Alle Nachrichten und Informationen der F.A.Z. zum Thema Paul Celan

Alle Artikel zu: Paul Celan
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Die Unbelehrbaren Die Unbelehrbaren

Es berührt doppelt seltsam, heutzutage - vor dem Hintergrund engmaschiger universitärer Planungsvorgaben und sprießender literaturdidaktischer Zauberformeln - eine "neue" Arbeit Beda Allemanns zu lesen, ein postum erschienenes, von ihm selbst in der vorliegenden Form nicht verantwortetes Werk. Neben ... Mehr

27.05.2005, 12:00 Uhr | Feuilleton

Literatur Wo sind sie denn alle?

Mai 1945. Deutschland hat kapituliert. Seine Schriftsteller sind in norwegischer Kriegsgefangenschaft oder unter kalifornischer Sonne, sie drehen Filme im Allgäu oder lassen sich malen im Tessin. Mehr Von Volker Weidermann

08.05.2005, 19:25 Uhr | Feuilleton

Tiger im Regen Tiger im Regen

Selten hat man ein so heiteres Titelbild gesehen: leuchtende Farbflecken, die man als Blumen nehmen kann, als Pflanzlich-Blühendes jedenfalls, von kleinen Spritzern übersät, wie sie ein rasch geführter Aquarellpinsel hinterläßt. Es ist der Pinsel der Dichterin, die in einem frühen Gedicht bekennt, ich "lernte Geduld als ich klein war / bei Wasserfarben". Mehr

15.04.2005, 12:00 Uhr | Feuilleton

Sarah Kirschs Gedichte Poetische Prankenschläge

Ihren lyrischen Rauchwaren können auch Nichtraucher nicht widerstehen: Eine volkstümliche Leseausgabe faßt Sämtliche Gedichte von Sarah Kirsch zusammen. Am morgigen Samstag wird die Wortmalerin siebzig. Mehr Von Harald Hartung

15.04.2005, 11:32 Uhr | Feuilleton

Die vergeblichen Schreie Die vergeblichen Schreie

In Händen hält man ein exzellent gestaltetes, untadelig gedrucktes Buch von rund siebenhundert Seiten Umfang, eine Art Kippobjekt, das man drehen und wenden muß, weil in ihm zwei Bücher zusammengeführt sind, von denen jedes seine eigene Titelei hat und die beide - von vorn nach hinten und/oder von hinten nach vorn gelesen - irgendwo in der Mitte jeweils umgekehrt aufeinandertreffen. Mehr

01.03.2005, 12:00 Uhr | Feuilleton

Ernst Jünger und Paul Celan Celans Maskenspiel

Der Fund eines Briefs von Paul Celan an Ernst Jünger kann als literarische Sensation gelten. Jean Bollack, langjähriger Freund Celans, interpretiert ihn als das paradoxe Dokument einer Distanzierung in der Maske eines Annäherungsversuchs. Mehr Von Jean Bollack

13.01.2005, 16:53 Uhr | Feuilleton

Celan und Jünger "In Dankbarkeit und Verehrung"

Bislang wurde angenommen, Paul Celan habe ein distanziertes Verhältnis zu Ernst Jünger gehabt. Ein jetzt in Marbach entdeckter Brief jedoch zeigt, daß sich Jünger in einem entscheidenden Moment für Celan verwendete. Mehr Von Tobias Wimbauer

07.01.2005, 16:33 Uhr | Feuilleton

Der Technokrat schwört auf Celan Der Technokrat schwört auf Celan

Der Titel enthält ein Versprechen. Nach Dutzenden von "Kulturgeschichten", Geschichten der Kindheit, des Todes, des Selbstmords und der Seife, wird dem ermüdeten Leser endlich wieder einmal eine "Sozialgeschichte" präsentiert. Geraten Kulturgeschichten oft zu einer Aneinanderreihung anekdotischer ... Mehr

07.09.2004, 12:00 Uhr | Feuilleton

An den Toren der Vergeblichkeit An den Toren der Vergeblichkeit

Von Abu Tor aus, südlich von Jerusalem gelegen, sehen Paul Celan und Ilana Shmueli im Oktober 1969 auf die Altstadt. Es ist spät am Nachmittag, die Mauern scheinen im Licht. Die Idylle trügt. Die Stationen des Spaziergangs, der sie bis hierher führte, hat Shmueli aufgezeichnet: Skopusberg, American Colony Hotel, Bethlehem. Mehr

