Alle Nachrichten und Informationen der F.A.Z. zum Thema Arno Schmidt

Alle Artikel zu: Arno Schmidt
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Peter Hacks II Ihm war zeit seines Lebens kalt

Der Dramatiker, Essayist und Lyriker Peter Hacks war der inoffizielle Staatsdichter der DDR, die ihn längst nicht so schön geehrt hat wie er sie. An diesem Karfreitag wäre der im Jahr 2003 verstorbene Dichter achtzig Jahre alt geworden: Eine Huldigung. Mehr Von Dietmar Dath

20.03.2008, 12:21 Uhr | Feuilleton

Ostwestfalen Die Stimmung heller Ruhe

Ostwestfalen-Lippe, das Land der Varusschlacht, des Froschkönigs und des Eisernen Heinrich, feiert jedes Jahr ein Kunstfest. Die Avantgarde der Musik, Literatur und Bildhauerei geht dabei überraschende Verbindungen mit lokalen Eigenheiten wie dem Butterkuchen ein. Mehr Von Elsemarie Maletzke

06.02.2008, 17:07 Uhr | Reise

Karl May verwaist Karl May verwaist

Das Jahrbuch der Karl-May-Gesellschaft trägt einen Trauerflor: Innerhalb von sieben Monaten sind der Vorsitzende Reinhold Wolff und dessen Stellvertreter Hans Wollschläger gestorben, zwei der renommiertesten Karl-May-Kenner. Das Jahrbuch steht daher ganz im Zeichen seiner beiden ehemaligen Mitherausgeber. Sowohl ... Mehr

13.12.2007, 12:00 Uhr | Feuilleton

Hauptsache, etwas Flauschiges ist zur Hand Hauptsache, etwas Flauschiges ist zur Hand

Es gibt Dinge, die sind eher nutzlos und man liebt sie trotzdem oder vielleicht auch gerade deswegen. Das haben sie mit manchen Katzen gemeinsam. Katzen können vorzüglich in der Nacht sehen und Mäuse fangen, aber das ist nicht immer der Grund, warum wir mit ihnen zusammenleben. Wir mögen sie einfach nur. Genauso kann es einem mit manchen Sachbüchern ergehen. Mehr

26.10.2007, 12:00 Uhr | Feuilleton

Grüße an den Großmeister Grüße an den Großmeister

Sirenenklänge waren es, die der junge Martin Walser 1953 an den noch nicht gar so alten Arno Schmidt aussandte: Ob der verehrte Kollege nicht doch einmal die Tagung der Gruppe 47 besuchen wolle? "Es sind ein paar Menschen da, mit denen man nicht ohne Gewinn spricht", schreibt Walser, "ich denke da ... Mehr

10.10.2007, 12:00 Uhr | Feuilleton

Zum Tode Walter Kempowskis In der Echokammer seines Jahrhunderts

Sein Kindheitstraum war, Archiv zu werden. Als Chronist der Deutschen wurde er zu einem der bedeutendsten Autoren seiner Generation. Nun ist Walter Kempowski im Alter von achtundsiebzig Jahren gestorben. Von Edo Reents. Mehr Von Edo Reents

05.10.2007, 17:33 Uhr | Feuilleton

CONTRA Durch die Hölle

Ich weiß ja auch nicht, warum manche Leute mit ihren Jugendfehlern so schlecht umgehen können. Ja, ja, ja, das hat man also mal gelesen, und vielleicht, das kann ja sein, war es sogar ein Vergnügen damals. Mehr

02.09.2007, 00:44 Uhr | Feuilleton

CONTRA Durch die Hölle

Ich weiß ja auch nicht, warum manche Leute mit ihren Jugendfehlern so schlecht umgehen können. Ja, ja, ja, das hat man also mal gelesen, und vielleicht, das kann ja sein, war es sogar ein Vergnügen damals. Mehr

