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HERAUSGEGEBEN VON WERNER D'INKA, BERTHOLD KOHLER, GÜNTHER NONNENMACHER, FRANK SCHIRRMACHER, HOLGER STELTZNER

Proteste vor Bellevue Bitte keine Vuvuzelas

 ·  Hunderte Demonstranten kommen zum Zapfenstreich für Christian Wulff zum Schloss Bellevue. Was hinter den Mauern passiert, ist nur zu erahnen. Der Lärm außerhalb ist vielschichtig, die Meinungen der Versammelten eindeutig. Eine Reportage vom Protest.

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peter myer

und noch ein wulff-zitat

3 zitate habe ich noch von wulff, wenn nicht so traurig wär -mußte man lachen:

"Wer zur Elite eines Landes gehören will, muss auch Vorbildfunktion und Verantwortung übernehmen – ohne Wenn und Aber“.

„Das Versagen von Eliten bedroht langfristig den Zusammenhalt in der Gemeinschaft, in der Gesellschaft. Wer sich zur Elite zählt und Verantwortung trägt, darf sich eben auch nicht in eine eigene abgehobene Parallelwelt verabschieden.“

„Ich leide physisch darunter, dass wir keinen unbefangenen Bundespräsidenten haben.“

ich finde der alte spruch von wasser predigen und weinsaufen, paßt bei ihm wie die faust aufs auge.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 10.03.2012 17:51 Uhr
Lutz Pollakowsky
Lutz Pollakowsky (lupodo) - 10.03.2012 17:51 Uhr

in Gefahr

Sie sollten so langsam etwas relaxen, sonst erleiden Sie noch einen Wullf-Burn-out. Verschnaufen Sie etwas und lenken ihre gesamte Energie auf etwas Nützliches. Ich verspreche Ihnen auch kein Pro-Wulff Komitee zu gründen.

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peter myer

wullf an seinen eigenen sprüchen messen.

hier auch noch mal originalzitat von herrn wulff gesprochen 1999 als oppositionspoliker.

"Ich glaube, es ist die völlig fehlende Distanz zu Sachen, zu Personen, zu Dingen, die man in der Politik braucht, also eine Grundsensibilität, dass man Dienstliches und Privates relativ strikt trennt, dass man fließende Übergänge mit äußerster Vorsicht behandelt.

Jeder Polizeibeamte, jeder Beamte eines Staatshochbauamtes, einer Vergabestelle hat natürlich gar kein Problem, Freunde aus der Wirtschaft in seinem Feld zu bekommen und beispielsweise auch Zuwendungen im Zusammenhang mit Festen, Feiern und privaten Dingen. Es darf nur eben nicht sein. Es muss jeder Eindruck von Korrumpierbarkeit schon im Ansatz verhindert werden.

Es darf gar nicht erst zur Korruption kommen, sondern es muss der Anschein von Korrumpierbarkeit, von Abhängigkeiten, von Sponsoring von Politik und Politikern vermieden werden "

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 10.03.2012 17:32 Uhr
Hans-Oskar Sittart

Es darfn gar nicht erst zu5r Korruption kommen....

Über Jahrzehnte gehen durch Korruption entstehende Schäden mittlerweile in die Milliarden!
Jahr umd Jahr! Aber was kümmert das Politik und Medien? Wissend um allzuviele Ver-
strickungen wird das Thema vorsichtshalber gemieden, auch unliebsame Aufdeckungen
fürchtend. Welche Vorteilsnahmen -in ganz anderen Größenordnungen- kämen dabei zum
Vorschein? Was für Peanuts stellen demgegenüber ein paar angenommene Freundesbewirtungen dar, so sehr man diese, zugegeben, schon falschen Anscheins wegen meiden sollte. Eine Frage dazu: : hat es die Demokratie- und Tugendwächterpresse
je gekümmert, wie ein Alt-Bundeskanzler (!) bis heute weiter mit seinem Ganoven-Ehren- wort, von beiden Seiten zu bewußtem rechtswidrigen Tun gewechselt, die vom Gesetz so
verlangte Spender-Benennung nun schon ein Jahrzehnt verweigert? Wiegt solches nicht
schwerer als eine im Rechtsstaat hier zugelasssene Gesetzes-Verweigerung und dazu
Gleichheitsverletzung? Was kümmert`s die Bürger, frage ich da nur!

