Alle Nachrichten und Informationen der F.A.Z. zum Thema Paul Celan

Alle Artikel zu: Paul Celan
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Wer bin ich für Dich, wer nach so vielen Jahren? Wer bin ich für Dich, wer nach so vielen Jahren?

Es beginnt fast nebenbei, leicht und frühsommerlich. Ein Tag im Mai 1948. Die einundzwanzigjährige Dichterin und Philosophiestudentin ist eine umschwärmte junge Frau, als ihr im Wiener Haus des Malers Edgar Jené ein junger Mann vorgestellt wird: Paul Celan. Blicke fliegen hin und her, erste Worte ... Mehr

09.08.2008, 12:00 Uhr | Feuilleton

Briefwechsel Max Frisch-Paul Celan Ich finde Ihre Entgegnung auch nicht gut

Im Jahr 1959 wendet sich der Dichter Paul Celan an den Schriftsteller Max Frisch. Er ist verzweifelt. Der Suhrkamp Verlag hat diesen Briefwechsel jetzt veröffentlicht. Er erzählt die Geschichte einer tragischen Verstrickung. Einige Auszüge. Mehr

07.08.2008, 16:26 Uhr | Feuilleton

Sechzig Jahre Israel Ein Kampf für Sicherheit und Frieden

Es gibt in der Geschichte eines Volkes Momente, die eine Zäsur darstellen. Ein solcher Moment ist ohne Zweifel der Freitagnachmittag des 14. Mai 1948 - jenes Tages, an dem das britische Mandat in Palästina endete. Mehr Von Shimon Stein

21.07.2008, 16:55 Uhr | Politik

Das Herz, ein Bienenkorb Das Herz, ein Bienenkorb

Dass Tageszeitungen Eintagsfliegen seien, mit einer Flügelspannweite von zwei DIN-A3-Seiten und Facettenaugen aus abertausend Zeichen, ist eine verbreitete Ansicht. Doch dann und wann geht jemand der Frage nach, was aus der Zeitung wird, wenn ihr Erscheinungstag verstrichen ist. Die Antwort hat ein Geheimnis ... Mehr

12.07.2008, 12:00 Uhr | Feuilleton

Moderne und Gegenwartskunst Zeitgenossen mit Geschichtssinn

Fesselndes Treiben: August Macke malte die drei Kinder gebannt vom Hafenleben. Sein Gemälde erzielte den Spitzenpreis bei den Frühjahrsauktionen der Villa Grisebach in Berlin - hier die Ergebnisse. Mehr Von Camilla Blechen, Berlin

11.06.2008, 06:25 Uhr | Feuilleton

In den lichtlosen Wassern des Schlafs In den lichtlosen Wassern des Schlafs

Der Respekt, der Lars Gustafssons Verserzählung seit dem Erscheinen der schwedischen Ausgabe vor zwei Jahren entgegengebracht worden ist, hat ein moralisches Bedenken nicht ganz überdecken können: Darf die Dichtung im Namen einer Toten sprechen? Denn die junge Frau, auf deren Leben und Sterben der Titel verweist, ist keine fiktive Gestalt. Mehr

29.05.2008, 12:00 Uhr | Feuilleton

Das ist Sache der Hände Das ist Sache der Hände

Dass der Kritiker und Essayist Harald Hartung, dessen Essaybuch "Masken und Stimmen" und dessen Sammlung "Luftfracht" exzellente Kompendien der modernen Weltpoesie präsentierten, selbst eines der eigenständigsten lyrischen OEuvres der deutschen Gegenwartsdichtung vorgelegt hat, das ist vielen Lesern ... Mehr

24.01.2008, 12:00 Uhr | Feuilleton

Von Dada bis Struwwelpeter Von Dada bis Struwwelpeter

Der "monde germanique", den dieses monumentale Nachschlagewerk zum Gegenstand hat, ist keine deutschtümelnd germanische, sondern einfach die deutschsprachige Welt und das, was an ihren Rändern liegt. In allen Nuancen der germanistischen Forschung wird über achthundert thematische, biographische, analytische ... Mehr

