Franz Kafka: Alle Nachrichten und Informationen der F.A.Z. zum Thema

Alle Artikel zu: Franz Kafka

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Kafkas Sätze (53) Schwebende Unentscheidbarkeit

In Kafkas Erzählung Das Urteil verdammt der Vater den eigenen Sohn zum Selbstmord. Klaus Reichert hat sich dieses Todesurteil genauer angesehen: Es scheint Seltsamkeiten zu geben, die nur durch grammatisch Falsches in Worte zu fassen sind. Mehr Von Klaus Reichert

05.09.2008, 10:47 Uhr | Feuilleton

Kafkas Sätze (51) Scham bedeutet Hoffnung

Wenn die Scham so groß ist, dass sie uns überlebt, bedeutet sie Hoffnung. Hoffnung auf Weiterleben. Es muss schließlich jemanden geben, der die Scham empfinden kann. Joachim Kalka über den letzten Satz aus Kafkas Roman Der Prozeß. Mehr Von Joachim Kalka

03.09.2008, 14:10 Uhr | Feuilleton

Kafkas Sätze (48) Kanarienvögel wollen fliegen

Auch ein Kerker ohne Insassen wird sich irgendwann einsam fühlen. Charles Simic nimmt Kafkas Idee auf und schreibt daraus seine eigene Geschichte: Ein einsamer Käfig geht auf Weltreise, auf der Suche nach sich selbst und einem Vogel. Mehr Von Charles Simic

30.08.2008, 12:53 Uhr | Feuilleton

Kafkas Sätze (47) Die Sehnsucht des Trapezkünstler

Einen Brief an den Herausgeber einer Zeitschrift, dem Kafka einen Beitrag zugesagt hatte, schließt der Autor mit einem Satz über die Situation, die in Kafkas Schreiben und Leben dominiert wie keine andere. Gerhard Neumann über die Kommunikationsaporie des Jahrhunderts. Mehr Von Gerhard Neumann

29.08.2008, 12:41 Uhr | Feuilleton

Kafkas Sätze (45) Die Macht des Konjunktivs

Sie rühren an Fundamente menschlicher Existenz, an die Fähigkeit, zu denken, zu planen und mithin zu hoffen: Der Germanist Gerhard Schulz über Sätze aus Kafkas letzter Erzählung und die geheimen Tunnel zwischen dem Prinzip Hoffnung und dem Prinzip Angst. Mehr Von Gerhard Schulz

27.08.2008, 12:09 Uhr | Feuilleton

Kafkas Sätze (44) Schrecklich und komisch zugleich

Viele von Kafkas Sätzen wurden schon oft zitiert - zu oft vielleicht. Reiner Stachs Interesse gilt den einfachen Details, über die häufig einfach hinweggelesen wird. Die wenigen Zeilen, die Kafkas Werke meist umfassen, stecken voller unscheinbarer Berechnung. Mehr Von Reiner Stach

26.08.2008, 16:24 Uhr | Feuilleton

Kafkas Sätze (43) Die Ursprungslandschaft des Kafkaschen Schreibens

Kafka fühlte sich seltsam weit entfernt- von seinen Mitmenschen, der ganzen Weltgeschichte und nicht zuletzt von sich selbst. Und doch war da immer eine Nähe, die es ihm unmöglich machte seine Weltgeschichte nicht zu erzählen. Mehr Von Ernst Osterkamp

22.08.2008, 16:58 Uhr | Feuilleton

Kafkas Sätze (42) Ein echter Diplomat

Die Faszination von Kafkas Werken liegt vielleicht darin, dass sie nie eindeutig sind. Sie lassen immer viele Lesearten zu. Der Diplomat Hans-Heinrich Wrede zitiert Kafka in einer Nato-Verhandlung und erntet dafür ungewohnten Beifall. Mehr Von Hans-Heinrich Wrede

