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Tom Petty-Konzert Es fühlt sich gut an, ein König zu sein

 ·  Nach zwanzig Jahren ist Tom Petty wieder in Deutschland und spielt wuchtige Hiebe in Hamburg. Selten war die erregende Kraft von Rockmusik spürbarer.

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Felix Förster

Ein ganz Großer

Ein sehr guter Text von Herrn Reents, lediglich das "euphorisierte Publikum" ließ mich stutzen. Selten haben ich eine schlechtere Stimmung bei einem Konzert erlebt und das lag weder an Tom Petty noch an seiner hervorragenden Band. Das Konzert war musikalisch ein absoluter Genuss, nur die Innenraumbestuhlung und das Ordnungspersonal erstickten jegliche Stimmung im Keim. Nach 20 Jahren Warten ein kleiner Wermutstropfen. Ach ja, ich bin 35 und höre Petty seit 1991...

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gerd hodina
gerd hodina (hodger) - 12.06.2012 12:13 Uhr

Fünfzig plus......

...kein Wunder, das der Großteil der Zuhörer die 50 überschritten hat. Es gibt zwei Schlussfolgerungen: Die Jugend ist durch das unsäglich miese kopfhörerorientierte Qualitätsniveau der "Generation Download" einfach nicht für ausgefeilte Rockmusikarrangements zu gewinnen - somit also auch für Live-Konzerte dieser Güte eigentlich verloren. Die Aufgabe der Älteren besteht also darin, sich die Kids zuhause an einem verregnetem Sommerabend zu schnappen und zunächst zu einer Vinyl-Session mit Tom Petty einzuladen. Danach sollte es auch mit der Verjüngung des Live-Publikums klappen, ansonsten - "free fallin"

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 13.06.2012 18:39 Uhr
gerd hodina
gerd hodina (hodger) - 13.06.2012 18:39 Uhr

Charm ist halt nicht gleich CHARME....

...denn wenn schon Kritik, dann bitte RICHTIG lesen.
MEINE AUSSAGE bleibt bestehen: Die Generation, die sich Musik aus dem Netz lädt, wird das nicht mit Tom Petty tun, demzufolge auch nicht auf seine Konzerte gehen (nur darum geht es hier).
ZWEITENS - und noch wichtiger:
Es hieße Christbäume in den Ichwald zu tragen, wollte man Plattensammler davon überzeugen, dass Vinyl und analoge Aufnahmetechnik die bessere Antwort für den optimalen Klang von Musik darstellen. Jeder, der ein Album auf den beiden zur Wahl stehenden Tonträgern besitzt, sollte sich das Hör-Vergnügen machen, die Qualität zu überprüfen – er wird feststellen, dass abgesehen von dem klinischen – in diesem Zusammenhang ein Synonym für sterilen – Sound der CD die Vinylplatte eine Lebendigkeit besitzt, die das Plastikteil schon alleine deswegen nicht erreichen kann, weil der digitalen Aufnahmetechnik das gesamte Spektrum des menschlichen Ohres nicht zur Verfügung steht.
Qualtät und komprimierte Downloads also: Unmöglich.

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Christoph Duwald

und zweitens?

1. Ist das mit der Generation Download geht nicht auf Livekonzerte totaler Bullshit.
und 2. habe ich ein zweitens. ;-)

Und bei Vinyl von einem Qualitätsniveau zu sprechen ist auch nicht schlecht. Kratzen gegen absolut reine Töne (Downloads z.B.) ist also Qualität?
Das hat nicht immer Charm, aber die Qualität ist auf jeden Fall besser.

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Jahrgang 1965, stellvertretender Leiter des Feuilleton.

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