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Shahak Shapira im Interview „Twitter schert das alles einen Dreck“

Der deutsch-israelische Satiriker Shahak Shapira hat in einer Kunstaktion Hass-Tweets vor die Zentrale von Twitter gesprüht. Im Gespräch erklärt er, wann der Hass im Netz gefährlich wird. Mehr

10.08.2017, 09:27 Uhr | Feuilleton
Alle Artikel zu: Auschwitz-Birkenau
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SS-Richter Morgen Himmlers Gerechtigkeitsfanatiker?

Der Jurist Konrad Morgen war mit Ermittlungen gegen hohe SS-Offiziere, oft wegen Korruption, betraut. Seine Untersuchungen führten ihn 1943 nach Auschwitz. Er erklärte nach dem Krieg, er habe damals nach Wegen gesucht, das Morden im „Vernichtungslager“ juristisch zu ahnden. Mehr Von Christiane Liermann

07.08.2017, 09:56 Uhr | Politik

Mein erstes Mal: Kertész lesen Eine Sprache für die Sprachlosigkeit

Oft konzentriert sich aller Schmerz in kurzen, grellen Momenten. So auch in dem „Roman eines Schicksallosen“ von Imre Kertész. Ein Lesebericht. Mehr Von Kurt Drawert

12.07.2017, 22:23 Uhr | Feuilleton

Die Zukunft der Erinnerung Auschwitz morgen

Wer sich in Deutschland einbürgern lässt, wird auch die Last tragen müssen, Deutscher zu sein. Spätestens in Auschwitz wird er spüren, was das bedeutet. Mehr Von Navid Kermani

07.07.2017, 11:17 Uhr | Feuilleton

Nach Kritik Kongressabgeordneter bedauert sein Auschwitz-Video

Ein amerikanischer Parlamentarier filmt sich in der Gaskammer von Auschwitz und räsoniert dabei über Amerikas „unverwundbares“ Militär. Nun sieht er ein, dass das keine gute Idee war. Mehr

06.07.2017, 04:37 Uhr | Politik

Buch-Empfehlung für NDR und SZ Redakteur des "Spiegel" gab rechtsextreme Leseempfehlung

Ein Buch mit rechtsextremen Inhalten steht auf der Empfehlungsliste von NDR und Süddeutscher Zeitung. Nun gibt ein Redakteur zu, dass er den Tipp verantwortet. Mehr Von Jan Grossarth

12.06.2017, 12:44 Uhr | Politik

Vor Revisionsverfahren Früherer Auschwitz-Wachmann ein Jahr nach Urteil gestorben

Wegen Beihilfe zum Massenmord wurde er im Juni vergangenen Jahres zu fünf Jahren Haft verurteilt. Das Urteil ist nie rechtskräftig geworden. Mehr

01.06.2017, 11:03 Uhr | Gesellschaft

Wirtschaftshistoriker Vom Freigeist zum Rechtsradikalen

Als die Flüchtlinge kamen, schrieb Rolf Peter Sieferle giftige, rechtsradikale Bücher. Dann nahm er sich das Leben. Die Geschichte einer spätbürgerlichen Verbitterung. Mehr Von Jan Grossarth

11.05.2017, 20:14 Uhr | Wirtschaft

Reaktion auf Kritik Papst Franziskus: KZ-Vergleich war kein Versprecher

In einer Predigt hatte Papst Franziskus die Zustände in Flüchtlingszentren mit Konzentrationslagern verglichen und dafür Kritik geerntet. Er hält an seinem Vergleich fest. Er gelte jedoch nicht überall. Mehr Von Jörg Bremer

30.04.2017, 19:07 Uhr | Politik

Holocaustleugner vor Gericht Ein Prozess wie im Stummfilm

In seinem Buch spricht er von Auschwitz als Industriegebiet und von manipulierter Holocaustgeschichte: In Luxemburg muss sich ein Lehrer vor Gericht verantworten. Doch das Gericht ist nicht zu hören. Mehr Von Jochen Zenthöfer

11.04.2017, 14:48 Uhr | Feuilleton

Späte Ehrung Gedenktafel an Wohnhaus erinnert an Fritz Bauer

Als Staatsanwalt war er Initiator des ersten Frankfurter Auschwitz-Prozesses. Nun erinnert eine Gedenktafel in der Mainmetropole an den Juristen Fritz Bauer. Mehr

10.03.2017, 17:24 Uhr | Rhein-Main

Peter Jochen Winters Ohne Vorgaben aus Frankfurt

Nach 1990 setzte sich der F.A.Z.-Korrespondent Peter Jochen Winters aus seiner Erfahrung in Ost-Berlin heraus versöhnlich mit der DDR-Vergangenheit auseinander. So trat er für Manfred Stolpe ein, über den er bei früheren Treffen einen positiven Eindruck gewonnen hatte. Mehr Von Frank Bösch

27.02.2017, 10:48 Uhr | Politik

Vatikanisches Konzil 1965 Ausgestreckte Hand und kurzer Arm

Der Sog des Konzils wischte 1965 das anfängliche Misstrauen zwischen den polnischen und den deutschen Bischöfen weg. Es kam in Rom zu einer gemeinsamen Eingabe beider Episkopate zur Seligsprechung des in Auschwitz ermordeten polnischen Paters Maximilian Kolbe. Mehr Von Hans Maier

