Alle Nachrichten und Informationen der F.A.Z. zum Thema Arno Schmidt

Alle Artikel zu: Arno Schmidt
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Arbeitspensum 1945 Arbeitspensum 1945

In den zwei Jahren von Sommer 1948 bis zum Sommer 1950 kam es zwischen zwei Schriftstellern zu einem kurzen heftigen Zusammentreffen. Das Gespräch zwischen den beiden hätte dem deutschen literarischen Bewußtsein nach 1945 unter die Arme greifen können, wenn denn von diesem Treffen etwas in die Öffentlichkeit gedrungen wäre. Mehr

16.10.2004, 12:00 Uhr | Feuilleton

Unter der Fuchtel der Weltkriegsverlierer Unter der Fuchtel der Weltkriegsverlierer

Für die Schule lernen oder für das Leben? Eine Klasse erinnert sich an den Unterricht in der Weimarer Republik - fünfzig Jahre später. Nicht immer sind die Erinnerungen an die Schulzeit rosig verklärt, schon gar nicht, wenn diese Epoche erst kurz zurückliegt. Als sich allerdings die Ehemaligen der ... Mehr

04.07.2004, 12:00 Uhr | Feuilleton

Die Pfadfinder der Nation Die Pfadfinder der Nation

Am Ende werden die Tagebucheinträge immer knapper. Für den 23. September 1806 eine winzige Passage über die Ankunft in St. Louis und den großartigen Empfang im Hafen. Am 25. September bloß noch Stichworte zu formellen Besuchen und einem Festessen samt Ball. Dem 26. September schließlich ist ein einziger Satz ... Mehr

24.03.2004, 12:00 Uhr | Feuilleton

Das Tao des Loslassens Das Tao des Loslassens

Kein Wunder, daß Ulrich Holbein Januskopfweh hat. Von vorne betrachtet, scheint er, ausgestattet mit wallendem Haar, schütterem Bart und indisch strotzender Weisheit, eine Reinkarnation Buddhas als jesusmäßiger hessischer Waldschrat, von hinten einer der schlagfertigsten und witzigsten Kolumnisten des Kulturbetriebs. Mehr

09.03.2004, 12:00 Uhr | Feuilleton

Helmut Kohl Blick in das Gehäus' der Republik

Kohls Erinnerungen bilden eine Brücke in Zeiten, in denen für viele von uns die Stunden eines fremden Planeten angeschlagen werden. Aber eines Planeten, dessen Anziehungskraft bis heute wirkt. Mehr Von Frank Schirrmacher

26.02.2004, 20:29 Uhr | Feuilleton

Bei sich selbst hat er immer gern geklaut Bei sich selbst hat er immer gern geklaut

Als die letzte Frau den letzten Mann verläßt, acht Jahre nach der atomaren Apokalypse, fällt die Trennung beiden schwer. "In 8 Tagen bereu ichs schon", ahnt Lisa, läßt dem Verlassenen aber noch eine vage Hoffnung auf ein Wiedersehen: "Du bleibst ja hier, und ich weiß immer, wo meine letzte Zuflucht sein ... Mehr

17.01.2004, 12:00 Uhr | Feuilleton

Verehrung Arnos Schmidtmacher - Die Lehren aus Bargfeld

Arno Schmidt, der am kommenden Sonntag neunzig Jahre alt geworden wäre, gilt als ganz Großer der deutschen Nachkriegsliteratur. Und doch: Wer kennt Arno Schmidt? Genauer: Wer kennt ihn außer seinen Kennern? Mehr Von Jürgen Kaube

16.01.2004, 10:57 Uhr | Feuilleton

Die Erfindung von allem Die Erfindung von allem

Ein wenig erschöpft langt der Rezensent auf Seite 525 an. Da erblickt er auf der vorvorletzten von 527 Seiten ein Zitat von Arno Schmidt. Und mit einem Schlag wird ihm klar, warum ihn bereits einige hundert Seiten lang das merkwürdige Gefühl begleitet hat, dieses Buch schon einmal gelesen zu haben. Mehr