22.10.2007, 12:00 Uhr | Feuilleton

Fragen Sie Reich-Ranicki Bewundert und nie ganz ernst genommen

Es wäre unsinnig, ihn mit Benn und Brecht, Huchel, Eich, Celan, Jandl oder der Bachmann auf eine Stufe zu stellen. Aber: Er wurde unterschätzt. So wie sein Vorgänger, Erich Kästner. Marcel Reich-Ranicki über Robert Gernhardt. Mehr

26.09.2007, 10:43 Uhr | Feuilleton

Oper Puccini kann so dramatisch sein

Puccinis Tosca eröffnet die Spielzeit am Staatstheater Wiesbaden. Am musikalischen Teil der Oper wird man im weiteren Saisonverlauf sicher noch viel Freude haben. Mehr Von Benedikt Stegemann

10.09.2007, 19:19 Uhr | Rhein-Main

Irrte Adorno da etwa? Irrte Adorno da etwa?

Dass das Wort "Schoa" (auch: Shoah) sich auch im deutschen Sprachraum durchgesetzt hat, zeigt ein Sammelband, den der Erich Schmidt Verlag vorlegt. In fünfundzwanzig gut ausgewählten Beiträgen zur überwiegend belletristischen Literatur über die Vernichtung der europäischen Juden bietet er Längs- ... Mehr

22.06.2007, 12:00 Uhr | Feuilleton

Opferlyrik? Opferlyrik?

Die seit mehr als einem Vierteljahrhundert andauernde Auseinandersetzung des Pariser Philologen Jean Bollack mit der Lyrik Paul Celans zeugt von der immensen Faszination eines Werks auf seinen Interpreten; sie ist auch Dokument der Freundschaft. Der von Werner Wögerbauer herausgegebene Band "Dichtung wider Dichtung. Mehr

02.04.2007, 12:00 Uhr | Feuilleton

Der Himmel über der Bretagne Der Himmel über der Bretagne

Im Entstehungszeitraum seines 1963 veröffentlichten Gedichtbandes "Die Niemandsrose" stand der Büchner-Preisträger Paul Celan im Spannungsfeld von öffentlicher Anerkennung als bedeutender Dichter und der sogenannten Goll-Affäre, in deren Rahmen ihn die Witwe Ivan Golls beschuldigte, Gedichte ihres Mannes Ivan Goll plagiiert zu haben. Mehr

17.01.2007, 12:00 Uhr | Feuilleton

Genies unter sich Genies unter sich

Neidisch blickte Hugo von Hofmannsthal einst auf die französische Literaturgeschichte, weil er den Eindruck hatte, daß dort, anders als in der deutschsprachigen, die Dichter Spuren hinterließen im Werk ihrer geistigen Nachfahren und so eine Kontinuität schufen. So wählte er für seine Aphorismensammlung ... Mehr

04.10.2006, 12:00 Uhr | Feuilleton

Siegfried-Unseld-Preis Vollkommenheit

Die dänische Dichterin Inger Christensen ist im Schauspiel Frankfurt mit dem Siegfried-Unseld-Preis ausgezeichnet worden. Das ist vollkommen richtig, findet Durs Grünbein. Mehr

29.09.2006, 21:16 Uhr | Rhein-Main

Grass in der Kritik Lügen in Zeiten des Friedens

Für den amerikanischen Schriftsteller Louis Begley geht es bei Günter Grass' Geständnis gar nicht um die Person selbst, sondern um die Angst als solche. Hätte ich das gewußt, sagt er, hätte ich die Flucht ergriffen. Mehr

21.08.2006, 08:47 Uhr | Feuilleton

Härten und Spannungen Härten und Spannungen

Die deutsche Literatur ist reich an Übersetzungen, die um der sprachschöpferischen und dichterischen Leistung des Übersetzers und nicht primär um des übersetzten Werkes willen gelesen werden. Wer Goethes Benvenuto Cellini, Humboldts Aischylos, Georges Baudelaire oder Borchardts Dante liest, tut dies nicht, ... Mehr

