Alle Nachrichten und Informationen der F.A.Z. zum Thema Michel Foucault

Alle Artikel zu: Michel Foucault
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Sei, was du geworden bist Sei, was du geworden bist

Leute, die etwas auf sich halten, machen sich gegenseitig mit den berühmten Vorfahren bekannt. Das ist heute so, das war immer so. Wenn sich bei Homer die Helden begegnen, dann wetteifern sie nicht nur im kriegerischen Kampf oder im friedlichen Agon miteinander, sondern sie suchen sich auch durch protzige Genealogien gegenseitig zu übertreffen. Mehr

20.09.2006, 12:00 Uhr | Feuilleton

Generation Webcam Lust, ein Video zu drehen?

Die Generation Webcam hat einen neuen Star: lonelygirl15. Mit bis zu 500.000 Benutzern der Web-Site YouTube (zu deutsch DuGlotze) teilt Bree ihre kleinen Vertraulichkeiten per Videobotschaft. Nur: Ist sie auch authentisch? Mehr Von Bertram Eisenhauer

10.08.2006, 12:10 Uhr | Feuilleton

Alte Ideale Alte Ideale

In seiner "Geschichte der Sexualität" hat Michel Foucault für das schon verabschiedet geglaubte Subjekt wieder eine Hintertür geöffnet: Auf der Suche nach Erscheinungsformen der Begierde und Strategien ihrer Bewältigung entdeckt er den Menschen als Subjekt des Begehrens. Kritiker freilich wollen in Foucaults Spätwerk allerlei historische Unschärfen erkennen. Mehr

02.08.2006, 12:00 Uhr | Wissen

Gender Mainstreaming Politische Geschlechtsumwandlung

Kaum eine Frau kennt den Begriff Gender Mainstreaming. Dabei handelt es sich um eine durchgreifende Maxime, die vor allem den Interessen der Frauen dienen soll. Was bedeutet sie? Wie hängen Gleichstellung und Gleichbehandlung zusammen? Von Volker Zastrow. Mehr Von Volker Zastrow

20.06.2006, 16:46 Uhr | Politik

Das schön geordnete Wissen Das schön geordnete Wissen

Tabellen sind praktisch. Wann der Zug nach Bonn geht oder der Flug nach Bombay, wie wahrscheinlich es ist, daß dort die Sonne scheint, und wie kalt es auf keinen Fall werden kann, das verraten sie auf einen Blick. Schemata und Schaubilder verkürzen exaktes Wissen auf das Wesentliche und ziehen es auf engsten Raum zusammen. Mehr

18.04.2005, 12:00 Uhr | Feuilleton

Das Indianerzelt der verschenkten Begriffe Das Indianerzelt der verschenkten Begriffe

Im gesprochenen Werk Michel Foucaults gibt es das, was man die verschenkten Begriffe nennen könnte: eine Intuition, ein paar spontane Erklärungen, ein Vergessen und späteres Wiederauftauchen in variierter Form, schließlich eine im Skizzenstadium stehengebliebene Theorie. Das bietet zumindest einer der beiden hier vorgelegten Rundfunkvorträge. Mehr

16.03.2005, 12:00 Uhr | Feuilleton

Macht? Macht doch, was ihr wollt! Macht? Macht doch, was ihr wollt!

Daß im Anfang die Tat war statt das Geschwätz und daß die Macht aus den Gewehrläufen kommt statt aus der Bibliothek, war der Kinderglaube der Altvorderen. Wir wissen es besser: Diskurse, nicht Nötigungen oder Staatsakte, formatieren Unterdrückung, Ausschließung und Abhängigkeit; epistemische Formationen, ... Mehr

17.01.2005, 12:00 Uhr | Feuilleton

Sachbuch Tiefe Wasser

Gut, wahr und schön: Michel Foucaults Suche nach einem neuen Modell der Macht, Giorgio Agambens Analyse des Ausnahmezustands, Philippa Foots Naturauffassung des Guten. Mehr

26.11.2004, 14:14 Uhr | Aktuell

Der Kniff, Deutschland das Reich vergessen zu lassen Der Kniff, Deutschland das Reich vergessen zu lassen

