Alle Nachrichten und Informationen der F.A.Z. zum Thema Hannah Arendt

Alle Artikel zu: Hannah Arendt
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Schule der Verrohung Schule der Verrohung

Um es an einem Beispiel zu erklären: Während der Schulzeit hatte ich einen Freund, dessen Großeltern den Holocaust überlebten. Sie wohnten nach 1945 in Frankfurt, sprachen Jiddisch, Polnisch und Russisch. Als Wislawa Szymborska viel später, wir hatten bereits Abitur, den Literaturnobelpreis erhielt, las uns die Großmutter meines Freundes die Gedichte auf Polnisch vor. Mehr

12.03.2008, 12:00 Uhr | Feuilleton

Neue Maximen fürs Firmenmanagement Neue Maximen fürs Firmenmanagement

Richard Sennett hat ein Lob des Handwerks geschrieben, genauer: ein Lob des handwerklichen Geistes. Deshalb sind die handwerklichen Tugenden, um die es Sennett in seinem Buch zu tun ist, auch nicht auf Tätigkeiten beschränkt, die wir gemeinhin unter Handwerk fassen, also auf Fertigkeiten der Hände oder allgemeiner des Körpers. Mehr

11.01.2008, 12:00 Uhr | Feuilleton

Spionage in der Hölle Spionage in der Hölle

"Einen Einblick gewinnen in diese ganze Maschinerie und es dann ins Volk schreien." Das war sein Entschluss vom Frühjahr 1941, als die Schwester seiner Schwägerin, Berta, als "Geisteskranke" im Rahmen des Euthanasieprogramms vergast wurde. Kurt Gerstein hatte seine Bewerbung bei der SS bereits eingereicht. Mehr

18.11.2007, 12:00 Uhr | Feuilleton

Leo Baeck Der Hirte der Verfolgten

An diesem Dienstag wird Bundeskanzlerin Angela Merkel der Leo-Baeck-Preis des Zentralrats der Juden verliehen. Wer war der Mann, nach dem dieser Preis benannt ist? Von Arno Lustiger. Mehr Von Arno Lustiger

05.11.2007, 16:16 Uhr | Feuilleton

Arendts Adressbuch Arendts Adressbuch

Im Januar 1945 wurde Hannah Arendt in New York die Handtasche gestohlen - und mit ihr das Adressbuch. In dem Jahr also, in dem das alte Deutschland, aus dem sie als Jüdin hatte fliehen müssen, zusammenbrach, gingen auch die alten Anschriften all der dortigen Freunde verloren, von denen nicht wenige gleichfalls ins Exil gegangen waren. Mehr

31.10.2007, 12:00 Uhr | Feuilleton

Alte Freunde Alte Freunde

Die Anmut einer charaktervollen Handschrift, wie sie gerade in Notizen für den eigenen Gebrauch zutage tritt, strahlt auch das als Faksimile herausgegebene "private Adressbuch" Hannah Arendts aus. Es ist gewissermaßen die Umsetzung des Bonmots, das die politische Philosophin gern zitierte: "Die alten ... Mehr

22.10.2007, 12:00 Uhr | Feuilleton

Gründungsmythos gesucht Die jungen polnischen Köpfe hinter den Kaczynskis

Bei den letzten Wahlen forderten die Kaczynskis die Errichtung einer IV. Republik in Polen. Und verblüfften damit die meisten Publizisten. Dabei war diese Idee viel früher von jungen konservativen Intellektuellen entwickelt worden. Mehr Von Karol Sauerland, Warschau

17.10.2007, 16:57 Uhr | Feuilleton

Sprache der Studentenbewegung Haschischrebellen wollten das Smoke-in

War die Studentenbewegung lediglich die Selbstinszenierung einer kleinen Gruppe oder Beginn großer Veränderungen? Das ist noch immer ungewiss. Sicherer ist, dass die beiden Jahre 1967 und 1968 eine sprachgeschichtliche Umbruchszeit waren. Linguisten liefern nun Belege. Mehr Von Thomas Groß, Mannheim

