10.08.2004 · Das Internationale Theaterfestival in Kabul, das vom 30. September bis 10. Oktober stattfinden sollte, ist vom Goethe-Institut in Abstimmung mit dem Auswärtigen Amt aus Sicherheitsgründen abgesagt worden.
Das Internationale Theaterfestival in Kabul, das in der Zeit vom 30. September bis 10. Oktober stattfinden sollte, ist vom Goethe-Institut in Abstimmung mit dem Auswärtigen Amt aus Sicherheitsgründen abgesagt worden.
Das Theaterfestival hätte das erste große internationale Kulturereignis in Afghanistan werden können, mit Inszenierungen aus verschiedenen Provinzstädten, unter ihnen auch die einer Frauengruppe aus Kunduz. Auch Gastspiele aus Deutschland, Frankreich, Iran und Pakistan waren vorgesehen. Das seit vielen Monaten geplante Festival steht unter der künstlerischen Leitung der deutsch-afghanischen Regisseurin Julia Afifi und wird finanziert aus den Sondermitteln des Auswärtigen Amts für Afghanistan und von der Kulturstiftung des Bundes. Es war in Zusammenarbeit mit dem afghanischen Ministerium für Kultur und der Universität von Kabul vorbereitet worden.
Die Absage aufgrund der verschärften Sicherheitssituation in Kabul ist auch der Wahlterminierung zur selben Zeit geschuldet. Das Festival wird wahrscheinlich im nächsten Jahr seine Premiere feiern.