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Dieter Harries

Und das ist dann die demokratische Willensäußerung ???

- Die zeremonie betraf die Institution "Bundespräsident" - Der zu verabschiedene hat nach heutiger Sicht keine verfehlung begangen, jedoch einige Unpressionalität erkennen lassen. Das Getröte gegen Nationalhymne, Gebet, "Ich bete an die Machr der Liebe" mag ja Zeichen der Einstellung der "Demonstranten" sein, vielsagender war für mich die die Antwort eines "Demonstranten" auf die Frage dea ARD-Reportes nach dem Grund : "...wir müssen hier draussen stehen und die feiern da drinnen..." Zu dem Zeitpunkt standen alle Teilnehemr draußen. Die zeremonie entsprach den gepflogenheiten. Die Lieder waren geschmackvoll. Was bitte hat zum Hass dieser leute geführt ??? Ich denke, die Saat des Hasses, die BILD, und in derem Gefolge weite Teile der Presse zu verantworten haben, ist aufgegangen.

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peter myer

ich bin einer der mittröter ;)

ich habe gestern fleißig mitgetrötet.

schon erstaunlich wie einige hier etwas von unschuldvermutung reden und wulff in schutz nehmen.
es geht hier gar nicht um strafbarkeit sondern um wulffs mitnahmementalität und seine moralischen ansprüche die er gerne anderen vorgehalten hat.
jeder kleine beamte darf keine geschenke annnehmen, aber herr wulff nimmt mit was er bekommen kann- läßt sich auf umsonsturlaube bei maschmayer und co ein.

und im übrigen, haß auf ihn empfinden die wenigsten, sondern nur peinlichkeit, fremdschämen und mittlerweile auch etwas mitleid, das er scheinbar keine freunde und berater hat die ihn vor sich selber schützen.

es geht nicht um nachtreten sondern darum das der zapfenstreich eine würdigung ist ,eine auszeichnung eine respektbezeugung .

aber respekt hat er nun sicher nicht verdient- darum hätte diese veranstaltung niemals stattfinden dürfen. mir tun die soldaten leid die da aufmaschieren mußten.

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Antworten (5) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 10.03.2012 23:13 Uhr
peter myer

wfakten werden halt immer geleugnet, wenn sie nicht passen

jetzt habe ich auch noch auf den empfehlungsknopf bei ihrem beitrag geklickt und es läßt sich nicht rückgängig machen.
aber wie auch immer, dieser ehemlige BP hat das land tief gespalten, egal ob ihn jetzt nun noch 10,20 oder 30% der leute glauben. ein BP mit solch verheerender wirkung gab es noch nie. aber natürlich -daran hat nur die böse presse schuld. realsatire.
ich für meinen teil verabschiede mich jetzt von der diskussion- die so mühsam ist, wie es wohl "die erde ist keine scheibe" diskussion im mitelalter war- wobei das damals andere konsequenzen hatte. da haben wir glück, das wir in aufgeklärteren zeiten leben- auch wenn ja tatsächlich einige wulff mittlerweile in die nazizeit versetzen und ihn mit verfolgten zur damaligen zeit vergleichen.

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Karin Gossmann-Walter

was Sie schreiben Herr Myer

- genauso ist es.

Seinen eigenen moralischen Ansprüchen ist er in keinster Weise gerecht geworden, dass ist das Mindeste was ich von einem Menschen verlangen kann.

Es hat ihn niemand gezwungen, den Zapfenstreich auch noch mitzunehmen.

Das er und seinen geladenen Gäste mit Protest rechnen konnten, musste doch Jedem
klar sein.

