Alle Nachrichten und Informationen der F.A.Z. zum Thema Gallimard

Alle Artikel zu: Gallimard
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Von kleinem Gebäck und großen Gedanken Von kleinem Gebäck und großen Gedanken

Anfang 1922 bietet der Autographensammler Jacques Doucet Proust 7000 Francs für die Fahnen und das ursprüngliche Manuskript des zweiten Teils von "Sodom und Gomorrha". Proust ist unschlüssig, ob er sich auf dieses Angebot einlassen soll, nicht wegen des geringen Betrages, sondern weil ihn die Vorstellung schreckt, seine Manuskripte eines Tages in einer öffentlichen Bibliothek zu sehen. Mehr

21.12.2008, 12:00 Uhr | Feuilleton

Zwischen Pest und Cholera Zwischen Pest und Cholera

Seit 1958 erscheinen die "Monographien" des Rowohlt-Verlags, fast fünfhundert Titel liegen inzwischen vor. Louis-Ferdinand Céline (1894-1961), Freiwilliger des Ersten Weltkriegs und danach Arzt in verschiedenen Funktionen, zugleich aber einer der umstrittensten französischen Autoren seiner Generation, hat ... Mehr

27.10.2008, 12:00 Uhr | Feuilleton

Literaturnobelpreis an Le Clézio Der Jäger der verlorenen Träume

In seinem Werk mischt sich Zivilisationskritik mit den Traumresten des untergegangenen französischen Kolonialreiches: Dafür erhält Jean-Marie Gustave Le Clézio den Nobelpreis für Literatur. Mehr Von Joseph Hanimann

10.10.2008, 17:10 Uhr | Feuilleton

Reaktionen auf den Nobelpreis Perfekte Wahl, faule Wette

Frankreich nimmt den Nobelpreis an Jean-Marie Le Clézio als Bestätigung für die ungebrochene Ausstrahlung seiner nationalen Literatur. Die politische Lesart möchte man lieber ausblenden. Derweil sucht die schwedische Akademie nach undichten Stellen in den Reihen ihrer Mitglieder. Mehr Von Jürg Altwegg, Genf

10.10.2008, 15:04 Uhr | Feuilleton

Dinge, die kluge Frauen an der Liebe hassen Dinge, die kluge Frauen an der Liebe hassen

Sollte jemand, egal, wer es auch sei, diese Seiten lesen, so werde ich es ihm niemals verzeihen", schreibt die achtzehnjährige Simone de Beauvoir im August 1926. Die Warnung geht ihren bisher unveröffentlichten Tagebuchaufzeichnungen voraus. Jetzt sind die "Cahiers de Jeunesse" trotz des eindringlichen "avertissements" bei Gallimard erschienen. Mehr

27.09.2008, 12:00 Uhr | Feuilleton

Die Feder und das Schwert Die Feder und das Schwert

In Paris sind die Kriegstagebücher von Ernst Jünger in der berühmten "Bibliothèque de la Pléiade" des Verlagshauses Gallimard erschienen (F.A.Z. vom 17. März). Es gibt für einen Autor in Frankreich keine größere literarische Ehre. Die "Pléiade" ist, mit ihrem braun-goldenen Einband und den feinen Dünndruckseiten, ... Mehr

08.07.2008, 12:00 Uhr | Feuilleton

Ernst Jünger in der Pléiade Die Feder und das Schwert

Die Kriegstagebücher von Ernst Jünger sind im legendären französischen Pléiade-Kanon erschienen. Der Schriftsteller Georges-Arthur Goldschmidt sieht darin eine Ästhetisierung des politisch umstrittenen Autors und reagierte mit wütender Polemik. Sollte man sich die Ausgabe aber nicht erst einmal genau ansehen? Mehr Von Julia Encke

08.07.2008, 09:21 Uhr | Feuilleton

Poetische Westschweiz Poetische Westschweiz

Der Westschweizer Lyriker Philippe Jaccottet, dessen Werke bei Gallimard erscheinen, lebt in Frankreich, wo er auch als Übersetzer und Vermittler deutscher Literatur in Erscheinung getreten ist. Als solcher steht er in der literarischen Tradition der französischsprachigen Schweiz, deren Verhältnis zur deutschen Kultur unbelasteter ist als jenes der Franzosen. Mehr