23.01.2017, 09:38 Uhr | Politik

Shahak Shapira über „Yolocaust“ „Dann würden die Leute verstehen, dass es einfach bescheuert ist“

Was haben Selfies und Fotos von KZ-Häftlingen miteinander zu tun? Shahak Shapira verbindet sie in seinem neuen Projekt „Yolocaust“. Ein Gespräch über eine erfolgreiche Provokation. Mehr Von Bernhard Jarosch

21.01.2017, 13:50 Uhr | Feuilleton

Deutsche Besatzungspolitik Von Warschau nach Westerland

Daniel Brewing rückt in seiner akribisch recherchierten Studie zum ersten Mal die im Wesentlichen von Deutschen begangenen Massaker an polnischen Zivilisten in den Jahren 1939 bis 1945 ins Zentrum der Aufmerksamkeit. Mehr Von Holger Thünemann

19.12.2016, 09:47 Uhr | Politik

Auschwitz-Überlebende Ich bin nicht mehr passives Opfer

Fast ihre ganze Familie wurde in Auschwitz ermordet. Eva Mozes Kor überlebte, weil sie für Versuche von Josef Mengele gebraucht wurde. Ein Interview über die Macht des Vergebens und darüber, warum andere Überlebende sie oft kritisiert haben. Mehr Von Alexander Haneke

18.12.2016, 13:51 Uhr | Gesellschaft

Nach Auschwitz-Urteil Richtspruch über die deutsche Justiz

Mit der Bestätigung des Urteils gegen Oskar Gröning räumt der Bundesgerichtshof mit einer Rechtsauslegung auf, die vielen NS-Verbrechern Straflosigkeit sicherte. Mehr Von Alexander Haneke

28.11.2016, 21:19 Uhr | Politik

Amerikanische Debatte Sind die Liberalen schuld?

Hat der Multikulturalismus erst den Sieg der Xenophoben hervorgebracht? Ist es elitär, sich für gleiche Rechte einzusetzen? Amerika streitet. Mehr Von Patrick Bahners

28.11.2016, 12:18 Uhr | Feuilleton

Beihilfe zum NS-Massenmord Urteil gegen SS-Mann Gröning ist rechtskräftig

Das Urteil gegen den früheren SS-Mann Oskar Gröning ist rechtskräftig. Der Bundesgerichtshof hat Revisionsanträge gegen das Urteil zurückgewiesen. Gröning war wegen Beihilfe zum Massenmord zu vier Jahren Haft verurteilt worden. Mehr

28.11.2016, 11:25 Uhr | Politik

Wolf Biermanns Autobiographie Halb Mensch, halb Mythos

Zum Achtzigsten legt Wolf Biermann seine Autobiographie vor – das ironische und selbstironische Dokument eines Geschichtsgewinners, geschmückt mit fabelhaften Anekdoten. Mehr Von Jochen Hieber

09.10.2016, 10:13 Uhr | Feuilleton

Schau zur Operation Entebbe In schlechter deutscher Tradition

Linksterroristische Entführer aus Frankfurt haben 1976 in Entebbe israelische Geiseln ausgesondert. Eine Ausstellung beschäftigt sich nun noch einmal mit dieser Juden-Selektion. Mehr Von Hans Riebsamen

30.09.2016, 13:26 Uhr | Rhein-Main

TV-Interview mit Martin Walser Geschichte endet nicht

Im Gespräch mit Thea Dorn äußert sich der Schriftsteller Martin Walser zur Vergangenheitsbewältigung nach Auschwitz und der Funktion von Literatur. Ein paar Fragen lässt er unbeantwortet. Mehr Von Hannah Bethke

28.08.2016, 22:43 Uhr | Feuilleton

Holocaust Acht mutmaßliche NS-Verbrecher gefunden

Fachleute in Ludwigsburg sollen Helfer des Nazi-Regimes aufgespürt haben. Bei den mutmaßlichen Mittätern handle es sich um Wachleute, Schreibkräfte und Telefonisten. Sie könnten wegen Beihilfe zum Mord in tausenden Fällen angeklagt werden. Mehr

09.08.2016, 16:45 Uhr | Politik

Stilles Gedenken Franziskus betet in Auschwitz für Opfer des Holocausts

Als dritter Papst hat Franziskus das frühere deutsche Vernichtungslager Auschwitz besucht. Still gedachte er der Opfer – eine Rede wie Johannes Paul II. oder Benedixt XVI. hielt er nicht. Mehr

29.07.2016, 12:02 Uhr | Politik

Lanzmann über Elie Wiesel Die Auschwitz-Lügner jubilieren

Im französischen Fernsehen versucht Claude Lanzmann, den kürzlich verstorbenen Elie Wiesel als moralische Instanz des Gedenkens zu demontieren. Der Shoah-Regisseur wird zum willigen Helfer der Auschwitz-Lügner. Mehr Von Jürg Altwegg

12.07.2016, 16:43 Uhr | Feuilleton
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