Home
http://www.faz.net/-hbj-6vhgp
HERAUSGEGEBEN VON WERNER D'INKA, BERTHOLD KOHLER, GÜNTHER NONNENMACHER, FRANK SCHIRRMACHER, HOLGER STELTZNER

Neue Kolumne „Silicon Demokratie“ Rettet die Anonymität

 ·  Das Internet ist ein Paradies für Verbraucher und eine Hölle für Bürger. Es wird Zeit für die Vision eines Bürger-Internets, das uns vor der Macht der Konzerne schützt. Erste Folge der neuen Kolumne „Silicon Demokratie“ von Evgeny Morozov.

Kolumne Bilder (2) Lesermeinungen (7)

Richtlinien für Lesermeinungen

Die FAZ.NET-Redaktion bietet allen registrierten und eingeloggten Nutzern die Möglichkeit, sich mit den aktuellen Beiträgen auf FAZ.NET konstruktiv und kritisch auseinanderzusetzen und eigene Leser-Kommentare zu veröffentlichen. Für jede Meinungsäußerung stehen 1000 Zeichen zur Verfügung. Voraussetzung für eine Veröffentlichung ist, dass die Verfasser und Verfasserinnen ihren wirklichen Namen nennen, d.h. in ihrer FAZ.NET-Registrierung den korrekten Vor- und Nachnamen eingetragen haben. Im Falle der Veröffentlichung des Leser-Kommentars weisen wir am Beitrag sowohl den Klarnamen als auch den Nickname des Lesers aus. Unter Pseudonym oder anonym verfasste Texte können nicht berücksichtigt werden.

Veröffentlicht werden nur Beiträge, die auf den jeweiligen Artikel und sein Thema seriös und sachbezogen eingehen. Links- und rechtsradikale, pornographische, rassistische, beleidigende, verleumderische sowie ruf- und geschäftsschädigende Inhalte können nicht berücksichtigt werden, ebenso wenig sachlich falsche oder in angemessener Zeit nicht nachprüfbare Behauptungen. Links sind in den Leser-Kommentaren von FAZ.NET nicht gestattet. Die Redaktion behält sich vor Leser-Kommentare zu kürzen oder zu modifizieren. Jeder verfasste Beitrag wird von der Redaktion geprüft und schnellstmöglich veröffentlicht, sofern er diesen Richtlinien für FAZ.NET-Lesermeinungen nicht zuwiderläuft. Nutzern, die wiederholt versuchen, den Richtlinien nicht entsprechende Beiträge zu veröffentlichen, kann die Registrierung entzogen werden.

Für veröffentlichte Meinungsbeiträge gewähren Sie uns das unentgeltliche, zeitlich und örtlich unbegrenzte und nicht ausschließliche Recht, diese Aussagen ganz oder teilweise zu nutzen, zu vervielfältigen, zu modifizieren, anzupassen, zu veröffentlichen, zu übersetzen, zu bearbeiten, zu verbreiten, aufzuführen und darzustellen, Dritten einfache Nutzungsrechte an diesen Aussagen einzuräumen sowie die Aussagen in andere Werke und/oder Medien zu übernehmen.

Wir möchten Sie ausdrücklich darauf hinweisen, dass der gesamte Auftritt von FAZ.NET von verschiedenen Suchmaschinen intensiv ausgewertet wird und die Inhalte dort auch gelistet werden. Das schließt die Leser-Kommentare automatisch ein, so dass diese auch über FAZ.NET hinaus im Internet jederzeit recherchierbar sind.

Schließen

Lesermeinungssuche (gesamt):
Sortieren nach
Closed via SSO

Zum Opera-Browser wechseln!

Nicht weil der etwa schneller oder komfortabler ist. Im gegenteil - er hat einige Macken.

Aber - erb bietet mit "Opera Unite" jedem Anwender die Möglichkeit aus seinem Gerät einen Server zu basteln - ohne große Kennnisse über Server. Da brauch man kein facebook und kein Google Plus mehr.

Empfehlen
Sebastian K.

DANKE

Danke Evgeny Morozov für diesen Artikel - ich habe schon den Netzdiskurs "Das Elend der Internetintellektuellen" mit großem Gewinn gelesen.

Danke auch der FAZ für diese längst überfällige Kolumne!

Empfehlen
Günter Blümel

Transparenz

Ja, es sind heute und im Internet mehr Daten über Menschen unterwegs als in früheren Zeiten; Faktor 10 hoch zunehmend. Die Menschen sind und bleiben sich aber im Wesentlichen ganz ähnlich, so ungefähr zu 99,n %. Die wirklich interessante Frage ist: Wer wird für wen transparenter? Und was heißt das für die weitere Entwicklung der Herrschaft der Menschen über die Menschen? Demokratie? Oligarchie? Tyrannei? Herrschaft der intransparenten Datensammler und -jäger?