Noch sind wir nicht in Russland, wo Demonstranten abgeführt werden.

Die draussen waren, die haben nun die Obrigkeit gestört...na so was!

Ich hätte auch mitgetrötet wäre ich in Berlin.

Wie kann die anwesende Politkerclique bloss etwas gegen Multik-Kulti-Musikinstrumente gehabt haben, verstehe ich nicht ;-)



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peter myer

es gibt jede menge fakten:

es gibt soviele mosaiksteinchen bei wulff:
ich zitiere einen anwalt der nur mal einen punkt herausgehoben hat:

"1.) Wulff hat den Aufenthalt in dem Sylter Hotel abgestritten
2.) Als sich die Beweislage erhärtete, hat Herr Wulff den Aufenthalt zugegeben und beteuert, dass er den Aufenthalt selber gezahlt hat
3.) Nach weiterer Recherche in diesem Fall wurde bekannt, dass Herr Gronewold persönlich die Belege in diesem Hotel entfernen wollte und die Mitarbeiter um Stillschweigen anhielt
4.) Dann hat Wulf zugegeben, dort auf Kosten von Gronewold übernachtet zu haben, aber ihm das Geld nachträglich bar zurückgegeben zu haben
5.) Nach erster Prüfung der Kontenbewegung von Wulff stellte die Staatsanwaltschaft Hannover fest, dass es in diesem Zeitraum keine Kontenbewegung bei Wulff gegeben hat
6.) Danach hat Wulff erklärt, dass er das Geld als Geschenk von seiner Schwiegermutter in bar bekommen hat und dieses Geld zu Hause aufbewahrte"

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peter myer

ich bin bekehrt druch ihre argumente.

da sie herrn wulff für einen so tollen BP halten und leute die das nicht so sehen, als von der bösen bösen presse aufgehetzt und sie doch peter hintze ähnlich "argumentieren" und die verfehlungen und peinlichkeiten verkleinern oder gleich abstreiten, ist wohl hopfen und malz verloren. einem gläubigen kann man die religion nunmal nicht ausreden.

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peter myer

und das sollen jetzt argumente sein?

boah das ist billig und beleidigt den gesunden menschenverstand- sie glauben doch nicht ernsthaft das ein herr maschmeyer oder dieser filmproduzent herrn wulff einfach so als privatperson einladen ? bzw herr wulff dann immer bar das geld was er von schwiegermutter bekommen hat, zurückerstattet.

jeder beamte muß schon den anschein von bestechlichkeit vermeiden.
aber selbst wenn es nicht die dimension von bestechung haben sollte- herr wulff scheint chronisch pleite zu sein und über seinen verhältnissen zu leben. das ist per se nicht schlimmes, machen ja viele leute so. aber herr wulff war BP -da darf man doch schon etwas mehr erwarten-ich zumindest mache das.
herr wulff drohte der bild-zeitung als sein nettes schwiermutterimage aufzufliegen drohte.
er hat den landtag -sagen wir winkeladvokatisch abgespeist in bezug auf herkunft des kredites.
schon vergessen? und so reiht sich ein steinchen ans nächste.
mich beschämt sowas.

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Roland Magiera

Ahhh, welch edle Streitkultur entwickelt sich in dieser politischen und gesellschaftlichen Agonie

Die Unversehrtheit des Leibes? Dummfug, das war gestern. Heute ist es Schbass dem Ex- oder amtierenden Minister seiner Wahl auch mal ein Tortenstück ins Gesicht zu drücken. Und wenn dabei etwas verletzend ins Auge geht? Also bitte, ein bisschen Spaß muss sein!

Diese Leute mit der Tröte tuten ihre Unzulänglichkeiten in die Welt hinaus, völlig unfähig sich gewählt zu artikulieren und ebenso außerstande den Willen der Mehrheit zu akzeptieren, wenn der mit den eigenen Vorstellungen divergiert, stehen sie da und tröten wie schlecht erzogene und völlig enthemmte Kleinstkinder, die sich erst noch in der Welt zurechtfinden müssen und denen somit nur das Geplärre bleibt um auf sich aufmerksam zu machen.

