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Spanische Korruption Hand aufhalten, Kopf behalten

 ·  Korruptionsaffären belasten Spaniens Politiker. Da es ihnen an Respekt für das Amt fehlt, gibt es im Land auch keine Kultur des Rücktritts.

Artikel Bilder (1) Lesermeinungen (25)

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Fritz Garbor

Ja, es gibt nur 2 Möglichkeiten: eine kulturelle Basis auf Ernsthaftigkeit gebaut

oder eine auf Lässigkeit und Großzügigkeit errichtet:
Das erste ergibt einen Rechtsstaat, das zweite Bananenrepublik, wie wir sie in Spanien sehen.
Wer sich in Spanien rühmt, lockerer als die Deutschen zu sein
(wie meine spanische Ex freundin) muß auch die Konsequenzne tragen:
Alles zugleich kann man nicht haben! Rosinenpickerei ist kein Erfolgsmodell.

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Heinz Kunz
Heinz Kunz (omgakawtf) - 15.02.2013 07:41 Uhr

@covenants: Geldwäsche mit deutscher Beteiligung - wo bleibt eine Untersuchung der BaFin

Diese Beihilfe zur Geldwäsche eines deutschen Instituts muss zwingend untersucht, die entsprechenden Gelder bis zu endgültigen Klärung eingefroren werden. Sobald nachgewiesen, sind entsprechenden Konsequenzen mit aller Härte des Gesetzes durchzuführen. Aber auch die damals Verantwortlichen sind zur Rechenschaft zu ziehen und deren Paten! Die einstige #2 Dresdner Bank wurde im Allfinanzwahn von der Allianz AG übernommen (damaliger Finanzvorstand: Herr Achleitner, z.Zt. AR-Vorsitzender bei der Deutschen Bank). Er fädelte den 4 Mrd. schweren Weiterverkauf der inzwischen maroden DreBa an die noch marodere Commerzbank ein. Die ComBa konnte nur mit staatlichen Mitteln den Kaufpreis zahlen und brauchte weitere Mrd. für den Zusammenschluss usw.! Wert DreBa+ComBa damals= ca. 5 Mrd./staatliche Hilfe: 19 Mrd.!!! Die Allianz-Granden kassierten Superbonis aus staatlicher Hande. Zur Erinnerung: Brutalstmögliche Aufklärung a´ la Koch und CDU-Hessen darf sich nie mehr wiederholen!

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Klaus Letis

Nachgewiesene Korruption oder Steuerhinterziehung im großen Umfang

.. müssten EU-Weit zum sofortigen Verlust aller passiven und aktiven Bürgerrechte führen.

Solche Leute dürften niemals Kandidieren oder gewählt werden.

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joachim tarasenko

Das Geschwür Korruption

Jeder der an die Macht kommt wird korrumpiert. Es ist unausweichlich. Man kassiert und denkt, man täte es zum Wohl der Bevölkerung. Denn nur ich kann die Welt retten mit den "Spendengeldern". Ausserdem bitte, man ist eh unterbezahlt für den Stress den man hat. Die Wahrnehmung wird eine andre, dazu kommt dann das Gefühl der Erhabenheit und die Vorstellung, Gott hat einen berufen. Ein Gnadenakt. Wie man das ja von den Religionen kennt. Die Zumutung wird unerträglich wenn auf einmal von Korruption geschrieben wird. Flugs wird die Bütte handgeschöpft, mit den richtigen Zahlen garniert und schwups, fertig ist die Steuererklärung. Zufälligerweise passend. Das ist das schöne an Zahlen, man kann sie passend darstellen.Ich mein, was wollen die Leute eigentlich? Aber nicht nur Politiker fallen herunter wie faule Äpfel. Vor allem in Konzernen findet man diese Spezies, bis runter in die Lagerhaltung. Man will ja nicht abseits stehen wenn der warme Regen herunter fällt. Noch Fragen?

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fred meier
fred meier (Sikasuu) - 14.02.2013 21:07 Uhr

Da war doch was? 1789 Frankreich?

