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Sprachpolitik und Ausländerkriminalität Davon sagt ein treuer Beamter nichts

 ·  Gibt es einen Zusammenhang zwischen kultureller Herkunft und Kriminalität? Die französische Regierung übt sich bei der Roma-Ausweisung in sprachpolitischer Korrektheit. „Délinquance étrangère“ bleibt ein sorgfältig vermiedenes Wort.

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Harry LeRoy
Harry LeRoy (Cimon) - 17.09.2010 01:14 Uhr

Als ob die Schreiberlinge und die Amtsessel so leicht das Volk täuschen könnten!

Ei, schon Aristoteles meinte, dass in seiner Gesamtheit das Volk an Urteilskraft und Einsicht den einzelnen überlegen sei:
„Daß aber die Entscheidung eher bei der Menge als bei der geringen Zahl der Besten zu liegen habe, das scheint zu bestehen und sich verteidigen zu lassen, ja vielleicht sogar wahr zu sein. Denn die Menge, von der der einzelne kein tüchtiger Mann ist, scheint doch in ihrer Gesamtheit besser sein zu können als jene Besten; nicht jeder Einzelne für sich, sondern die Gesamtheit, so wie die Speisungen, zu denen viele beigetragen haben, besser sein können, als jene, die ein Einzelner veranstaltet.“
- und so weiß auch das liebe Volk, dass wenn die Polizeimeldungen von südländischem Aussehen eines Delinquenten sprechen damit wohl kein Italiener, Portugiese, Spanier oder Grieche gemeint ist, sondern jemand aus den Gebieten der angeblichen Religion des Friedens; ebenso verhält es sich mit der Nennung des Namens, wird dieser nicht genannt, so kann man fast sicher sein, dass kein Deutscher diese Tat verübte. Das Volk kennt also seine Pappenheimer und auch deshalb ist es den Parteienschmeichlern nicht gelungen den mutigen Bundesbankvorstand in irgendwelche Ecken zu stellen.

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Horatio Frisch

Es wird Zeit, dass sich die EG Geberstaaten zu einer neuen EG zusammenschließen!

Die inflationäre Erweiterung der EG in den letzten Jahren war ein sehr großer Fehler!

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Pasquale Totaro

Bitte Einleitung ändern:Erwähnter Tatverdächtig war ein ehemaliger Zeuge Jehovas

Sehr geehrter Herr Hanimann,
sehr geehrte FAZ-Redaktion,
unabhängig davon, wie relevant Zugehörigkeitsfaktoren für die Differenzierung von Kriminalfällen sein mögen, sollte die Datenbasis dafür bitte korrekt und richtig sein.
In diesem von Ihnen in der Einleitung erwähnten Mord an einer Zeugin Jehovas gehört der Festgenommene eben nicht den Zeugen Jehovas an, sondern ist ein ehemaliger, also ein Ex-Zeuge Jehovas.
Soweit ich informiert bin, wurde der Tatverdächtige von der Gemeinschaft ausgeschlossen / exkommunziert (natürlich schon vor der Tat).
Bitte berücksichtigen bzw. differenzieren Sie bitte diesen wesentlichen Unterschied und ändern den Artikel dementsprechend.
Beste Grüße
P.T.

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Hartmud Ose
Hartmud Ose (hwarang) - 16.09.2010 14:36 Uhr

Manipulation von Tatsachen

Seit die verwirrten Gedanken der Grünen mit ihren eingebauten Scheren im Kopf verbreitet wurden, fanden zunehmend Manipulationen bezüglich unliebsamer Tatsachen statt, nach dem Motto "Was verschwiegen wird, ist auch nicht geschehen".
Früher stand klipp und klar in der Presse, was passiert war: Türke oder Russe sticht Mann nieder. Aus der klaren Nennung der Nationalität des Täters wurde dann: Ausländischer Mitbürger - eine hanebüchene Bezeichnung. Heute unterbleibt - warum eigentlich - der Hinweis auf die Nationalität oder Herkunft des Täters. Wem ist damit gedient, jeder Kundige weiß doch, welche Volksgruppen mit Messern hantieren.
Fatal wird die Situation, wenn Kriminalitätsstatistiken systematisch auf Weisung von oben gefälscht werden, um zu verschleiern, dass bestimmte Delikte zum größten Teil von gewissen Gruppen begangen werden. Den damit befassten Polizisten schwillt die Ader, wenn sie ihren Arbeitsalltag mit der veröffentlichten Statistik vergleichen. Das Augenschließen vor den ungeliebten Fakten hat uns nicht weiter gebracht, im Gegenteil war es in höchstem Maß kontraproduktiv. Wenn Politik die Polizei gängelt, leiden alle darunter, siehe Berlin.

