Alle Nachrichten und Informationen der F.A.Z. zum Thema James Joyce

Alle Artikel zu: James Joyce
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Zur Hölle mit Joyce Zur Hölle mit Joyce

Mit dem Mythos zu ringen ist das Geschäft von Giganten. Einer der letzten von ihnen war der Universalgelehrte Hans Blumenberg, dessen Lebensprojekt darin bestand, den zersplitterten Enden des abendländischen Mythos nachzuspüren, die über alle Geschichte hinweg in die Neuzeit hineinzüngeln. So luzid ... Mehr

23.09.2004, 12:00 Uhr | Feuilleton

Der Koffer der Erinnerung Der Koffer der Erinnerung

Die istrische Stadt Pula ist für das Werk Dragan Velikics das, was Danzig für Günter Grass oder Dublin für James Joyce bedeutet. "Via Pula" hieß sein erster Roman von 1991. Auch "Dante Platz" (1999) spielte in der Hafenstadt am Mittelmeer. Die Älteren erinnerten sich daran, wie es früher war, in der italienischen oder in der österreichischen Zeit, von der nur einige Gebäude geblieben sind. Mehr

13.09.2004, 12:00 Uhr | Feuilleton

Reise ans Ende der Kreditlinie Reise ans Ende der Kreditlinie

David Hansemann, preußischer Finanzminister in der Mitte des neunzehnten Jahrhunderts, hat den Satz geprägt: "Bei Geld hört der Spaß auf." Er war ein homo oeconomicus, wie ihn die Geschichtsbücher nur je gekannt haben. Bei Bernd Blaschke aber fängt der Spaß bei Geld erst richtig an. Der Berliner Literaturwissenschaftler ... Mehr

05.07.2004, 12:00 Uhr | Feuilleton

Bloomsday Wie die Welt in den Ulysses gerät

In seinem Jahrhundertroman Ulysses schildert James Joyce auf tausend Seiten einen einzigen Tag: den 16. Juni 1904 in Dublin. Was aber geschah an diesem Datum sonst noch auf der Welt? Wir haben nachgeforscht. Mehr Von Tilman Spreckelsen

16.06.2004, 13:26 Uhr | Feuilleton

James Joyce' Ulysses Bloomsday weltweit: Was am 16. Juni 1904 geschah

Eine Schiffskatastrophe in New York, der Fund eines blutigen Messers in Berlin, ein Wirbelsturm über Kuba: Hintergründe über das Weltgeschehen vom 16. Juni 1904, das James Joyce in seinem Ulysses verarbeitete. Mehr

16.06.2004, 07:00 Uhr | Feuilleton

Schriftsteller-Umfrage Haben Sie den Ulysses auch nicht gelesen?

Neulich hat Marcel Reich-Ranicki gestanden, daß er James Joyce' Ulysses nie zu Ende gelesen habe. Zum 100. Bloomsday am 16. Juni haben wir Schriftsteller gebeten, hier eine öffentliche Beichte abzulegen. Mehr

15.06.2004, 14:23 Uhr | Feuilleton

Péter Esterházy Eine jämmerliche Frage

Der ungarische Schriftsteller Péter Esterházy über jämmerliche Scherze auf Kosten von Joyce und das Buch, das sich so leicht las wie Jerry Cotton. Mehr

14.06.2004, 18:35 Uhr | Feuilleton

Deutsch schlafen, irisch träumen Deutsch schlafen, irisch träumen

Kindheitsgeschichten erzählen immer zweierlei. Zum einen erzählen sie von jener abgeschiedenen Erinnerungswelt, dem Heimatland der Phantasie, das wohl vertraut und doch zugleich verloren scheint. Zum anderen erzählen sie vom Hier und Jetzt, dem Standpunkt des gegenwärtigen Beobachters, der dies zu fassen und uns mitzuteilen sucht. Mehr

