Jonathan Littell: Alle Nachrichten und Informationen der F.A.Z. zum Thema

Alle Artikel zu: Jonathan Littell

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Gespräch mit der Schriftstellerin Cécile Wajsbrot Wer über die Vergangenheit schweigt, riskiert sein Leben

Die französische Schriftstellerin Cécile Wajsbrot lebt halb in Paris und halb in Berlin. Im Gespräch äußert sie sich über die französische Erinnerungskultur unter Sarkozy, die Debatte über Jonathan Littells Roman Die Wohlgesinnten und den Umgang mit deutscher und französischer Schuld. Mehr

18.04.2008, 11:23 Uhr | Feuilleton

Jonathan Littell Großer Littell, kleiner Littell

Die französische Literaturkritik debattiert weiter über Jonathan Littell. Der Figaro tischt eine Verschwörungstheorie neu auf, die Littels Autorschaft des Erfolgsromans Die Wohlgesinnten bezweifelt. Andere Zeitungen entdecken Klaus Theweleits Einfluss auf Littells Vorgängerwerk Le sec et l'humide. Mehr Von Jürg Altwegg

16.04.2008, 18:50 Uhr | Feuilleton

Lesungen Das Lachen der Täter

Jonathan Littell kommt nicht selbst nach Frankfurt, um aus seinem umstrittenen Roman Die Wohlgesinnten zu lesen, doch gibt es am 25. April eine Lesung dazu. Dagegen treten Wilhelm Genazino und Peter Kurzeck selbst vor das Publikum. Mehr Von Katharina Deschka-Hoeck

11.04.2008, 14:33 Uhr | Rhein-Main

Milbradt zur Eröffnung der Leipziger Buchmesse Internetforen sind Chance für den Buchmarkt

In seiner Eröffnungsrede zur Leipziger Buchmesse hob Ministerpräsident Georg Milbradt die wachsende Bedeutung von Internetforen für den Buchmarkt hervor. Vor allem der F.A.Z. Reading Room fasziniere ihn als Begegnungsort für unterschiedlichste Leseerfahrungen, so Milbradt. Mehr

13.03.2008, 14:01 Uhr | Feuilleton

Schule der Verrohung Schule der Verrohung

Um es an einem Beispiel zu erklären: Während der Schulzeit hatte ich einen Freund, dessen Großeltern den Holocaust überlebten. Sie wohnten nach 1945 in Frankfurt, sprachen Jiddisch, Polnisch und Russisch. Als Wislawa Szymborska viel später, wir hatten bereits Abitur, den Literaturnobelpreis erhielt, las uns die Großmutter meines Freundes die Gedichte auf Polnisch vor. Mehr

12.03.2008, 12:00 Uhr | Feuilleton

Auf Führers Nase gefallen Auf Führers Nase gefallen

Er liest, sagt er, keine Kritiken. Das sagen sie fast alle. Doch man glaubt es dem ernsten Menschen, der niemals zu lächeln scheint und auf jedem Foto streng an der Kamera vorbeistarrt. Aber deutete er nicht in einem Interview an, dass ihn die Aufnahme seines Buches im "Land der Täter" (das er nicht ... Mehr

12.03.2008, 12:00 Uhr | Feuilleton

Max Aue ist ein Monstrum, aber auch ein Montaigne Max Aue ist ein Monstrum, aber auch ein Montaigne

Meine Lektüre von "Les Bienveillantes" begann vor einem halben Jahr, auf Französisch, eine deutsche Übersetzung gab es noch nicht. Obwohl der fiktive Ich-Erzähler, der SS-Offizier Dr. Max Aue, sich gleich im ersten Satz an seine "Menschenbrüder", also an uns alle, wendet, spürte ich doch spätestens ... Mehr

29.02.2008, 12:00 Uhr | Feuilleton

In eigener Sache F.A.Z. Reading Room wird ausgebaut

Der F.A.Z. Reading Room zu Jonathan Littells Roman Die Wohlgesinnten hat in den ersten zwanzig Tagen bereits mehr als 850.000 Seitenaufrufe verzeichnet. Das Angebot wird ab Montag um Martin Walsers neuen Roman erweitert. Mehr

22.02.2008, 18:18 Uhr | Feuilleton

Wenn die Literatur das Böse zum Leben erweckt Wenn die Literatur das Böse zum Leben erweckt

