Aus den unzähligen Platten, die jede Woche neu in die Läden kommen, wählt FAZ.NET Alben aus, die einen zweiten Blick und ein erstes Ohr lohnen könnten. Aus den unzähligen Platten, die jede Woche neu in die Läden kommen, wählt FAZ.NET Alben aus, die einen zweiten Blick und ein erstes Ohr lohnen könnten.
Bereits mit der Single „Fiesta“ gelang den beiden Superstars R. Kelly und Jay-Z im vergangenen Jahr eine groove-betonte und überaus erfolgreiche Kollaboration. Auf „Best Of Both Worlds“ lassen der R&B-Crooner und der Rapper ihre Klang- und Erlebniswelten nun im Albumformat aufeinander prallen. Relaxte Black Music-Beats, die sowohl zu Hause als auch auf der Tanzfläche funktionieren dürften.
Der aus dem Stuttgarter HipHop-Kollektiv Freundeskreis stammende DJ Friction hat sich auf seinem zweiten Soloalbum vom reinen HipHop entfernt. Der Berufs-Produzent kreiert aus frühem 80er-Pop, Disco-Funk, Elektrosounds und treibenden House-Beats eine äußerst tanzbare Sound-Melange. Dass er abgesehen von einzelnen Vocal-Samples auf sonst gängige Gesangs- und Rapeinlagen verzichtet, rückt sein Album „Friction“ einmal mehr in den Kontext eines lupenreinen DJ-Albums.
Kaum haben sich Leftfield aufgelöst, schicken sich ihre britischen Kollegen von Swayzak an, uns über diesen herben Verlust hinweg zu trösten. Bereits vor zwei Jahren bewies das Duo mit dem Album „Himawari“ ausgesprochene Entertainer-Qualitäten im Minimal House-Bereich. Genau zum richtigen Zeitpunkt melden sich James Taylor und David Brown nun mit ihrem dritten Werk „Groove Technology V 1.3“ zurück und gestatten uns neue Einblicke in ihre elektronische Dancefloor-Kunst.
Angeblich war es Guy Ritchies umtriebige Ehefrau Madonna, die ihn dazu ermutigte, einen Song des britischen DJ-Duos The Herbaliser mit auf den Soundtrack zu seiner Gangsterkomödie „Snatch“ zu nehmen. Die Sample-getriebenen HipHop-Beats und schweren Funk-Grooves im 70er-Jahre-Style entwickeln aber auch abseits der Leinwand ein atmosphärisch dichtes und stimmiges Wohlgefühl „Something Wicked This Way Comes“.
Bereits zum fünften Mal beehrt uns die elfköpfige Brass-Combo Mardi Gras.bb aus Mannheim mit einem Album voll Blech gewordener Liebkosungen an den Sound der Jazz-Metropole New Orleans. Das Eintauchen in die erneut breit gefächerte Klanglandschaft gelingt auch auf „Zen Rodeo“ problemlos dank einer ausgewogenen Mischung aus gediegenen Chill Out-Tunes und ansteckenden Party-Hymnen.
Neben der Arbeit am neuen Album hat der New Yorker Produzent und DJ Moby auch noch Zeit gefunden, sich um einen Song mit Rapper Mystikal zu kümmern. Die Zusammenarbeit kam im Zuge des Soundtracks zum Blut-Film „Blade 2“ zu Stande. Der Soundtrack versteht sich als Nachfolge der legendären „Judgement Night“ und „Spawn“-Soundtracks, auf denen ungewöhnlichen Featuring-Geschichten - z.B. Helmet mit House Of Pain - schon vor zehn Jahren für Lobeshymnen sorgten. Dieses Mal darf man sich etwa auf Cypress Hill feat. Roni Size, Gorillaz feat. Redman oder Buba Sparxxx mit Crystal Method freuen.