27.05.2004, 12:00 Uhr | Feuilleton

Buntes Paris Buntes Paris

Natürlich lebten und schrieben weit mehr als achtzig Autoren in Paris, ja, in manchen Epochen - wie in den dreißiger Jahren des zwanzigsten Jahrhunderts - war die Stadt die inoffizielle Welthauptstadt der Literatur. Doch Beschränkung tut not in einem Reiseführer, der auf 132 eng beschriebenen Seiten ... Mehr

01.04.2004, 12:00 Uhr | Feuilleton

Die Pfadfinder der Nation Die Pfadfinder der Nation

Am Ende werden die Tagebucheinträge immer knapper. Für den 23. September 1806 eine winzige Passage über die Ankunft in St. Louis und den großartigen Empfang im Hafen. Am 25. September bloß noch Stichworte zu formellen Besuchen und einem Festessen samt Ball. Dem 26. September schließlich ist ein einziger Satz ... Mehr

24.03.2004, 12:00 Uhr | Feuilleton

Die zentralen zehn Minuten Die zentralen zehn Minuten

Es gibt viele große und kleine Zeit-Geschichten: James Joyce beschreibt in "Ulysses" einen einzigen Tag, Laurence Sterne in "Tristram Shandy" nur die Stunde seiner Geburt. Die amerikanische Künstlerin Peggy Rathmann beschränkt sich in ihrem Bilderbuch auf die für Eltern und Kinder zentralen zehn Minuten vor dem Zubettgehen. Mehr

14.02.2004, 12:00 Uhr | Feuilleton

Mir ist mimsig Mir ist mimsig

Alice, die vom Wunderland her einiges gewohnt war, fand das Gedicht "sehr hübsch, aber ziemlich schwer zu verstehen". Irgendwie klingt es englisch. "'Twas brillig, and the slithy toves / Did gyre and gimble in the wabe: / All mimsy were the borogoves, / And the mome raths outgrabe." Auf jeden Fall, so viel kriegt man schon beim ersten Lesen des Ganzen mit, hat jemand wohl etwas getötet. Mehr

31.01.2004, 12:00 Uhr | Feuilleton

Badefreuden mit Joyce Badefreuden mit Joyce

Auf der vorletzten Seite dieses mit viel Langmut geschriebenen Romans erlaubt sich der Autor einen kleinen Witz. Wir zählen die Seite 702, der Morgen weht bereits durch die Vorhänge, und Jim Mack träumt noch einmal von seinem Freund, dem Doyler Doyle. Jim und Doyler - Doyler und Jim: Die Reihenfolge ... Mehr

05.11.2003, 12:00 Uhr | Feuilleton

Best of Triest Best of Triest

Weit geht der Blick vom Schreibtisch des Autors über gut dreißig Kilometer am allernördlichsten Zipfel der Adria: ganz links der Domhügel des slowenischen Piran, ganz rechts der uralte Campanile im italienischen Aquilea, dazwischen die Lagune von Grado und das habsburgische Schloß Miramare. Halblinks ... Mehr

17.08.2003, 12:00 Uhr | Feuilleton

Chicago Zwölf Tote bei Balkoneinsturz

Mindestens zwölf junge Partygäste starben und 45 weitere wurden verletzt, als ein überfüllter hölzerner Balkon in Chicago unter dem Gewicht der vielen Menschen zusammenbrach. Mehr

29.06.2003, 09:36 Uhr | Gesellschaft

Der achte Kontinent Der achte Kontinent

Reisen mochte er nicht. Überhaupt war ihm jede Form der Ortsveränderung ein Greuel oder besser gesagt: Zeitverschwendung. "Zum Mich-Bewegen fehlt mir etwas zwischen Seele und Körper; nicht das Bewegen verweigert sich mir, sondern das Verlangen nach ihm." Der einzige Weg, den der Hilfsbuchhalter Bernardo ... Mehr

21.06.2003, 12:00 Uhr | Feuilleton

Die Angsttänzerin Die Angsttänzerin

Für die Dichter, für die Künstler ihrer Zeit ist sie ein Objekt der Begierde gewesen. Viele wollten sie besitzen; alle hat sie gekannt: Majakowski und Einstein, Henry Miller, Chagall und Cocteau, auch James Joyce, den sie als "arktischen Fisch" bezeichnete. Lang ist die Liste ihrer Liebhaber. Kurt Wolff, der feinsinnige Verleger, war einer von ihnen; ein anderer war Rainer Maria Rilke. Mehr