23.12.2003, 12:00 Uhr | Feuilleton

So grün war die Heide So grün war die Heide

Es ist Frühling in der Heide, und Arno Schmidt hat schlechte Laune. "Jedenfalls sitze ich hier, inmitten der Baumblüte, ohne Farbfilm", schreibt er Ende der fünfziger Jahre an seinen Freund Wilhelm Michels. Das war im höchsten Maße ärgerlich - und sein Fotofreund, der ihm den falschen Film geschickt ... Mehr

19.10.2003, 12:00 Uhr | Feuilleton

Rabe und Elster im Streit um Lufthoheit Rabe und Elster im Streit um Lufthoheit

Das Gedächtnis ist ein stummes Archiv, in das nur die Erinnerung Leben hineinbringt, oder anders, aus dem sie ihre Bilder hervorholt." So heißt es im neuen Buch von Jürgen Becker. Der Satz hätte auch in einem seiner früheren Texte stehen können. Schon im Debüt "Felder" von 1964 tauchen im experimentellen ... Mehr

07.10.2003, 12:00 Uhr | Feuilleton

Spaziergang mit Leiche oder Mord nach jeder Fasson Spaziergang mit Leiche oder Mord nach jeder Fasson

In den Museumsshops der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten liegt neben den Standardwerken zur Geschichte Preußens von Sebastian Haffner bis Günter de Bruyn auch eine in Preußischblau gehaltene Serie von Kriminalromanen. Seit dem Preußenjahr 2001 gibt es die "Preußen-Krimis". Der erste heißt "Königsblau", im Untertitel "Mord nach jeder Fasson". Mehr

11.09.2003, 12:00 Uhr | Feuilleton

Dichter-Sommer Peinlicher Schweiß brach ihm aus

Na ja; bei der Hitze kann man nicht immer geistreich sein, hat Arno Schmidt eingesehen. Theodor Storm, Thomas Mann und Albert Camus haben´s dennoch versucht. Mehr

10.08.2003, 11:42 Uhr | Feuilleton

Irgendwo metzelt man immer Irgendwo metzelt man immer

Der alten Frage, ob man aus der Geschichte lernen könne, haben sich postmoderne Zeiten dadurch entledigt, daß sie überhaupt an der Existenz von Geschichte zweifeln. Fiktion sei sie, nichts anderes. Vielleicht ist also einzig und allein der historische Roman noch legitim als Bericht über alles Vergangene. Erste ... Mehr

21.07.2003, 12:00 Uhr | Feuilleton

Bei den Trümmern von Babylon Bei den Trümmern von Babylon

Karl May: Von Bagdad nach Stambul, Durchs wilde Kurdistan, Der Löwe der Blutrache, Bei den Trümmern von Babylon, Karl-May-Verlag Bamberg, Bde. 2, 3, 26, 27. Jeweils 13, 90 Euro.Bagdad und Basra, Kerbela und Nadschaf, Hilla und Babylon, Ninive und Mossul - diese in den vergangenen vier, fünf Wochen ... Mehr

24.04.2003, 12:00 Uhr | Feuilleton

Walter Moers "Im Jenseits werde ich streng bestraft"

Der medienscheue Autor und Zeichner Walter Moers äußert sich in einem E-Mail-Gespräch über Bin-Ladin-Comics, Hitler-Musicals und seinen neuen Roman Rumo. Mehr

21.04.2003, 10:56 Uhr | Feuilleton

Er kann sich seine Bomben selber basteln Er kann sich seine Bomben selber basteln

Was ist Wahrheit? Auf diese Frage antwortete Thomas von Aquin, Wahrheit sei die Übereinstimmung von Ding und Intellekt. Einen seiner gelehrigsten neuzeitlichen Schüler hat Thomas in Umberto Eco gefunden, der mit einer Arbeit über den Aquinaten promoviert worden ist. Der italienische Semiotiker, Romanautor, ... Mehr

18.03.2003, 12:00 Uhr | Feuilleton

Heimat, das ist eine wundgeriebene Ferse Heimat, das ist eine wundgeriebene Ferse

Dreißig Minuten bleibt den Frauen, ihre Habe zusammenzuraffen, "höchstens acht Kilo Gepäck pro Person", tönt es metallisch aus dem Lautsprecherwagen. Dann muß der Zug bestiegen sein, der die Deutschstämmigen "heim ins Reich" bringt, freilich ganz anders, als sie diese Parole ein paar Jahre lang verstanden ... Mehr

