Alle Nachrichten und Informationen der F.A.Z. zum Thema NSDAP

Alle Artikel zu: NSDAP
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Erinnerung an die Nazi-Zeit Kein Ruhmesblatt fürs Städtchen

Heubach ist eine kleine Stadt am Rand der schwäbischen Ostalb. Ruth Holmes lebt hier und erinnert sich an die Hitlerzeit und an menschliches Versagen. Mehr Von Lisa Laber, Rosenstein-Gymnasium, Heubach

24.06.2009, 11:47 Uhr | Gesellschaft

Kunst Restitution online

Seit 1943 wurde von den Alliierten der Kunstraub der Nationalsozialisten in ganz Europa dokumentiert. Die Archivalien dieser Provenienzforschung sind jetzt für eine kostenfreie und weltweit zugängliche Datenbank aufbereitet worden. Mehr

10.06.2009, 10:20 Uhr | Feuilleton

NS-Geschichte Wellershoff war Mitglied der NSDAP

Der Schriftsteller Dieter Wellershoff war Mitglied der NSDAP. Im Berliner Bundesarchiv wurde eine auf seinen Namen ausgestellte Mitgliedskarte entdeckt. Ein eigenhändig unterschriebener Aufnahmeantrag liegt indes nicht vor. Wellershoff kann sich an eine Mitgliedschaft nicht erinnern. Mehr

09.06.2009, 18:26 Uhr | Feuilleton

Literaturausstellung Doppelleben Der Feind im eigenen Haus

Literarische Neuanfänge in Ost und West: Die Berliner Ausstellung Doppelleben wirft neue Blicke auf Kontinuitäten und Brüche nach 1945. Es ist eine blamable Schau - allerdings mit einem phänomenalen Katalog. Mehr Von Richard Kämmerlings

28.04.2009, 14:14 Uhr | Feuilleton

Zeitungsbericht War Hans Werner Henze Mitglied der NSDAP?

Recherchen eines Schweizer Wochenmagazins zufolge soll der Komponist Hans Werner Henze im April 1944 Mitglied der NSDAP geworden sein. Henze, der als politisch engagierter Intellektueller gilt, bestreitet dies, er könne sich an einen Mitgliedswunsch nicht erinnern. Mehr Von Christian Wildhagen

13.02.2009, 15:25 Uhr | Feuilleton

Ein Unternehmer aus Opportunität Ein Unternehmer aus Opportunität

Die Geschichte des deutschen Verlagswesens zur Zeit des Nationalsozialismus ist reich an weißen Stellen. 2002 ist sich der Gütersloher Medienkonzern mit der breit angelegten Studie "Bertelsmann im Dritten Reich" selbst zu Leibe gerückt - spät, aber hochseriös. Noch länger hat es im Fall des Stuttgarter ... Mehr

12.02.2009, 12:00 Uhr | Feuilleton

Karajan heute Sein Ruhm hat keine weißen Flügel

Nachdem der Jubel zum hundertsten Geburtstag des großen Dirigenten verklungen ist, neigt sich nun auch das Karajan-Gedenkjahr seinem Ende zu. Zeit, sein künstlerisches Erbe neu zu sichten und zu bewerten. Welche beständigen Schätze birgt Karajans diskographisches Vermächtnis? Mehr Von Jürgen Kesting

18.12.2008, 15:18 Uhr | Feuilleton

Heinrich der Unanständige Heinrich der Unanständige

Berufsziel: Oberbefehlshaber. Doch das kaiserliche Deutschland verlor den Weltkrieg - und der am 7. Oktober 1900 in München geborene Gymnasiallehrersohn wurde im Dezember 1918 als Fahnenjunker aus dem Heer entlassen: "Die Tatsache, dass er weder die Front sah noch Offizier wurde, hat er als schweren Makel empfunden. Mehr

15.12.2008, 12:00 Uhr | Feuilleton

Ludwigsburgs akribische Aufklärer Ludwigsburgs akribische Aufklärer

Seit 50 Jahren gibt es nun in Ludwigsburg die Zentrale Stelle der Landesjustizverwaltungen zur Aufklärung nationalsozialistischer Gewaltverbrechen, deren Wirken und Wirkung Annette Weinke unter die Lupe nimmt. Der entscheidende Impuls für die Gründung ging vom Ulmer Prozess gegen Mitglieder eines Tilsiter Sonderkommandos aus. Mehr