Die Situation war ähnlich, Staat pleite, auf wen verlagere wir die Schulden, Lasten....
60% Jugendarbeitslosigkeit in Griechenland, Spanien nicht besser. In Italien ist für junge Menschen ein vernunftig bezahlter Arbeitsplatz wie ein 6ser im Lotto.......
.
Langsam sollte/könnte man/Frau sich an die europäische Geschichte erinnern.
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Nicht ganz zur Nachahmung empfohlen, aber so die Rictung der Trend.
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Ballhausschwur, Menschen auf die Strasse,..... es reicht so langsam.
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Eliten, gleich in welchem Land, sollten darüber nachdenken, das sie nicht unentweg GEGEN die Interessen des eigenen Volkes/ der europäischen Völker handeln können. Es könnte eine Quittung geben, an die nie jemand gedacht hat.
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1789, 1848, 1918, 1968, 1989....... Die Menschen sind ja vielleicht dumm und wenig flexibel, aber machmal reicht ein Streichholz um einen großen Wald "ab zu fackeln!"
.
Meint
Sikasuu

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Rolf-Dirk Maehler

Ob die Spanier von ihren Politikern etwas fordern können was sie selbst nicht vorleben?

Und dafür gibt es Beispiele ohne Ende:
Wie viele Nebensachen spielt auch der Sport ein Hauptrolle und auch da wird fortgesetzt betrogen, ob mit Doping oder auch mit verbotenen Absprachen. Aber Spanier nehmen davon keine Kenntnis - Hauptsache man gewinnt.
Oder auch das Verhalten der meisten Spanier im täglichen Leben wie z.b. im Straßenverkehr oder der Umgang mit Müll. Überall kann man weit verbreitete Rücksichtslosigkeit beobachten, man ist sich immer nur selbst der nächste.
Auch kann man immer wieder und immer öfter kleine Betrügereien beobachten, egal ob bei Banken oder im Einzelhandel, aber auch bei "unbescholtenen Normalbürgern".
Und auch gerade die so oft bedauerte Jugend: Vandalismus, oft unter übermäßigem Alkoholeinfluss, kommen immer häufiger vor ohne entsprechend geahndet zu werden, weil es doch die Jugend so schwer hat.
Das trifft nicht für alle Spanier zu, aber eben doch für so viele, auch in Spanien haben viele Menschen nur Rechte, aber keine Pflichten.

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Klaus Hoffmann
Klaus Hoffmann (kasso) - 14.02.2013 18:25 Uhr

... nach Brüssel abgeschoben ....

Für noch mehr Geld, und zudem steuerfrei. Die Armen!

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Klaus Wege
Klaus Wege (covenants) - 14.02.2013 17:30 Uhr

Hand aufhalten, Geld behalten: Schäubles spanischer Amtskollege Montoro verteidigt Amnestie

Spaniens Finanzminister Cristóbal Montoro hatte jüngst im Parlament Schwierigkeiten, eine zweifelhafte Steueramnestie zu verteidigen.
Er musste sich vor den Parlamentariern rechtfertigen, weil der langjährige Schatzmeister seiner Volkspartei (PP) durch die Amnestie einen Teil der Gelder "legalisiert" haben will, die auf einem Schweizer Konto versteckt waren.
Ein Rechtshilfeersuchen hatte aufgedeckt, dass Luis Bárcenas zuvor bis zu 22 Millionen Euro auf einem Konto der Dresdner Bank in Genf verbarg.
Bárcenas Anwalt Alfonso Trallero ließ ausrichten, Bárcenas habe 10 Millionen Euro über diese s.g. "Regulierung" legalisiert.
Mit den Angaben Tralleros verdichtet sich der Verdacht, dass über die "Steueramnestie" Geld im großen Stil gewaschen wurde, da dessen Herkunft nicht geprüft wurde.

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Paul Hansen

Jetzt mal ehrlich - wie weit sind wir in Deutschland von vergleichbaren Zustaenden noch entfernt?

So traurig, so wahr. An die Quaelerei mit v. z. Guttenberg, bis der endlich... Mit noch diversen anderen, die schwarze Kassen Skandale politisch "ueberlebt" haben.... und heute sehr politisch aktiv sind.

