Robert Musil: Alle Nachrichten und Informationen der F.A.Z. zum Thema

Alle Artikel zu: Robert Musil

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Peter Henning: Die Ängstlichen Das Zaudern der Versehrten

Diagnose Lebensangst: Der Schriftsteller Peter Henning liest der verschrumpelten Vorgartengesellschaft der egozentrischen Moderne die Leviten. In seinem in Hanau angesiedelten Roman hat das Utopische ausgedient. Mehr Von Oliver Jungen

25.09.2009, 13:37 Uhr | Feuilleton

Anne Fleig: Körperkultur und Moderne Im Gefilz von Kräften

Wie man ohne Eigenschaften krault: Die Literaturwissenschaftlerin Anne Fleig erforscht in einer erhellenden Studie Robert Musils Ästhetik des Sports. Mehr Von Friederike Reents

07.07.2009, 17:38 Uhr | Feuilleton

Guillermo Martínez: Roderers Eröffnung Die Welt ist nur ein Beispiel

Wahrheitssucher in Zeitnot: Guillermo Martínez begleitet ein mathematisches Wunderkind auf dem schweren Weg durch das normale Leben und führt den Beweis, dass gelungene Formgebung immer Reduktion ist. Mehr Von Martin Halter

26.06.2009, 13:58 Uhr | Feuilleton

Theater Tändelei des Augenblicks

Die Tragikomödie Das weite Land von Arthur Schnitzler ist am Hessischen Staatstheater in Wiesbaden zu sehen. Hermann Schmidt-Rahmer bedient in seiner Inszenierung die Konvention des Hörnens und Gehörntwerdens, des Lügens und wissenden Belogenseins, indem er seine verfrüht auftretenden Figuren zu Lauschern macht, denen kein Klatsch entgeht. Mehr Von Marcus Hladek

27.04.2009, 06:00 Uhr | Rhein-Main

Aravind Adiga Was soll ein Denker in Deutschland?

Kein Roman erregt derzeit weltweit so viel Aufsehen wie Aravind Adigas indienkritisches Meisterwerk Der weiße Tiger. Deutschen Boden aber will der Booker-Preisträger nie wieder betreten. Seit 1930 sei die Kulturnation kein Land von Bedeutung mehr. Mehr Von Oliver Jungen

24.11.2008, 11:06 Uhr | Feuilleton

Im Daumenkino der Möglichkeiten Im Daumenkino der Möglichkeiten

Sein Fall ist, in Kürze, dieser: Es ist ihm völlig die Fähigkeit abhandengekommen, über irgendetwas zusammenhängend nachzudenken oder zu sprechen. Jürgen Kämmerer, die Hauptfigur des zweiten Romans des 1977 geborenen Schriftstellers Thomas von Steinaecker, ist ein Lord Chandos unserer Tage. Wie Hugo ... Mehr

15.10.2008, 12:00 Uhr | Feuilleton

Thomas von Steinaecker: Geister Im Daumenkino der Möglichkeiten

Geborgtes Leben: Thomas von Steinaecker zeigt auch in seinem zweiten Roman Geister, dass er viel mehr will, als der jüngere deutsche Durchschnittsroman sich üblicherweise vornimmt. Das macht ihn lesenswert selbst da, wo er scheitert. Mehr Von Hubert Spiegel

15.10.2008, 00:48 Uhr | Feuilleton

Nach dem CSU-Debakel Intensivst wird über vieles nachgedacht

Am Tag nach dem Wahldebakel verzichtet die CSU auf konkrete Maßnahmen - jedoch nicht auf ihren Sinn für Dramaturgie: Bis zum Sonderparteitag am 25. Oktober soll alles für möglich gehalten werden können. Tatsächlich aber fehlt ein Plan B. Mehr Von Albert Schäffer, München

29.09.2008, 21:07 Uhr | Politik

Halbzeit der Olympischen Spiele Willkommen in Potemkins Dorf

Fast alles läuft bei den Olympischen Spielen äußerlich perfekt und scheint doch im Innersten hohl und leer. Athleten stehen neben sich. Die Reporter fallen sich oft selber ins Wort. Die Fans in den Stadien wirken wie aufgezogen. Und wir, die Radiohörer und Fernsehzuschauer? Eine Bilanz zur Halbzeit. Mehr Von Jochen Hieber

