Alle Nachrichten und Informationen der F.A.Z. zum Thema Rezension

Jiddischer Kinofilm „Menashe“ Die Sprache ist die Diva

Die jüdische ultraorthodoxe Gemeinde New Yorks ist eine Subkultur voller Mysterien. Der Dokumentarfilmer Joshua Weinstein hat mit seinem Werk „Menashe“ nun einen cineastischen Sprung in die chassidische Wirklichkeit gewagt. Mehr

19.08.2017, 14:11 Uhr | Feuilleton
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Video-Filmkritik Der Meister in der Maske des kleinen Jungen

Marco Bellocchio ist bald achtzig Jahre alt und einer der Großen des italienischen Kinos. Sein Film „Träum was Schönes“ adelt die populäre Dramaform – ohne Pathos, aber mit untrüglichem Blick. Mehr Von Bert Rebhandl

16.08.2017, 16:05 Uhr | Feuilleton

„Witiko“ von Adalbert Stifter Gefühle würden nur stören

Warum bloß gilt Adalbert Stifters „Witiko“ als so bedeutendes Werk der Literaturgeschichte? Die Lektüre zeigt: Seine Figuren sind leere Hüllen, und die Sprache ist nicht mehr parodierbar. Mehr Von Ernst Osterkamp

05.08.2017, 23:00 Uhr | Feuilleton

„Planet der Affen“ im Kino Naturbelassen? Naturverlassen!

In diesem Waldwestern haben Revolverhelden nichts zu melden. Denn ein friedliches Zusammenleben von Mensch und Tier ist auch im dritten Teil der Reihe „Planet der Affen“ undenkbar. Mehr Von Bert Rebhandl

04.08.2017, 10:14 Uhr | Feuilleton

Wissenschaftliche Debatte Der enttäuschte Autor lässt seinen Anwalt schreiben

Klagedrohung statt Replik: Ist das ein neuer Trend im wissenschaftlichen Rezensionswesen? Zwei Fälle zeigen eine beunruhigende Tendenz. Mehr Von Jochen Zenthöfer

24.04.2017, 21:15 Uhr | Feuilleton

Rezension zu Trennung Schrödingers Ehemann

Auf der Suche nach Klarheit: Was für eine Art Roman ist das eigentlich? Und was für eine Ehe? Trennung von Katie Kitamura öffnet den Vorhang und lässt Fragen offen. Mehr Von Julia Bähr

21.04.2017, 11:59 Uhr | Feuilleton

Forscher klagt gegen Rezension Angriff ist nicht die beste Verteidigung

Den eigenen Ruf verschlimmbessern: Ein rezensierter Wissenschaftler klagt gegen seinen Rezensenten und liefert ein Paradebeispiel dafür, wie man Kritik erst so richtig in Umlauf bringt. Mehr Von Birte Förster

22.02.2017, 12:40 Uhr | Feuilleton

Gesellschaftsroman München Die Sandale ist eine alte Verräterin

Das Fehlen der Zehen soll man nicht sehen: Ernst-Wilhelm Händler beobachtet die Münchner Gesellschaft genau und schaffte es damit auf die Longlist des Deutschen Buchpreises. Mehr Von Friedmar Apel

10.10.2016, 21:46 Uhr | Feuilleton

Navid Kermanis neuer Roman Ein Buch wie eine Mehrzweckhalle

Man stelle sich Tristram Shandy ohne Humor vor oder ein Werk von Thomas Mann ohne Ironie: Warum Navid Kermanis Roman Sozusagen Paris völlig misslungen ist. Mehr Von Jan Wiele

07.10.2016, 10:28 Uhr | Feuilleton

Kriegsliteratur Trauer auf engstem Raum

Was die Gedenkanzeigen in Tageszeitungen über den Krieg verraten, erzählt Arno Surminskis Roman Von den Kriegen. Ein beeindruckendes Plädoyer für den Frieden. Mehr Von Jan Russezki

27.09.2016, 22:43 Uhr | Feuilleton

DDR-Roman Das Herz ist ein pochender Knorpel

André Kubiczek erzählt in seiner hinreißenden Skizze eines Sommers von René und seinen Freunden, dem ChefBrigadier der Dekadenz, Napoléon-Brandy, dem Mädchen ohne Namen und auch von der DDR. Mehr Von Rose-Maria Gropp

23.09.2016, 15:17 Uhr | Feuilleton

Roman von Peter Stamm Wenn du vom Weibe gehst, vergiss die Zahnseide nicht

Weiche Landung: Peter Stamm schickt in seinem neuen Roman Weit über das Land einen Ehemann ins Ungewisse. Doch kann einer in der wohlgeordneten Schweiz wirklich verschütt gehen? Mehr Von Rose-Maria Gropp

27.08.2016, 21:43 Uhr | Feuilleton

Rezension Rohrpost im Kampf um die Moderne

Der Galerist und sein Berater: Paul Guillaume und Guillaume Apollinaire wechseln aufschlussreiche Briefe über Künstler, Erfolgsstrategien und den Kunsthandel. Mehr Von Peter Kropmanns