Auch bei uns reissen vergleichbare Zustaende ein, persoenliche Verantwortung und Konsequenzen tragen nur noch dejenigen, die sich nicht wehren koennen...

Die Angst, den Tatsachen in die Augen zu sehen, mit dem Negativem an sich umzugehen - meist durch Vermeidung....

Wer muss sich da nicht an die eigene Nase packen?

Was ist eigentlich aus dem Brimborium um die Durchsuchung der Deutschen Bank kurz vor Weihnachten geworden? Irgendwelche ernsthaften Konsequenzen?

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 15.02.2013 18:53 Uhr
Fritz Garbor

Kein Mensch und kein Volk ist NUR ernsthaft und nur integer, es kommt aber darauf an,

wenigstens auf einigen Feldern was ERNSTHAFTES zu leisten und abei seinen Beitrag für ein GRUNDVERTRAUEN im LAND zu leisten!!!!
Und hier sehen wir die Unterschiede in der Mentalität der Nationen:
Je weiter in den Süden, desto gleichgültiger gegnüber der ZUKUNFT. Es zählt im Süden (oft) nur der Augenblick!
Ohne Nachhaltigket und ERNST gäbe es aber im Norden gar kein menschliches Leben! Man würde dann erfrieren!

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Bryan Hayes
Bryan Hayes (bhayes) - 14.02.2013 17:42 Uhr

Im Kern haben wir die gleiche Situation hier, siehe z.B. Herrn Schäuble, der mit großer Energie

die Schaffung der kriminellen, Bürger-schädigenden ESM-Bank (siehe "Die ESM-Bank: Das Stehlen soll zum Fundament der EU gemacht werden") vorangetrieben hat, weil er selbst dort einen gut dotierten Posten erhält.
Dass der Schaden für die Bürger min. das 1000-fache der Gehälter beträgt, das kümmert diese Leute gar nicht, hauptsache, man hat selbst was abgestaubt.

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Kai-Uwe Lensky

Der Unterschied besteht nicht zwischen deutaschen oder spanischen Politikern, ...

...sondern zwischen den Politikern und dem normalen Bürger, der für seine Fehler selbst einstehen muss.

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Klaus Wege
Klaus Wege (covenants) - 14.02.2013 16:50 Uhr

Zwischen 1997 und 2006 verdreifachten sich in Spanien die Immobilienpreise ... kreditgetrieben

Kern der span. Finanzkrise ist nicht "Wohlfahrtsluxus", sondern eine pol. flankierte Sause am Immobilienmarkt. Im Bausektor wurde ein Blase aufgepumpt, die durch Fehlanreize nutzbringende Wirtschaftsaktivitäten verdrängte.
So ließen Provinzfürsten im Nirgendwo Großprojekte wie nutzlose Flughäfen errichten - einzig um Projektgelder abzuzweigen.
Unverantwortliche Kreditaufnahme und unverantwortliche Kreditvergabe gingen Hand in Hand.
Warnsignale wie die grotesk ansteigende Jugenarbeitslosigkeit wurden von der gekauften politischen Führung beiseitgewischt.
Jetzt nennt man es "Eurorettung", wenn Spaniens Immobiliengaukler ihr Spielgeld durch EU-Hilfen absichern.
"Re-Kaptalisierung" nennt man es, wenn Marktversager und Blasenfinanzierer schon im ersten Anlauf rund 40 Mrd. Euro einstreichen - ohne jede Rückzahlungsverpflichtung.
EU-Milliarden sichern so den Machterhalt korrupter Eliten, die von den marktwirtschaftlichen und politischen Konsequenzen ihres Versagens freigekauft werden.

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Ingrid Hoyer

Auch in Deutschland mangelt es mittlerweile am Respekt für das Amt und den Menschen.

