Franz Kafka: Alle Nachrichten und Informationen der F.A.Z. zum Thema

Alle Artikel zu: Franz Kafka

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Kafkas Sätze (15) An der Quaderbrüstung

Es ist ein Moment der Ruhe, ein Satz wie Kafka sich selbst sehen wollte. Einer, der an der Quaderbrüstung lehnt und in das Abendwasser schaut, die Hände auf alten Steinen. Da wird Kafka zum Prager Gefährten. Ein lyrischer Satz, nicht aus seinen Romanen, sondern aus dem Brief an Oskar Pollak. Mehr Von Peter Demetz

19.07.2008, 11:08 Uhr | Feuilleton

Kafkas Sätze (14) Im Süden ist, glaube ich, alles möglich

Was meinte Kafka, als er schrieb: Im Süden ist, glaube ich, alles möglich. Dort abgeschlossen leben und sich von Gras und Früchten nähren. Wenn ihm der Süden ein Sehnsuchtsort war, warum fuhr er dann selbst nie dorthin? Hanns Zischler sucht nach Antworten. Mehr Von Hanns Zischler

18.07.2008, 09:00 Uhr | Feuilleton

Kafkas Sätze (11) Ein Satz, der sein ganzes Unglück enthält - und unser ganzes Glück

Lange Zeit habe er Franz Kafka gehasst, gesteht Denis Scheck: Sein Leben, von dem er wenig wusste, sein Werk, von dem er wenig kannte. Dann zeigt er uns einen Satz, der das ganze Unglück Kafkas enthalte - und das ganze Glück, ihn zu lesen. Mehr Von Denis Scheck

14.07.2008, 18:03 Uhr | Feuilleton

Kafkas Sätze (9) Was willst du in unserer Welt?

Ein Vogel schlüpft aus einem Ei und blickt ins Leben. Was willst Du in unserer Welt?, hat der Erzähler in Kafkas Erzählung Lust zu fragen. Doch dann schließt er mit dem Vogel einen Pakt. Eine Interpretation von Marcel Beyer. Mehr Von Marcel Beyer

12.07.2008, 10:00 Uhr | Feuilleton

Kafkas Sätze (7) Von einem gewissen Punkt gibt es keine Rückkehr mehr

Wohin führt dieser Satz Franz Kafkas: Von einem gewissen Punkt gibt es keine Rückkehr mehr. Dieser Punkt ist zu erreichen. Ist er als ein ästhetisches, ein ethisches Programm zu verstehen? Wer bestimmt den Punkt, an dem man nicht mehr weiter kann? Und wie gelangt man dorthin? Mehr Von Michael Krüger

09.07.2008, 16:30 Uhr | Feuilleton

Kafkas Sätze (6) Man kann diese Gedanken nicht befestigen

Der Reiz von Kafkas Sätzen besteht darin, dass sie sich einem konventionellen Sinn verschließen. Sie sind zu beweglich, um sich von einer selbstgewissen Exegese einholen zu lassen. Man kann ihnen, mit anderen Worten, nicht auf den Leib rücken. Mehr Von Werner Spies

09.07.2008, 11:50 Uhr | Feuilleton

Kafkas Sätze (2) Verzweiflung als Inspiration

Franz Kafka sah einen ursächlichen Zusammenhang zwischen seiner Selbstentfremdung und seinem Judentum. Wer seine Werke vor diesem Hintergrund liest, erspart sich Irrwege und Sackgassen, die von vielen Kafka-Interpreten begangen wurden. Mehr Von Marcel Reich-Ranicki

04.07.2008, 13:24 Uhr | Feuilleton

Kafkas Sätze (1) Neunzehn Worte Kafka

Manche Sätze Franz Kafkas, der heute vor 125 Jahren geboren wurde, bergen mehr als ganze Romane anderer Autoren. Unsere neue Feuilletonserie sucht Kafka dort, wo er sich selbst am nächsten war: in seinen Sätzen. Mehr Von Frank Schirrmacher

03.07.2008, 11:59 Uhr | Feuilleton

Im Gespräch: Reiner Stach War Kafkas Leben kafkaesk?

