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Nach Entschuldigung Iran hebt CNN-Verbot wieder auf

17.01.2006 ·  Weil ein Übersetzer des Senders dem Präsidenten ein falsches Wort in den Mund gelegt hatte, hat Iran CNN die Berichterstattung aus dem Land verboten. Nach einer Entschuldigung ist das Verbot nun wieder aufgehoben worden.

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Nach einer Entschuldigung des amerikanischen Nachrichtensenders CNN für einen Übersetzungsfehler hat der iranische Präsident Mahmud Ahmadineschad ein zwischenzeitliches Verbot für den Sender wieder aufgehoben.

Der Sender könne seine Arbeit im Iran wieder aufnehmen, erklärte Ahmadineschad in einem Brief an den iranischen Kulturminister, wie der staatliche iranische Rundfunk am Dienstag berichtete. Ein CNN-Dolmetscher hatte den Präsidenten während einer live übertragenen Pressekonferenz am Samstag falsch übersetzt und statt „Atomtechnologie“ das Wort „Atomwaffen“ benutzt. Daraufhin wurde der Sender am Montag im Iran verboten. CNN entschuldigte sich für den Fehler auf allen seinen Kanälen sowie bei der iranischen Regierung.

Der CNN-Dolmetscher hatte Ahmadineschad mit folgenden Worten übersetzt: „Wir glauben, daß es allen Nationen erlaubt sein muß, Nuklearwaffen zu besitzen.“ Der Westen solle „Iran nicht daran hindern, Kernwaffen zu haben“. Tatsächlich hatte Ahmadineschad bei seinen Ausführungen in persischer Sprache jedoch ein Wort verwendet, das „Technologie“ und nicht „Waffen“ bedeutet.

Quelle: FAZ.NET mit Material von AFP
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