22.08.2008, 11:28 Uhr | Feuilleton

Kafkas Sätze (41) Das Dementi dementieren

Sie wäre die Frau gewesen, die Kafka aus seiner Einsamkeit gerettet hätte. Er hätte sich nicht länger in schöne Worte flüchten müssen. Aber eigentlich sind es ja gerade seine Worte, die sie faszinieren. Eine Liebeserklärung an Franz Kafka. Mehr Von Friedmar Apel

21.08.2008, 15:01 Uhr | Feuilleton

Kafkas Sätze (32) Neben Abraham und Moses

Wenn wahr ist, dass die Gerechten anders befleischt im Himmel weiterleben, so ist auch wahr: Kafka hat seinen Platz neben Abraham und Moses. - Die Autorin Sibylle Lewitscharoff über einen Satz, eigentlich zwei Sätze aus dem Werk Kafkas. Mehr Von Sibylle Lewitscharoff

11.08.2008, 12:32 Uhr | Feuilleton

FAZ.NET-Spezial: Kafkas Sätze Von monströser Vieldeutigkeit verfolgt

Je älter Franz Kafka wurde, desto mehr konzentrierte er seine ganze Energie auf den einzelnen Satz, den zu formen ihm immer schwerer fiel. Wir können ihn zu seinem 125. Geburtstag nicht besser würdigen als dadurch, dass wir uns seine Sätze anschauen. Mehr

09.08.2008, 10:58 Uhr | Feuilleton

Kafkas Sätze (31) Sie legen alles in den Augenblick

Franz Kafka war ein besessener Beobachter von Schauspielern. Sie repräsentierten ihm die schiere Gegenwart - ohne Vergangenheit und Zukunft und ohne verzerrende Hochrechnung. Eine Deutung von Karl Heinz Bohrer. Mehr Von Karl Heinz Bohrer

09.08.2008, 09:10 Uhr | Feuilleton

Kafkas Bilder (01) Aus feuchten Träumen erwacht

Die englische „Times“ meldet einen Sensationsfund und „Spiegel Online“ wittert gleich einen Skandal: Franz Kafka war Konsument von Pornoheften, wie ein englischer Forscher herausgefunden hat. Die deutsche Forschung weiß das alles schon seit vielen Jahren und kann nur müde lächeln. Mehr Von Oliver Jungen

07.08.2008, 16:59 Uhr | Feuilleton

Kafkas Sätze (30) Ein Wunsch, der ins Leere geht

In seinem ersten Prosatext schreibt Kafka von dem Wunsch, Indianer zu werden. Er wirft einen Sehnsuchtsblick in die Welt der einsamen Helden, der Pfadfinder und Pioniere. Restloser allerdings könnte sein Wunsch nicht enttäuscht werden. Mehr Von Heinrich Detering

07.08.2008, 10:27 Uhr | Feuilleton

Kafkas Sätze (27) Vom Kampf gegen die Erlösung

Als der Theosoph Rudolf Steiner im Jahr 1910 Prag besucht, lässt sich auch Franz Kafka zu einer Privataudienz verleiten. Er fühlt einen Teil seines Wesens der Theosophie zustreben, hat aber gleichzeitig höchste Angst vor ihr. Eine Interpretation von Eckhard Heftrich. Mehr Von Eckhard Heftrich

04.08.2008, 09:05 Uhr | Feuilleton

Kafkas Sätze (26) Es ist nur ein Arzt

Der Arzt soll alles können, und wird er um so härter zur Verantwortung gezogen, wenn er es nicht kann: Und heilt er nicht, so tötet ihn! / 'S ist nur ein Arzt, 's ist nur ein Arzt, schreibt Kafka im seiner Erzählung Der Landarzt. Eine Interpretation des Verlegers Klaus Wagenbach. Mehr Von Klaus Wagenbach

02.08.2008, 10:00 Uhr | Feuilleton

Kafkas Sätze (25) Kreisel unter der Peitsche

Am Anfang geht es um ein Kinderspiel, in das sich, mit einem Hauch von Komik, ein Erwachsener mischt, am Ende blitzt die ungeschminkte menschliche Qual auf: Ruth Klüger über einen Satz Franz Kafkas. Mehr Von Ruth Klüger