27.07.2007, 17:54 Uhr | Gesellschaft

Nur in der Missionarsstellung kommt man in den Himmel Nur in der Missionarsstellung kommt man in den Himmel

Wie kann man totale Geschichte schreiben, eine Geschichte, in der das historische Dasein der Menschen im Gefüge ihrer Bedingtheiten und mit den Spielräumen ihrer Freiheiten deutlich wird, ohne die Wechselfälle zu kennen, denen die Körper unterworfen waren? "Es ist ziemlich einfältig zu behaupten, ... Mehr

30.03.2007, 12:00 Uhr | Feuilleton

Lauter Erregungszustände Lauter Erregungszustände

Wer das deutsche zwanzigste Jahrhundert in einer Nußschale zeigen will, dem bieten sich Heidegger und Hannah Arendt an. In dem Wechsel-Kurs, der ihre Lebenslinien verbindet und trennt, ist Musik drin. Es treten auf: eine achtzehnjährige Studentin als Geliebte eines Familienvaters, die "neckische Waldnymphe" ... Mehr

18.12.2006, 12:00 Uhr | Feuilleton

Prüfung einer Freundschaft Prüfung einer Freundschaft

"Zwischen Golo und mir ist etwas gerissen", schrieb Karl Jaspers im Dezember 1963 an Hannah Arendt. Sein ehemaliger Student Golo Mann, mit dem ihn seit Jahren eine respektvoll-freundschaftliche Beziehung verband, hatte Hannah Arendt, Jaspers geliebte Meisterschülerin, kurz zuvor scharf attackiert. Mehr

05.12.2006, 18:56 Uhr | Feuilleton

Eindämmung zerstörerischer Gewalt Eindämmung zerstörerischer Gewalt

Albert Camus hat einmal gesagt: "Die Geschichte hat mich gelehrt, daß nicht alles unter der Sonne gut ist; die Sonne hat mich gelehrt, daß die Geschichte nicht alles ist." Sollte die Geschichte mit ihren ... Mehr

05.12.2006, 18:56 Uhr | Feuilleton

Literaturhaus Das Heim der Bücher

Jetzt ziehen auch die Texte ein. Im ersten Jahr an der Schönen Aussicht blieb im Literaturhaus Frankfurt einiges provisorisch. Deswegen gibt es für das zweite Jahr viele Pläne. Mehr Von Florian Balke

20.11.2006, 21:29 Uhr | Rhein-Main

Da geht ein Mensch ... Da geht ein Mensch ...

Jochen Oltmers Buch ist die wohl bislang gelehrteste Unterweisung zur deutschen Gegenwartsgeschichte europäischer Migration. Während der Weimarer Republik kam es zur Epochenwende für Heimat-, Staaten- und Rechtlose. Aus protektionistischer Willkür von Duldung, Befristung, Abschiebung keimte in dieser ... Mehr

04.10.2006, 12:00 Uhr | Feuilleton

Joachim Fest Fest und seine Bücher

Auch wenn das Lebensthema von Joachim Fest der Nationalsozialismus war, so widmete er seine Aufmerksamkeit ab und an der Literatur. Und seine Mann-Analysen sind bis heute ein schwerer Brocken für die Literaturwelt geblieben. Mehr

12.09.2006, 18:21 Uhr | Feuilleton

Fragen Sie Reich-Ranicki Was wäre Wagner ohne die Musik?

Wären Richard Wagners Texte auch ohne Musik auf der Bühne aufführbar? Und wie steht es um die literarische Qualität von Joachim Ringelnatz? Antworten von Marcel Reich-Ranicki. Mehr

11.09.2006, 15:12 Uhr | Feuilleton

Schund ist gefährlich für kleine Seelen Schund ist gefährlich für kleine Seelen

Es war einer der überraschendsten und sonderbarsten Bucherfolge der deutschen Nachkriegsliteratur, diese Liebesgeschichte zwischen der ehemaligen KZ-Wärterin Hannah Schmitz und dem fünfzehnjährigen Jungen Michael Berg, die in Bernhard Schlinks Roman "Der Vorleser" im Mittelpunkt stand. Zehn Jahre ... Mehr