02.09.2007, 00:44 Uhr | Feuilleton

Heiliger im Dienst der Poesie Heiliger im Dienst der Poesie

Arno Schmidt, bekennender Atheist, hat ihm dies ins Stammbuch geschrieben: "Rainer M. Gerhardt, bitt für uns!" Der Dichter und Verleger Rainer Maria Gerhardt, der 1954 im Alter von siebenundzwanzig Jahren aus dem Leben schied, war tatsächlich so etwas wie ein Heiliger der Literatur. Um ihr zu dienen ... Mehr

25.05.2007, 12:00 Uhr | Feuilleton

Zum Tode Hans Wollschlägers Der größte aller Diener

Obwohl er als eines der größten Talente unter den deutschen Schriftstellern galt, blieb er diesem Versprechen stets nur dicht auf den Fersen. Seine größten Erfolge feierte er als Übersetzer, auch des Ulysses. Jetzt starb Hans Wollschläger mit 72 Jahren. Mehr Von Paul Ingendaay

20.05.2007, 18:57 Uhr | Feuilleton

Fragen Sie Reich-Ranicki Eine Rose ist nicht nur eine Rose ist nicht nur eine Rose

Ob Natur und Umwelt ernstzunehmende Themen der Literatur sind? Wie er es mit dem Kollegen Joachim Kaiser hält, und wie mit dem Autor Arno Schmidt? Drei Fragen an Marcel Reich-Ranicki, drei Antworten des Literaturkritikers. Mehr

08.05.2007, 11:18 Uhr | Feuilleton

Mit Abscheuklappen Mit Abscheuklappen

Gegenseitige Verachtung hat sie aneinandergebunden, die alte Bundesrepublik und die Intellektuellen. Was wurde nicht geschimpft und verdächtigt in den Jahren des Wiederaufbaus, die manchen nur als Restauration vorkamen. Wenn in letzter Zeit die Literatur immer wieder als Medium der Erinnerung ins ... Mehr

06.02.2007, 12:00 Uhr | Feuilleton

Karl May als Sexualaufklärer Schamlosigkeiten auf Farbtafeln

Seine Trapper und Rothäute leben in der Regel unbeweibt und jugendfrei zölibatär. Umso überraschender kommt jetzt die Nachricht, dass Karl May sich in seinen Lehrjahren als furchtloser Sexualaufklärer hervorgetan hat. Mehr Von Martin Halter

25.01.2007, 18:02 Uhr | Feuilleton

Wollüstling Wollüstling

Old Shatterhand ließ bekanntlich in seinen frühen Kolportageromanen gern Busen wogen und büßte dafür im Alter schwer. Für Arno Schmidt waren Winnetou und sein Bruder Scharlih verklemmte Schwule, ihr Wilder Westen eine gigantische Sexuallandschaft. Karl May mag Mythomane und Hochstapler gewesen sein; aber er war kein Sittenstrolch. Mehr

25.01.2007, 12:00 Uhr | Feuilleton

Komik, die entsetzt Komik, die entsetzt

Arno Schmidt ist trotz der tapferen Bemühungen der Literaturkritik und der Arno-Schmidt-Stiftung, die auch die Ausstellung des Nachlasses im Schiller-Nationalmuseum im vergangenen Jahr ausgerichtet hat, der berühmteste kaum gelesene Schriftsteller der deutschen Nachkriegszeit geblieben. Daran konnten auch die einst erstaunlich zahlreichen Nachbeter nichts ändern. Mehr

23.01.2007, 12:00 Uhr | Feuilleton

Wozu überhaupt Kunst? Wozu überhaupt Kunst?

Als Christoph Martin Wieland sich 1803 zum Verkauf seines Anwesens in Oßmannstedt genötigt sah, giftete er in einem Brief an einen Bekannten, daß in Deutschland allen Autoren, die vom bloßen Buchmachen leben müssen oder wollen, der Hungertod drohe. Daß dieses Gut zwei Jahrhunderte später als Museum ... Mehr

26.09.2006, 12:00 Uhr | Feuilleton

Ausstellung Arno Schmidt? - Allerdings!

Er war einer der geheimnisvollsten Dichter des 20. Jahrhunderts: Jetzt feiert das Deutsche Literaturarchiv den zeitlebens umstrittenen Heidebewohner Arno Schmidt in einer großen Sonderausstellung - unaufgeregt, packend, multimedial. Mehr Von Tilman Spreckelsen

13.04.2006, 16:09 Uhr | Feuilleton

Tinius kommt! Tinius kommt!

