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Musik Wird George W. Bush von Eminem bedroht?

 ·  PR-Gag oder echter Skandal? In einem „unfertigen“ Song, der bislang nur im Internet kursiert, singt Eminem davon, lieber als Geld wäre ihm ein „toter Präsident“. Jetzt ermittelt der Secret Service.

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Der für den Personenschutz des amerikanischen Präsidenten zuständige Secret Service untersucht nach einem Bericht des Fernsehsenders CNN, ob ein neuer Song des Rappers Eminem eine Bedrohung für George W. Bush darstellt.

Der unveröffentlichte Song „We Are American“ ist seit vergangener Woche auf verschiedenen Fan- Internetseiten sowie in HipHop-Chatrooms zu hören. In dem Stück lautet nach Medienberichten eine Zeile: „Fucking the money. I don't rap for dead presidents. I'd rather see the president dead“ (in etwa: „Scheiß aufs Geld. Ich spiele nicht für 'tote Präsidenten'. Lieber wär's mir, der Präsident wäre tot.“)

Tote Präsidenten

Ein Sprecher des Oscar- und Grammy-Preisträgers, Dennis Dennehy, wies am Samstag in dem Nachrichtensender darauf hin, daß der Begriff „tote Präsidenten“ ein Slangausdruck für Geld sei und sich auf die Abbildung von Präsidenten auf den Dollarscheinen beziehe. Außerdem stellten die Worte „Lieber wär's mir, der Präsident wäre tot“ keinerlei Bezug zu Bush her. „Dieser Song war noch gar nicht fertig. Er ging entweder verloren oder wurde gestohlen“, sagte Dennehy. Wo, wann, in welcher Form, oder ob er überhaupt jemals veröffentlicht werde, stehe noch nicht fest.

An anderer Stelle des Tracks protestiert Eminem gegen Waffenkontrollen in den Vereinigten Staaten und klagt, „sie haben mir das Recht genommen, Waffen zu tragen“. Eminem war im Frühjahr 2001 von einem Gericht in Detroit (Michigan) wegen unerlaubten Waffenbesitzes und der Drohung mit einer Waffe zu einer Bewährungsstrafe von zwei Jahren verurteilt worden. Er hatte sich zuvor für schuldig bekannt, im Vorjahr vor einem Nachtclub mit einer Pistole auf einen vermeintlichen Nebenbuhler los gegangen zu sein. Zudem mußte sich der Rapper einem Anti-Aggressionstraining unterziehen und für die Bewährungszeit regelmäßig Drogentests absolvieren. Damals hatte er das Urteil mit den Worten „das ist fair“ kommentiert.

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