Prix Goncourt: Alle Nachrichten und Informationen der F.A.Z. zum Thema

Alle Artikel zu: Prix Goncourt

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Im Gespräch: Marie NDiaye Glauben Sie an Magie, Madame?

Mit 18 Jahren veröffentlichte sie ihren ersten Roman, in diesem Jahr hat sie den Prix Goncourt für ihren Roman Drei starke Frauen gewonnen: Die französische Schriftstellerin Marie NDiaye, Jahrgang 1967, wohnt seit einem Jahr in Berlin, wo es ihr wieder gefällt. Mehr

06.12.2009, 19:52 Uhr | Feuilleton

Zum Tod von Jacques Chessex Monsieur Bovary

Für seinen Roman Der Kinderfresser gewann Jacques Chessex als einziger Nichtfranzose den französischen Prix Goncourt. Am Freitag ist der Waadtländer Schriftsteller im Alter von fünfundsiebzig Jahren verstorben. Mehr Von Jürg Altwegg

11.10.2009, 16:55 Uhr | Feuilleton

Edmonde Charles-Roux Résistance, Existence, Elégance

Politiker, Modemenschen, Theater- und Balletliebhaber - alle kennen sie. Edmonde Charles-Roux ist eine Ikone von Paris. Jetzt haben auch Kinogänger das Vergnügen. Ihre Chanel-Biographie ist Vorlage für den Film, in dem Audrey Tautou die legendäre Modeschöpferin spielt. Mehr Von Peter Bermbach

11.08.2009, 08:59 Uhr | Stil

Kunstvolle Tropen Kunstvolle Tropen

"Er seufzte tief. Nun war alles erreicht. In dem Moment, als er auf das Boot stieg, dessen warmer Geruch nach Farbe, Linoleum und Essen ihm den Magen umgedreht hatte, hatte er - einmal mehr - einen Augenblick lang daran gedacht, nach Vayras zurückzukehren." So beginnen die "Traurigen Tropen" nicht. Mehr

19.11.2008, 12:00 Uhr | Feuilleton

Ein Vampir aus dem Welschland Ein Vampir aus dem Welschland

Verdammte" - die Schriftsteller sind die Verdammten, Ungeliebten, Ausgestoßenen, die ewig Unerfüllten dieser Erde. Als solche hat vor Jahrzehnten der Westschweizer Jacques Chessex seine Vorfahren und Kollegen in der Romandie porträtiert und ihnen eine "métaphysique naturelle" attestiert. Mit "Heilige Schriften" überschrieb er die Sammlung. Mehr

15.10.2008, 12:00 Uhr | Feuilleton

Das Leben als Vollzeitbeschäftigung Das Leben als Vollzeitbeschäftigung

An den Klippen bei Étretat gibt es keine Geländer. Wer das Risiko scheut, bleibt hier auf den befestigten Pfaden, sieht das unruhige Meer aus sicherer Entfernung. Anderen fällt es schwer, die rechten Wege nicht zu verlassen. Ein junges Brüderpaar aus einem tristen Pariser Vorort macht mit den Eltern Urlaub in der Normandie, an der Atlantikküste. Mehr

28.06.2008, 12:00 Uhr | Feuilleton

Seid ihr überhaupt sicher, dass der Krieg vorbei ist? Seid ihr überhaupt sicher, dass der Krieg vorbei ist?

Jonathan Littells Roman "Die Wohlgesinnten" erscheint Ende Februar in deutscher Sprache. 1381 Seiten, geschrieben aus der Perspektive eines SS-Obersturmbannführers, der als Mitglied des Sonderkommandos 4a und des Reichssicherheitshauptamts zwischen 1941 und 1945 an der Planung des Holocaust beteiligt ... Mehr

02.02.2008, 12:00 Uhr | Feuilleton

Ich bin, was ich bin Ich bin, was ich bin

Als Julien Gracq 1951 für seinen dritten Roman "Das Ufer der Syrten" den Prix Goncourt erhielt, lehnte der damals Einundvierzigjährige die Annahme ab. Das war konsequent, denn schließlich hatte er knapp zwei Jahre zuvor ein gar nicht zimperliches Pamphlet veröffentlicht, das am Literaturbetrieb kein ... Mehr

