Alle Nachrichten und Informationen der F.A.Z. zum Thema Jean-Paul Sartre

Alle Artikel zu: Jean-Paul Sartre
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Probelauf für einen öffentlichen Intellektuellen Probelauf für einen öffentlichen Intellektuellen

Der ehemalige französische Präsident Jacques Chirac pflegte seine Jahre als Unterleutnant in Algerien als "die aufregendste Zeit in meinem Leben" zu bezeichnen. Eine etwas irritierende Aussage, denn Chiracs Aufenthalt in dem nordafrikanischen Land fand während eines der blutigsten Dekolonisationskriege des vergangenen Jahrhunderts statt. Mehr

23.09.2010, 12:00 Uhr | Feuilleton

Pierre Bourdieu: Algerische Skizzen Probelauf für einen öffentlichen Intellektuellen

An den Wurzeln einer großen Sozialtheorie: Pierre Bourdieus frühe Arbeiten über die algerische Gesellschaft. Mehr Von Andreas Eckert

22.09.2010, 15:17 Uhr | Feuilleton

Ein Besuch bei Claude Lanzmann Nie hat die Zeit aufgehört, nicht zu vergehen

Heute erscheinen Claude Lanzmanns Erinnerungen. Der patagonische Hase ist eine Hymne an das Denken, die Philosophie und die Kunst. Man könnte sagen, es ist das beste Buch über das zwanzigste Jahrhundert. Mehr Von Nils Minkmar

16.09.2010, 14:47 Uhr | Feuilleton

Claude Lanzmann: Der patagonische Hase So etwas hat man noch nie gesehen!

Epische Konfessionen: In seinen Erinnerungen erweist sich der Regisseur Claude Lanzmann als begnadeter Historiker, der neben der privaten stets auch die große Geschichte im Blick hat - und das Abenteuer. Mehr Von Hanns Zischler

10.09.2010, 15:35 Uhr | Feuilleton

Das Recht im Spiegel der Musik Die Wunde Wagner

In die komponierte Geschichte des Nibelungenhorts floss die ganze Rechtsgeschichte mit ein: Wagners Ring bietet mit seinen Paradoxien reiche Anregung für einen ungewohnten Umgang mit dem Recht. Mehr Von Klaus Lüderssen

21.08.2010, 14:03 Uhr | Feuilleton

Stig Dagerman: Schwedische Hochzeitsnacht Das Bedürfnis nach Trost ist unersättlich

Hölle mit zärtlichen Teufeln und verschämten Glücksboten: In seinem späten Roman Schwedische Hochzeitsnacht ist Stig Dagerman als großer Autor der Moderne wiederzuentdecken. Mehr Von Nicole Henneberg

23.07.2010, 13:06 Uhr | Feuilleton

Fragen Sie Reich-Ranicki Viele seiner Gedichte waren schlecht und ärgerlich

Erlebt Johannes R. Becher eine Renaissance? War Thomas Brasch ein charismatischer Dichter? Sind Sartre und Camus heute noch empfehlenswert? Antworten von Marcel Reich-Ranicki. Mehr

25.01.2010, 15:54 Uhr | Feuilleton

Albert Camus Das Comeback des ersten Menschen

Lange hatten die Franzosen ein gespaltenes Verhältnis zu einem ihrer größten Schriftsteller. Erst jetzt, da sein fünfzigster Todestag bevorsteht, wird er neu gelesen: Die triumphale Renaissance des Albert Camus. Mehr Von Jürg Altwegg

01.01.2010, 08:05 Uhr | Feuilleton

Martin Meyer: Piranesis Zukunft Was uns die Schreibmaschine war

Requiem und Wiederkehr: Martin Meyers Essays zu Literatur und Kunst reizen durch eine Erotik des Abschieds, die doch den Hoffnungen des Geistesmenschen ein Hintertürchen offen lässt. Mehr Von Christian Schärf

18.12.2009, 16:16 Uhr | Feuilleton

Trauer um Lévi-Strauss Der Mann, dem Feindschaften fremd waren

Keine Skandale, wenig Leidenschaft: Eher kühl trauert Frankreich um den großen Anthropologen Claude Lévi-Strauss. Amerika würdigt den französischen Mythenforscher als einen der Seinigen. Reaktionen, gesammelt von unseren Korrespondenten. Mehr Von Jürg Altwegg, Genf, und Jordan Mejias, New York

04.11.2009, 11:28 Uhr | Feuilleton

Erinnerung an Claude Lévi-Strauss Mythen erschließen die Wahrheit unserer Welt

Kurz vor seinem 101. Geburtstag ist Claude Lévi-Strauss gestorben. Er war einer der großen Denker des 20. Jahrhunderts - und spätestens seit dem Tod von Sartre der einflussreichste französische Intellektuelle. Er starb am vergangenen Samstag, die Familie hat die Nachricht erst am Dienstagabend verbreitet. Mehr Von Jürg Altwegg

04.11.2009, 07:41 Uhr | Feuilleton

Französische Medien Im Herbst blühen die Blätter

Frankreichs Zeitungen proben den Aufbruch in die Zukunft. Sie häuten sich, um zeitgemäß alte Tugenden zu beweisen. Le Monde, Le Figaro und Libération gehen voran. Nach radikalen Sparmaßnahmen herrscht wieder Zuversicht. Mehr Von Jürg Altwegg, Genf

28.10.2009, 19:17 Uhr | Feuilleton

Edmonde Charles-Roux Résistance, Existence, Elégance

Politiker, Modemenschen, Theater- und Balletliebhaber - alle kennen sie. Edmonde Charles-Roux ist eine Ikone von Paris. Jetzt haben auch Kinogänger das Vergnügen. Ihre Chanel-Biographie ist Vorlage für den Film, in dem Audrey Tautou die legendäre Modeschöpferin spielt. Mehr Von Peter Bermbach

