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Nach Belästigungsvorwürfen : Casey Affleck kommt nicht zu den Oscars

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Im vergangenen Jahr war er noch dabei: Casey Affleck bei der Oscar-Verleihung 2017. Bild: AP

Weil Arbeitskolleginnen ihm sexuelle Belästigung vorwerfen, wird Schauspieler Casey Affleck nicht bei der Oscar-Verleihung erscheinen. Die Akademie begrüßt diese Entscheidung.

          Oscar-Preisträger Casey Affleck (42) will der Oscar-Gala in diesem Jahr fernbleiben. Zwei frühere Arbeitskolleginnen hatten ihm zuvor sexuelle Belästigung vorgeworfen. Der Schauspieler werde nicht auf der Bühne stehen und Trophäen aushändigen, bestätigte die Oscar-Akademie am Donnerstag. „Wir begrüßen diese Entscheidung, um so den Fokus ganz auf die Show und auf die großartige Arbeit in diesem Jahr zu richten“, hieß es in der Mitteilung.

          Affleck hatte im vorigen Jahr den Oscar als bester Hauptdarsteller für das Drama „Manchester by the Sea“ gewonnen. Traditionell kehrt der Preisträger im folgenden Jahr auf die Bühne zurück, um die Trophäe für die beste Schauspielerin zu übergeben. Die Oscars werden am 4. März in Los Angeles verliehen.

          Affleck steht schon länger unter dem Verdacht, Mitarbeiterinnen sexuell belästigt zu haben. Während der Dreharbeiten zu dem Film „I’m Still Here“ (2010) hatten eine Produzentin und eine Kamerafrau in einer Zivilklage Vorwürfe gegen den jüngeren Bruder von Hollywood-Star Ben Affleck erhoben und Schadenersatz verlangt. Die Klage wurde damals außergerichtlich beigelegt. Einzelheiten über eine mögliche Entschädigung wurden nicht bekannt.

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