17.04.2004, 12:00 Uhr | Feuilleton

Viele Zungen im Kopf und keine Sprache Viele Zungen im Kopf und keine Sprache

Zu unserem Glück war Philip Roth in früheren Jahrzehnten, und vor dem Scheitern seiner Ehe mit der Schauspielerin Claire Bloom, noch nicht der Eigenbrötler von heute, der sich gern in sein Haus in den nördlichen Hügeln von Connecticut zurückzieht. Er liebte es, in die weite Welt zu reisen, nach New York, ... Mehr

24.03.2004, 12:00 Uhr | Feuilleton

Der Lyrik eine Startbahn Der Lyrik eine Startbahn

Die 1965 in der Reihe "rowohlts deutsche enzyklopädie" erschienene Dokumentensammlung "Theorie der modernen Lyrik" wurde sofort zum Standardwerk, und sie blieb uns über Jahrzehnte hinweg unentbehrlich. Ihr Herausgeber, der kürzlich verstorbene Walter Höllerer, war in den ersten Nachkriegsjahrzehnten ein ... Mehr

16.12.2003, 12:00 Uhr | Feuilleton

Kopfgeburten für den Kochtopf Kopfgeburten für den Kochtopf

"Ich möchte, daß Sie diesen Texten alle Aufmerksamkeit widmen, die sie verdienen: eine Aufmerksamkeit nicht nur der Intelligenz, sondern auch jene musikalische Aufmerksamkeit, die die Richtigkeit einer Intonation zu erkennen weiß; eine Aufmerksamkeit, die Ihnen erlaubt, die Perfektion, den Takt, ... Mehr

09.12.2003, 12:00 Uhr | Feuilleton

Wie praktisch, der Text liest sich jetzt ganz von selbst Wie praktisch, der Text liest sich jetzt ganz von selbst

Schon mit dem Titel des Gesprächbuchs "Sinn wider Sinn" nimmt Jean Bollack, der große, intellektuelle Philologe aus Paris, Stellung für eine Stellungnahme. Er entscheidet sich für den "Widersinn", der in literarischen Werken entsteht, wenn sie die vieldeutige Alltagssprache aufnehmen und verrätseln, um sie zu einem eigenen Sinn zu zwingen. Mehr

02.12.2003, 12:00 Uhr | Feuilleton

Der unbekannte Kontinent Der unbekannte Kontinent

Der Tod eines Künstlers ... wirkt gleichsam als Quelle dieses Schaffens, als dessen teleologischer Grund", schrieb Ossip Mandelstam 1916 nach dem Tod Skrjabins und formulierte damit den Mechanismus der Kanonisierung des Künstlers im kollektiven Gedächtnis der Nation. Ein Leben nach dem physischen Ableben gibt es nur, wenn man Klassiker wird. Mehr

02.12.2003, 12:00 Uhr | Feuilleton

Frankfurter Gesichter: Monika Reichert Frankfurter Gesichter: Monika Reichert

Adorno in Honolulu zu vermarkten gehörte zu den eher herausfordernden Aufgaben einer jungen Verlagsbuchhändlerin, die nach ihrer Lehre im Suhrkamp-Verlag und einem einjährigen Aufenthalt bei der Edition ... Mehr

21.11.2003, 18:30 Uhr | Rhein-Main

Ist mein Kuß Falter oder Fackel? Ist mein Kuß Falter oder Fackel?

Wenige Werke europäischer Dichter des zwanzigsten Jahrhunderts erfahren die Aufmerksamkeit, die Paul Celans Werk zuteil wird. Unüberschaubare Mengen an Interpretationen gehen einher mit inzwischen zwei Leseausgaben und zwei noch nicht abgeschlossenen kritischen Ausgaben, der Bonner historisch-kritischen Celan-Ausgabe (BCA) und der Tübinger Celan-Ausgabe (TCA). Mehr

28.10.2003, 12:00 Uhr | Feuilleton

Nur keine falschen Vertrautheiten Nur keine falschen Vertrautheiten

Manchmal erkennt man die Qualitäten eines Übersetzers schon daran, auf welche Texte er verzichtet. "M'illumino / d'immenso", dieses kürzeste und berühmteste Gedicht, mit dem Giuseppe Ungaretti 1917 unter der Überschrift "Mattina" einen Höhepunkt an minimalistischer Hermetik erreichte, hat der in Italien lebende österreichische Dichter C.W. Mehr