18.08.2008, 06:46 Uhr | Feuilleton

Großes Maul und großer Raum Großes Maul und großer Raum

Der Nationalismus, so befand einst Robert Musil, sei im Grunde nichts weiter als ein "besondrer Fall der forcierten Glaubenssehnsucht". Wer dieses Diktum ernst nimmt - und die europäische Geschichte der letzten zweihundert Jahre spricht dafür, es außerordentlich ernst zu nehmen -, wird von der Erforschung ... Mehr

04.08.2008, 12:00 Uhr | Feuilleton

Hier unten ist noch Platz! Hier unten ist noch Platz!

Man muss bereit sein, abzutauchen: Im Linzer Aktienkeller, der eigentlich ein stillgelegter Stollen ist, wo sich einst KZ-Häftlinge quälten und die Linzer später im Krieg Schutz suchten, will eine Ausstellung mit dem Titel "Tiefenrausch" dem Vergessen ein paar Erinnerungen entreißen. Unter dem gleichen Titel ... Mehr

27.07.2008, 12:00 Uhr | Feuilleton

Im Gespräch: Reiner Stach War Kafkas Leben kafkaesk?

Seit mehr als zehn Jahren arbeitet Reiner Stach an seiner großen Biographie über Franz Kafka, deren zweiter Teil soeben erschienen ist. Ein Interview über einen Dichter, der auch in seiner menschlichen Wahrhaftigkeit einzigartig war. Am 3. Juli wäre er 125 Jahre alt geworden. Mehr Von Thomas David

29.06.2008, 21:55 Uhr | Feuilleton

Schule der Verrohung Schule der Verrohung

Um es an einem Beispiel zu erklären: Während der Schulzeit hatte ich einen Freund, dessen Großeltern den Holocaust überlebten. Sie wohnten nach 1945 in Frankfurt, sprachen Jiddisch, Polnisch und Russisch. Als Wislawa Szymborska viel später, wir hatten bereits Abitur, den Literaturnobelpreis erhielt, las uns die Großmutter meines Freundes die Gedichte auf Polnisch vor. Mehr

12.03.2008, 12:00 Uhr | Feuilleton

Der Präsident des einundzwanzigsten Jahrhunderts Der Präsident des einundzwanzigsten Jahrhunderts

Vor etwas mehr als einem Jahrhundert erschuf sich der damals achtzehnjährige österreichische Maschinenbaustudent Robert Musil für seine ersten literarischen Versuche ein anderes Ich. Der Name, den dieses Schreib-Ich erhielt, war ein bisschen martialisch, ein wenig geheimwissenschaftlich; vor allem ... Mehr

12.03.2008, 12:00 Uhr | Feuilleton

Eine Sprache, nicht von dieser Welt Eine Sprache, nicht von dieser Welt

Im Anfang war die Übersetzung, nicht das originale Wort: Dieser Satz über die Entstehung der Kultur gilt spätestens, seit Gott zur Strafe für den Turmbau zu Babel die Sprache der Menschen verwirrte. Und er gilt erneut seit Goethes "Faust", dem Drama schlechthin über den Deutungsakt der Welt und in der Welt, der mit einem Übersetzungsversuch beginnt. Mehr

14.01.2008, 12:00 Uhr | Feuilleton

Hörbücher Wer fühlen will, muss hören

Es darf gerühmt werden: Der deutsche Hörbuchmarkt wächst weiter, auch qualitativ. Nicht nur Harry Potter zieht, sondern auch Samuel Beckett, Peter Kurzeck und Peter Weiss verkaufen sich. Gehört wird gerne und mit Ausdauer. Mehr Von Christian Deutschmann

29.12.2007, 13:04 Uhr | Feuilleton

Literatur Genazino erhält Kleist-Preis 2007

Der Frankfurter Schriftsteller Wilhelm Genazino (Liebesblödigkeit), einer der großen deutschen Romanciers der Gegenwart, erhält den Kleist-Preis 2007. Dies hat die Heinrich-von-Kleist-Gesellschaft, die die Auszeichnung vergibt, mitgeteilt. Mehr