Das führt am Ende doch nur dazu, dass die Politik das Volk noch weniger ernst nimmt als wie sie es aktuell schon tut.

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Madeleine Pyka

Vuvuzela ...

"In diesem Gebiet sei dieses Instrument für diesen Abend verboten ... Anderweitiger Krach sei aber erlaubt."
.
Sie vergassen zu erwähnen, wer wann verfügt hat daß ausschließlich dieses Instrument an diesem Abend in diesem Gebiet verboten war!

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Tobias Kochbeck

Differenzieren...

...ist das Stichwort! Es dürfte unbestritten sein und bleiben, dass Wulff in seiner Vergangenheit als Ministerpärsident einiges falsch gemacht hat, evtl. auch Gesetzte gebrochen oder missachtet hat. Jedoch ist weder das eine noch das andere bewiesen und ich will ihn damit auf keinen Fall in Schutz nehmen, denn ich bin froh, dass er als BP weg ist.

Jedoch finde ich die falschen Moralapostel und ihr Gutmenschengetue erbärmlich. Hier wird ein Mensch, eine ganze Familie auf die übelste Art und Weise gejagt (wie schon zu Guttenberg), weil er (C. Wulff) in seiner Vergangenheit Fehler begangen hat. Juristisch ist noch nicht einmal halbwegs geklärt, ob er sich überhaupt strafbar gemacht hat. Aber die linken Medien und die Scheinheiligen "Wutbürger" haben ja das Recht, Selbstjustiz zu üben und einen Menschen öffentlich zu lynchen. Mir wir Speiübel, wenn ich mir dieses unwürdige Schauspiel ansehe!

Zudem wurde mit dieser sinnlosen Aktion das Amt des BP ebenso beschädigt! SCHANDE!

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Jack Murphy

Wulff-Zapfenstreich = Entwürdigung einer Auszeichnung für Dienst am Vaterland

Im Gegensatz zu Seehofer kann ich, selbst bei Aufwendung größtmöglicher Toleranz nicht erkennen, womit der Bürger Wulff, temporär mit der Würde des Amtes als BP ausgezeichnet, in seinen Amtshandlungen und persönlich zu verantwortenden Taten, auch nur einen einzigen Wert erzeugenden Dienst an unserem Land vollbracht haben soll. Die Würde des BP-Amts und des Zapfenstreichs sollten wir jedoch - trotz der Scharade unserer Feudalkaste - in unseren Herzen bewahren.

Ich empfehle für die Einschätzung des Wulff-Zapfenstreichs die volkstümliche Weisheit: Was kümmert es die deutsche Eiche, wenn sich eine Wildsau an ihr wetzt und fordere zur Wiederherstellung der Würde dieser Auszeichnung, zu Ehren unserer gefallenen und verwundeten Soldaten am Hindukusch einen Grossen Zapfenstreich vor dem Reichstag.

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Heinz Lindemann

"Erwachsene"??? Triller-Pfeifen im Vuvu-Suff !!!

... und der Kater folgt auf dröhnend-leisen Pfoten...

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Roman Gerhard Urbanek

Gott sei es gedankt, dass alles mal ein Ende hat!

Na ja wenn Regierung erklärt, dass der Großen Zapfenstreich für Wulff. "Ein Zapfenstreich für einen scheidenden Bundespräsidenten steht und ganz gar in der Tradition der Bundeswehr" steht, deswegen sei es zu begrüßen, dass es auch
diesmal eine solche militärische Zeremonie gebe.
Trotzdem bin ich froh , dass diese „ Show „vorbei ist, denn Ehre gebührt nur
dem, der die Ehre auch verdient und sonst niemanden!!!