Empfehlen
Klaus Wege
K. Wege (covenants) - 01.12.2011 18:27 Uhr

Derweilen verwanzt IQ Carrier im industriellen Maßstab 150 Millionen Mobilfunkgeräte

Ausgewertet und übermittlet werden nach Presseberichten sämtliche Tastatureingaben, der genaue Aufenthaltsort des Nutzers und SMS-Inhalte .
Betroffen sein sind Smartphones, Tablets und E-Book-Reader - egal ob mit Android-, Symbian (Nokia) oder Blackberry-Betriebssystem. IQ-Carrier selbst gibt an, seine Software im Auftrag von Herstellern oder Mobilfunkunternehmen auf über 150 Millionen Geräten weltweit installiert zu haben. Aufgeflogen ist das Unternehmen dank der Aufmerksamkeit des 25-jährigen Trevor Eckhart. Als dieser die Fremdaktivitäten der IQ-Software auf seinem Gerät entdeckte und veröffentlichte, wurde Trevor Eckhart von IQ anwaltlich drangsaliert. Erst der Beistand der Datenschutzorganisation EFF bremste das juristische Rollkommando des Herstellers.
Auf Youtube demonstriert T.Eckhart derweilen, was der IQ Carrier so alles auf Ihrem Mobilfunkgerät treibt...

Empfehlen
René Janssens
René Janssens (Fealcon) - 01.12.2011 17:51 Uhr

Facebook (Zuckerberg) politisch interessiert?

Ich muss zugeben, dass ich mich nicht mit Facebook auseinandersetze und dort auch keinen Account besitze.
Allerdings habe ich im allerersten Kommentar (von Thomas Brett) gelesen, dass Facebook einen auch mit falschem Namen unbehelligt lässt. Andererseits scheint es eine Tatsache zu sein, dass Michail Chodorkowskis Seite gesperrt wurde, weil er nicht seinen Personalausweis zusenden konnte.
Wenn es also nicht in Facebooks oberstem Interesse steht, die wahren Namen der Nutzer zu erhalten, wieso wurde sein Account dann gelöscht? Wieso wurde ausgerechnet er, ein politischer Dorn im Auge der russischen Regierung, dazu aufgefordert, den Pass zu senden?
Selbiges gilt für die anderen, die laut Blog suspendiert wurden (oder werden sollten). Fast könnte man meinen, Facebook sperre bewusst Konten, die gewissen Leuten misfallen ...
Ob das soviel besser ist, als die allgemeine Forderung, den echten Namen anzugeben, wage ich zu bezweifeln ...

Empfehlen
Horst Henn
Horst Henn (glufa) - 01.12.2011 16:20 Uhr

Private Portale als Alternative zu Facebook

Schon seit jahren gibt es Alternativen zu Facebook mit denen private Gruppen für weniger als 1$/Jahr&Nutzer in Gruppen miteinander kommunizieren und kooperieren können und sowohl die Mitglieder als auch die Kommunikation nach innen und außen einfach kontrollieren können. Die Benutzer bleiben dabei formal und auch im täglichen Betreib Herr ihrer Nutz- und Verwaltungsdaten. Diese privaten Systeme können sowohl für erfahrene Webnutzer als auch für Webeinsteiger angepasst werden. Allerdings braucht man dazu Administratoren, die ein bischen mehr vom Web verstehen als der durchschnittliche Facebook Benutzer. Es ist zu erwarten, dass Facebook und Co in ein paar Jahren nur noch für Web Analphabeten interessant sein wird. Vernünftige Menschen richten ihr Wohnzimmer ja auch nicht auf der Straße ein. Man muss bei Facebook ja nicht mitmachen. Viel schlimmer ist, dass unsere Einwohnermeldeämter usere Daten für einen Appel und ein Ei verkaufen ohne uns zu fragen.

Empfehlen
Thomas Brett

spotify

Die größte Hürde für einen Deutschen bei der Anmeldung bei Spotify dürfte seine deutsche
IP-Nummer und nicht sein nicht vorhandener Facebookaccount sein. Ohne einen Proxy geht
hier wohl im Moment noch gar nichts.
Ein Facebookaccount ist in Minuten unter beliebigem Namen erstellt und entgegen gegenteiliger
Behauptungen werden solche Accounts auch nicht so ohne weiteres gesperrt. Ein Bekannter
besitzt selbst mehrere solche Zugänge seit über einem Jahr ohne irgendwelche Einschränkungen.

Empfehlen
Weitersagen

Regen in Paris

Von Nils Minkmar

Acht Monate lang durfte Regisseur Patrick Rotman den französischen Präsidenten Hollande begleiten. Entstanden ist ein Film über Regen und Depression. In Frankreichs Kinos scheint er zu floppen. Mehr 1 7