13.06.2008, 12:00 Uhr | Feuilleton

Jonathan Littell Großer Littell, kleiner Littell

Die französische Literaturkritik debattiert weiter über Jonathan Littell. Der Figaro tischt eine Verschwörungstheorie neu auf, die Littels Autorschaft des Erfolgsromans Die Wohlgesinnten bezweifelt. Andere Zeitungen entdecken Klaus Theweleits Einfluss auf Littells Vorgängerwerk Le sec et l'humide. Mehr Von Jürg Altwegg

16.04.2008, 18:50 Uhr | Feuilleton

Auf Führers Nase gefallen Auf Führers Nase gefallen

Er liest, sagt er, keine Kritiken. Das sagen sie fast alle. Doch man glaubt es dem ernsten Menschen, der niemals zu lächeln scheint und auf jedem Foto streng an der Kamera vorbeistarrt. Aber deutete er nicht in einem Interview an, dass ihn die Aufnahme seines Buches im "Land der Täter" (das er nicht ... Mehr

12.03.2008, 12:00 Uhr | Feuilleton

Die Bombe im Rosenstrauch Die Bombe im Rosenstrauch

GENF, 13. FebruarIn Frankreich ist dieser Tage die Taschenbuchausgabe der "Bienveillantes" erschienen. Gallimard hat sie in einer Auflage von zweihunderttausend Exemplaren auf den Markt gebracht. Der Name Littell ist weiterhin in aller Munde. Der bekannte Sammler und Mäzen Pierre Bergé hat ihn ... Mehr

14.02.2008, 12:00 Uhr | Feuilleton

Auch Scheich Hans war bei der SS Auch Scheich Hans war bei der SS

PARIS, 23. JanuarWarum steht auf dem Grabstein "Hassan Hans, genannt Si Mourad" und nicht einfach: Hans Schiller? Diese Frage führt den jungen Franzosen Rachel in seinem entlegenen algerischen Herkunftsdorf zu bestürzenden Entdeckungen, die sein Leben aus der Bahn werfen. Schon beim algerischen ... Mehr

24.01.2008, 12:00 Uhr | Feuilleton

Liberalismus macht Angst Liberalismus macht Angst

Die letzte uns bleibende Ideologie hat kämpfend im fortwährenden Vertilgen ihrer Feinde überlebt und gesiegt. Aber was, wenn es keine ernsthaften Feinde mehr gibt? Francis Fukuyama hat uns das Lied vor Jahren schon einmal gesungen. Nun kommt nicht der Refrain, sondern der cantus firmus dazu, der besser ist als die Grundmelodie. Mehr

17.12.2007, 12:00 Uhr | Feuilleton

Romanversuch Saint-Exupérys entdeckt Die kleine Prinzessin

Seine Erzählung Der kleine Prinz machte Antione de Saint-Exupéry weltberühmt, sein erster Romanversuch, zwanzig Jahre zuvor entstanden, blieb unveröffentlicht. Jetzt ist Manon, Tänzerin wiederentdeckt worden. Mehr

24.08.2007, 14:29 Uhr | Feuilleton

Illegale Übersetzung Harry-Potter-Fan festgenommen

Ein 16 Jahre alter Schüler aus Frankreich hat den aktuellen Harry-Potter-Band aus dem Englischen ins Französische übersetzt und ins Internet gestellt. Autorin und Verlag fühlen sich nun in ihren Rechten beeinträchtigt. Mehr

09.08.2007, 11:55 Uhr | Feuilleton

Zum Tod von Jean Baudrillard Jenseits der Möglichkeiten von Gut und Böse

Jean Baudrillards Schriften entstanden meist in unmittelbarer Auseinandersetzung mit der Aktualität. Mit seinen Büchern riss der Einzelgänger immer neue Lücken in unsere vertraute Wirklichkeitswahrnehmung: Zum Tode des Philosophen und Soziologen. Mehr Von Joseph Hanimann, Paris

07.03.2007, 10:23 Uhr | Feuilleton

Wie Heideggers Zukunft aussieht Wie Heideggers Zukunft aussieht

Dass die Debatte über Heidegger und den Nationalsozialismus gerade in Frankreich mit solcher Heftigkeit immer neu aufflammt, hat seine ganz konkreten Gründe. Hier geht es nicht nur um einen Positionskrieg im Reich der Theorie, sondern um Terrainverteidigung mit unmittelbar praktischen Folgen. Im ... Mehr