Ich selbst habe nichts." So beschloß Michel Foucault seine Vorlesung des Studienjahres 1978/79 am Collège de France. Auf den Tonbändern, die jedes seiner Worte aufzeichneten, ist nach Ende des gewohnt konzentrierten Vortrags Stimmengewirr zu hören, über das sich manchmal Foucaults Stimme erhebt, um einzelne Fragen zu beantworten. Mehr

26.11.2004, 12:00 Uhr | Feuilleton

Tiefe Wasser Tiefe Wasser

MAN BRÄUCHTE einen Autor, der die Thesen dieser drei Bücher zu einem neuen, zu einem vierten Buch verknüpft. Was, wenn man die in Michel Foucaults Geschichte der Gouvernementalität angestellte Suche nach einem neuen Modell der Macht mit Giorgio Agambens Analyse des Ausnahmezustands sowie mit Philippa ... Mehr

26.11.2004, 12:00 Uhr | Feuilleton

Jacques Derrida Anmut und Würde

Durch seinen spielerischen und gänzlich eigenwilligen Umgang mit der Tradition hat der nun verstorbene Jacques Derrida ein Werk geschaffen, das keinerlei Ähnlichkeiten mit herkömmlicher Philosophie hat. Mehr Von Henning Ritter

10.10.2004, 17:53 Uhr | Feuilleton

Weil es nicht reicht, Dinge nur zu sehen Weil es nicht reicht, Dinge nur zu sehen

Carolin Emcke ist Journalistin und in Gegenden unterwegs, die wir in- und auswendig zu kennen glauben und deren Namen uns seit Jahren und Jahrzehnten in immer neuen Geschichten und Tragödien begleiten. Die Wüste Afghanistans kennen wir so gut, daß wir gewaltige think pieces schreiben, in denen die ... Mehr

06.10.2004, 12:00 Uhr | Feuilleton

Die Politik des Bauches Die Politik des Bauches

Frankreich profitiert enorm von der Globalisierung, aber das Land erfährt diesen Prozeß nicht zuletzt als Bedrohung für die nationale Identität, für seinen Wohlstand, ja für sein Überleben. Dieses Paradox, ... Mehr

03.09.2004, 10:36 Uhr | Feuilleton

Faszinierende Streiflichter auf eine unkuschelige Subjektivität Faszinierende Streiflichter auf eine unkuschelige Subjektivität

Kaum ein Konzept hat so viele Mißverständnisse ausgelöst wie das der "Sorge um sich", das aus der Tradition der "cura sui" und des griechischen "epimeleia heautou" Foucaults Denken in den letzten Jahren bestimmte. Rückzug aus dem Politischen, Ästhetisierung der Existenz, philosophische Begründung ... Mehr

30.07.2004, 12:00 Uhr | Feuilleton

Schön ist es, heutzutage auf der Welt zu sein Schön ist es, heutzutage auf der Welt zu sein

"Die Frage nach dem Verhältnis von Körper und Recht verweist auf viele Ansätze, unter anderem Rechtsanthropologie, Tierrechtsphilosophie, Feminismus, Bioethik, Kunstwissenschaft und Kritische Theorie. Um hinter das kodifizierte Rechtssubjekt zurückzugelangen und seine Einbettung in kulturelle Praktiken ... Mehr

01.03.2004, 12:00 Uhr | Feuilleton

Foucaults Gouvernante Foucaults Gouvernante

Die Kriminologie hat es schwer. Sie ist die Wissenschaft, die Ursachen und Erscheinungsformen des Verbrechens untersucht und sich mit seiner Bekämpfung befaßt. Mit der Bekämpfung des Verbrechens befaßt sich aber auch eine andere, viel ältere Wissenschaft. Die Strafrechtswissenschaft betrachtet Straftaten schlicht als Unrecht. Mehr

26.01.2004, 12:00 Uhr | Feuilleton

Medien Zeig mir das Spiel vom Tod

Es ist, dramaturgisch betrachtet, sehr wertvoll: Was die Medien aus Mord, Totschlag und Sterben machen. Mehr Von Norbert Schneider