26.05.2003, 12:00 Uhr | Feuilleton

Wo die Kirchenuhren stillstehen Wo die Kirchenuhren stillstehen

Sie war schön und reich und Kommunistin. Ihr Großvater war der Friedensnobelpreisträger Elie Drucommun, und mit ihrem ersten Mann, dem legendären Strafverteidiger Wladimir Rosenbaum, hielt sie in Zürich ein gastliches Haus, den "Baumwollhof", in dem James Joyce, C. G. Jung, Elias Canetti verkehrten und Werke von Picasso und Max Ernst die Wände zierten. Mehr

23.04.2003, 12:00 Uhr | Feuilleton

Panik in US-Disko Disko-Inhaber hatte keine Betriebserlaubnis

Der zweite Stock der Chicagoer Discothek, in der am Montag 21 Menschen bei einer Massenpanik zu Tode getrampelt wurden, war per Gerichtsorder gesperrt, weil er nicht den Baurichtlinien Chicagos entsprach. Mehr

18.02.2003, 12:18 Uhr | Gesellschaft

Rezension: Belletristik Unterwegs zu den schweigenden Höhen der Erinnerung

Von den schönsten Büchern der Welt heißt es, sie prägten sich dem Leser unauslöschlich ein und seien unvergeßlich, Romane, die man "mit angehaltenem Atem" liest und "nicht mehr aus der Hand legen" kann. Aber natürlich ist das bildhaft gesprochen. In Wahrheit muß man Atem holen, um lesen zu können, muß das Buch aus der Hand legen, um frischen Tee zu bereiten oder Gummibärchen nachzuladen. Mehr

30.11.2002, 12:00 Uhr | Feuilleton

Rezension: Belletristik Diese lächerliche Sache Literatur

Es war ein großes Glück, daß die Geschäftsführung der Triester Schiffslack-Firma Moravia-Veneziani im Jahre 1903 beschloß, eine Zweigstelle in England zu errichten. Denn sonst hätte sich ihr leitender Mitarbeiter Ettore Schmitz, der sich Italo Svevo nannte, nicht gedrängt gefühlt, Englischstunden zu nehmen. Mehr

10.11.2002, 12:00 Uhr | Feuilleton

Rezension: Belletristik Das ruhig-schöne Auge des Vergewaltigers

Seit im späten neunzehnten Jahrhundert die Zweifel an der Erfaßbarkeit der Welt zur melancholischen Obsession der westlichen Intellektuellen geworden sind, hat der einst ausschließlich theologische Begriff der "Epiphanie" Konjunktur gehabt. Nicht mehr von der Religion erwarten die Intellektuellen, ... Mehr

05.11.2002, 12:00 Uhr | Feuilleton

Tonträger Album "Ilisu" - ein Ozean aus Klängen

Der Musikproduzent Phonem erzeugt eigenwillig schöne Klangwelten. Mit denen transportiert er auch eine politische Botschaft. Mehr Von Aram Lintzel

07.01.2002, 13:02 Uhr | Feuilleton

Film der Woche In der Klamm der Geschichte: Der Herr der Ringe II

Die Macht der Moderne und die Magie des Mittelalters sind in Tolkiens Welt kein Widerspruch: "Der Herr der Ringe II" verwandelt das Kino in einen Themenpark. Mehr Von Andreas Kilb

03.01.2002, 15:28 Uhr | Feuilleton

Rezension: Sachbuch Farbstrom, Bewußtseinsstrom

Der Maler Robert Motherwell hat den "Ulysses" von Joyce illustriert - Dokumente lebenslanger Verehrung für den Schriftsteller. "A Rose for James Joyce" lautet nicht der einzige, aber wohl der innigste Werktitel, mit dem Robert Motherwell seine Verehrung für das Werk des Iren ausdrückt. Rosen, gewidmet ... Mehr

04.11.2001, 12:00 Uhr | Feuilleton
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