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Thomas Berger
Thomas Berger (tberger) - 16.09.2010 13:44 Uhr

"Davon sagt ein treuer Beamter nichts"

Auch treue Zeitungen schweigen teilweise von Defiziten - ich habe bei Ihnen bislang nur Berichte von (mehr oder weniger) Musterfällen der Integration gelesen, und noch keinen Beitrag über einen kriminellen Jugendlichen mit Migrationshintergrund, der andere Schüler plagt :-)

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Ludwig B. Zimmermann

Subjektives Sicherheitsgefühl stärken?

Die Frage unter welchem Begriff sich die spezifische Kriminalität bestimmter Bevölkerungsgruppen erfasst wird, ist eher zweitrangig. Wichtig ist, dass zeigt auch das Buch der verstorbenen Jugendrichterin Kirsten Heisig, dass es überhaupt geschieht. Zwar werden in den jährlichen Polizeistatistiken Ausländer erfasst, Inländer mit sogenanntem „Migrationshintergrund“ aber nicht. Nur mühsam, aber eben nicht vollständig, gelingt es mit dem zur Verfügung gestellten Zahlenmaterial Licht ins Dunkel zu bringen. Nachfragen auf Pressekonferenzen werden nur widerwillig und ausweichend beantwortet. Verordnetes Schweigen? Ein deutliches Bild ergibt ein Gang über die Flure der Amtsgerichte. Und Klartext hört man, wenn Polizisten hinter vorgehaltener Hand, sich gefrustet über ihre tägliche Sisyphusarbeit äußern. Keine harten Zahlen, aber Informationen über den harten Alltag der Ordnungskräfte, die hautnah erleben, wie der Respekt und die Hemmschwelle zur Gewaltanwendung sinkt. Im Frühjahr dieses Jahres erklärt die hiesige Polizeispitze: „Unser Ziel ist es das subjektive Sicherheitsgefühl der Bürger zu stärken.“ In diesem Satz steckt die Wahrheit.
Die Bevölkerung soll eben am besten gar nicht erfahren, was sich wirklich auf den Straßen abspielt.

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Bryan Hayes
Bryan Hayes (bhayes) - 16.09.2010 11:54 Uhr

Es ist endlich Zeit, diese ganze verlogene Intransparenz zu beenden

Und zwar nicht nur diesbzgl., sondern auch auf diversen weiteren Gebieten, wie z.B.:
- Schattenhaushalte
- Tatsächliche Höhe der Staatsschulden und -risiken
- Tatsächliche Leistung von Schülern nach objektiven Tests nach jedem Schuljahr
- Geheimgehaltene Verträge von öffentlichen Stellen
usw. usw.

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Staatsabgehörigkeit ist nicht gleich Führerschein

Warum sollte Frankreich einer Person, die über eine andere Volkszugehörigkeit noch eine weitere Staatsangehörigkeit besitzt oder leicht beantragen könnte (ohne dabei staatenlos zu werden) nicht die französische Staatsangehörigkeit wieder entziehen können?
Ganz im Gegenteil sollte es selbstverständlich Tatbestände geben, aufgrund derer diese Personen die frz. Staatsangehörigkeit automatisch wieder verlieren!
Es wird Zeit, dass Vernunft in die Debatte einkehrt und auch in Deutschland entsprechende Grundlagen geschaffen werden.