Seit mehr als zehn Jahren arbeitet Reiner Stach an seiner großen Biographie über Franz Kafka, deren zweiter Teil soeben erschienen ist. Ein Interview über einen Dichter, der auch in seiner menschlichen Wahrhaftigkeit einzigartig war. Am 3. Juli wäre er 125 Jahre alt geworden. Mehr Von Thomas David

29.06.2008, 21:55 Uhr | Feuilleton

Berühmte Schulversager Schlechte Zensuren? Halb so schlimm

Schüler mit schlechten Zeugnissen müssen die Hoffnung nicht aufgeben: Viele bekannte Leute sind sitzengeblieben oder haben zumindest in der Schule schlecht abgeschnitten und trotzdem später Karriere gemacht. Mehr Von Winand von Petersdorff-Campen

29.06.2008, 19:08 Uhr | Gesellschaft

Fragen Sie Reich-Ranicki Ein kaum zu überschätzender Teil Literatur

Welchen literarischen Wert haben posthume Briefpublikationen und wirkt sich eigentlich das Alter eines Kritikers auf sein Gemüt aus? Sehr persönliche Antworten von Marcel Reich-Ranicki. Mehr

28.06.2008, 19:33 Uhr | Feuilleton

Ein Komet unter dem Mikroskop Ein Komet unter dem Mikroskop

Aber jeden Tag", so hielt Franz Kafka 1910 in seinem Tagebuch fest, "soll zumindest eine Zeile gegen mich gerichtet werden wie man die Fernrohre jetzt gegen den Kometen richtet." Zumindest dieser Wunsch Kafkas ist in Erfüllung gegangen, allerdings anders, als der Schriftsteller ihn gemeint hatte.Denn ... Mehr

28.06.2008, 12:00 Uhr | Feuilleton

Ein Star für die EM Hymne auf Andrej Arschawin

Was für ein schmächtiger, unscheinbarer Typ, und dann dieser Auftritt, dieser Antritt, diese Kaltblütigkeit: Eine Hymne auf den russischen Stürmer Andrej Arschawin, der immer da ist, wo man ihn nicht vermutet, auch in der Mode und der Politik. Mehr Von Ingeborg Harms

26.06.2008, 15:05 Uhr | Feuilleton

Miloš Forman im Gespräch Sind Sie ein Feigling, Mr. Forman?

Miloš Forman gelangte zu Weltruhm mit den Filmen „Einer flog über das Kuckucksnest“ und „Amadeus“, für die er jeweils den Oscar als bester Regisseur gewann. Ein Gespräch über Komödien, Nacktheit und die Frage, warum Jim Carrey Forman zur Weißglut trieb. Mehr Von Marco Schmidt

22.03.2008, 11:03 Uhr | Feuilleton

Kafkas Leseglück Kafkas Leseglück

"Mein Gott, glücklich wären wir eben auch, wenn wir keine Bücher hätten." Dieser Satz stammt von Franz Kafka, lesen kann man ihn in Stefan Bollmanns Buch, dessen Titel "Warum Lesen glücklich macht" jedoch genau das Gegenteil verspricht. Der Autor orientiert sich stark am Schema seiner Erfolge "Frauen, die ... Mehr

12.03.2008, 12:00 Uhr | Feuilleton

Unverantwortlich, ohne Notizen zu reisen Unverantwortlich, ohne Notizen zu reisen

Im März 1911 veröffentlichte Max Brod in der "Frankfurter Zeitung" ein Feuilleton mit dem Titel "Der Wert der Reiseeindrücke". Darin unterscheidet er zwei Typen von Touristen - die einen zählen bloß alle Sehenswürdigkeiten auf und sind "mit ihrer Ansicht schnell im reinen"; die anderen schweifen ... Mehr

25.02.2008, 12:00 Uhr | Feuilleton

Eine Sprache, nicht von dieser Welt Eine Sprache, nicht von dieser Welt

Im Anfang war die Übersetzung, nicht das originale Wort: Dieser Satz über die Entstehung der Kultur gilt spätestens, seit Gott zur Strafe für den Turmbau zu Babel die Sprache der Menschen verwirrte. Und er gilt erneut seit Goethes "Faust", dem Drama schlechthin über den Deutungsakt der Welt und in der Welt, der mit einem Übersetzungsversuch beginnt. Mehr