11.08.2009, 08:59 Uhr | Stil

Ramiro Pinilla: Der Feigenbaum Der Büßer unterm Baum

Schuld, die sich nicht begleichen lässt: Der baskische Autor Ramiro Pinilla hat einen raffinierten Roman über das franquistische Spanien geschrieben. Der Feigenbaum ist eine Parabel menschlicher Schuld, die sich zuletzt noch zur Sozialsatire entwickelt. Mehr Von Kersten Knipp

04.08.2009, 11:42 Uhr | Feuilleton

Oper Von Fremden mit schmutzigen Händen

An der Berliner Lindenoper deutet Michael Thalheimer Mozarts Entführung aus dem Serail als Drama der Entfremdung. Seine Figurenzeichnung ist enorm. Doch Thalheimer holt das Publikum gerade nicht dort ab, wo es sitzt. Mehr Von Jan Brachmann, Berlin

10.06.2009, 12:22 Uhr | Feuilleton

Claude Lanzmanns Memoiren Fleisch der Erinnerung

Wie kein zweites Dokument hat Claude Lanzmanns Film Shoah die Erinnerung an den Holocaust geprägt. Im Alter von dreiundachtzig Jahren hat der Intellektuelle jetzt seine Memoiren veröffentlicht. Es ist eine Chronik intellektueller Leidenschaft und ein Meisterwerk der Erinnerungskultur. Mehr Von Jürg Altwegg

21.04.2009, 23:16 Uhr | Feuilleton

Dichter hassen besser Dichter hassen besser

Er "verpisst nur klares Wasser", höhnte Flaubert über den Kollegen Lamartine. Als "bretonische Kuh der Literatur" wurde George Sand von Jules Renard beschimpft. Balzac versprach, seine Feinde "auszumerzen". In einem Brief erkundigte er sich bei seinem erfolgreicheren Kollegen Eugène Sue: "Wie steht ... Mehr

25.01.2009, 12:00 Uhr | Feuilleton

Literatur Dichter hassen besser

Das waren noch Zeiten, als sich die Dichter gegenseitig die Bonmots um die Ohren hauten. Heute sind die Sitten viel zivilisierter, die Opfer empfindlicher geworden. Ein Symptom für den Niedergang der Literatur? Eine Buchveröffentlichung über den Dichterhass macht nachdenklich. Mehr Von Jürg Altwegg

24.01.2009, 21:21 Uhr | Feuilleton

Le Clézios Nobelpreisrede Warum ich schreibe

Wäre Hitler an die Macht gekommen, wenn es das Internet schon gegeben hätte? Jean-Marie Gustave Le Clézio hat in Stockholm seine Dankesrede für den Nobelpreis gehalten. Den Ursprung seines Schreibens sieht er in der Erfahrung des Krieges. Mehr Von Jürg Altwegg, Genf

08.12.2008, 19:38 Uhr | Feuilleton

Reichspogromnacht Die Katastrophe vor der Katastrophe

Vor siebzig Jahren, in der Nacht vom 9. auf den 10. November 1938, brannten in Deutschland die Synagogen. Mehr als 1400 Gotteshäuser wurden angezündet und zerstört, etliche Menschen misshandelt und ermordet. In London sind nun Augenzeugenberichte neu entdeckt worden. Mehr Von Raphael Gross

09.11.2008, 12:28 Uhr | Feuilleton

Hélène de Beauvoir Die andere Beauvoir

Sie galt lange nur als die Schwester von Simone. Noch immer ist Hélène de Beauvoir nur wenig bekannt. Dabei hat sie fein gemalt, was ihr die Biographie vorgab. Mehr Von Swantje Karich

24.10.2008, 05:55 Uhr | Feuilleton

Geldanlage Die Angst vor Freiheit und Verantwortung

Wie kommt es, dass Anleger den Banken misstrauen, aber ihrem Bankberater nicht? Der Grund: Anleger haben kaum eine andere Möglichkeit als zu vertrauen. Und dennoch geht es darum, die Verantwortung für seine Geldentscheidung zu übernehmen. Damit tun sich viele schwer. Mehr Von Christian von Hiller

22.10.2008, 22:32 Uhr | Finanzen

Zwei Hörbücher zur RAF Zwischen Aggression und Wehleidigkeit

Wer hören will, wie larmoyante Terroristen der Rote-Armee-Fraktion, die vor keiner Bluttat zurückschreckten, sich selbst nach ihrer Festnahme und Inhaftierung in Stammheim zum Opfer eines faschistischen Staates stilisieren, der greife zu den beiden neuen Hörbüchern über die RAF. Mehr Von Wolfgang Schneider

14.10.2008, 13:10 Uhr | Feuilleton

Blick in bioethische Zeitschriften Fit zum Verhör

Kriegsführung und ärztlicher Heilauftrag widersprechen sich nicht selten. Soll es deswegen eine Spezialethik für Militärärzte geben? Aktuelle bioethische Zeitschriften diskutieren darüber hinaus die Institutionalisierung der Sterbehilfe und die Ökonomisierung des Gesundheitssektors. Mehr Von Stephan Sahm

09.10.2008, 12:58 Uhr | Feuilleton

Auszeichnungen Fünf Preise zum Wohle der Menschheit

Er erfand das Dynamit und konnte nicht verwinden, dass mit seiner Entdeckung Krieg geführt wurde: Alfred Nobel. Deshalb vermachte er sein Vermögen einer Stiftung und begründete den Nobelpreis, um fortan Forscher auszuzeichnen, die sich zum Wohle der Menschheit verdient gemacht haben. Mehr

06.10.2008, 11:12 Uhr | Wissen
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