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Streit in Berlin Schrippenkrieg

 ·  „Schrippen“ oder „Wecken“?„Pflaumenkuchen“ oder „Pflaumendatschi“? In der Hauptstadt wird um die Namen von Backwaren gestritten. Für dieses weiche Problem gibt es eine harte Lösung.

Artikel Lesermeinungen (4)
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Ralf Schneider
Ralf Schneider (ralf61) - 07.01.2013 14:58 Uhr

Thierse selbst Teil des Problems

Promi,s wie Thierse haben den Prenzlauerberg zur einer gender-zone gemacht. Sei es unbewusst, sind jedoch gerade durch Großverdiener und Promionetne wie Thierse, Fischer etc. selbstverständlich die Mietpreise durch Luxussanierungen gestiegen. Wenn Thierse ein Problem mit Geld-Schwaben hat kann er z.B. in den Wedding ziehen, da wird jarantiert noch balinat, wa?!

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Andrea Fink

Bulette contra Fleischpflanzerl

Im Schwabenländle und auch anderswo oute ich mich gerne als militanter Buletten-Esser.

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Karola Schramm
Karola Schramm (Alorak) - 05.01.2013 11:49 Uhr

Machtkampf mit der Sprache

Berlinerisch: Icke, watte, kieke mal, Ochen, Flesch und Bene. Nein mein Kind so heißt das nicht: Augen, Fleisch und Bene".

Wie in jedem Witz immer auch ein Ernst, eine Wahrheit ist - so auch in diesem um Schrippen und Wecken.

Warum können die Schwaben in Berlin nicht Schrippen sagen ? Gibt das die Intelligenz nicht her oder ist es Arroganz, weil sich die "Schwabenpolitik" in Berlin so durchgesetzt hat und es eine tiefe Solidarisierung und Identifikation mit Schäuble gibt ? Immerhin soll diese - wie ich finde, ebenfalls hirnlose schwäbische Sparpolitik - auf ganz Europa übertragen werden - und wie man ja weiß - Dummheit und Stolz wachsen auf einem Holz.

Also Berliner - bleibt bei euren Schrippen und liebe Schwaben, lernt mal Schrippen sagen - ein großes Aha-Erlebnis werdet ihr dann erfahren - so ist das also - wenn man einen anderen Dialekt lernt. Und keine Angst - ihr bleibt Schwaben und keine Perle wird aus eurer Krone fallen.

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Karl Haessner

Borniertheit ist zu harmlos ausgedrückt.

Der Autor tut so, als ob es hier um die korrekte Bezeichnung für Brötchen ginge. Nach´meiner Meinung geht es hier eindeutig um die Diskriminierung einer deutschen Volksgruppe, die in Berlin sogar so weit geht, dass in einer berliner Kneipe "Kein Zutritt für Schwaben" angesagt ist in und im Prenzlauer Berg Pamphlete ausgehängt werden, die es Schwaben nahelegen, aus Berlin zu verschwinden. Wenn Thierse da mitmacht und seine natürlich lächerlichen Bemerkungen verharmlosen möchte, so will er nur davon ablenken, dass er ins gleiche Horn bläst. Auf der einen Seite die Integration von zugezogenen Ausländern propagieren und eigene Landsleute wegen differierender Sprachnuancen als Politiker öffentlich zu desavouieren: Wie passt denn dies zusammen, Herr Thierse?

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05.01.2013, 10:07 Uhr

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