14.01.2008, 12:00 Uhr | Feuilleton

Fragen Sie Reich-Ranicki Bitte sparsam mit Superlativen

Ernst Bloch fand, das Unverhoffte Wiedersehen von Johann Peter Hebel sei die schönste Geschichte der Weltliteratur. Kann sich Marcel Reich-Ranicki dem Urteil des Philosophen anschließen? Mehr

19.12.2007, 13:22 Uhr | Feuilleton

Jura à la Eichendorff Jura à la Eichendorff

Nicht erst Franz Kafka ist ein prominentes Beispiel für eine Doppelbegabung auf dem Feld der Literatur und der Rechtswissenschaften. Es gab sie schon früher. Joseph von Eichendorff, der vor einhundertfünfzig Jahren starb, ist neben E.T.A. Hoffmann der zweite prominente Dichterjurist der Romantik. Mehr

29.11.2007, 12:00 Uhr | Feuilleton

Hauptsache, etwas Flauschiges ist zur Hand Hauptsache, etwas Flauschiges ist zur Hand

Es gibt Dinge, die sind eher nutzlos und man liebt sie trotzdem oder vielleicht auch gerade deswegen. Das haben sie mit manchen Katzen gemeinsam. Katzen können vorzüglich in der Nacht sehen und Mäuse fangen, aber das ist nicht immer der Grund, warum wir mit ihnen zusammenleben. Wir mögen sie einfach nur. Genauso kann es einem mit manchen Sachbüchern ergehen. Mehr

26.10.2007, 12:00 Uhr | Feuilleton

In der Not drängen sich die Geschichten In der Not drängen sich die Geschichten

Mein Prag" ist das bisher persönlichste Buch des Literaturwissenschaftlers Peter Demetz. Er erzählt es in zwei Stimmen, die auch typografisch voneinander abgesetzt sind. Die zartere Schrift handelt von seiner Jugend unter deutscher Besatzung, in den kräftiger gesetzten Kapiteln verschafft Demetz ... Mehr

20.10.2007, 12:00 Uhr | Feuilleton

Meine Schwester, die Sonntagsbeilage Meine Schwester, die Sonntagsbeilage

Ach, die bösen Zungen. Martin Kippenberger, der naturgemäß selbst eine war, kennt sie nur zu gut. Was er wohl dazu gesagt hätte, dass sich in den letzten Jahren so viele an seine Sprüche und seine perfekt imperfekte Kunst gehängt haben? Selbst Auktionshäuser werben ja mittlerweile mit dem "Kippenberger-Effekt", um die junge milde Malerei historisch nachzuwürzen. Mehr

08.10.2007, 12:00 Uhr | Feuilleton

Meine Schwester, die Sonntagsbeilage Meine Schwester, die Sonntagsbeilage

Ach, die bösen Zungen. Martin Kippenberger, der naturgemäß selbst eine war, kennt sie nur zu gut. Was er wohl dazu gesagt hätte, dass sich in den letzten Jahren so viele an seine Sprüche und seine perfekt imperfekte Kunst gehängt haben? Selbst Auktionshäuser werben ja mittlerweile mit dem "Kippenberger-Effekt", um die junge milde Malerei historisch nachzuwürzen. Mehr

08.10.2007, 12:00 Uhr | Feuilleton

Meine Schwester, die Sonntagsbeilage Meine Schwester, die Sonntagsbeilage

Ach, die bösen Zungen. Martin Kippenberger, der naturgemäß selbst eine war, kennt sie nur zu gut. Was er wohl dazu gesagt hätte, dass sich in den letzten Jahren so viele an seine Sprüche und seine perfekt imperfekte Kunst gehängt haben? Selbst Auktionshäuser werben ja mittlerweile mit dem "Kippenberger-Effekt", um die junge milde Malerei historisch nachzuwürzen. Mehr

08.10.2007, 12:00 Uhr | Feuilleton

In Kafkas Bleistiftgebiet In Kafkas Bleistiftgebiet

Im November 1916 mietete Ottla Kafka eine kleine Wohnung in der Alchimistengasse 22 auf dem Hradschin-Hügel gegenüber der Prager Altstadt an, in die sich in den folgenden Monaten oft ihr Bruder zurückzog, um zu schreiben. Während draußen das Leben unter dem Eindruck des dritten Kriegsjahres stand, suchte Franz Kafka den Abstand zur Familienwohnung und zum heimischen Schreibtisch. Mehr

16.08.2007, 12:00 Uhr | Feuilleton
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