Mein Respekt hier gehört bezüglich der Sensibilität für die Befindlichkeit von wirklich ehrenhaften Bürgern und Amtsträgern wie die Altes Bundespräsidenten die noch
wissen und wirklich noch moralischen Empfindungen für Ehre und Stolz haben
und den Unterschied zwischen Kollegialität und Kumpanei ausmacht und dies nicht
demonstrativ im Fackelschein aller Welt zeigen und missachtet .

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Andreas Donath
Andreas Donath (adoc) - 09.03.2012 09:35 Uhr

Wulffs letzter Akt der Selbstdemontage …

... war so peinlich wie seine gesamte kurze Präsidentschaft inklusive aller Affären. Vielleicht ist dies seine Strategie, es sich in der Opferrolle bequem zu machen - doch er ist kein Opfer, sondern ein Täter und Treter. Treter, weil er stets gegen die getreten hat, die er am Boden wähnte. Dies hat eine Tradition in der Vita jenes selbstgerechten Parvenüs seit er Bundesssprecher der Schüler-Union war. Ich hatte damals das Vergnügen mit dem jungen Karrieristen, der mit Händen und Füßen nach oben drängte. Wulff ist ein Kleingeist und Beutegreifer, der bis zum Schluss mit jeder Geste das Volk verhöhnt hat. Der Mensch ist so winzig gemessen an seinen sämtlichen Amtsvorgängern. Auch wenn Wulff einige Prügel stellvertretend für andere üble Figuren der politischen Klasse mit bezogen hat, war es doch legitim, ja von tiefer Gerechtigkeit, dass dieser Mann zur Rechenschaft gezogen wurde. Jede einzelne Vuvuzela hat er sich redlich verdient.

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Linda Fredrik

Denken die Demonstranten nicht nach?

Ich empfinde das als eine Beleidigung der BW-Stabskapelle und der beteiligten Soldaten - denkt da keiner drüber nach? Den Hr. Wulff treffen sie damit nur wenig, denn der ist aus seiner Karriere Schlimmeres gewohnt.

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 09.03.2012 13:54 Uhr
peter myer

selbstgerecht wie herr wullf?

oder woher meinen sie die beweggründe der leute zu kennen?

ich für meinen teil, darf ihnen sagen- ich war gestern dort und habe getrötet.
und ein kurzabriss meiner "dummen" vita: unternehmer, dipl.ing. , großsteuerzahler. und sehr beschämt über die würdelosigkeit des herrn wulffs.

muß ich sie neuerdings um erlaubnis fragen, ob ich demonstrieren gehe und warum?

frei nach ekel alfred- gehen sie doch nach china, wenn sie sowas wollen.

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Dorothee Mußgnug

Denkende Menschen ???

Wie kommen sie darauf, daß Herumlärmer, denen es zu mehr als Trillerpfeifen und Vuvuzelablasen nicht reicht, denkende Menschen seien?

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Karl S. Walter

Tröten verböten in Absurdistan.

Neinnein, natürlich kein Vergleich - indes hat mich der feine Beitrag Leander Steinkopfs heute früh an die Anmutung erinnert, die ich gestern streckenweise hatte: 40-Jahr-Feier der DDR im Palast der Republik mixed mit Preußens Gloria zur Parade aus selbem Anlass mit Bürgerprotest und Gorbi-Gorbi-Rufen, wärend die "Elite" festaktete. Befremdlich und fast exotisch das alles für jemanden, der in der Freiheitlich-Demokratischen Grundordnung sozialisiert wurde, odrr.

Wie muss sich eigentlich ein deutscher Polizist vorkommen, der die Verfassungsorgane beim Staatsakt vor Trötentröten und friedlichem Protest schützen muss? Vor Staatsaktsbelärmung? Ist das ein Straftatbestand? Ein terroristischer? Wie definiert sich Staatsakt?

Und das alles zu "Ehren" eines Mannes, der durch seinen Rücktritt wegen unehrenhaften Verhaltens den Anlass zu dieser Veranstaltung samt trötendem Protest erst geschaffen hat. Dächte man sich so was aus - es glaubte einem kein Mensch.