01.08.2008, 11:22 Uhr | Feuilleton

Kafkas Sätze (23) Weit entfernt von Not und Pein

Welch ein zauberhafter Satz! Er verwandelt den Knaben-Männer-Traum, ein Indianer zu sein, in eine Wort- und Bilderfolge, die semantisch wie rhythmisch eine hinreißende Dynamik entfaltet. Helmuth Kiesel über einen Satz Franz Kafkas. Mehr Von Helmuth Kiesel

30.07.2008, 14:22 Uhr | Feuilleton

Kafkas Sätze (21) Das Papier ist die Bühne

Nur einmal schrieb Kafka, der ein Theaternarr war, ein Drama. Es blieb Fragment, Kafka nannte es selbst dilettantisch. Wie auch hätte er seinen Text einem Regisseur und Schauspielern überantworten können? Eine Interpretation von Silke Scheuermann. Mehr Von Silke Scheuermann

28.07.2008, 10:04 Uhr | Feuilleton

Kafkas Sätze (18) Der Reisende redete leiser

Wer glaubt heute noch allen Ernstes daran, dass es den Schriftsteller Franz Kafka tatsächlich gegeben hat? Unser Autor Dietmar Dath jedenfalls nicht. Mehr Von Dietmar Dath

24.07.2008, 10:00 Uhr | Feuilleton

Kafkas Sätze (18) Es war die leichteste Sache von der Welt

Warum fastet Kafkas Hungerkünstler, auf den sich der Satz bezieht, obwohl er damit keine feste Zielvorstellung verbinden kann? Sein Geschmack geht auf etwas, das in der Welt nicht zu finden war. Etwas, von dem sich nur sagen lässt, dass der Hunger danach ihn überlebt. Mehr Von Ingeborg Harms

23.07.2008, 10:00 Uhr | Feuilleton

Kafkas Sätze (17) Eine Nuß aufknacken ist wahrhaftig keine Kunst

Was meinte Kafka, als er schrieb: Eine Nuss aufknacken ist wahrhaftig keine Kunst. Wenn alles, auch die Kunst, zur Regel wird, muss der Künstler den Erwartungshorizont brechen und sich dem Einfachen zuwenden. Er muss dann vom Virtuosentum lassen, um das Wahre von unten herauf zu entdecken. Mehr Von Oliver Jungen

22.07.2008, 11:41 Uhr | Feuilleton

Kafkas Sätze (15) An der Quaderbrüstung

Es ist ein Moment der Ruhe, ein Satz wie Kafka sich selbst sehen wollte. Einer, der an der Quaderbrüstung lehnt und in das Abendwasser schaut, die Hände auf alten Steinen. Da wird Kafka zum Prager Gefährten. Ein lyrischer Satz, nicht aus seinen Romanen, sondern aus dem Brief an Oskar Pollak. Mehr Von Peter Demetz

19.07.2008, 11:08 Uhr | Feuilleton

Kafkas Sätze (14) Im Süden ist, glaube ich, alles möglich

Was meinte Kafka, als er schrieb: Im Süden ist, glaube ich, alles möglich. Dort abgeschlossen leben und sich von Gras und Früchten nähren. Wenn ihm der Süden ein Sehnsuchtsort war, warum fuhr er dann selbst nie dorthin? Hanns Zischler sucht nach Antworten. Mehr Von Hanns Zischler

18.07.2008, 09:00 Uhr | Feuilleton

Kafkas Sätze (11) Ein Satz, der sein ganzes Unglück enthält - und unser ganzes Glück

Lange Zeit habe er Franz Kafka gehasst, gesteht Denis Scheck: Sein Leben, von dem er wenig wusste, sein Werk, von dem er wenig kannte. Dann zeigt er uns einen Satz, der das ganze Unglück Kafkas enthalte - und das ganze Glück, ihn zu lesen. Mehr Von Denis Scheck

14.07.2008, 18:03 Uhr | Feuilleton
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