chaos überkritzelter Manuskripte ersparte, starben sie aus. In der elektronischen Fiktionsverarbeitung ... Mehr

01.09.2003, 12:00 Uhr | Feuilleton

Er hat uns ein Denkmal gebaut Er hat uns ein Denkmal gebaut

In einem seiner "Fragmente einer Sprache der Liebe" hält Roland Barthes fest, daß die Liebe als Erzählung eine quasisakrale Geschichte ist, die nach Erfüllung strebt, ein rituelles Programm, das durchlaufen werden muß. Auch Marc Maronnier fragt sich, ob er sich in einem Kreislauf befindet und ob ... Mehr

28.08.2003, 12:00 Uhr | Feuilleton

Viele Stimmen in einer Brust Viele Stimmen in einer Brust

Unsterblichkeit gehört zu jenen Eigenschaften, die Dichter und Götter teilen. Doch nur tote Autoren, dieser Pakt gilt seit der Antike, erwerben Anspruch auf ewiges Leben. Vor diesem Hintergrund war die Botschaft vom "Tod des Autors", in den sechziger Jahren von Roland Barthes und Michel Foucault verkündet, keine ganz so schlechte Nachricht. Mehr

11.08.2003, 12:00 Uhr | Feuilleton
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