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Zum Tod von Gary Moore Hardrock, Blues und Drum n'Bass

 ·  Er war zuletzt als Sänger und Solo-Gitarrist erfolgreich und mehrmals auch auf Deutschland-Tournee. Besser bekannt aber war Gary Moore als Mitglied der irischen Rockgruppe Thin Lizzy. Nun ist er im Alter von 58 Jahren gestorben.

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Der Rock- und Blues-Gitarrist Gary Moore ist tot. Er starb im Alter von 58 Jahren im Zimmer eines Luxushotels in seinem spanischen Urlaubsort an der Costa del Sol, wie der Sender Sky News am Sonntag unter Berufung auf Moores Management berichtete. Über die Ursache für den frühen Tod des Gitarren-Genies wurde zunächst nichts bekannt.

Gary Moore sei jedoch nicht wie viele seiner Kollegen ein Opfer des Rock'n-Roller-Lebens mit viel Alkohol und Drogen geworden, hieß es aus seinem Umfeld.

Moore stammte aus Belfast in Nordirland. Er war zuletzt als Sänger und Solo-Gitarrist erfolgreich und mehrmals auch auf Deutschland-Tournee. Besser bekannt war er aber als Mitglied der irischen Rockgruppe Thin Lizzy (nicht zu verwechseln mit der amerikanischen Band Tin Lizzy). die er mehrmals verließ und zu der er immer wieder wieder zurückkehrte.

Stilrichtungswechsel

Gary Moore arbeitete schon 1969, im Alter von erst 16 Jahren, mit Thin-Lizzy-Frontmann Phil Lynott zusammen. 1972 gründete Moore seine eigene Band, in der er auch sang; das einzige Album „Grinding Stone“ - im Jahr 1973 veröffentlicht - wurde jedoch kein Erfolg. Moore kehrte dann - zumindest für kurze Zeit - zu Lynott und Thin Lizzy („The Boys are Back in Town“, „Whiskey in the Jar“), zurück. In den Jahren danach arbeitete er viel als Studiomusiker.

Während seiner Solokarriere wechselte der frühere Hardrock- und Heavy-Metal-Gitarrist mehrmals die Stilrichtung. Zunächst kehrte er zu seinen Blues-Wurzeln zurück, ehe er Ende der neunziger Jahre Drum n'Bass-Rhythmen spielte.

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