http://www.faz.net/-gqz-96gnz

Nach Belästigungsvorwürfen : Casey Affleck kommt nicht zu den Oscars

  • Aktualisiert am

Im vergangenen Jahr war er noch dabei: Casey Affleck bei der Oscar-Verleihung 2017. Bild: AP

Weil Arbeitskolleginnen ihm sexuelle Belästigung vorwerfen, wird Schauspieler Casey Affleck nicht bei der Oscar-Verleihung erscheinen. Die Akademie begrüßt diese Entscheidung.

          Oscar-Preisträger Casey Affleck (42) will der Oscar-Gala in diesem Jahr fernbleiben. Zwei frühere Arbeitskolleginnen hatten ihm zuvor sexuelle Belästigung vorgeworfen. Der Schauspieler werde nicht auf der Bühne stehen und Trophäen aushändigen, bestätigte die Oscar-Akademie am Donnerstag. „Wir begrüßen diese Entscheidung, um so den Fokus ganz auf die Show und auf die großartige Arbeit in diesem Jahr zu richten“, hieß es in der Mitteilung.

          Affleck hatte im vorigen Jahr den Oscar als bester Hauptdarsteller für das Drama „Manchester by the Sea“ gewonnen. Traditionell kehrt der Preisträger im folgenden Jahr auf die Bühne zurück, um die Trophäe für die beste Schauspielerin zu übergeben. Die Oscars werden am 4. März in Los Angeles verliehen.

          Affleck steht schon länger unter dem Verdacht, Mitarbeiterinnen sexuell belästigt zu haben. Während der Dreharbeiten zu dem Film „I’m Still Here“ (2010) hatten eine Produzentin und eine Kamerafrau in einer Zivilklage Vorwürfe gegen den jüngeren Bruder von Hollywood-Star Ben Affleck erhoben und Schadenersatz verlangt. Die Klage wurde damals außergerichtlich beigelegt. Einzelheiten über eine mögliche Entschädigung wurden nicht bekannt.

          Weitere Themen

          Proteste eskalieren Video-Seite öffnen

          Sexismus in Chile : Proteste eskalieren

          Die Demonstranten forderten ein Ende sexueller Belästigungen an den Universitäten und Schulen. Die Demonstration begann friedlich, doch dann eskalierte die Situation.

          Topmeldungen

          Mit Sack und Pack: Carlo Cottarelli kommt am Montagmorgen am Präsidentenpalast in Rom an.

          Carlo Cottarelli : Ein Ökonom für Italiens Übergang

          Italiens Staatspräsident wird Carlo Cottarelli als Interims-Regierungschef vorschlagen. Wofür steht der Ökonom, der einst nachwies, dass die Regierung in Rom 1 Milliarde Euro jährlich allein an Mieten zahlt?

          Religionskonflikt in Nigeria : Satanische Morde

          In Nigeria nimmt die Gewalt muslimischer Viehzüchter gegen christliche Ackerbauern zu. Der Konflikt im Zentrum Afrikas bevölkerungsreichstem Staat droht zum Religionskrieg zu werden.
          Konkurrenz, die nervt: Bahnkunden kann es recht sein.

          Deutsche Bahn : Super-Sparpreis wird Normalzustand

          Die Deutsche Bahn macht sich attraktiver: Das Aktionsangebot „Super-Sparpreis“ wird zur neuen Preiskategorie. Und Nahverkehr inklusive gibt es bald auch ohne Bahncard.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.