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 09.03.2012 15:28 Uhr
Karl S. Walter

Herr Siebermann

Nicht alles, was hinkt ist ein Vergleich. Aber ich liebe Ihren Hinweis auf Betriebsfeste. Ja, diese gut 110-abgesperrte Veranstaltung war ja tatsächlich so was wie ein Betriebsfest der Politkaste: Verabschiedung eines Beutegreifers. Mit "Konzertchen".

Und sie haben wahr: Außer 110 hat der Bürger in der Posten- und Postdemokratie nicht mehr viel zu wählen.

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Dennis Sieberman

Herr Walter:

"Staatsaktsbelärmung? Ist das ein Straftatbestand?"
Das können Sie sich überlegen, wenn mal die Betriebsfeste, Geburtstage und Hochzeiten der Tröter mit ebensolchen "Konzertchen" gestört werden. So wie ich die einschätze, haben die schneller 110 gewählt, wie man gucken kann. Denn in eigenen Belangen reicht die Toleranz meist nicht weit.

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Gabriele Kraatz

übertrieben

wie so häufig, ist die Reaktion typisch deutsch, d.h. völlig übertrieben.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 09.03.2012 09:45 Uhr
Jürgen Wenz
Jürgen Wenz (satyrffm) - 09.03.2012 09:45 Uhr

angemessen

Zeit dem politischen Personal den Marsch zu blasen.

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Teito Klein

Wulffs Zapfenstreich

Die Teilnahmer machten bedrückte Gesichter.
Als zum Schluß die Nationalhymne erklang, waren sie erleichtert, daß diese Farce endlich vorbei war.
Aber Wulff wird uns noch erhalten bleiben. Die Ermittlungen wegen Bestechung und Beschtechlichkeit laufen noch. Und es gibt sicher noch einige neue Fälle.

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Gerhard Storm

Störerschande

Die Störer des Großen Zapfenstreichs haben offensichtlich nicht kapiert, dass ihr Schanderuf als Echo auf sie zurückfällt und bei ihnen bleibt. Dort gehört er auch hin, betrifft dieser Lärm fast nichts, das sich aber nach dem BP-Abschied als kostspielig herausstellt. Aber das erfolgreiche Deutschland kann das verkraften Auch wenn es sich bei den Störern eher um unbeherrschte Brennessel handelt, als um Blumen, gehört dieses Protestvolk genau so zur Demokratie - Deutschland gut damit leben und umgehen - wie ein gefallener BP unverändert sein Recht auf Würde hat. Die sittenstrengen Schwänzer des Zapfenstreichs einschließlich der ehem. BP haben offensichtlich nicht begriffen, dass es sich gehört, zu kommen, wenn ein ehem. BP einlädt. Denn kleinmütiges Geplänkel passt nicht zu der feierlichen Zeremonie des größten dt. Spielmannszugs mit seiner schönen Musik. Dieser hat Wulff und den Störern den Marsch geblasen, danke.

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Antworten (5) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 09.03.2012 15:52 Uhr
Hans Bethe
Hans Bethe (hbethe) - 09.03.2012 15:52 Uhr

Ja, Meinungsäußerung.

"Da kann man dann auch Scheiben einschlagen als Meinungsäusserung gelten lassen."

Sicher, wenn man Sachbeschädigung und Lärmbelästigung durch Demonstrationen gleichstellt. Ich denke, wenn wir die Demonstranten diskreditieren wollen, sollten wir es sogar mit Raubmord gleichstellen. Ihre Argumentation ist schlüssig: Meinungsäußerung ist nur Meinungsäußerung, wenn man keinen Lärm macht. Hoffentlich ist Ihre klare Linie ebenso strikt, wenn es um Belästigung durch Blasmusik geht.

Was für manche Leute alles Sachbeschädigung ist...

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Dennis Sieberman

Meinungsäusserung ?