22.01.2004, 17:02 Uhr | Feuilleton

Blairs Ökologie Blairs Ökologie

In die französische Verfassung soll ein neuer Grundbegriff aufgenommen werden. Francois Ewald, Philosoph und Politikberater aus der Schule Michel Foucaults, teilte auf einer Tagung am Wissenschaftszentrum ... Mehr

14.01.2004, 14:41 Uhr | Feuilleton

Rassismus, frisch auf den Labortisch Rassismus, frisch auf den Labortisch

Lange hat es nicht gedauert nach dem großen Aufatmen von 1989, bis neue Zwänge und neues Zwangsdenken sich breit machten. Soviel war mit dem Ostblock zu Ende gegangen, daß man schon vom Ende der Ideologien oder gar dem Ende der Geschichte zu sprechen begann. Es kam bekanntlich anders.Man schaute ... Mehr

04.11.2003, 12:00 Uhr | Feuilleton

Ich fühle, daß ich Frau werde, ich fühle, daß ich ein Gott werde Ich fühle, daß ich Frau werde, ich fühle, daß ich ein Gott werde

Auslaufmodell Mann, Ikarus 2000, Männerdämmerung - seit einer Weile wissen wir: Mit dem Mann ist's aus. Unser Sperma ist kaum noch zu gebrauchen, unsere Chromosomen erodieren, Metrosexuelle flüchten aus männlichen Rollenmustern wie Ratten vom sinkenden Schiff. Und das nimmt uns eine gewaltige Last von den Schultern. Mehr

04.11.2003, 12:00 Uhr | Feuilleton

Wie kann man für den Nicht-Menschen sprechen? Wie kann man für den Nicht-Menschen sprechen?

Der sogenannte ,Muselmann', wie die Lagersprache den sich aufgebenden und von den Kameraden aufgegebenen Häftling nannte, hatte keinen Bewußtseinsraum mehr, in dem Gut oder Böse, Edel oder Gemein, Geistig oder Ungeistig sich gegenüberstehen konnten. Er war ein wankender Leichnam, ein Bündel physischer Funktionen und in den letzten Zuckungen. Mehr

07.10.2003, 12:00 Uhr | Feuilleton

Naher Osten Palästinas Stimme: Edward W. Said ist tot

Der Prinz, der den Orientalismus überwand: Edward W. Said zeichnete sich durch eine fast ununterbrochene intellektuelle Wachheit aus. Jetzt ist der Literaturwissenschaftler im Alter von 67 Jahren gestorben. Mehr Von Hans Ulrich Gumbrecht

26.09.2003, 09:30 Uhr | Feuilleton

Die verspätete Internierung Die verspätete Internierung

"Militärische Bewegungsübungen für Irre beider Geschlechter", Übergießungen mit "200 Eimern kalten Wassers" und "Vorrichtungen für das Zwangsstehen bei Fixierung aller Gliedmaßen - länger als 12 Stunden", ... Mehr

03.09.2003, 14:07 Uhr | Feuilleton

Hinweis Hinweis

FOUCAULT-REZEPTION. Eine "kleine und nur begrenzt repräsentative Auswahl von Zwischenstationen, Kontroversen und Ergebnissen einer immensen internationalen Rezeption" des Philosophen Michel Foucault möchten Axel Honneth und Martin Saar als Herausgeber dieses instruktiven Sammelbands vorlegen. Das Buch ... Mehr

11.08.2003, 12:00 Uhr | Feuilleton

Viele Stimmen in einer Brust Viele Stimmen in einer Brust

Unsterblichkeit gehört zu jenen Eigenschaften, die Dichter und Götter teilen. Doch nur tote Autoren, dieser Pakt gilt seit der Antike, erwerben Anspruch auf ewiges Leben. Vor diesem Hintergrund war die Botschaft vom "Tod des Autors", in den sechziger Jahren von Roland Barthes und Michel Foucault verkündet, keine ganz so schlechte Nachricht. Mehr

11.08.2003, 12:00 Uhr | Feuilleton
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