1. LAW - Les files d’attente
In der Warteschlange der Neuentdeckungen des Genres „Französischer Jazz-Chanson“ dürfte diese junge Dame relativ weit vorne stehen. Das Debut, ungefähr übersetzt als „Ohne Scham
und Sauerstoff“, ist ein lebensfroher Mix, der den klassischen „Savoir Vivre“ mit dem modernen Understatement alternativen Pops verbindet.
2. Free Blood - Grumpy
Die düstere Mischung aus kammermusikalischer Sampleversatzkunst, Hiphop und Soulelementen bietet noch den direktesten Zugang zum unerschöpflichen Klangkosmos dieses
amerikanischen Künstlerkollektivs, das gerade auf der eigenen Webseite sein neuestes, nicht minder düsteres Werk vorstellt. Es heisst „Der Tod ist das beste Geschäft“.
http://www.freebloodmusic.com/
3. Hot Fiction - Manner of Travelling
Die Reise auf die akustische Insel dieser sonst eher rockigen Band
beginnt mit einer wunderschönen E-Piano-Ballade. Das englische Duo vermischt normalerweise epischen Rock und schweisstreibenden Grunge zu manchmal nervtötenden Verzerrorgien. Die Ballade „Manner of travelling“ stellt dabei die große Ausnahme dar und lädt zum Schwimmen in Hall und
Chorus ein.
4. Mephistosystem - Dark Over You
Die schweizer Industrialrockformation zitiert auf ihren Alben ungeniert alles zwischen Korn, Nine Inch Nails und Marylin Manson. Dabei gelingen ihnen dichte Stimmunggemälde, die das mittlerweile angegraute Dunkel-Genre durchaus horizontal erweitern. Die Ballade „Dark Over You“ist der Vorbote für den bald erscheinenden neuen Output und droht mit finsteren Noisekaskaden.
http://www.mephisto-system.com
5. Helen Arney - Never Built a Snowman
Die kanadische Musikerin ist in ihren Breiten bereits als Komödiantin eine bekannte Größe. Ihr kleiner Weihnachtsgruß bedient sich dabei allerlei Zitate von Danny Elfman bis zum klassischem Gitarrenfolk. Auf ihrem Youtube-Kanal glänzt die Künstlerin auch mit ihren bisweilen grotesken Kostümierungen und stellt ein großes Repertoire ihres bisherigen Schaffens gratis ins Netz.
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