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Mittwoch, 19. Juni 2013
HERAUSGEGEBEN VON WERNER D'INKA, BERTHOLD KOHLER, GÜNTHER NONNENMACHER, FRANK SCHIRRMACHER, HOLGER STELTZNER

Prüfen Sie sich Das Ich und sein Glaube

 ·  Die innere Einstellung und die religiöse Lehrmeinung können weit auseinander driften. Daraus brauchen sich erst mal keine Konsequenzen abzuleiten: Es kann sich noch entwickeln. Aber wo steht man momentan?

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© dapd Kirchenfenster aus Weilerbach in Rheinland-Pfalz

In der säkularen Gesellschaft bleibt die christliche Konfession meist im Hintergrund: Sie bestraft nicht, sie zwingt niemanden - sie bietet sich bloß an. Solange man sich durch die Zugehörigkeit nicht in eine existentielle Notlage gedrängt fühlt, ist es leicht, sich mit der Entscheidung der Eltern zu arrangieren. Viel leichter wohl, als die Anstrengung auf sich zu nehmen, sich für eine Konversion oder den Austritt aus der Kirche zu entscheiden.

Gern betonen die christlichen Kirchen ihre Gemeinsamkeiten. Man lugt also gelassen zur benachbarten Konfession hinüber: Den Protestanten gefallen prachtvoll ausgestattete katholische Kirchen oder den Katholiken die Option, mehrmals kirchlich heiraten zu dürfen. Der Einzelne rückt sich sein christliches Bouquet recht zwanglos zurecht, woraus sich eine ganz zwanglose Frage ergibt: Ist man eigentlich, rein auf seiner persönlichen Einstellungen beruhend, eher katholisch oder eher evangelisch nuanciert?

Machen Sie den Test. Falls keine der angebotenen Antworten auf Sie zutrifft, rechnen Sie bitte mit null Punkten für diese Frage.

Nun sagen Sie, wie haben Sie es mit der Religion? Der Glaubenstest

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Jahrgang 1951, Redakteur im Feuilleton.

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