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Ulrich Stauf
Ulrich Stauf (DH7XU) - 16.09.2010 10:18 Uhr

Wenn nach wie vor "politisch korrekt argumentiert" wird,

und damit die Wahrheit z.B. über die Kriminalität von Ausländern verschleiert und / oder unterdrückt wird, braucht man sich nicht darüber wundern, wenn die Bücher von Heisig und Sarrazin ein unglaublich hohes Medienecho - und das auch bei den Kommentatoren hier im FAZ.NET - finden. (Die Bewertungen einzelner Kommentare lagen z.T. im hohen dreistelligen Bereich, und das ist hier im Forum recht selten!)
Es wird hohe Zeit, dass die verlogene "political correctness" als unanständig gebrandtmarkt und zu Grabe getragen wird!

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Gabor von Zoltan

Anstatt in Westeuropa pausenlos und politisch korrekt zu jammern...

... wäre es vielleicht einfacher und sinnvoller gewesen auf die Warnungen jener Experten zu hören, die vor dem Beitritt Rumäniens und Bulgariens gewarnt haben. Und die im Übrigen von der EU selbst genau zur Abschätzung von deren Beitrittsreife bestellt wurden.
Ihre Bedenken wurden im Interesse einiger "global Player" und der Hoffnung auf "Absatzmärkte" vom Tisch gewischt. Den Bürgern der Rest-EU hat dies gewiss nichts gebracht (Stichwort: Nokia nach Rumänien?). Ausser vielleicht einer Erkenntnis... Nämlich, dass es nichts nützt, jedes Urteil, welches einem nicht ins Weltbild passt, einfach mit der vorangestellten Silbe "Vor-" zu versehen, damit man nur ja nicht weiter darüber diskutieren, geschweige denn nachdenken muss, wie dieses "Vorurteil" wohl entstanden sein mag.
Übrigens... Aufgepasst: von Bulgarien werden wir sowieso noch zu hören kriegen.

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Henrique Laitenberger

Prekäres Unterfangen

Meiner Meinung nach tut man doch gut daran, die Kriminalitätsrate unter den verschiedenen Bevölkerungsgruppen zu erfassen, um sie dann objektiv auszuwerten. Denn es ist unstrittig, dass gewisse Gruppierungen eher dazu neigen, bestehende Gesetze zu verletzen. Die Faktoren sind jedoch nicht, wie man von Seiten des linken Lagers den Konservativen vorwirft, "genetisch veranlagt", sondern rein sozialer beziehungsweise kultureller Natur ist. Dies ist in Deutschland bei einem Grossteil der muslimischen Jugendlichen der Fall, wo sich die soziale Perspektivlosigkeit sowie religiöser Fundamentalismus, zu einem explosiven Cocktail zusammenbräuen, in Frankreich (und Belgien) bei einem Grossteil des Romavolkes, die beide durch zivile beziehungsweise strafrechtliche Vergehen auffallen. Aufgabe der Politik muss es in diesem Fall sein, derartigen Tendenzen in den jeweiligen Milieus mittels Bildung und eventuell auch Sanktionen gezielt entgegenzuwirken, alles andere wäre Augenwischerei. Ob Abschiebungen und Auflösungen von, wenngleich oftmals illegalen, Roma und Romasiedlungen, ein probates Mittel sind, ist eine andere Frage. Ausländerkriminalität muss erfasst werden, ebenso wie "deutschstämmige" Kriminalität erfasst werden muss.

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Lill-Karin Bryant

Ueberall ist es der Zwang zur politischen Korrektheit

der uns allen schadet. Zeit dass sich das aendert !

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Ronald Gruenebaum

Quatsch

Den Roma werden ja nicht Morde vorgeworfen, sondern Diebstahl, Einbrueche und aggressive Bettelei. Das sind "soziale" Straftaten, bzw. Fehlverhalten. Und eigentlich weiss doch jeder, dass diese Verhaltensmuster bei Roma eine lange Tradition haben.
Es geht also nicht um Veranlagung, sondern um Zivilisation. Die Roma tun sich schwer mit der Moderne. Dass Sarkozy diese Tatsache populistisch ausschlachtet, ist eine andere Sache.
Wie bei Sarrazin sind also mindestens 2 verschiedene Diskurse zu vermelden.

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