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„Titanic“ gegen „Bild“ : Wer ist „Juri“?

Die „Bild“-Zeitung ist wahrscheinlich auf eine „Titanic“-Satire hereingefallen. Und hält dagegen: Man habe nie behauptet, dass die Mails echt seien, sondern schlichtweg seinen Job gemacht.

Michel Déons Beisetzung : Petition für ewige Ruhe

Dass es für den Ende 2016 verstorbenen Dichter Michel Déon bis heute keine Grabstätte in Paris gibt, hat ideologische Gründe. Jetzt melden sich prominente Unterstützer zu Wort.

Entschädigung in Millionenhöhe : Teure Graffiti

6,7 Millionen Dollar Schadenersatz für Graffiti, die ein Hausbesitzer einfach übermalen ließ: Der Gerichtsbeschluss von New York passt in die Zeit. Auch wenn die künstlerische Qualität der Werke wenig bemerkenswert war.

Kommentar : Draußen nur noch Feinde

Anfang März tritt in Polen ein Gesetz in Kraft, das jedem verbietet, von einer Mitschuld des Landes am Holocaust zu sprechen. Die umstrittene Regelung wird noch viel mehr tun, als zum historisch genauen Formulieren zu ermahnen.

Messenger-Bot „Google Reply“ : Chatte für mich

Google entwickelt einen Chat-Bot, der uns die lästige Whatsapp-Kommunikation abnehmen soll. Auch wenn er bereits auf Kalender und Ortsdaten zugreifen kann: Die Möglichkeiten des Programms sind noch nicht ausgereizt.

SPD-Kommentar : Die Stärke der Sozialdemokraten

Von Bamberg bis Zwickau: Viele größere Städte werden sozialdemokratisch regiert. Vielleicht könnte die SPD für die Bundespolitik aus ihren kommunalen Erfahrungen lernen. Sie müsste es nur wollen.

#MeToo : Geopfert

Wir glaubten uns in der Sicherheit, dass die Gleichberechtigung nach langem Kampf schon relativ weit gekommen sei. Doch dann kam die MeToo-Debatte und belehrte uns eines Besseren.

Pop-Anthologie (32) : Der Pate des Punk

Punk - wer hat's erfunden? Darüber streiten sich die Gelehrten. Als heißester Kandidat aber muss wohl Richard Hell gelten, der mit „Blank Generation“ die Basis legte.

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  • Obwohl sie sich so in Schale geschmissen hatten, mussten sie leider draußen bleiben: Die Easybeats Dick Diamond (l.) , Anthony Cahil, Harry Vanda, Stephen Wright und George Young (r.) im Juli 1968 nach dem Versuch, uneingeladen eine Gartenparty im Buckingham Palace zu besuchen.

    Zum Tod von George Young : Unter Strom

    Er hatte seinen kleinen Brüdern die ersten Gitarrengriffe beigebracht und nach eigenen Erfolgen mit den Easybeats ihre erste Platte als AC/DC produziert. Nun ist George Young im Alter von siebzig Jahren gestorben.
  • Album der Woche : Sie sitzt jetzt mit am Tisch

    Ein beeindruckendes Debüt: Mit „Take Me Apart“ schießt Kelela, amerikanische Tochter äthiopischer Einwanderer, direkt in die Riege großer schwarzer Musikerinnen, die Empfindsamkeit als Stärke begreifen.
  • Kaum einer hat so treue Fans wie Morrissey, der Sänger der Komplexe und des Unverstandenseins. Aber seine Provokationen vertreiben sie mehr und mehr.

    Pop und Politik : Mit Rechten singen

    Ist er ein Guter? Oder immer schon ein Böser? Oder sogar beides? Darf das sein, in der Popmusik? Oder darf das nur Morrissey? Jetzt hat er ein neues Album herausgebracht.
  • Tangled up in bunt: Beck

    Album der Woche : Und er so: Wow

    Ende der Langsamkeit: Mit Panflöten und Tanzmusik im Tempo der achtziger Jahre zeigt Beck auf dem Album „Colors“ der Popjugend von heute, was eine Harke ist.
  • Album der Woche : Da lebt noch was im Beton

    Früher komponierte er Dancehall-Musik auf Sächsisch, heute ist Trettmann ein Beweis dafür, dass auch Deutschrap erwachsen werden kann. Sein Album „#DIY“ setzt statt Gangstergesten auf Herzlichkeit – und einen Hauch von Karibik.
  • Brian Johnson zum Siebzigsten : Der ewige Neue

    Sänger Bon Scott ist noch keine sechs Wochen tot, als Brian Johnson in seine Fußstapfen tritt. Der Nachfolger bei AC/DC feiert nun seinen 70. Geburtstag.
  • Tom Petty ist tot : Seine letzte Reise

    Gerade erst hatte Tom Petty mit seinen „Heartbreakers“ eine Tournee abgeschlossen: Der amerikanische Musiker ist nach Angaben seiner Familie nach einem Herzinfarkt gestorben.