15.03.2006, 12:00 Uhr | Feuilleton

Prophet wider Willen Prophet wider Willen

Gilbert Keith Chesterton war gelegentlich überfordert, wenn es um die Organisation seines Alltags ging. Auf einer seiner zahlreichen Vortragsreisen soll er aus dem Flecken Market Harborough an seine Frau telegraphiert haben: "Bin in Market Harborough. Wo sollte ich sein?" So wie er durch Zeit und Raum schluderte, erhob er den Anachronismus zur Methode. Mehr

01.03.2006, 12:00 Uhr | Feuilleton

Fernsehen Ein Links-rechts-Terrorist packt aus: Der Rebell bei Arte

Er war Neonazi, Stasi-Informant und einer der meistgesuchten Terroristen der Welt. Wer der eigentliche Odfried Hepp ist, läßt der Dokumentarfilm, den Arte an diesem Montag abend ausstrahlt, offen. Und das ist gut so. Mehr Von Heike Hupertz

07.11.2005, 11:51 Uhr | Feuilleton

Psychologie "Ich erfüllte eine Aufgabe"

Ist unser Wille frei? Nicht immer, wie das sogenannte Milgram-Experiment zeigt. Der Versuch macht deutlich: Der Mensch braucht offenbar kein starkes Motiv, um seine Menschlichkeit abzustreifen. Mehr Von Jenny Niederstadt

22.08.2005, 15:33 Uhr | Wissen

Der Jubel, mit dem die Macht begrüßt wird, ist ein Grenzfall Der Jubel, mit dem die Macht begrüßt wird, ist ein Grenzfall

Neben Luhmann, Foucault, Bourdieu, Bataille, Schmitt, Heidegger, Arendt, Habermas kann Byung-Chul Han auch Max Weber nicht recht geben. Daß der Begriff der Macht soziologisch amorph ist, stimme "gewiß nicht", entspringe "nur einer beschränkten Sichtweise", die komplexe und indirekte Formen von Macht nicht in den Blick bekomme. Mehr

19.08.2005, 12:00 Uhr | Feuilleton

Ein Manager der Vernichtung Ein Manager der Vernichtung

David Cesarani: Adolf Eichmann. Bürokrat und Massenmörder. Übersetzt von Klaus-Dieter Schmidt. Propyläen Verlag, Berlin 2004. 606 Seiten, 26,- [Euro].Sein Name war 1945 nahezu unbekannt, tauchte in den Verhören von Nürnberg allenfalls am Rande auf und war fünfzehn Jahre später gänzlich vergessen: Adolf Eichmann. Mehr

09.06.2005, 12:00 Uhr | Feuilleton

Die Geisterverkehrskreuzung Die Geisterverkehrskreuzung

Die meisten Deutschen fahren nach Kaliningrad, weil sie Königsberg sehen wollen. Dann stellen sie fest, daß sie Königsberg in Kaliningrad nicht finden. Sie laufen am ersten Tag sofort zu Kant, betreten das Kant-Museum und sehen sein Grab. Die Stadt aber ist öde, grau und armselig. Sie gehen durch ... Mehr

28.02.2005, 12:00 Uhr | Feuilleton

Auschwitz Literatur über den Holocaust

Die Bücher, die über den Holocaust geschrieben wurden, sind kaum zu zählen. Wir empfehlen einige der lesenswertesten: von Hannah Arendts Eichmann in Jerusalem bis zu Götz Alys Endlösung. Mehr

27.01.2005, 17:18 Uhr | Feuilleton

Das Porträt im Spiegel des Porträts Das Porträt im Spiegel des Porträts

Man kann dieses Buch aus zwei sehr verschiedenen Blickwinkeln lesen: Als Sammlung biographischer Skizzen, die der Autor aus ganz unterschiedlichen Anlässen angefertigt hat und die hier in einer Art Buchbindersynthese zusammengefaßt worden sind. Oder aber als einen fortlaufenden Dialog des Verfassers ... Mehr

26.11.2004, 12:00 Uhr | Feuilleton
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