20.12.2007, 12:00 Uhr | Feuilleton

Französischer Literaturpreis Gilles Leroy erhält Prix Goncourt für Alabama Song

Es war ein schöner Plan: Michel Tournier ist mit seinem Versuch gescheitert, Amélie Nothomb als Trägerin des Prix Goncourt durchzusetzen. Der wichtigste französische Literaturpreis geht in diesem Jahr an Gilles Leroy für seinen Roman Alabama Song. Mehr Von Jürg Altwegg

05.11.2007, 13:30 Uhr | Feuilleton

Jonathan Littell im Gespräch Die Nazis hatten Kultur

Kein anderes Buch hat Frankreich in letzter Zeit mehr erschüttert als Jonathan Littells Debütroman Les Bienveillantes (Die Wohlgesinnten). Holocaust-Überlebende nannten das Buch gar amoralisch. Im Interview spitzt der Autor die Debatte weiter zu und bezeichnet die Allianz mit den Nazis als ethische Option der damaligen Zeit. Mehr

05.11.2007, 13:01 Uhr | Feuilleton

Vor der Vergabe des Literaturpreises Michel Tournier plant den Goncourt-Putsch

An diesem Montag wird der renommierte Prix Goncourt vergeben, und im Vorfeld streitet Frankreich über den Literaturpreisbetrieb. Michel Tournier, selbst früherer Träger der Auszeichnung, sitzt in der Jury - und plant einen Putsch. Jürg Altwegg hat ihn besucht. Mehr Von Jürg Altwegg

05.11.2007, 10:27 Uhr | Feuilleton

Teil 3: Die Brüder Goncourt Ein schwieriges literarisches Erbe

Die Brüder Jules und Edmond de Goncourt lebten ganz für die Literatur. Nach ihrem Tod sollte eine Stiftung, die Académie Goncourt, mit einem jährlichen Preis Schriftsteller fördern. Dass es den Preis doch noch gab, lag am Geschick des Rechtsanwalts Poincaré. Er wurde später Staatsmann. Mehr Von Hans Flick und Frank Hannes

12.09.2007, 14:20 Uhr | Wirtschaft

Was darf der Roman? Der Kannibale des Bücherherbstes

Kaum hat Jonathan Littell für seinen Roman über einen kultivierten SS-Offizier den renommierten Prix Goncourt erhalten, beginnen in Frankreich die Debatten. Ist diese Themenwahl zulässig? Warum gibt es so wenig neue Literatur aus Opfersicht? Mehr Von Jürg Altwegg, Paris

09.11.2006, 12:46 Uhr | Feuilleton

Literaturpreis Prix Goncourt für Les Bienveillantes von Jonathan Littell

Keine Überraschung beim Prix Goncourt: Den begehrtesten französischen Literaturpreis erhält in diesem Jahr der Schriftsteller Jonathan Littell für sein Debüt Les Bienveillantes, den Roman aus der Perspektive eines SS-Soldaten. Mehr

06.11.2006, 13:51 Uhr | Feuilleton

Literaturbetrieb Ein Beispiel der Verlagsfummelei

Jonathan Littell hat den Prix Goncourt bekommen? Egal - die Kabalen drumherum sind interessanter. Pünktlich zur Vergabe des bedeutendsten Literaturpreises im Lande berichten die Erinnerungen eines Jurors über die Machenschaften des Literaturbetriebs in Frankreich. Mehr Von Joseph Hanimann, Paris

06.11.2006, 11:22 Uhr | Feuilleton

Lieber zerrissene Socken als gestopfte Lieber zerrissene Socken als gestopfte

Kunstvoll umständlich und dennoch vital ist dieses Doppelporträt von Mutter und Sohn. So bringt Weyergans das Kunststück fertig, in einem Roman über die Literatur voller Esprit von der Unmittelbarkeit des Lebens zu erzählen. In Helmut Dietls Filmsatire "Rossini" erklärt Joachim Król als stammelnder, ungelenker ... Mehr

04.10.2006, 12:00 Uhr | Feuilleton

Literatur Arno Geiger erhält den Deutschen Buchpreis

Der österreichische Autor Arno Geiger bekommt den Deutschen Buchpreis für seinen Roman Es geht uns gut. Der Preis für den besten deutschsprachigen Roman wird dieses Jahr zum ersten Mal vergeben. Mehr