Bei zwei Namen stockt der Atem echter Büchernarren: Don Vincente und Johann Georg Tinius. Dem spanischen Mönch und skrupellosen Bücherräuber im Nebenamt setzte Gustave Flaubert 1836 ein erzählerisches Denkmal. Und den sächsischen Pfarrer Tinius wollten schon viele literarisch porträtieren, etwa Paul ... Mehr

17.11.2005, 12:00 Uhr | Feuilleton

Der Richter und sein Denker Der Richter und sein Denker

Es läge nahe, dieses Buch als Gelegenheitsarbeit zu begreifen, handelt seine Titelgeschichte doch davon, wie ein Autor namens Thomas gebeten wird, einen literarischen Text über den Maler Ludwig Richter zu verfassen, der dann auf dem Dresdner Elbhangfest, das im Jahr 2003 den zweihundertsten Geburtstag Richters feierte, vorgetragen werden sollte. Mehr

18.07.2005, 12:00 Uhr | Feuilleton

Verlegerinnen Gifkendorfer Zauberin

Ausgrabungen sind ihre Spezialität: Katharina E. Meyer, gelernte Archäologin, will den Merlin Verlag in die Zukunft führen, dessen Sortiment die Werke von de Sade und von Janosch vereint. Mehr Von Hannes Hintermeier

04.07.2005, 13:35 Uhr | Feuilleton

Heile Post aus der Heimat der Naturschützer Heile Post aus der Heimat der Naturschützer

Da radelt der Postbote dahin. Die Sonne scheint, wir sehen es am Schatten, der den Postboten begleitet. Das Radeln fällt ihm offensichtlich leicht, er sitzt aufrecht im Sattel, er wird also noch an Jahren jung sein und noch viele, viele Kilometer mit Briefen und Paketen in seinem Leben dahinradeln. Mehr

23.05.2005, 12:00 Uhr | Feuilleton

Heile Post aus der Heimat der Naturschützer Heile Post aus der Heimat der Naturschützer

Da radelt der Postbote dahin. Die Sonne scheint, wir sehen es am Schatten, der den Postboten begleitet. Das Radeln fällt ihm offensichtlich leicht, er sitzt aufrecht im Sattel, er wird also noch an Jahren jung sein und noch viele, viele Kilometer mit Briefen und Paketen in seinem Leben dahinradeln. Mehr

23.05.2005, 12:00 Uhr | Feuilleton

Von Nachsicht durchtränkt Von Nachsicht durchtränkt

Es gibt Schriftsteller, die ziehen nach ihrem Tod eine heftige Interpretations- und Editionsphilologie nach sich: Da wird der Nachlaß bis zur letzten verbliebenen Manuskriptseite geplündert. Der Meister solcher kometenhaften Rezeptionsproduktion ist zweifellos Arno Schmidt, der es mit dem "Bargfelder ... Mehr

23.05.2005, 12:00 Uhr | Feuilleton

Arno Schmidts Leviathan Wie die Scheiben brennender Irrenhäuser

Wer sich dieser Tage an das Kriegsende vor sechzig Jahren erinnert, tut gut daran, einen deutschen Roman aufzuschlagen, der 1946 geschrieben und 1949 publiziert wurde: Arno Schmidts Leviathan. Mehr Von Tilman Spreckelsen

03.05.2005, 13:59 Uhr | Feuilleton

Eine Vision der Schöpfung von verzweifelter Erhabenheit Eine Vision der Schöpfung von verzweifelter Erhabenheit

Vielleicht beginnt die literarische Moderne nicht nur, wie wir gelernt haben, mit Baudelaire und Flaubert, sondern auch, zeitgleich, mit Emily Dickinson und Herman Melville. Die beiden Neuengländer mußten freilich weit länger auf ihre Stunde warten als die Franzosen. Wieviel Zukunft ihre gewaltsame Abweichung ... Mehr

04.12.2004, 12:00 Uhr | Feuilleton
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