""gehört" in erster Linie zu einer Demokratie, dass Meinungen geäußert und "gehört" werden können. "
Was für manche Leute alles Meinungsäusserung ist.
Da kann man dann auch Scheiben einschlagen als Meinungsäusserung gelten lassen.

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Hans Bethe
Hans Bethe (hbethe) - 09.03.2012 10:19 Uhr

Was in einer Demokratie gehört

Jemand, der so informiert darüber ist, was sich "gehört" und was nicht, sollte etwas mehr Einsicht beweisen, als an politischen Protesten zwischen Blumen und Brennnesseln zu unterscheiden. Es "gehört" in erster Linie zu einer Demokratie, dass Meinungen geäußert und "gehört" werden können. Die Annahme, dass ein zu Recht umstrittener Zapfenstreich (der keineswegs von einem Bundespräsidenten wahrgenommen werden muss) diesen Grundsatz außer Kraft setzt, ist ein Irrtum. Es gibt in einer Demokratie vor Allem keinen Platz für Rituale, denen sich ein gesamtes Volk zu unterwerfen hat: Der Bundespräsident besteht auf den Zapfenstreich, alle Eingeladenen haben zu erscheinen, die Ausgeladenen haben sich dreinzufinden und das Volk hat Ehrfurcht zu zollen oder sich zurückzuhalten.

Gäbe es derartige Automatismen, denen quasi per Definition keine Bedeutung zugemessen werden darf, wären sie reine Zeitverschwendung. Wenn ich nur auf schöne Musik Wert lege, gehe ich in die Oper oder auf ein Konzert.

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Karl S. Walter

Ganz wunderbar, Herr Storm.

Immer wieder gelingt es Ihnen, mich aufs Glatteis zu locken - bis ich merke: Ganz großes Kino. Genial die wunderbar verstaubten bis abstrusen Vergleiche. Danke! Soo schöne Realsatire gelingt selten oder kaum!

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Jürgen Wenz
Jürgen Wenz (satyrffm) - 09.03.2012 09:47 Uhr

Was sich gehört

weiß das politische Personal, tut es trotzdem nicht. Das ist Schande.

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gisela schnur
gisela schnur (stringa) - 09.03.2012 00:42 Uhr

Mir ist speiübel geworden

bei der Übertragung der Zeremonie und bei Durchsicht der Artikel.

Wie dämlich oder auch wie gehässig muß man sein, um den Zapfenstreich für Herrn Wulff, der das Ganze mit großer Würde durchgestanden hat, so zu stören und damit zu verunglimpfen !

Nicht genug damit, daß jemand zurücktreten mußte, dem noch nicht das Geringste nachgewiesen ist, nein, man muß auch richtig nachtreten.
Das ist Lynch-Stimmung und nichts anderes.

Ich sehe total schwarz für die Zukunft unseres Landes, denn vernünftige Menschen werden unter diesen Umständen gewiss nicht in die Politik gehen.
Und wer bleibt und was das dann für ein Charakter sein muß, das kann man sich leicht ausrechnen.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 09.03.2012 09:49 Uhr
Jürgen Wenz
Jürgen Wenz (satyrffm) - 09.03.2012 09:49 Uhr

vernünftige Menschen

gehen nicht in die Politik, weil das vorhandene Personal so ist wie es ist. Niemand mit dem man zusammen arbeiten möchte. Gierig, charakterschwach, selbstsüchtig, abgehoben....

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Klaus Michael Strauss

Kein 2.6.1967 glücklicherweise, aber ...

Dank für diese gekonnte Reportage, die die Wirkung des staatlichen Repressionspotentials bewegend wiedergibt.
Sicherlich hatte die Polizei im Vergleich zu 1967 keine schlechteren Manieren als die Demonstranten.
Aber das Gefühl ausgelieferter Wehrlosigkeit gegenüber Maßnahmen politischer Arroganz kann nur ertragen, wer die Opferbereitschaft passiven Widerstandes verinnerlicht hat.