25.09.2003, 12:00 Uhr | Feuilleton

Wiesengründig Wiesengründig

Paul Celan hatte im Frühjahr 1959 den Band "Noten zur Literatur" von Adorno gekauft und darin zuerst den Essay über Heinrich Heine gelesen - den anderen deutschen Dichter in Paris - und Formulierungen Adornos zur Fremdheit in der deutschen Sprache angestrichen. Mehr

25.06.2003, 18:04 Uhr | Feuilleton

Kino Dichterworte als Film: "Poem" von Ralf Schmerberg

Wer Literaturverfilmungen scheut, muß sich vor Gedichtverfilmungen geradezu fürchten. Eines ist also gewiß: Der Regisseur Ralf Schmerberg hat Mut. Zu neunzehn Gedichten deutschsprachiger Lyriker hat er in fünfjähriger Arbeit einen aufwendigen, anderthalbstündigen Episodenfilm gedreht. Mehr Von Felicitas von Lovenberg

08.05.2003, 15:32 Uhr | Feuilleton

Kamerafahrt Zurück im Kuckucksnest

Anti-Aggressionstraining mit Jack Nicholson, eine Horrorvision von Big Brother, Überlebenskampf in Rio und ein Film über die Zubereitung der Kaminoyama-Persimone, auch bekannt als Kakipflaume: die Kinostarts der Woche. Mehr

05.05.2003, 14:37 Uhr | Feuilleton

Es zählt nur die Papierform Es zählt nur die Papierform

Die Anfänge sind farbig. In Pasolinis "Das erste Evangelium nach Matthäus" spielt Giorgio Agamben den Apostel Philippus. Inzwischen ist Agamben, der Philosophie in Verona lehrt, längst ein internationaler Star. Hierzulande hat erst der "Homo sacer" von 1995, nach überlanger Wartezeit endlich 2002 übersetzt, den Bann gebrochen (F.A.Z. Mehr

18.03.2003, 12:00 Uhr | Feuilleton

Messer mit Fruchtgeschmack Messer mit Fruchtgeschmack

Tausende besitzen ein Buch von André du Bouchet, ohne es zu wissen. "Vakante Glut" wurde 1968 von Paul Celan übersetzt und findet sich daher im vierten Band von dessen Werkausgabe. Doch auch die Fürsprache des Freundes konnte du Bouchet in Deutschland nicht bekannt machen. Als er 2001 starb, blieb sein Tod hierzulande unbemerkt. Mehr

11.02.2003, 12:00 Uhr | Feuilleton

Unter falscher Flagge Unter falscher Flagge

Franz Wurm schreibt 1963 in einem Brief an Paul Celan: "Ich weiß nicht, was ,das Jüdische' ist. Ich weiß nicht, ob es ,das Jüdische' überhaupt gibt: ich glaube eher nicht -, sondern daß es ein Name ist, wie ,Lyrik', wie ,Zuhause', wie ,Hans' oder ,Karl' (und wie viele heißen Karl oder Hans!), auf ... Mehr

06.02.2003, 12:00 Uhr | Feuilleton

Rezension: Belletristik In alle Wolken gefallen

Ein moderner Dichter, der nicht aufs Ganze geht, hat seinen Beruf verfehlt. Für Beschreibung und Analyse ist Prosa zuständig, für Stimmungen sorgen Pop-Poeten und Werbetexter, und so bleibt für Lyrik eine Aufgabe, die an Sprachphilosophie grenzt: darzustellen, wie aus den Interferenzen von Wörtern und Gegenständen Wirklichkeit entsteht. Mehr

23.11.2002, 12:00 Uhr | Feuilleton

Rezension: Sachbuch Den Steckschuß interpretierst Du richtig

Als Gisela Dischner, Jahrgang 1939, den Lyriker Paul Celan kennenlernte, studierte sie Germanistik. Heute ist sie Literaturprofessorin an der Universität von Hannover und Verfasserin zahlreicher Bücher - darunter eine Biographie Bettina von Arnims, Anmerkungen zu Kierkegaard und Nelly Sachs. Ihr Arbeitszimmer ... Mehr

12.11.2002, 12:00 Uhr | Feuilleton
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