05.02.2007, 12:00 Uhr | Feuilleton

Was darf der Roman? Der Kannibale des Bücherherbstes

Kaum hat Jonathan Littell für seinen Roman über einen kultivierten SS-Offizier den renommierten Prix Goncourt erhalten, beginnen in Frankreich die Debatten. Ist diese Themenwahl zulässig? Warum gibt es so wenig neue Literatur aus Opfersicht? Mehr Von Jürg Altwegg, Paris

09.11.2006, 12:46 Uhr | Feuilleton

Literaturpreis Prix Goncourt für Les Bienveillantes von Jonathan Littell

Keine Überraschung beim Prix Goncourt: Den begehrtesten französischen Literaturpreis erhält in diesem Jahr der Schriftsteller Jonathan Littell für sein Debüt Les Bienveillantes, den Roman aus der Perspektive eines SS-Soldaten. Mehr

06.11.2006, 13:51 Uhr | Feuilleton

Osteuropa Jonathan Littell: Die Wohlgesinnten

Ich erinnere mich an den Moment - es war im Juni -, an dem ich "Les Bienveillantes" aufschlug. Und wenn ich so eine klare Erinnerung an diesen Augenblick habe, dann liegt das nicht daran, daß mir mein Gedächtnis einen Streich spielt, weil sich dieses Buch anschließend zu so einem phänomenalen Erfolg gemausert hat. Mehr

15.10.2006, 12:00 Uhr | Feuilleton

Literatur Leute, jeder ist ein Deutscher

Ein SS-Offizier erzählt in Jonathan Littells erstem Roman vom Nazi-Terror, und die glasklare Schilderung des Schreckens erregt ganz Frankreich. Ein Phänomen wie Goldhagen kündigt sich an, auf hohem literarischem Niveau. Mehr Von Jürg Altwegg, Paris

12.09.2006, 12:44 Uhr | Feuilleton

Leute, jeder ist ein Deutscher Leute, jeder ist ein Deutscher

PARIS, im September"Menschliche Brüder, laßt mich erzählen, wie es wirklich war": Es ist der erste Satz von neunhundert Seiten und der Ich-Erzähler ein ehemaliger SS-Offizier. Seine imaginären Memoiren als Henker und Nazi sind das Ereignis der französischen "rentrée littéraire". Ein Erstlingsroman wird zu einem der Klassiker geweiht, "neben denen er Platz nehmen wird". Mehr

11.09.2006, 12:00 Uhr | Feuilleton

Frankfurter Gesichter Petra Hardt

Wer ihr auf der Buchmesse, im Literaturhaus oder bei anderen literarischen Veranstaltungen in der Stadt begegnet, kann sich der Dynamik kaum entziehen, die von der zierlichen Frau ausgeht. Und wenn Petra Hardt sich äußert, hört ihr nicht nur die Branche aufmerksam zu. Mehr Von Eva-Maria Magel

08.09.2006, 20:41 Uhr | Rhein-Main

Allein in seiner Haut Allein in seiner Haut

Im Januar 1924 ist er endlich, mit nicht ganz fünfundzwanzig Jahren, in Paris. "Belgien endgültig verlassen", wird er später unter diesem Datum festhalten. Das stimmt zwar nicht ganz, aber Belgien kommt bei Henri Michaux grundsätzlich schlecht weg. Belgien muß für eine Kindheit und Jugend büßen, von der er nur die gehaßte bürgerliche Enge und Beschränktheit festhalten wird. Mehr

08.07.2006, 12:00 Uhr | Feuilleton

Allein in seiner Haut Allein in seiner Haut

Im Januar 1924 ist er endlich, mit nicht ganz fünfundzwanzig Jahren, in Paris. "Belgien endgültig verlassen", wird er später unter diesem Datum festhalten. Das stimmt zwar nicht ganz, aber Belgien kommt bei Henri Michaux grundsätzlich schlecht weg. Belgien muß für eine Kindheit und Jugend büßen, von der er nur die gehaßte bürgerliche Enge und Beschränktheit festhalten wird. Mehr

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