03.08.2006, 12:00 Uhr | Feuilleton

Minka Pradelski Frankfurter Gesichter

Sie nennt es ihr Lebensthema. Seit gut zwanzig Jahren läßt es sie nicht mehr los - seit sie bei einem Projekt des Sigmund-Freud-Instituts mitmachte, bei Interviews mit Überlebenden der Schoa zuhören konnte. Mehr Von Cornelia von Wrangel

21.04.2006, 19:49 Uhr | Rhein-Main

Das Leichte hält sich besser Das Leichte hält sich besser

Trotz allem, "malgré tout", im Vollkommenen enden - keiner hat diese Bedingung der Kunst so rein erfüllt wie Ludwig Greve. Als der Zwanzigjährige 1944 in Lucca Gedichte zu schreiben begann, hatte er soeben seine Mutter auf abenteuerlicher Flucht gerettet, doch Vater und Schwester an die faschistischen Verfolger verloren. Mehr

06.04.2006, 12:00 Uhr | Feuilleton

Fragen Sie Reich-Ranicki Nur Dilettanten schreiben immer auf gleichem Niveau

Welche Romane Joseph Roths sind mißlungen? Wird die Literaturgeschichte dem Dichter Paul Celan gerecht? Marcel Reich-Ranicki über zwei in seinem Kanon weidlich berücksichtigte Klassiker. Mehr

26.03.2006, 19:07 Uhr | Feuilleton

Marcel Reich-Ranicki Hilde Domin: Außerhalb jeder Regel

Mit der Kraft zum Optimismus: Hilde Domin ging immer ihren eigenen Weg, trotzig und eigensinnig. Marcel Reich-Ranicki zum Tode der Lyrikerin, die sich nicht beirren ließ. Mehr

23.02.2006, 17:32 Uhr | Feuilleton

Ästhetik fordert Verstecktheit Ästhetik fordert Verstecktheit

Von 1959 bis zu seinem Freitod im Jahr 1970 wechselte der Dichter Paul Celan mit dem neun Jahre jüngeren Literaturwissenschaftler Peter Szondi über hundert Briefe, Postkarten, Telegramme und Widmungen, die Christoph König nun in einer sorgfältigen Edition mit zahlreichen Zusatzdokumenten, einem Kommentarteil und ... Mehr

16.01.2006, 12:00 Uhr | Feuilleton

Letzte Nachrichten aus dem Kaffeehaus Letzte Nachrichten aus dem Kaffeehaus

Als Ilse Aichinger Ende der fünfziger Jahre auf einer Tagung der "Gruppe 47" den Schriftsteller Günter Grass kennenlernte, hatte sie den Eindruck, einem verletzlichen, ängstlichen Mann zu begegnen. Einer, der "verlassen werden könnte". Ein Einsamer. Auf einer späteren Tagung kam jener Einsame zu ihr. Mehr

19.10.2005, 12:00 Uhr | Feuilleton

Dämmerung des toten Subjekts Dämmerung des toten Subjekts

Heute sorgt nicht mehr das Ich, sondern der Mensch für Gesprächsstoff. Nach der Kritik am autonomen Ich der Idealisten durch Poststrukturalismus, Dekonstruktion und Psychoanalyse bleibt nichts anderes mehr übrig, als den "abhängigen" Menschen in seinen Umwelten und Kontexten zu untersuchen. Spätestens ... Mehr

16.09.2005, 12:00 Uhr | Feuilleton

Gottes Wort aus müder Seele Gottes Wort aus müder Seele

Itzik Manger (1901 bis 1969) war der bedeutendste Dichter der jiddischen Sprache in den Zwischenkriegsjahren. Zahlreiche seiner Verse, oft vertont, sind zum Allgemeingut dieser Kultur geworden und gehören zum festen Bestandteil ihres kollektiven Gedächtnisses. Manger kam in Czernowitz zur Welt, Hauptstadt ... Mehr

01.07.2005, 12:00 Uhr | Feuilleton
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