GENF, 21. FebruarAls im Spätsommer 2006 Jonathan Littells "Les Bienveillantes" in Paris erschienen, arbeitete der Historiker Paul-Eric Blanrue - dessen neuestes Buch von Sarkozy und Carla Bruni handelt - an einem Werk über den Antisemitismus. Er sollte den Roman für die Zeitschrift "Historia" besprechen. Mehr

22.02.2008, 12:00 Uhr | Feuilleton

Theologe Gregor Maria Hoff im Gespräch Sie schämen sich der eigenen Unverschämtheit

Steuerhinterzieher sind moralisch zu verurteilen. Doch damit sei es nicht getan, sagt der Theologe Gregor Maria Hoff von der Universität Salzburg. Im Gespräch mit der F.A.Z. spricht er über den Steuerskandal und die Folgen für unsere Gesellschaft. Mehr

22.02.2008, 09:15 Uhr | Feuilleton

Das Verbrechen im Kopf Das Verbrechen im Kopf

Es war in einem überfüllten Flughafencafé in Berlin-Tegel vor ein paar Tagen. An meinem Tisch saß ein dickes Rentnerpaar und schwieg. Ihr Schweigen schien schon eine Ewigkeit zu dauern. Ich las in dem Roman "Die Wohlgesinnten" von Jonathan Littell, war etwa auf Seite 1000 angekommen und unterstrich Sätze, die mir wichtig erschienen. Mehr

17.02.2008, 12:00 Uhr | Feuilleton

Die Bombe im Rosenstrauch Die Bombe im Rosenstrauch

GENF, 13. FebruarIn Frankreich ist dieser Tage die Taschenbuchausgabe der "Bienveillantes" erschienen. Gallimard hat sie in einer Auflage von zweihunderttausend Exemplaren auf den Markt gebracht. Der Name Littell ist weiterhin in aller Munde. Der bekannte Sammler und Mäzen Pierre Bergé hat ihn ... Mehr

14.02.2008, 12:00 Uhr | Feuilleton

Seid ihr überhaupt sicher, dass der Krieg vorbei ist? Seid ihr überhaupt sicher, dass der Krieg vorbei ist?

Jonathan Littells Roman "Die Wohlgesinnten" erscheint Ende Februar in deutscher Sprache. 1381 Seiten, geschrieben aus der Perspektive eines SS-Obersturmbannführers, der als Mitglied des Sonderkommandos 4a und des Reichssicherheitshauptamts zwischen 1941 und 1945 an der Planung des Holocaust beteiligt ... Mehr

02.02.2008, 12:00 Uhr | Feuilleton

Auch Scheich Hans war bei der SS Auch Scheich Hans war bei der SS

PARIS, 23. JanuarWarum steht auf dem Grabstein "Hassan Hans, genannt Si Mourad" und nicht einfach: Hans Schiller? Diese Frage führt den jungen Franzosen Rachel in seinem entlegenen algerischen Herkunftsdorf zu bestürzenden Entdeckungen, die sein Leben aus der Bahn werfen. Schon beim algerischen ... Mehr

24.01.2008, 12:00 Uhr | Feuilleton

„Shoa“-Regisseur Claude Lanzmann „Littell hat die Sprache der Henker erfunden“

Die letzten Überlebenden des Holocaust sterben. Dokumentarfilme wie Claude Lanzmanns „Shoah“ kann es in Zukunft nicht mehr geben. Eine neue Epoche der Auseinandersetzung mit dem Thema beginnt. Ein Gespräch über den gewandelten Umgang mit dem Holocaust und Jonathan Littells Roman „Les Bienveillants“. Mehr

28.11.2007, 13:49 Uhr | Feuilleton

Claude Lanzmann im Interview Die Henker sprechen nicht

Jonathan Littell hat mit den fiktiven Memoiren eines reuelosen SS-Offiziers heftige Debatten ausgelöst. Shoa-Regisseur Claude Lanzmann, der den Autor zunächst kritisierte, spricht über den Roman, die Grenzen der Erinnerung und eine persönliche Begegnung mit Littell. Mehr

