Home
http://www.faz.net/-gsd-vyr2
HERAUSGEGEBEN VON WERNER D'INKA, BERTHOLD KOHLER, GÜNTHER NONNENMACHER, FRANK SCHIRRMACHER, HOLGER STELTZNER

120-Millionen-Dollar-Deal Madonna verlässt vermutlich Warner Music

11.10.2007 ·  Madonna will ihre langjährige Plattenfirma Warner Music Group verlassen und einen neuen Vertrag mit Live Nation unterschreiben. Sie habe dieses Unternehmen bereits informiert, verlautete aus dem Umfeld der 49-Jährigen.

Artikel Bilder (1) Lesermeinungen (0)

Pop-Diva Madonna plant nach einem Zeitungsbericht ihre langjährige Plattenfirma Warner Music zu verlassen. Die Sängerin verhandle mit dem Konzertveranstalter Live Nation über einen Zehn-Jahres-Vertrag, berichtete das „Wall Street Journal“ am Mittwoch auf seiner Webseite.

Sie habe dieses Unternehmen bereits informiert, dass sie sein Angebot annehmen werde, verlautete am Mittwoch aus dem Umfeld der 49-Jährigen.

„Praktisch noch nie da gewesen“

Bei dem „praktisch noch nie dagewesenen“ Geschäft gehe es um 120 Millionen Dollar (rund 85 Millionen Euro). Laut dem Blatt stehen die Verhandlungen kurz vor dem Abschluss. Madonna würde demnach eine lukrative Mischung aus Geldprämien und Aktien erhalten - im Gegenzug würde Live Nation drei Studio-Alben produzieren und das Recht zur Vermarktung ihrer Touren und ihres Namens übernehmen. Sprecher der betroffenen Musikfirmen wollten sich zunächst nicht äußern.

Die 49-Jährige werde mit dem Deal ihren Status als bestbezahlte Unterhaltungskünstlerin zementieren, schrieb das „Wall Street Journal“. Seit der Veröffentlichung ihrer Debüt-Single „Everybody“ hat Madonna eine steile Karriere gemacht. Ihre „Confessions“-Tour im Jahr 2006 war nach Medienberichten die erfolgreichste einer weiblichen Künstlerin überhaupt. Die Zeitschrift „Forbes“ schätzt ihr Vermögen auf rund 325 Millionen Dollar.

Quelle: FAZ.NET mit Material von AFP
Hier können Sie die Rechte an diesem Artikel erwerben

  Weitersagen Kommentieren Merken Drucken
Weitersagen

Ab in die eTonne

Von Ursula Scheer

Der „eTown-Index“ rechnet aus, in welcher Stadt Deutschlands es die meisten wirtschaftlichen Internetseiten gibt. Googles System dahinter ist ebenso durchschaubar wie verworren. Mehr