17.10.2005, 19:55 Uhr | Feuilleton

Angst vor der Einkerkerung Angst vor der Einkerkerung

Der Vergleich zweier Lebensläufe läßt Gegensätze und Gemeinsamkeiten der Personen hervortreten und macht das Eigene der beiden sichtbar. Solch eine vergleichende Darstellung ist nur angebracht, wenn eine ausreichende Schnittmenge von Merkmalen der Porträtierten vorhanden ist: Hitler und Gandhi in einer Doppelbiographie zusammenzubringen, wäre unsinnig. Mehr

14.10.2005, 12:00 Uhr | Feuilleton

Mit dem Silberhämmerchen Mit dem Silberhämmerchen

Vor einem Jahr war Philippe Claudels sechster Roman "Die grauen Seelen" die Sensation im französischen Bücherherbst, ein Erfolg gleichermaßen bei Leserschaft und Kritik. Er hielt sich monatelang an der Spitze der Bestsellerliste und wurde mit dem Prix Renaudot ausgezeichnet. Für die Kurzgeschichtensammlung ... Mehr

27.11.2004, 12:00 Uhr | Feuilleton

Literaturpreis Prix Goncourt für Laurent Gaudé

Für seinen Roman Le Soleil des Scorta erhält Laurent Gaudé den Prix Goncourt. In Deutschland ist der 32jährige Franzose mit seinem Roman Der Tod des Königs Tsongor bekannt geworden. Mehr

08.11.2004, 14:11 Uhr | Feuilleton

Literatur Prix Goncourt für Roman über Brecht

Für einen Roman, der Bertolt Brecht eine weitere Geliebte andichtet, erhält der Schriftsteller Jacques-Pierre Amette den Prix Goncourt, den begehrtesten französischen Literaturpreis. Mehr

21.10.2003, 17:25 Uhr | Feuilleton

Rezension: Belletristik Der Tod, so verführerisch wie die Liebe

Der Anfang dieser Geschichte gehört dem Go und seinen Spielern auf dem Platz der Tausend Winde: "Seit wann mag dies der Treffpunkt der Go-Liebhaber sein? Ich weiß es nicht. Nach den Tausenden von Partien sind die Spielbretter, die in die granitenen Tische eingeritzt sind, zu Gesichtern geworden, ... Mehr

24.08.2002, 12:00 Uhr | Feuilleton

Rezension: Belletristik Die Geister, die er rief

"Ich lasse Euch in Frieden." Mit diesem Versprechen an die "illustren Angehörigen" beschließt Jean Rouaud im letzten Satz des Bandes "Meine alten Geliebten"seine fünfbändige Familiensaga. Der Raketenantrieb des Prix Goncourt hatte den Debütroman "Die Felder der Ehre" 1990 sogleich auf eine steile Bahn geschossen, ... Mehr

22.07.2002, 12:00 Uhr | Feuilleton

Rezension: Sachbuch Kein Schweinefleisch mehr in der Mensa

Tahar Ben Jelloun wurde 1944 in Fez geboren, emigrierte 1961 nach Frankreich und erhielt 1987 den Prix Goncourt. Der Einwanderer aus dem Magrebh war von weißen Parisern vielfältig erniedrigt worden. Sensibel beschrieb er Mechanismen von Demütigung und Diskriminierung. Im Rassismus sah Jelloun eine Seelenkrankheit, die in Statusunsicherheit und Größenwahn gründe. Mehr

19.03.2002, 12:00 Uhr | Feuilleton

Rezension: Sachbuch Kein Schweinefleisch mehr in der Mensa

Tahar Ben Jelloun wurde 1944 in Fez geboren, emigrierte 1961 nach Frankreich und erhielt 1987 den Prix Goncourt. Der Einwanderer aus dem Magrebh war von weißen Parisern vielfältig erniedrigt worden. Sensibel beschrieb er Mechanismen von Demütigung und Diskriminierung. Im Rassismus sah Jelloun eine Seelenkrankheit, die in Statusunsicherheit und Größenwahn gründe. Mehr

19.03.2002, 12:00 Uhr | Feuilleton
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