08.12.2008, 12:00 Uhr | Feuilleton

Zimmer mit Katze Zimmer mit Katze

"Gerechtigkeit für Friedrich Sieburg" forderte Marcel Reich-Ranicki bereits 1967 vergeblich. Und so ist es bis heute geblieben. In Frankreich blickt man mit mildem Schleierblick auf Martin Heidegger oder Ernst Jünger, verzeiht aber dem "Verräter" Sieburg nicht, dass er sich mit dem Nationalsozialismus einließ. Mehr

05.12.2008, 12:00 Uhr | Feuilleton

Jelinek-Uraufführung Der Würgeengel Fünfzehn treffen, fünfe äffen

Wie dramatisiert man den erschütternden Rechnitz-Fall aus dem März 1945, wie bringt man ihn auf die Bühne? Elfriede Jelinek hat in Der Würgeengel eine Historienparty im Fitness-Studio des Verdrängens daraus gemacht. Und Jossi Wieler hat es geschmackvoll umgesetzt. Mehr Von Gerhard Stadelmaier

30.11.2008, 17:40 Uhr | Feuilleton

Ein Fanatiker der Treue, ein Herr des Terrors Ein Fanatiker der Treue, ein Herr des Terrors

Exakt zwanzig Jahre nachdem Philipp Scheidemann 1918 in Berlin die Republik verkündet hatte und Kaiser Wilhelm II. nach Holland geflohen war, trafen sich im Festsaal des Alten Rathauses in München zahlreiche "Alte Kämpfer" der NSDAP. Mehr

08.11.2008, 19:35 Uhr | Politik

Tagebuch eines sowjetischen Häftlings Stimme aus dem Schweigelager

In Neubrandenburg ist ein Häftlingstagebuch aus einem sowjetischen Internierungslager veröffentlicht worden. Der Pastor Wilhelm Bartelt, ein chronischer Pedant, schrieb Tag für Tag, sechs Monate lang, von Eintönigkeit, Krankheit, Hunger und Tod. Mehr Von Matthias Wyssuwa

21.10.2008, 22:03 Uhr | Politik

Kunstraub im Nationalsozialismus Das lassen wir lieber in der Kiste

Zahlreiche Kunstwerke jüdischer Eigentümer wurden jahrelang gezielt vor ihren Besitzern versteckt. Eine Ausstellung über Raub und Restitution von 1933 bis heute im Jüdischen Museum Berlin zeigt jetzt, wovon die Kunstwelt nach 1945 nichts wissen wollte. Mehr Von Niklas Maak

19.09.2008, 10:15 Uhr | Feuilleton

Du willst das Opfer sein, aber es liegt an dir, es nicht zu sein Du willst das Opfer sein, aber es liegt an dir, es nicht zu sein

Drei Jahre nach dem Zweiten Weltkrieg treffen sich ein junger Mann und ein junges Mädchen auf einer Abendgesellschaft in Wien. Er: ein staatenloser Jude aus der Bukowina, fünfundzwanzig Jahre alt, die Eltern von den Nazis ermordet. Sie: eine einundzwanzigjährige Studentin der Philosophie, Tochter eines Klagenfurter Lehrers, ehemaliger Offizier, früh eingetreten in die NSDAP. Mehr

30.08.2008, 12:00 Uhr | Feuilleton

Schlechte Reisen Schlechte Reisen

Im Jahre 1936 siedelte Heimito von Doderer, seit 1933 Mitglied der NSDAP, für zwei Jahre von Wien nach Dachau über, ohne sich in Bayern allerdings sonderlich wohl zu fühlen, wo es, wie er schrieb, nur zwei Sorten Mensch gebe: "Metzger" und "jene, die nur so aussehen". Auch die Begeisterung für den Nationalsozialismus ließ schnell nach. Mehr

11.08.2008, 12:00 Uhr | Feuilleton

Briefwechsel Celan - Bachmann Wer bin ich für Dich, wer nach so vielen Jahren?

