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Veröffentlicht: 13.10.2001, 10:00 Uhr

New York - Peschawar West-östliches Tagebuch

Jeff Ventura aus New York und Arshad Yusufzai aus Peschawar in Pakistan schreiben für FAZ.NET ihr Tagebuch in Zeiten des Terrors.

© FAZ.NET Tagebuch: New York - Peschawar

Tausende Kilometer und etliche Zeitzonen liegen zwischen den Vereinigten Staaten und Zentralasien. Im Ausnahmezustand befinden sich beide: Während Amerika um seine Toten trauert, fürchten afghanische Zivilisten Vergeltungsanschläge auf ihrem Territorium, und Pakistan droht die Destabilisierung.

Für zwei Wochen nehmen zwei junge Menschen aus beiden Teilen der Welt per E-Mail ein Tagebuch auf: Jeff Ventura aus New York und Arshad Mahmood Yusufzai aus Peschawar in Pakistan schreiben für FAZ.NET ihre Beobachtungen und ihre Empfindungen nach den Terroranschlägen und vor den bevorstehenden Angriffen auf. Nicht als Kriegsreporter, sondern als persönlich Betroffene: subjektiv, emotional, parteiisch. Schreiben Sie mit im Tagebuch-Forum oder sagen Sie uns Ihre Meinung zu beiden Autoren.

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Die Beiden haben uns folgende Selbstbeschreibungen zugesandt.

Jeff in New York

Mein Name ist Jeff Ventura. Ich bin 31 Jahre alt und komme von einer Farm in der Nähe von Boston. Ich bin schwul, und mein Partner und ich leben jetzt seit drei Jahren zusammen. Bevor ich nach New York kam, habe ich für zwei Wochenzeitungen gearbeitet und am Emerson College in Boston meinen Bachelor gemacht. Seit dem 1. August 2001 studiere ich Journalistik an der Columbia Universität, New York.

In meiner Freizeit fotografiere ich und schreibe gelegentlich Gedichte. Ich bin nicht religiös, obwohl ich katholisch getauft wurde. Frühere Reisen brachten mich nach Spanien, England, Holland und Puerto Rico.“

Arshad in Peschawar

Mein Name ist Arshad Mahmood Yusufzai. Ich bin 19 Jahre alt. Ich studiere Informatik und mache gerade meinen Bachelor an der IQRA-Universität in Peschawar. Politik mag ich eigentlich nicht, aber ich habe ein paar Kontakte zu politisch motivierten Menschen. Neben meinen Studien habe ich wenig Zeit. Die, die mir verbleibt, nutze ich, um durchs Internet zu surfen und etwas Neues über Computer zu lernen.

Nebenbei spiele ich Cricket im Uni-Team. Und nun - in diesen Krisenzeiten - mache ich mich journalistisch nützlich.“

Wir veröffentlichen die Beiträge im englischen Original.

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