27.11.2007, 17:14 Uhr | Feuilleton

Französischer Literaturpreis Gilles Leroy erhält Prix Goncourt für Alabama Song

Es war ein schöner Plan: Michel Tournier ist mit seinem Versuch gescheitert, Amélie Nothomb als Trägerin des Prix Goncourt durchzusetzen. Der wichtigste französische Literaturpreis geht in diesem Jahr an Gilles Leroy für seinen Roman Alabama Song. Mehr Von Jürg Altwegg

05.11.2007, 13:30 Uhr | Feuilleton

Jonathan Littell im Gespräch Die Nazis hatten Kultur

Kein anderes Buch hat Frankreich in letzter Zeit mehr erschüttert als Jonathan Littells Debütroman Les Bienveillantes (Die Wohlgesinnten). Holocaust-Überlebende nannten das Buch gar amoralisch. Im Interview spitzt der Autor die Debatte weiter zu und bezeichnet die Allianz mit den Nazis als ethische Option der damaligen Zeit. Mehr

05.11.2007, 13:01 Uhr | Feuilleton

Littells Bienveillants in Spanien Der Roman ist hinreichend böse

Jetzt liegt der Tausend-Seiten-Roman Jonathan Littells unter dem Titel Las benévolas in spanischer Übersetzung vor. Worum es in dem Erfolgsbuch geht, nimmt in den ersten Rezensionen so breiten Raum ein, dass kaum Platz für die ästhetische Wertung bleibt. Mehr Von Paul Ingendaay, Madrid

04.11.2007, 17:35 Uhr | Feuilleton

Rezension Das Grauen im Gehirn des Betrachters

Günter Grass, Jonathan Littell - gibt es noch Bedarf an romanhafter Aufbereitung der SS? Thomas Harlan, Sohn des "Jud Süß"-Regisseurs Veit Harlan, hat ein Buch über das Grauen geschrieben, halb wahr, halb erfunden. Vor zwei Jahren wurde ein Sprecher des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge mit ... Mehr Von Edo Reents

08.12.2006, 12:00 Uhr | Feuilleton

Was darf der Roman? Der Kannibale des Bücherherbstes

Kaum hat Jonathan Littell für seinen Roman über einen kultivierten SS-Offizier den renommierten Prix Goncourt erhalten, beginnen in Frankreich die Debatten. Ist diese Themenwahl zulässig? Warum gibt es so wenig neue Literatur aus Opfersicht? Mehr Von Jürg Altwegg, Paris

09.11.2006, 12:46 Uhr | Feuilleton

Literaturpreis Prix Goncourt für Les Bienveillantes von Jonathan Littell

Keine Überraschung beim Prix Goncourt: Den begehrtesten französischen Literaturpreis erhält in diesem Jahr der Schriftsteller Jonathan Littell für sein Debüt Les Bienveillantes, den Roman aus der Perspektive eines SS-Soldaten. Mehr

06.11.2006, 13:51 Uhr | Feuilleton

Literaturbetrieb Ein Beispiel der Verlagsfummelei

Jonathan Littell hat den Prix Goncourt bekommen? Egal - die Kabalen drumherum sind interessanter. Pünktlich zur Vergabe des bedeutendsten Literaturpreises im Lande berichten die Erinnerungen eines Jurors über die Machenschaften des Literaturbetriebs in Frankreich. Mehr Von Joseph Hanimann, Paris

06.11.2006, 11:22 Uhr | Feuilleton

Osteuropa Jonathan Littell: Die Wohlgesinnten

Ich erinnere mich an den Moment - es war im Juni -, an dem ich "Les Bienveillantes" aufschlug. Und wenn ich so eine klare Erinnerung an diesen Augenblick habe, dann liegt das nicht daran, daß mir mein Gedächtnis einen Streich spielt, weil sich dieses Buch anschließend zu so einem phänomenalen Erfolg gemausert hat. Mehr

15.10.2006, 12:00 Uhr | Feuilleton

Frankfurter Buchmesse Hier wächst kein Grass mehr

Es war die Messe, als Oskar Pastior starb und mit seinem Tod ein Loch in das große Frankfurter Summen riß. Und es war die Messe, als Sasa Stanisi triumphierte, ein Nobelpreisträger beleidigt und junge Dichter wütend waren. Mehr Von Julia Encke, Volker Weidermann

07.10.2006, 17:16 Uhr | Feuilleton
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