Ich bin dafür nicht mit dem Finger auf andere Länder zu zeigen, sondern in Deutschland mal genau hinzuschauen. Wenn Schavan gekonnt hätte, wäre es niemals zu einem Rücktritt gekommen. Freiwillig hat sie ihren Sessel nicht geräumt, deshalb ist es unanständig ihr auch noch für ihre "glorreiche Arbeit" zu danken, die sie nicht geleistet hat. Bei uns klebt jeder Politiker genauso vehement an seinem Posten und lässt sich, wenn überhaupt, nur mit viel Mühe nach Brüssel abschieben. Was aber leider nicht immer dafür eine Garantie ist, dass er dort nicht weniger Unheil anrichten kann.

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Dieter Zorn

Der Kernsatz.

Frau Großmann hat recht: Politiker, die den Staat als Beute sehen, da tritt man nicht zurück. Gustave Le Bon warnte in seinem 1913 erschienen Werk "Die Psychologie der Massen" vor den beiden Grundübeln der Massen-Demokratie: Ausufernde Staatsausgaben und die Beschränkung der persönlichen Freiheit. In beiden Punkten sind wir schon sehr weit gekommen. Was er vergessen hat zu erwähnen, ist die persönliche Bereicherung der Politiker, die sich den Staat zur Beute machen. Da ist man in ESP und IT und GRE schon weiter.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 14.02.2013 16:59 Uhr
Carolus Doomdey
Carolus Doomdey (Domday) - 14.02.2013 16:59 Uhr

Man lese Acemoglu und Robinson: 'Why Nations Fail',

wenn man denn gegenüber diesem Augiasstall noch eine gewisse distanzierte Gelassenheit aufbringen kann. Das Buch erscheint im März in Deutsch und auch der Blog (ich glaube bei Blogspot) ist interessant.

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Carolus Doomdey
Carolus Doomdey (Domday) - 14.02.2013 16:01 Uhr

Ich will raus aus diesem Europa - raus, raus, raus

Aber unsere 'Europäer' Merkel, Schäuble, bestimmt auch Steinbrück, Gabriel, Trittin sehnen sich nach MEHR Europa. Warum diese Kumpanei? Man erzähle mir nicht, dass dieser Personenkreis nicht wüßte, was sich in den anderen Ländern abspielt.

Das Gute an der Eurokrise ist, dass wenigstens die Spitze des Eisbergs sichtbar wird.

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Antworten (4) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 15.02.2013 10:54 Uhr
Ulla Nachtmann

es geht nicht um ,Deutsche im Ausland'

Es geht um massive, fortlaufende Korruption bei den südlichen Nachbarn!
.
,Man kann sich seine Nachbarn nicht aussuchen, wenn man zuhause bleibt.'
.
Das ist richtig. Man sollte aber aufhören, die Korruption in diesen Ländern unkontrolliert zu FÖRDERN indem man deren Politiker OHNE Rechtsgrundlage aber unter eigenem Rechtsbruch
deutsche Steuergelder zuschiebt.
Darum gehts und um nichts anderes.
WEG mit dieser undemokratischen EU Bürokratie!

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Carolus Doomdey
Carolus Doomdey (Domday) - 14.02.2013 17:41 Uhr

Nix vergessen, nix verdrängt

aber zumindest hat es den Anschein, als wären wir in Deutschland noch nicht so weit wie Spanien. Aber ich gebe Ihnen Recht, sauber sind wir absolut nicht. Die direkte Zahlung ist ja nur die Spitze des Eisbergs, Herr Wege hat darauf hingewiesen.

Korruption wird es wohl immer geben und dürfte das zweitälteste Gewerbe der Welt sein. Es scheint mir leider eine Mentalität zu sein und deshalb mit Gesetzen nur unvollkommen regulierbar.

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Ronald Gruenebaum

Ratschlag

Ich befürchte, dass auswandern Ihre einzige Option ist.

Man kann sich seine Nachbarn nicht aussuchen, wenn man zuhause bleibt.

Und glauben Sie mir: Als Deutscher im Ausland schämt man sich auch des öfteren für vieles, was in Deutschland passiert, z.B. diese nervige Selbstgerechtigkeit und Überheblichkeit. Wir hatten auch einmal eine saftige Parteispendenaffäre mit viel Geld des Herrn Flick. Schon vergessen oder einfach nur verdrängt?