Hoffentlich gibt der neue Bundespräsident Hinweise und Anstöße für die Bürgergesellschaft.
Politiker müssen Citouyen sein, nicht Bourgeois.

"Politische Klasse" muß ein Unwort werden.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 10.03.2012 18:04 Uhr
Klaus Michael Strauss

Tragischer Nebenaspekt, nicht die Hauptsache

Danke Herr Müller für Ihre Anmerkung. Gerade die von mir beschriebene Ohnmacht gegenüber der Staatsgewalt fördert Militanz.

Wesentlich erscheint mir die Förderung der Bürgergesellschaft. Verwundert bin ich, mit welcher Selbstverständlichkeit "Politische Klasse" von Politikern verwendet wird. Im Grundgesetz nicht vorgesehen!

Politische Amtsträger haben 1967 nicht erkannt, daß ein selbsternannter Kaiser und repressiver Diktator gerade wegen der jüngeren deutschen Geschichte als Staatsgast problematisch ist.
Man agierte wie Leser der Regenbogenpresse, denen ein Idol beschädigt wird. Kleinbürgerlich untertänig. Sogar das Gewaltmonopol wurde an eine ausländische Truppe preisgegeben.

Unglücklich verstärkte sich daraus außerparlamentarische Opposition, deren politische Tugend bald verloren ging.
Klugheit, Tapferkeit, Gerechtigkeit, Toleranz und Mäßigung müssen das politische Handeln leiten.
Mit den Amtsträgern als Vorbild.

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Closed via SSO

Einen erschossen, tausend erzogen

Gerade bei dieser Inszenierung der vorläufig letzten Demütigung Wulffs stellt sich die immer selbe Frage: Wofür wurde dieser eher farblose Karrierepolitiker so gnadenlos hingerichtet? Gewiss hat er nicht mehr Dreck am Stecken als all die anderen Lichtgestalten.

Ging es nicht doch um die drohende Nichtunterzeichnung des ESM-Gesetzes? Sollte der politischen Kaste bedeutet werden, sie habe zu spuren, ansonsten ergehe es jedem wie dem unglücklichen Wulff?

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Peter Slater

Ich hasse diese Wichtigtuer-Bewegung ...

... und was sagen sie dann, wenn Wulff per Gerichtsbeschluss fur unschuldig erklart wird ? Gibt es dann eine offentliche Entschuldigung ? Mich regen diese Besserwisser auf und sie haben ja nichts besseres zu tun und machen sich wichtig, lehnen sich gegen den Staat auf ... weil sie ja sonst nichts zu tun haben ... Mich wurde es interessieren, ob diese Typen auch diesen Krach schlagen wurden, wenn Assad zum Staatsbesuch aus Syrien kame ? Wohl nicht, weil sie dann nichts hatten, wo gegen sie dann protestieren konnten ... Als der Papst kam, fanden sich auch wieder diese Wichtigtuer-Bewegung zusammen und versuchten die Papstbesucher zu verunglimpfen ...

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 11.03.2012 20:04 Uhr
Rolf Joachim Siegen

(Vorgebliche) Wichtigtuer - und Ignoranten

Letztere wollen immer noch nicht wahrhaben, dass es beim Tatbestand der Vorteilsannahme auf den boesen Anschein ankommt, von dem Wulff reichlich gesetzt hat.
Respekt und Anerkennung fuer die Teilnehmer der Vuvuzelas. Moegen ihre akustischen Bekundungen des Protestes dem Wicht Wulff ein Leben lang in den Ohren nachklingen.

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Karin Gossmann-Walter

Herr Slater

wie üblich, ist davon auszugehen, dass Wulff Verfahren eingestellt wird.

Was aber noch lange nicht heisst, dass er die Unschuld vom Land ist.
Er ist letztlich einer, der Wein trinkt und Wasser predigt.

Typen, die Krach schlagen, Wichtigtuer-Bewegung schön alles in eine
Schublade stecken.

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