03.09.2007, 16:23 Uhr | Rhein-Main

Nimm Ob-La-Di Ob-La-Da Nimm Ob-La-Di Ob-La-Da

Erinnerung, tanz! Friederike Kretzen, 1956 in Leverkusen geboren, blättert in ihrem neuen Roman im Album einer rheinischen Kindheit und mischt riskant Autobiographie und Experiment.Von Friedmar Apel Robert Musil hat sich einmal über das erzählerische Verhältnis lustig gemacht, das die meisten Menschen zu sich selbst unterhalten. Mehr

19.05.2007, 12:00 Uhr | Feuilleton

Eugen erwacht Eugen erwacht

Vor diesem Roman darf man nicht kneifen. Ist er schlecht, ist er gelungen? Das Leben eines Menschen hängt an dieser Frage, das Selbstverständnis eines Schriftstellers dreißig Jahre nach seinem Tod. Ist es nicht so verlaufen, wie es in diesem Erstlingsroman auf gespenstische Weise gefühlt, geahnt, gespürt und vorzeitig beendet wird? Man ist dem Verfasser eine klare Antwort schuldig. Mehr

23.03.2007, 12:00 Uhr | Feuilleton

Sein Leben davor Sein Leben davor

Fast ein Lebensalter lang war dieses Buch verloren. Zunächst schien es, im Krieg, zerstört für immer, dann tauchte es in einer Wiener Manuskriptvermittlung wieder auf. Danach war es die ganze Hoffnung des von einem Leben als Schriftsteller träumenden Jean Améry, der damals noch Johannes Mayer hieß, ... Mehr

25.02.2007, 12:00 Uhr | Feuilleton

Ausstellung Model-Ich: Karl Lagerfeld als Fotograf

Fünfhundert Fotos von Karl Lagerfeld, die in Berlin gezeigt werden, zeigen stets dasselbe Motiv - und doch immer jemand anderen. Das Model Brad Koenig sieht aus wie James Dean. Oder wie Marlon Brando. Oder wie irgendein anderer Mann, den wir zu kennen meinen. Mehr Von Andreas Kilb

29.11.2006, 17:06 Uhr | Feuilleton

Stimmungen Rahmen für die Existenz

Ist ein astronomisch erforschter Mond untauglich für romantische Szenen? Die rationalistische Moderne glaubte an fortschreitende Entzauberung - aber Wissenschaftler und Philosophen sehen nun erst recht die Stunde von Stimmungen gekommen. Mehr Von Hans Ulrich Gumbrecht

10.09.2006, 12:36 Uhr | Feuilleton

Das konnte sich dieser Multimillionär nicht leisten Das konnte sich dieser Multimillionär nicht leisten

Walther Rathenau ist eine jener Figuren, für die man im Englischen die schöne Bezeichnung geprägt hat, sie seien "larger than life". Aber kann eine Persönlichkeit wirklich noch größer sein als dieses 1867 begonnene und 1922 gewaltsam beendete Leben? Rathenau war der Sohn eines der größten deutschen Unternehmer, ... Mehr

25.11.2005, 12:00 Uhr | Feuilleton

Joachim Kaiser im Interview Ich habe nichts gegen Dackel

Ein Gespräch mit dem Kritiker Joachim Kaiser über Genie und Eitelkeit, Klavierspielen und Fahrradfahren, Adorno und Moshammer, die Macht der Kritiker und über München. Von Frank Schirrmacher. Mehr

24.10.2005, 11:04 Uhr | Feuilleton

Von Herberger bis Heppenheim Große Erklärungen, kleine Fundstücke Von Herberger bis Heppenheim Große Erklärungen, kleine Fundstücke

Acht Monate vor der Fußball-WM, so scheint es, hat hierzulande eine Fußballbuch-WM begonnen. Während sich allerdings die 204 Mitglieder des Internationalen Fußballverbandes in langwierigen Gruppenphasen und womöglich Relegationsspielen für nur 32 Plätze im Teilnehmerfeld qualifizieren müssen, steht ... Mehr

19.10.2005, 12:00 Uhr | Feuilleton
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