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Bryan Hayes
Bryan Hayes (bhayes) - 14.02.2013 16:57 Uhr

"Warum diese Kumpanei?": Weil alle diese Kader sich als Mitglieder der Herrscherkaste fühlen,

als Funktionärsfeudalisten, die über die Untertanen herrschen.
Die Verbundenheit mit den Kumpanen in den anderen Ländern ist min. 100x größer als mit den Bürgern des eigenen Landes.
So einfach ist das.

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Rolf Huchthausen

Das ist entsetzlich für die Augen der Steuerzahler in den EU-Geberstaaten!

Ich tippe mir als Augenzeuge und Geschädigter die Finger wund, GRE ist als EU-Mitglied in 32 Jahren Mitgliedschaft und - zu Preisen - in Höhe von 235 Mrd. €URO von den EU-Solidarpartnern gefördert worden und zu einem kriminellen, verbrecherischen und dilettantischen Entwicklungsland verkommen. Der Staatsentwurf war/ist Betrug der EU-Solidarpartner!

In ESP hat man die GRE- und die IRL-Schuldenkrise kombiniert! Überbordene Korruption und Pleitebanken und handelnde Personen behaupten: 's gehört so!

Die EU überzieht RUM und BUL sowie KRO mit Korruptionsmoratorien und Antikorruptionsprogrammen aber den bestehenden Saustall faßt man nicht an. Die logische Frage wäre, warum nicht? Wegen Betroffenheit?

Das ist doch nicht mehr vermittelbar! Ist die EU eine Einrichtung zur aktiven Ausprägung von hemmungsloser Korruption? Ich persönlich habe erfahren, ja!

Aber niemand unternimmt etwas dagegen. Wie vor wg. Betroffenheit!

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 14.02.2013 17:05 Uhr
Bryan Hayes
Bryan Hayes (bhayes) - 14.02.2013 17:05 Uhr

"Ist die EU eine Einrichtung zur aktiven Ausprägung von hemmungsloser Korruption?"

Korruption ist in einem Großteil der Fälle eigentlich nicht zutreffend. Denn wer den direkten Zugriff auf die Steuerkasse hat, braucht gar keine Korruptionsgelder, es reicht der direkte Griff in die Kasse.
Zu diesem Zweck werden immer mehr Bürokratien, immer mehr Behörden, kriminelle Organisationen wie die ESM-Bank, Pseudoinstitute etc. aufgebaut und immer weiter aufgebläht, damit es schön viele, maßlos überbezahlte Posten gibt und riesige Fördertöpfe, mit denen man Klientele bestechen kann und z.T. schwachsinnige Projekte bezahlen kann.
Endziel ist der absolutistische Funktionärsfeudalismus, in der die obersten Funktionärsbonzen vollkommen willkürlich und ohne jede Kontrolle Billionen verprassen und sich selbst zuschanzen können.
Die EU-Kader sind dabei führend, wenngleich im Vergleich zu diversen Vorbildländern (China & Co.) noch relativ bescheiden, was diese sicherlich mit täglicher Trauer vermerken.

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Ingrid Hoyer

Ändern kann sich nur etwas, wenn anders gewählt wird.

Hallo Herr Huchthausen,

kann mit Ihrem Beitrag absolut konform gehen. Leider interessieren sich die meisten Leute erst für die Politik, wenn "Land völlig unter" ist. Natürlich freut sich jeder, der in Brüssel sitzt über seinen warmen Sessel und es werden garantiert noch mehr freie Plätze zu belegen sein. Wer glaubt, dass in Brüssel abgespeckt wird, ist mehr als "Blauäugig". Dieser Wasserkopf, der so unnötig wie ein Kropf ist, wurde mit bedacht "erfunden" und lässt sich wunderbar weiter ausbauen.

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Karin Gossmann-Walter

das Dilemma des Südens

nicht nur in Spanien, auch in Italien - da tritt höchstens der Papst zurück.
Politiker, die den Staat als Beute sehen, da tritt man nicht zurück.

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Jahrgang 1961, Feuilletonkorrespondent für Spanien und Portugal mit Sitz in Madrid.

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