Atemloser und verzweifelter haben zwei Liebende kaum je um Worte gerungen: Im erstmals zugänglichen Briefwechsel zwischen Ingeborg Bachmann und Paul Celan wird das Private politisch und literaturhistorisch bedeutsam. Mehr Von Andrea Stoll

10.08.2008, 16:03 Uhr | Feuilleton

Worte unter Trümmern Worte unter Trümmern

"Es muss etwas geschehen Ich kann nicht länger warten Ruf bitte an P", stand in dem Telegramm, das der Schriftsteller Paul Celan am 2. Dezember 1960 um halb drei Uhr nachts von Paris aus an Ingeborg Bachmann nach Zürich abschickte. Paul Celan wusste nicht mehr weiter. Er hatte den Eindruck, dass man ihn vernichten wollte, traute kaum noch jemanden. Mehr

10.08.2008, 12:00 Uhr | Feuilleton

Wer bin ich für Dich, wer nach so vielen Jahren? Wer bin ich für Dich, wer nach so vielen Jahren?

Es beginnt fast nebenbei, leicht und frühsommerlich. Ein Tag im Mai 1948. Die einundzwanzigjährige Dichterin und Philosophiestudentin ist eine umschwärmte junge Frau, als ihr im Wiener Haus des Malers Edgar Jené ein junger Mann vorgestellt wird: Paul Celan. Blicke fliegen hin und her, erste Worte ... Mehr

09.08.2008, 12:00 Uhr | Feuilleton

Mobile Funktionäre der Judenvernichtung Mobile Funktionäre der Judenvernichtung

Noch wartet die Fachwelt auf das Gutachten der 2005 von Joschka Fischer eingesetzten "Unabhängigen Historikerkommission" zur Geschichte des Auswärtigen Dienstes in der Zeit des Nationalsozialismus. Außerhalb der Kommission geht indes die Forschung zur Amtsgeschichte auch weiter: In einer von Hans-Jürgen Döscher ... Mehr

01.08.2008, 12:00 Uhr | Feuilleton

Erhard Eppler im Interview Die Willy Brandts wachsen nicht auf jeder Wiese

Die großen Volksparteien leiden darunter, dass sie keine großen Persönlichkeiten in ihren Reihen haben, beklagt SPD-Veteran Erhard Eppler. Ein Gespräch über Ausnahmefiguren, Kurt Beck im Bierverschiss, den toten Kommunismus und Gottes Zorn. Mehr

29.06.2008, 10:35 Uhr | Politik

Kampf gegen das Vergessen Erschossen, weil er eine Zuckerrübe genommen hat

Den Zweiten Weltkrieg erlebte Karl-Heinz Volkert als Kind. Aus nächster Nähe musste er mitansehen, wie ein KZ-Häftling erschossen wurde. Jenes Erlebnis und die Haltung seiner Eltern haben ihn für sein Leben geprägt. Mehr Von Simone Richters, Gymnasium Verl

27.05.2008, 14:55 Uhr | Gesellschaft

Gefälschte Tagebücher Hitlers sinkender Stern

Das Bundesarchiv kommt in den Rückblicken auf den Skandal um die Hitler-Tagebücher meist nur am Rande vor. Doch es schloss mit dem Stern-Reporter Heidemann eine Vereinbarung - und enttarnte die Schriftstücke als Fälschung. Mehr Von Rainer Blasius, Koblenz

03.05.2008, 14:32 Uhr | Gesellschaft

Revolutionäres Maulheldentum Revolutionäres Maulheldentum

Wenn eine historische Studie gut 15 Jahre nach ihrem erstmaligen Erscheinen fast unverändert noch einmal - diesmal in einem anderen Verlag, nur angereichert um ein Vorwort von Ernst Nolte - publiziert wird, dann müssen triftige Gründe vorliegen. Hier sind vor allem die Bedeutsamkeit des gewählten ... Mehr

26.04.2008, 12:00 Uhr | Feuilleton

Kafkas Welt in einem Kästchen Kafkas Welt in einem Kästchen

Im Sommer 1950 hat sich Klaus Wagenbach verliebt. Er war damals Lehrling in der Herstellungsabteilung des S.-Fischer-Verlags, und sein Lehrer Fritz Hirschmann gab ihm ein braunes, schäbig gedrucktes Buch in die Hand. Er sollte den Umfang schätzen, man wollte es neu herausbringen. "Bub, schätz das mal!", hat Hirschmann zu Wagenbach gesagt. Mehr

20.04.2008, 12:00 Uhr | Feuilleton
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