10.08.2016, 10:14 Uhr | Feuilleton

E-Book-Kolumne E-Lektüren Dichtung und Arbeit

Zwei E-Books sind erschienen, die unterschiedlicher nicht sein könnten – und doch dasselbe meinen. Ben Lerner erklärt den Hass auf die Lyrik und Bernhard Keller die Liebe zum Baby. Mehr Von Oliver Jungen

19.06.2016, 22:38 Uhr | Feuilleton

Biographie des Kaisers Nero Als Imperator sollte man lieber andere für sich singen lassen

Ein Monster war er nicht, und Rom hatte viel Geduld mit ihm: Holger Sonnabend zeigt in seiner neuen Biographie Nero als Herrscher, der die Pflichten des Kaisertums nicht verstand. Mehr Von Uwe Walter

29.05.2016, 21:43 Uhr | Feuilleton

Ästhetik der Computerspiele Und hinter lauter Schirmen viele Welten

Was Computerspiele eigentlich ausmacht: Der Philosoph Daniel Martin Feige widmet sich in seinem Buch grundsätzlichen Fragen auf dem Feld der Game Studies. Mehr Von Natascha Adamowsky

15.04.2016, 16:52 Uhr | Feuilleton

Hörbuch von Margot Friedlander Wenn die Stimme leise zittert

Margot Friedlander berichtet im Hörbuch Versuche, dein Leben zu machen” von ihrer Zeit als Jüdin im Untergrund. Ein eindrucksvolles Dokument über ein weniger bekanntes Kapitel des Holocaust – und die Lebensgeschichte einer bemerkenswerten Frau. Mehr Von Felix Simon

23.02.2016, 23:02 Uhr | Feuilleton

Schröder-Biografie Wie Acker lernte, die Macht zu lieben

Bundeskanzlerin Angela Merkel stellt heute eine Biografie ihres Vorgängers vor. Das imposante Buch des Historikers Gregor Schöllgen ist eine respektvolle Würdigung. Mehr Von Rainer Blasius

22.09.2015, 10:19 Uhr | Politik

Rezension Zwei Narren, viele Herren

Ein Schelm, wer Schlechtes dabei denkt: Hans Joachim Schädlich entführt uns in seinem neuen Roman an deutsche Schlosshöfe. Da lässt er die Geschichte ganz schöne Faxen aufführen. Mehr Von Sabine Brandt

14.06.2015, 08:49 Uhr | Feuilleton

Rezension Wie man Baske wird Beim Fußball hört der Spott auf

Wie sich eine Nation selbst erfunden hat: Ibon Zubiaur kennt die befremdlichen Landschaften der baskischen Identität und weiß, welche wichtige Rolle darin die gemeinsame Schultoilette spielt. Mehr Von Paul Ingendaay

31.05.2015, 21:18 Uhr | Feuilleton

Rezension: Philipp Ther Mit dem Sonderzug am Abgrund entlang

Historischer Weitblick, ökonomische Kurzsichtigkeit: Philipp Ther bilanziert die Versäumnisse in der jüngsten Geschichte Europas - und vernachlässigt den Westen des Kontinents. Mehr Von Kim Christian Priemel

12.03.2015, 16:37 Uhr | Feuilleton

Rezension zu Johnny und Jean Teresa Präauer zieht uns den Boden unter den Füßen weg

Teresa Präauer ist seit ihrem vor zwei Jahren erschienenen Debütroman eine große Hoffnung der deutschsprachigen Literatur. Nun ist ihr zweiter Roman Johnny und Jean für den Preis der Leipziger Buchmesse nominiert. Mehr Von Swantje Karich

06.08.2014, 17:09 Uhr | Feuilleton

Hans-Ulrich Treichel: Frühe Störung. Die Wildnis schweigt, die Mutter ruft

Söhnchen, höre die Signale: Hans-Ulrichs Treichels neuer Roman Frühe Störung schildert den Lebensstillstand eines Muttersöhnchens. Und ist selbst ein Sturm im Wasserglas. Mehr Von Jochen Hieber

14.02.2014, 16:28 Uhr | Feuilleton

John Banvilles neuer Roman Tänzelnder Faun im letzten Licht des Tages

John Banvilles neuer Roman erzählt von einer alten Liebe, dem Verlust der Unschuld und steckt voller Anspielungen auf frühere Werke des irischen Romanciers. Mehr Von Hubert Spiegel

14.02.2014, 16:28 Uhr | Feuilleton

Feridun Zaimoglu: Isabel Bei dieser Gewalt verschlägt es selbst dem Autor die Sprache

In Feridun Zaimoglus neuem Roman Isabel über eine Türkin in Berlin geht es um einen grausamen Selbstmord. Das Buch ist in einem Rigorismus geschrieben, der den geschilderten Ereignissen sprachlich immer näher kommt. Mehr Von Wiebke Porombka

13.02.2014, 22:47 Uhr | Feuilleton
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