18.03.2003, 12:00 Uhr | Feuilleton

Die Frau in Weiß hat geheiratet Die Frau in Weiß hat geheiratet

Daß sich hinter dem Spitznamen "Admiral Peggy Booth" in Wirklichkeit Joseph Mallard William Turner, einer der größten Maler des neunzehnten Jahrhunderts verbarg, scheint mehr als merkwürdig. Schwer vorstellbar ist dies auch für den wenig erfolgreichen Londoner Maler und früheren Zeichenlehrer Walter Hartright - bis sich die Wege der beiden ungleichen Kollegen kreuzen. Mehr

10.12.2002, 12:00 Uhr | Feuilleton

Literatur Das Phänomen Andreas Eschbach

Ein Software-Entwickler auf Bestsellerpfaden: Andreas Eschbach, Autor des Romans "Das Jesus Video", den Pro Sieben verfilmt hat. Mehr Von Hannes Hintermeier

04.12.2002, 10:55 Uhr | Feuilleton

Rezension: Belletristik Mit offener Brust und fliegendem Haare

Als unser einflußreichster Literaturkritiker sich dazu hatte verführen lassen, zwanzig deutschsprachige Romane für kanonisch zu erklären, waren unter anderen wohl auch die Liebhaber Jean Pauls und Arno Schmidts verwundert darüber, daß ihre Favoriten hier fehlten, doch konnten sie sich mit dem Gedanken ... Mehr

03.12.2002, 12:00 Uhr | Feuilleton

Rezension: Belletristik Fetzenflug der Nebensätze

"Flieg. Fetzen." So endet Arno Schmidts "Leviathan". Und meint damit die Vernichtung aller Zivilisation bis hin zur Zerstörung selbst der Prosa. Flieg, Fetzen, das meint auch Proust - er drückt es nur ein wenig umständlicher aus: "Und genauso wie in jenem Spiel, bei dem die Japaner sich damit amüsieren, ... Mehr

14.10.2002, 12:00 Uhr | Feuilleton

Rezension: Sachbuch Fanfare für den Schund der steilsten Sorte

Um die amerikanischen, die westlichen Werte hat man in den letzten Monaten einigen Lärm gemacht. Aber Werte kann man nicht lieben. Wie man auf eine Frau nicht dann aufmerksam wird, wenn sie besonders tugendhaft ist, sondern weil irgend etwas Besonderes, selbst ein Makel, den Blick festhält, so haben ... Mehr

08.10.2002, 12:00 Uhr | Feuilleton

Rezension: Belletristik Arno Schmidt

In der Nacht des 19. September 1955: Arno Schmidt schreckt auf, macht Licht und erklärt seiner ob der plötzlichen Aufregung gleichfalls erwachten Frau: "Du, ich notiere schon seit Stunden. Es hilft nichts, ich fange die ,Feuerstellung' an." Und er fing die "Feuerstellung" an. Seine Erzählung über den beginnenden Atomkrieg im Saarland einer nicht allzu fernen Zukunft. Mehr

31.03.2002, 12:00 Uhr | Feuilleton

Rezension: Belletristik Wer will unter die Soldaten?

Der Brief über seine mißliche Lage hätte sicherlich auch andere gerührt als Arno Schmidts Freund Eberhard Schlotter. "Und vergessen Sie nicht", schreibt Schmidt im November 1956 nach einer langen Aufzählung wirtschaftlicher Nöte und beruflicher Rückschläge, "ich erzählte es Ihnen bereits: daß ich die ,Feuerstellung' ... Mehr

16.03.2002, 12:00 Uhr | Feuilleton

Rezension: Sachbuch Wally läßt das Zweifeln sein

Arno Schmidt oder Rolf Vollmann sind die Staranwälte des literarisch Entlegenen. Selbst Karl Gutzkow, ein ziemlich weit abgeschlagener Ritter vom Geiste, erwachte durch ihren Geheimtip zu neuem Leben. Und es gibt Verlage, die für ein paar tausend derart warm empfohlener und noch dazu kommentierter Seiten jederzeit offen stehen. Mehr

01.02.2002, 12:00 Uhr | Feuilleton
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